CH162795A - Kollergangartige Misch- und Knetmaschine. - Google Patents

Kollergangartige Misch- und Knetmaschine.

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CH162795A
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Inventor
Eirich Gebrueder
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Eirich Geb
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Description


      Kollergangartige        Nisch-    und     Knetmaschine.       Die Erfindung betrifft eine     kollergang-          artige    Misch- und     Knetmasohine    mit um  laufendem     Miscliteller.    Maschinen dieser Art  wurden bisher meist mit einer bestimmten  Menge Mischgut beschickt, das in der Ma  schine geknetet und gemischt -wurde, und  durch Öffnen der     Entleerungsvorrielttung   <I>im</I>       .Pellerboden    selbsttätig auf einmal abgeführt.  



  Bei Benutzung dieser     Knet-        und    Misch  maschine machte sich     aberdie    Forderung     gel-          iend,    mit ihr ununterbrochen zu arbeiten,  also sie laufend mit Gut zu beschicken und  das     Fertio,        ut    laufend abzugeben.  



       ng     Die Knet- und Mischmaschine gemäss der  Erfindung ist so eingerichtet,     dass    sie diesen  Zweck erfüllt, und zwar wird dies dadurch  erreicht,     dass    über den umlaufenden Misch  teller, in dessen Mitte eine     Durchbrec-hung     mit einem Einsatzstück angeordnet ist, exzen  trisch zur     Mischtellermitte    mindestens<B>je</B> ein       zwangläufig    angetriebenes, gegenläufig zum       Miscliteller    umlaufendes     Knet-    und Misch  werkzeug über die     Durclihrechung        hinweg-          streicht.       In der beiliegend..

   Zeichnung sind     mell-          rere        Ausführungsbeispiele    des Erfindungs  gegenstandes dargestellt, und zwar zeigen<B>.</B>  



       Fig.   <B>1</B> bis<B>5</B> im     Grundriss    verschiedene  Mahl- und Mischteller, in welchen die zu  sammenhängenden Knet- und Mischwerk  zeuge und die     Mischschaufelwerkzeuge    (Ar  beitssterne) in verschiedener Lage und     An-          ordnunä    zueinander und zum Mischteller an  geordnet sind;

         Fig.   <B>6</B> zeigt einen     senkrealiten    Schnitt  durch einen Mischteller mit Siebboden und       herausschwenkbarem        Entleerungsverschluss,          Fig.   <B>7</B> einen     Grundriss    des     Xischtellers     nach     Fig.   <B>6</B> mit weggelassener     Siebplätte,          Fig.   <B>8</B> einen senkrechten Schnitt durch  eine     Kollerheb-        und,Senkvorrichtung    in grö  sserem Massstab;

         Fig.   <B>9</B> ist ein     Quersehnitt    durch zwei  gleichartig durchlochte übereinander angeord  nete     Siebbö.den;          Fig.   <B>10</B>     biµ    12 zeigen eine Anordnung  zum Auswechseln von Einsatzstücken in     dem          Mischtellerboden;              Fig.   <B>10</B> ist ein     Grundriss    der     Einrich--          tung;          Fig.   <B>11</B> -ist ein Schnitt nach     -A--il    der       Fig.        10;

            Fig.   <B>1-9</B> -ist eine     Utenansielit    der Ma  schine gemäss     Fig.   <B>10;</B>       Fig.   <B>13</B> und 14 zeigen     schematiscli    die  Anordnung des kreisrunden Tisches mit<B>Öff-</B>  nungen für die     Einsatzstücke    in Aufsicht  und im Schnitt.<B>.</B>  



  Bei der     Ausführungsform.    nach     Fig.   <B>1</B> ist  exzentrisch zu der     rotieren-den        Malilbahn    a  ein     Knetwerkzeug   <B>d</B> angeordnet.

   Das     Knet-          und        Misellwerkzeuo,   <B>b</B> rotiert um seine Achse  e, die beispielsweise -vom     rofierenden    Teller  aus     zwangläufig    angetrieben werden kann,  entgegengesetzt zur     Drehungsrielitung    des  Mischtellers a, der aus einem vollen Teil<B><I>f</I></B>  und einem in die     Durchbrechung    eingesetz  ten Siebboden     fi    besteht.  



