CH162833A - Verseiltes Starkstromkabel. - Google Patents

Verseiltes Starkstromkabel.

Info

Publication number
CH162833A
CH162833A CH162833DA CH162833A CH 162833 A CH162833 A CH 162833A CH 162833D A CH162833D A CH 162833DA CH 162833 A CH162833 A CH 162833A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
power cable
stranded
strands
cable according
stranded power
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Maurus Dr Klein
Original Assignee
Maurus Dr Klein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maurus Dr Klein filed Critical Maurus Dr Klein
Publication of CH162833A publication Critical patent/CH162833A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B9/00Power cables

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description


      Verselltes    Starkstromkabel.    Es ist bekannt, dass Starkstrombleikabel  mit getränkter Papier- oder     Faserstoffisolie-          rung    infolge der grossen Wärmeausdehnung  des     Tränkmittels    schon bei Temperaturen,  die die Isolierstoffe noch nicht angreifen,  Schaden dadurch erleiden können, dass der  Bleimantel durch das sich ausdehnende     Tränk-          mittel        aufgeweitet    wird.

   Es ist auch bekannt,  dass zur Vermeidung oder Verringerung dieser  Gefahr bei     verseilten    Kabeln die     Raumzipfel     zwischen den     verseilten    Adern mit festem       Isolierstoff    möglichst dicht ausgefüllt werden  sollen, damit die vollständige Füllung des  trockenen Kabels einen möglichst kleinen  Aufwand an     flüssigem        Isolierstoff    erfordert.  Man verwendet zum Beispiel Bündel von  Jutesträngen oder Papierkordeln passender  Dicke, die bei der     Verseilung    in -die Zwischen  räume gepresst werden.

   Eine bekannte Kon  struktion von Papierkordeln besteht aus einer  Anzahl von parallel zusammengelegten und  mit einem Papierstreifen schraubenlinienförmig  umwickelten und hierbei zusammengedrehten  Papierbändern. Man kann auch Papierstreifen    in     konagialen    Lagen zu einem hohlen Kreis  zylinder von bestimmtem Umfange wickeln  .und hernach die Wicklung zusammendrücken-,  wobei der     Papierquerschnitt    genau dem Quer  schnitt der Raumzipfel entsprechen soll.  



  Es zeigt sich nun, dass bei allen diesen  und     ähnlichen    Starkstromkabeln die spezifi  sche Raumdichte des     zusammengepressten          Beilaufmaterials    bezogen auf den auszufüllen  den     Querschnitt    des Kabels hinter derjenigen  des aus gewickelten -Schichten aufgebauten  Isoliermaterials um etwa ein Drittel zurück  bleibt.

   Für Papier gilt das zum Beispiel auch  .dann, wenn das     Beilaufmaterial    und die um  die Leiter gewickelten Bänder aus     dem-gleichen     Papier hergestellt werden.: Das heisst mit  ändern Worten, das feste     Beilaufmaterial    füllt  nur zwei Drittel der Raumzipfel aus; das  letzte Drittel enthält im fertigen Kabel freie       Tränkmasse;    die an der Wärmeausdehnung  wesentlich beteiligt ist.

     Die Ausfüllung der Raumzipfel -mit festem       Füllmäterial    bleibt bei den bekannten Stark  stromkabeln deshalb unvollständig, weil das  
EMI0001.0026     
      feste Füllmaterial nur durch den Druck der  miteinander     verseilten    Adern und der gemein  samen Isolierung in der     zusammengepressten     Form erhalten wird, dieser Druck jedoch  nicht beliebig gesteigert werden kann. Ausser  dem pflanzt sich der Druck mit grosser räum  licher Dämpfung fort, hat also im Innern  des zusammenzudrückenden Füllmaterials einen  wesentlich     kleineren    Wert als an seiner An  griffsstelle.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist nun  ein     verseiltes    Starkstromkabel mit getränkter  Papier- oder     Faserstoffisolierung    bei welchem  die Leiterisolierung aus gewickelten Lagen  von Isolierbändern besteht und dessen festes       Beilaufmaterial    ebenfalls aus Papier -oder  Faserstoff oder aus beiden besteht, bei dem  die genannten Mängel behoben sind.  