  Die Mischflügel c und die Koller<B>d</B> be  streichen sowohl die vollen Flächen des  Mischtellers a, als auch Teile des Siebbodens       fl.    Erstere lockern     Üabei,    das von dem. Koller  <B>d</B> bearbeitete Gut auf und schieben es auf  den Siebboden. Auf der vollen Mahlbahn  wird die hauptsächlichste Misch- und     Knet-          arbeit    geleistet; denn dort nehmen die Koller  ganz. erheblich grössere Geschwindigkeit an  als<B>in</B> der Nähe der Tellermitte, wo die  Tellergeschwindigkeit auf nahezu Null sinkt.

    Das Gut wird durch die     Miseilwerkzeuge    dem  Siebboden<B>f</B> immer wieder     zugefülirt.    Das  -fertige Gut<B>fällt</B> !durch die Sieblöcher hin  durch     bezw.    wird durch den Koller durch sie  hindurchgedrückt. Der Mischteller a kann  horizontal oder auch geneigt angeordnet wer  den. Der Siebboden kann rund oder auch  eckig gestaltet werden.  



  Die Maschine<B>-</B>kann derart ausgebildet  sein,     dass    man es in der Hand hat, das Gut  längere oder kürzere Zeit der     Knet-    und  Mischwirkung auszusetzen,<B>je</B> nachdem man  dem Siebboden grösseren oder<B>-</B> kleineren  Durchmesser     cibt,    was zum Beispiel durch       auswechselbaTe        Ein#satzringe    erzielt werden  kann.

      <B>-</B> In der     Fig.    2 sind zwei gegenüberlie  gende Misch- und     Knetwerkzeuge   <B>b</B> auf dem  Mischteller a angeordnet, die sich entgegen  gesetzt zum     Hiscliteller    um ihre Achse     drp,-          lien.    Dadurch wird die Wirkung verdoppelt.  Beide Koller     d    und auch die Mischwerk  zeuge     c    bestreichen den vollen und auch den  sie     förmigen    Teil     fi    des     Misschtellers.     



  In der     Fio%   <B>3</B> sind     auf    dem Mischteller  a abwechselnd Mischwerkzeuge I, die nur       Nischflügel        c    tragen und ferner Knetwerk  zeuge     II,    die mehrere Koller<B>d</B> mit Misch  flügeln c tragen, angeordnet.  



  Die Mischflügel     c    der     Miseliwerkzeuge   <B>1</B>  bestreichen den vollen, ringförmigen Teil<B><I>f</I></B>  des     Miselitellers    und auch Teile des Sieb  bodens     fl.    Sie lockern das von den     Knetwerk-          zeugen   <B>d</B> bearbeitete Gut auf und schieben  es dem Siebboden -wiederholt zu, bis das  genügend Feine durch die     Siebüffnungen     nach aussen gelangt.

      Die Werkzeuge     II-II    haben<B>je</B> zwei       Nisehflügel        c    und zwei Koller<B>d.</B> Letztere  hängen an Zapfen h, die an den Kurbel -armen       g   <B>-</B>     ange        C        'bracht        sind,        so        dass        -die-Koller        der          S.chielitliöhe    des Gutes -folgen- können.<B>-Auch.</B>  die Koller<B>d</B> nach     Fig.    Fund.<B>29</B> sind<B>-</B>so ein  gerichtet.

   Durch     eine'Vorrielltung,    die weiter  unten beschrieben wird, können der Kurbel  arm<B>g</B> und     init    ihm die Koller<B>d</B> in- der       Hölienrichtung    verstellt     und    festgestellt wer  den, zwecks Anpassung an die Schichthöhe  des Gutes. Da die Mischflügel der Werk  zeuge I     nureinen    Teil des Siebbodens     fi   <B>be-</B>  streichen, ist noch ein     Hilfsräumer    i in der  Mitte des Siebbodens vorgesehen.

   Dieser       Hilfsräumer    i kann fehlen, wenn die Koller  und     hlischwerkzeuge        II    gemäss     Fig.    4 auf  dem Mischteller a so angeordnet werden,     dass     sie in einem Winkel von etwa 120<B>'</B> zueinan  der stehen. Der übrige Teil des     Miselltellers     a nimmt ein einziges Mischwerkzeug I mit  Schaufeln     c    auf, dessen Durchmesser     sa    be  messen ist,     dass    die Schaufeln     c    vom Teller  rand bis zum Mittelpunkt den Mischteller  bestreichen.

   Das auf dem vollen Teil des  Mischtellers bearbeitete Gut wird durch die      Schaufeln     c    des Sternes I gelockert und der  halben Siebfläche     fi    wiederholt zwecks<B>Ab-</B>  leitung nach aussen zugeführt, während die  Schaufeln c an den Werkzeugen     II    weitere  Teile der Siebfläche bestreichen.  



  In     Fio-.   <B>5</B> ist auf dem     Miscliteller    a nur  ein     Knet-    und Mischwerkzeug     III    vorge  sehen, dessen Drehpunkt z in dem -Misch  teller a so. gelagert ist,     dass    die Koller<B>d</B> nur  auf dein vollen, sich entgegengesetzt dre  henden Mischteller a bewegen. Mehrere am  Werkzeug     III    sitzende     21.ischflügel        c    be  streichen den vollen Mischteller, während die  Mischflügel<B>ei</B> den siebartigen Teil des Tel  lers a bestreichen. Das fertige     Gut    wird  lediglich von den Schaufeln<B>ei</B> zum Durch  fallen durch die     Sieböffnungen    gebracht.

    



  Die Siebböden     fi,    welche in den     Fig.   <B>1</B>  bis<B>5</B> erwähnt sind, sind in der     Durclibre-          eliung    des Mischtellers auswechselbar ange  ordnet. Es kann die Maschine auch so ge  staltet werden,     dass    mit ihr nicht nur kon  tinuierlich, sondern auch in Einzelchargen  gemischt werden kann. Um Misch- und<B>Ent-</B>  leerungsperioden von gewünschter Zeitdauer  einzuschalten, sind mit dem Siebboden die  folgenden Einrichtungen verbunden.  



  Unter dem sich drehenden Teller a       (Fig.   <B>6)</B> befindet sieh ein     11.erausschwenkbarer          Verschluss,    als Ganzes mit<B>A</B> bezeichnet. Das       Herausschwenken    der Einrichtung<B>A</B> erfolgt       ZD     um den Zapfen<B>k.</B>  



  Als     Abstreielier    unter dem rotierenden       Siebbdclen        fi    dient eine Leiste oder ein Stab  <B>1</B> oder ein     mehrschenkliges    Gebilde, welches  an der senkrechten Welle     mi    befestigt ist.  Durch den     Gewichtshebel    m2, welcher mit  der Welle     ini    gelenkig verbunden ist, erfolgt  das Gegendrücken der Leiste<B>1</B> gegen die       Si,ebfläche        fi.    Das aus dem Siebboden     aus-          treten-de    Gut fällt     auf    einen stillstehenden  Teller n, der an der Hülse m befestigt ist.

    Der Teller n ist ebenfalls mit einem     Abstrei-          eher        ni    versehen, der mit einem Arm     (Fig.   <B>6)</B>  über den Teller n vorsteht. Der Abstreicher       ni    sitzt lose auf der senkrechten Welle     mi.     Wenn diese     uncl    mit ihr der an ihr     befestiote     <B>ei</B>         Abstreioller   <B>1</B> bis an die     Unterfläche    des  Siebbodens     fi    gehoben wird, bleibt der<B>Ab-</B>  streicher     ni    auf der festen Platte n liegen.

    Durch     binen        Mitnehmer    n2 an dem sieh     dre-          lienden    Tellerboden a wird der Abstreicher       ni    bei der Drehung mitgenommen und     ida-          durch    das auf dem festen Teller n liegende  Gut nach aussen     gedränolt    und aus dem Spalt  n4 zwischen Teller n und     Unterkante    des  Winkelringes n3 ausgetragen.  



  Durch den Winkelhebel o, der durch       Stliraubenspindel        oi    und Handrad für     siell     verstellt werden kann, kann die Grösse des  Spaltes n4 nach Belieben verändert     bezw.    der  Deckel n soweit hochgedrückt werden,     dass     kein Gut mehr austreten kann. Dazu ist es  natürlich nötig,     dass    in dem Winkelring     n3     eine Aussparung für den herausragenden  Arm des     Abstreieliers        ni    vorgesehen ist.