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch  erzielt, dass das     Beilaufmaterial    harte und  biegsame     Beilaufstränge    aufweist; die aus um  einen biegsamen Kern fest gewickelten Isolier  bändern bestehen.  



  Die einfachste Ausführung der Erfindung  besteht beispielsweise - darin,     dass    man an  Stelle der üblichen, mehr oder weniger weichen,  mehr oder weniger grosse Hohlräume enthal  tenden     Beilaufstränge    ein     Beilaufmaterial    aus  Papier oder     Faserstoff    mit hoher Raumdichte  verwendet: Beispielsweise entsteht ein solcher  als     Beilaufsmaterial    verwendbarer     Beilauf-          strang    aus Papier- oder     Faserstoffbändern,    die  fest um einen biegsamen Kern gewickelt  werden.

   Durch die Wahl kleiner Schlaglängen  und durch die Anwendung bekannter Fabri  kationsmassnahmen gewinnt man auf diese  Weise -sehr harte und reichlich biegsame       Beilaufstränge.    Zur Ausfüllung der Raum  zipfel verwendet man zweckmässig     Beilauf-          stränge    von verschiedenem Durchmesser; zur  Ausfüllung der verbleibenden kleinsten Zwi  schenräume dient das bekannte weiche Füll  material.

   Den kleinen     Querschnittsdimensionen     dieser weichen     Beilaufstränge    entsprechend  ist der Druck der     Verseilung,    den die harten       Beilaufstränge    genau so wie die isolierten  Adern weitergeben, viel wirksamer als bei den  stärkeren Garnen, infolgedessen wird hierbei    auch die spezifische Raumdichte der weichen  Stränge erhöht.  



       Nach    einer weiteren Ausführungsform des  Starkstromkabels weisen die harten und bieg  samen     Beilaufstränge    eine vom Kreis abwei  chende     Querschnittsform    auf. Solche lassen  sich an die     Querschnittsform    der Raumzipfel  besser als kreisrunde Stränge anpassen; der  zur Ausfüllung mit weichen Strängen übrig  bleibende Raum wird hierdurch kleiner; ebenso  die Gesamtzahl der notwendigen Stränge.  Zweckmässig ist die spezifische Raumdichte  des gesamten Füllmaterials bezogen auf den  Gesamtquerschnitt der auszufüllenden Räume  wenigstens 80      /o    der spezifischen Raumdichte  der aus fest gewickelten Isolierbändern be  stehenden Aderisolierung.  



  Als Kerne der gewickelten     Beilaufstränge     können dünne Papier- oder     Faserstoffgarne,     Schnüre, Drähte und dergleichen verwendet  werden. Gewickelte Stränge von nicht kreis  förmigem Querschnitt stellt man beispielsweise  dadurch her, dass man mehrere Isolierbänder  aufeinanderlegt und sie in der beschriebenen  Weise mit Isolierbändern bewickelt. In diesem  Fall entsteht -ein Strang von ovalem -Quer  schnitt. Durch passende Wahl der Breiten  der als Kern verwendeten Bänder erhalten  die Stränge einen anderen nicht kreisförmigen  Querschnitt. Ebenso kann man als Kern, zum  Beispiel eine flach gedrückte Schnur oder  ein Band aus einem Gewebe, aus Kautschuk,  Bitumen usw., einen Draht von nicht kreis  förmigem     Querschnitt    usw. wählen.  



  Anstatt metallischer Kerne können auch  Kerne aus Isoliermaterial verwendet und  metallisch umhüllt werden, um die Kerne,  die     Hohlräume    enthalten können, aus dem  elektrischen Feld auszuschliessen. Man wird  diese zweckmässig aus einem     Stoff    herstellen  oder mit einem Stoff umhüllen, der für das  benutzte     Tränkmittel    undurchdringlich ist.  Als solcher     Stoff    kommt zum Beispiel     wasser-          und    öldicht -getränktes Papier oder Faserstoff  in Frage.  