   Der  Abstreicher     ni    sitzt lose auf der Welle     mi     und ist so angeordnet,     dass    er bei der     DTe-          hung    unter dem Abstreicher     I'frei    hindurch  gehen kann. Durch das Heben und Senken       Ees    auf der Nabe<B>m</B> sitzenden Tellers n  kann die Grösse des     Durchtrittsspaltes    so ge  ändert werden,     dass    die Maschine für un  unterbrochenen Durchgang oder auch als       Chargenmischer    Verwendung finden kann.  



  Statt des Siebbodens     fl,    welcher auswech  selbar in der     Durchbrechung    des Mischtellers  angeordnet ist, kann auch ein volles Ein  satzstück vorgesehen sein, das zum Beispiel  auf der Welle     mi    befestigt ist und mit ihr  auf- und     abbewegt        werdenkann.    Das Ganze  kann schliesslich nach !Senkung der vollen  Platte um Zapfen<B>k</B>     herausgeschwenkt    wer  den. Bei der     Ausfü'hruno-    mit voller Platte  würden die Abstreicher<B>1,</B>     ni    natürlich in  Fortfall kommen.  



       Uin    weiter mit dieser Maschine konti  nuierlich mischen zu können, kann der Sieb  boden auch aus zwei gleichartig durchlochten  und übereinander angeordneten Böden     fl,   <B><I>f2</I></B>       (Fig.   <B>9)</B> bestehen, die gegeneinander der  artig verstellt -werden können,     dass    die Sieb  löcher der obern Platte durch die der untern  Platte ganz oder teilweise verdeckt     bezw.     ganz freigegeben     wer-den    können.

        Um ein schnelleres Auswechseln der     Ein-          Batzstueke,    zum Beispiel der     Siebböden    oder  der vollen Platten mühelos zu bewerk  stelligen, kann unter der     Entleerungsöffnung     eine Brillenplatte beweglich angeordnet wer  den, die mehrere     Durchbrechungen    in Grösse       der        auszuweehselnden    Einsatzstücke besitzt  und auch Einsatzstücke selbst, zum Beispiel  Siebeinsätze verschiedener Lochweite oder  volle Platten. Die Anzahl der     Brillenlöcher     ist beliebig.

      Die Bewegung der Brillenplatte<B>5</B>     (Fig.   <B>10</B>  bis 12) geschieht durch Drehen der Hand  kurbel 20 mit Welle und     aufgekeiltem        Stirn-          ritzel    22. Dieses greift in die Zahnstange<B>19</B>  ein, die     mit,der    Brillenplatte     #5    fest verbun  den ist. Durchmesser und Zähnezahl vom       Ritzel   <B>22</B> sind so bemessen,     dass    nach<B>je</B> zwei  Umdrehungen die     Brillenöffnung    2,<B>3</B> oder 4  genau unter der     Entleerungsöffnung    24 des  Mischtellers<B>1</B> steht.

   Zur Feststellung der  Brillenplatte<B>5</B> kann die Handkurbel 20 mit  einem Gewicht versehen sein, das in dieser  Stellung abwärts hängt, oder es kann ein  federnder     Schnepper    oder Raster<B>2,6</B> in die  entsprechenden Einkerbungen der Zahn  stange<B>19</B> eingreifen und die Feststellung  bewirken.  



  Die Vertikalbewegung     der    Einsatzstücke  <B>2</B>     und   <B>3</B> geschieht durch Drehen -an der     Kur-          belwelIe   <B>17,</B> die in der Lagerhülse<B>18</B> ver  schiebbar ist. Durch die Verschiebung wird  die     Vierkantbüchse    der Welle<B>17</B> mit dem       Vierka,ntlocii    der     Ritzelachse   <B>16</B> gekuppelt  und die Verbindung durch Herausziehen. der  Kurbel<B>17</B> wieder gelöst.  



  Auf der Achse<B>16</B> sitzt ein     Stirnritzel   <B>15</B>  von halbem Durchmesser des Zahnrades 14,  das auf der Kurbelwelle<B>11</B>     aufgekeilt    ist.  Es setzt also die Kurbel die Schubstange 12,  die an dem einen Ende mit dem Kurbelzapfen  <B>11</B> und an dem andern Ende mit dem Zapfen  an     rilansch   <B>10</B> verbunden ist, in Bewegung.  Die Lagerbüchse<B>9 -</B> sitzt in einem hülsen  artigen Körper<B>9',</B> der     naclider    Schubstange  12 hin einen Schlitz<B>-9"</B> 'besitzt, damit die  Auf- und     Abbewegung    der Hülse<B>9</B> möglich    ist.

   Bei der Drehung der Kurbelwelle<B>' 17</B>  wird die     Laggerbüchse   <B>9,</B> Schaft<B>23</B> und das  Einsatzstück 2 senkrecht auf- oder abwärts  bewegt und so das Einführen oder Heraus  ziehen der Einsatzstücke vorgenommen.  



       Stirnritzel   <B>15</B> hat den halben Durch  messer von Zahnrad 14. Handkurbel<B>17</B>     muss          a,lso    eine volle Umdrehung machen, bis die  Vertikalbewegung des Einsatzstückes 2 voll  zogen ist. Versieht man Kurbel<B>17</B> mit einem  Gewicht oder entsprechenden     Arretierstift,    so  ist die jeweilige Endstellung der Böden 2 in  deren höchster oder tiefster Lage gesichert.  Mit<B>6</B> ist der Maschinenrahmen 'bezeichnet  und mit 4' der an der Entleerungsöffnung  sitzende Rohrstutzen.

      Die Einrichtung wird wie folgt betrie  ben:  Das Einsatzstück 2,<B>3</B> oder 4, sei es ein  Siebboden oder ein voller Boden, -wird unter  die, Entleerungsöffnung des Mischtellers ge  schoben, indem der Handkurbel 20 zwei volle       Umdrehungen'gegeben    werden. Durch Hin  einschieben der Achse<B>17</B> auf das Vierkant  der Welle<B>1,6</B> und     Ausfüllrung    einer Umdre  hung der Handkurbel wird das Einsatzstück  2,<B>8</B> oder 4 von unten in die Entleerungs  öffnung geschoben, bis es mit seiner Ober  kante mit dem Tellerboden bündig steht. Die  Koller- und Mischarbeit kann jetzt beginnen.  



  Vollzieht man diese einfachen Bewegun  gen in umgekehrter Reihenfolge, so geht das  Einsatzstück aus der Entleerungsöffnung der  Maschine heraus und kann zur Seite ge  schoben werden.  



  Durch entsprechende Länge der     Zahn-          ,3tang,e   <B>19</B> ist es möglich, die     Brillenplalte   <B>5</B>  soweit über den rotierenden Mischteller       herauszuschieben,        dass    das Herausnehmen und  Umwechseln der Einsatzstücke bequem  folgen kann.  



  Durch: Lösen der Mutter 21 ist die Ver  bindung des Lagerschaftes<B>23</B> am Einsatz  stück mit der Lagerbüchse gelöst, so,     dass    das  Einsatzstück mit     dem    Schaft<B>23</B> entfernt wer  den. kann. Ein anderes Einsatzstück kann      eingesetzt und durch Schraube 21 wieder be  festigt werden.  



  Die Brillenplatte     #5    mit Zubehör ist auf  mehrere Achsen<B>7</B> mit vier oder mehr     Tra'--          rollen    befestigt, die auf dem Maschinen  rahmen<B>6</B> laufen.  



  Die Handkurbeln<B>17</B> und 20 können statt  mit der Hand in bestimmten Zeitabschnitten  auch automatisch steuerbar gemacht werden.  



  Statt der hin- und hergehenden Brillen  platte könnte auch ein     scheibenförmiger    Tisch  mit Öffnungen für die     Einsatzstücke    unter  dem Mischteller vorgesehen sein, derart,     dass     beim Weiterdrehen des Tisches immer ein  anderes     Einsatzstüak    mit verschiedener Lo  chung oder ein volles Ein     satzstück    unter die       Entleerungsöffnung    gelangt. Durch eine     He-          belvorriehtung,    ein Exzenter oder eine Welle  mit     Stirnritzel    kann das Heben oder Senken  des Einsatzstückes geschehen, sobald es unter  die Entleerungsöffnung des Mischtellers ge  langt.  