       Verseilt    man die harten und biegsamen       Beilaufstränge    in der üblichen Weise ohne  Rückdrehung, so erleiden sie angesichts der      verhältnismässig kurzen Schlaglängen der     Ver-          seilung,    die im Interesse der Biegsamkeit  des Kabels erforderlich sind, Beanspruchun  gen, die zum Reissen einzelner Streifen im       Beilaufstrang    führen können. Es empfiehlt  sich deshalb, die Spulen, von denen die er  findungsgemässen     Beilaufstränge    ablaufen, mit       Vorrichtunzen    zur     RückdrehunZ    einzurichten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verseiltes Starkstromkabel mit getränkter Papier- oder Faserstoffisolierung, bei welchem die Leiterisolierung aus gewickelten Lagen von Isolierbändern bestehen, und dessen festes Beilaufmaterial ebenfalls aus Papier oder Faserstoff oder aus beiden besteht, dadurch gekennzeichnet, dass das Beilaufmaterial harte und biegsame Beilaufstränge aufweist, die aus um einen biegsamen gern festgewickelten Isolierbändern bestehen.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Verseiltes Starkstromkabel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die spezifische Raumdichte des gesamten Füll materials bezogen auf den Gesamtquer schnitt der auszufüllenden Räume wenig- stens 80 % der spezifischen Raumdichte der aus. fest gewickelten Isolierbändern bestehenden Aderisolierung beträgt.
    2. Verseiltes Starkstromkabel nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens 50 Ge wichtsprozente des gesamten Beilaufmate- rials ans harten und biegsamen Strängen bestehen. 3. Verseiltes Starkstromlabel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet; dass die gerne der Beilaufstränge nicht kreisförmige Quer schnitte haben. 4. Verseiltes Starkstromkabel nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nicht metal lische Kerne der Stränge metallisch um hüllt sind.
    5. Verseiltes Starkstromkäbel nach- Patent anspruch und Unteransprüchen 1-3, da durch gekennzeichnet, dass die Kerne aus Wasser- und öldichten Stoffen bestehen. 6. Verseiltes Starkstromkabel nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Beilaufstränge mit Rückdrehung verseilt sind und daher keine Torsionsspannungen aufweisen.
CH162833D 1931-04-08 1931-04-08 Verseiltes Starkstromkabel. CH162833A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH162833T 1931-04-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH162833A true CH162833A (de) 1933-07-15

Family

ID=4415959

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH162833D CH162833A (de) 1931-04-08 1931-04-08 Verseiltes Starkstromkabel.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH162833A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3420778A1 (de) Mehrkerniges oelgefuelltes kabel
DE2703670C2 (de) Drahtseil mit einem in geschäumten Kunststoff eingehüllten Seilkern
CH162833A (de) Verseiltes Starkstromkabel.
DE579204C (de) Hochspannungskabel mit getraenkter Papierisolation
DE414899C (de) Fernsprech-Luftraumkabel
AT130134B (de) Verseiltes Starkstromkabel.
DE709283C (de) Vierdrahtfernmeldekabel mit mehreren zu Buendeln oder Lagen verseilten Adergruppen und ueber den Buendeln oder Lagen angeordneten Schirmen
DE961903C (de) Biegsames isoliertes elektrisches Kabel
DE3346169C2 (de)
AT154071B (de) Fernmeldekabel.
AT148055B (de) Hochfrequenzkabel.
DE572464C (de) Elektrisches Hochspannungskabel
AT112901B (de) Hochspannungskabel.
DE645887C (de) Hochfrequenzkabel mit einer oder mehreren durch Abstandhalter luftraumisolierten Adergruppen
DE622695C (de) Konzentrisches Hochfrequenzkabel
DE619351C (de) Elektrisches Hochspannungsoelkabel mit Adermetallisierung
DE462597C (de) Elektrisches mehradriges Hochspannungskabel
DE2446234A1 (de) Biegsame elektrische leitung
AT126514B (de) Elektrisches Hochspannungskabel.
DE564199C (de) Elektrische Leitung
DE555953C (de) Nachgiebige Einlage fuer dehn- und stauchbare Starkstromkabel
DE685258C (de) Mehrlitziges Harpunenseil mit in die Litzen eingebetteten elektrischen Kabeln
DE900712C (de) Hochspannungskabel
AT153109B (de) Luftraumisolierte elektrische Leitung.
DE383550C (de) Hochspannungskabel mit Papierisolation