       Fig.   <B>13</B> und 14 zeigen schematisch diese  Anordnung. Ein     krei3runder    Tisch<B>27</B> ist mit  Öffnungen 2,<B>3,</B> 4 und<B>5</B> für die Einsatz  stücke unter dem Mischteller<B>1</B> versehen. Der  Tisch ist mit einem Zahnring<B>26</B> ausgestattet,  der durch Kurbel und     Zahnritzel   <B>28</B> gedreht  wird. Die Heb-     und    Senkvorrichtung der       Einsatzstücke    ist die gleiche wie die vorher  bei dem hin- und hergehenden     Tisell    be  schriebene.  



  Um die Verstellung der Knetwerkzeuge       d.    r  <B>,</B> die an Kurbelzapfen h sitzen, in de<B>Hö-</B>  henrichtung zu bewirken, damit die Koller  der     Sehichthöhe    des Gutes folgen können, ist  eine     Sehraubenspindel   <B>p</B>     (Fig.   <B>8)</B> vorgesehen,  die durch die hohle     Mischwerkzeugwelle    r  geht und am untern Ende mit einem festen  Querbügel s ausgestattet ist, der unter die  den Koller tragenden Kurbelarme<B>g,</B> welche  in     Fig.   <B>8</B> punktiert angedeutet sind, greift.

    Die Koller sitzen, an den     Kurb#elarmen   <B>g,</B>     4ie     durch die Schraubenspindeln<B>p</B> und Quer  bügel s mit Bolzen     si,    auf welchen die Arme  <B>g</B> ruhen, verstellt- werden     kön        nen.    Die Bol  zen     si    im Querbügel s gehen durch Führungs-         axme    w     hin-durch    und jeder Bolzen ist für  sieh in der Höhe verstellbar.

   Wenn -die  Schraubenspindel<B>p</B> durch das Handrad t  verstellt wird, erfolgt auch durch das     Auf-          und    Niedergehen des Querbügels s mit dem  Anschlagbolzen     si    eine     Verstellungder    Kur  belarme<B>g,</B> wodurch die Koller mehr oder  weniger von dem Mischteller abgehoben oder  ,dieser genähert werden, ohne behindert zu  sein, sich zu heben, um der Schichtdicke des  Werkstoffes zu folgen.  



  Das Einstellen des Abstandes zwischen       Kollerunterkante    und     Mischtellerboden    mit       Vorrielitung    gemäss     Fig.   <B>8</B> kann nicht nur bei  Stillstand der Maschine erfolgen, sondern  auch im Betriebe. Das ist für viele     Malil-          güter    erforderlich, um Knollen- und     Flok-          kenbildung    bei einem gewissen Stadium der  Mischarbeit zu verhüten.    Durch Verstellen der beiden Anschlag  bolzen     si    im     Querbügel    s in senkrechter Rich  tung hat man es in der Hand, den einen  Koller mehr zu heben als den andern, wenn es  erforderlich ist.

   Am obern Ende der       ge          Schraubenspindel   <B>p</B> ist eine zweiteilig Ein  stellmutter v vorgesehen.  



  Die beschriebene Misch- und Knet  maschine dient- zum trockenen Aufbereiten  von Stoffen aller Art sowie zum Kneten von  feuchtem Gut und zum Vermischen von  Gut mit trockenen oder flüssigen Zusätzen.  Die Maschine kann zur Behandlung von Stof  fen wie Beton, Mörtel, Kalk, Ton, Lehm,  ,Sand, Glas und     Porzellanmass#e,    Form- und  Kernsand für Giessereien, Erze,     NahrLings-          mittel,    zum Beispiel Schokolade und     Üer-          gleichen,    Futtermittel, Farben, Kitte und  Kleister, sowie chemische und pharmazeu  tische Produkte und dergleichen mehr ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Kollergangartige Misch- und Knet- ZD maschine mit umlaufendem, teilweise durch brochenem Nischteller, dadurch gekenn zeichnet, dass über dem umlaufenden Mischteller, in dessen Mitte'eine- Durch- breellung vorgesehen ist, in welche ein Einsatzstück eingesetzt ist, exzentrisch zur Mischtellermitte mindestens je ein zwang- läufig angetriebenes,
    gegenläufig zum Misch teller umlaufendes Knet- Lind Mischwerkzeug- über- die Durclibrecliang hinwegstreicht. UNTERANSPRüCHE -. <B>1 -</B> Misch- und Knetmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück als ein in der Ebene des Mischbodens lie,",n;der Siebboden ausge bildet ist. 2. Misch- und Knetmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück als ein in der Ebene des Mischtellerbodens liegender voller Boden ausgebildet ist.
    <B>3.</B> Misc'h- und Knetmaschine nach Patent- ansprue,li, dadurch gekennzeichnet, dass über der die Durchbrechung umgehen-den Fläche des umlaufenden Nischtellers zwei gegeneinander um<B>-</B> 120<B>'</B> versetzte Knet- und Mischwerkzeuge und über di.e genannte Fläche -und das Einsa6stück ein weiterer bis zur Misehtellermitte rei4 chender nur mit
    Mischsellaufeln verse- hener Arbeitsstern angebracht sind.<B>-</B> 4. Misch- und Knetmaseliine nach Patent- auspruell und Unteranspruch<B>1,</B> gekenn zeichnet -durch ein Knet- und Misc'hwerk- zeug, dessen Drehpunkt so zur Teller mitte liegt, dass. die Koller nur die die Durchbreellung umgebende Mahlbahn be streichen,
    während die Mischschaufeln sowohl- über den die DurcIlbrechung -um- g o ebenden Teil, als auch * über das sieh- artige Einsatzstück des Tellerbodens hin weggeführt werden.
    <B>5.</B> Misch- und Knetmaschine nach Patent anspruch, gekennzeichnet durch eilte durch die hohle Mischwerkzeugwelle hin durchgeführte Seltraubenspindel mit Handrad und Querbügel am untern Ende, in welchem Anschlagbolzen sitzen, die durel-i Führungsarme des Mi3chwerk- zeuges. hindurchgehen und als verstell- bare Auflager für die Kurbelarme dienen, wobei die Auschlagbolzen im Querbügel verstellbar angeordnet sind.
    <B>6.</B> Misch- und Knetniaschine nach Patent- anspr- üch, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Entleerungsöffnung des Misch tellers eine Brillenplatte angeordnet ist, die mindestens eine Öffnung in Grösse ,des Einsatzstückes und mindestens ein Einsatzstück aufweist, und dass eine Ein- richtuna, zum Heben und Senken des Ein satzstückes sowie Mittel zur Verschie bung der Brillenplatte vorgesehen sind.
    <B>7.</B> Misch- und -KnetmasoIiine nach Patent anspruch und 'Unteransprualt <B>6,</B> dadurch "e 1. kennzeichnet, dass die unter der Ent leerungsöffnung des Mischtellen vorge sehene Brillen-platte mit einer Zahnstange mit Ritzel versehen ist, wobei der das Einsatzstück tragende Schaft mit Fest- stelltnutter durch eine von einem Zahn radgetriebe betätigte Kurbel mit Schub stange auf- und abbewegt werden kann.
    <B>8.</B> Misch- und Knetmaschine nach Patent,- anspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass unter dem als aus- wechselbamr Siebboden ausnbilcleten Einsatzstück ein auf- und abbeweglieher, stillstehender voller Teller mit Abstreielt- vorrielltung herausschwenkbar angeord net ist.
    <B>9.</B> Misch- und Knetmaschine nach Patent- ansprueli und Unteransprüchen<B>1</B> und<B>8,</B> dadurch oekennzeichnBt, da3 der volle Teller mit mindestens einem eiliarmigen Abstreicher versehen ist, der durch einen Anschlag am Mischtellerboden mit genommen wird, sowie einem unter dem Siebboden hinweggeführten auf- und ab- beweglichen Abstreicher.
    <B>10.</B> Misch- und Knetmaschine nach Patent- allspruch und Unteransprüchen <B>1</B> und<B>8,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der volle Teller an einer durch Hebelwerk auf- und abverstellbaren Hülse sitzt und -durch die Hülse einer senkrechten Welle mit Ab- streichleiste hindurchgel-ii,
    welche durch einen an einer W.elle angelenkten Cle- wichtshebel geoen die Siebiläohe ge drückt wird. <B>11.</B> Misch- und Knetmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzstück unmittelbar auf einer senkrechten Welle befestigt und diese auf- und abbeweglich und heraus- schwenkbar angeordnet ist.
CH162795D 1930-09-27 1931-09-21 Kollergangartige Misch- und Knetmaschine. CH162795A (de)

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