CH162971A - Selbsttätige Spulenauswechselvorrichtung an mechanischen Webstühlen. - Google Patents

Selbsttätige Spulenauswechselvorrichtung an mechanischen Webstühlen.

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CH162971A
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F Iwanow Peter
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F Iwanow Peter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D45/00Looms with automatic weft replenishment
    • D03D45/20Changing bobbins, cops or other loom components carried by the shuttle
    • D03D45/26Magazines
    • D03D45/28Magazines for one type of thread, e.g. same colour
    • D03D45/30Magazines for one type of thread, e.g. same colour rotary

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


      Selbsttätige        Spulenanswechselvorrichtung    an mechanischen Webstühlen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine     selbsttätige        Spulenauswechselvorrich-          tung    an mechanischen Webstühlen, welche  die Möglichkeit gibt, an gewöhnlichen, wie  auch an automatischen Webstühlen ohne Ver  ringerung der üblichen     Schlagzahl    von 220  bis 230 pro Minute zu arbeiten, und -dabei  eine gesteigerte Leistung im Vergleich mit  den bereits bekannten     Spulenwe.ehselvorrich-          tungen    zu erzielen.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist  gekennzeichnet durch einen abgefederten       Splzleneindrücker,    der durch einen über ein  Hebelgestänge mit einer von der Antriebs  welle des Webstuhls vorübergehend mitge  nommenen Nase in Verbindung stehenden  Hammer betätigt     wird,    wobei die     Mitnehmer-          nase    bei fehlendem     Schussfaden,    über ein  zweites Hebelgestänge von der     Schussgabel-          welle    aus in Arbeitsstellung gebracht wird.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  dargestellt.         Fig.    1 ist die Vorderansicht des seit  lichen Teils eines mechanischen Webstuhls,  auf dem die erfindungsgemässe Vorrichtung  angebracht ist;       Fig.    2 ist eine entsprechende Seitenan  sicht;       Fig.    3 zeigt den obern Teil. der Vorrich  tung von vorne gesehen und im grösseren       Mässstab;          Fig.    4 und 5 sind eine .Seiten- und eine  Draufsicht dieses     Vorrichtungsteils.     



  In den     Fig.    1 und 2 ist die rechte Seiten  wand des     Webstuhlgestelles    mit 1 und der  Brustbaum mit 2 bezeichnet. Die Laden  welle 3 trägt in bekannter Weise den Lade  stelzen 4, der, wie üblich, durch eine nicht  dargestellte     Schubstange    bewegt wird. An  dem Stelzen 4 sind der Ladenklotz 5     und     der Ladendeckel 6 befestigt. Der Ladenklotz  5 arbeitet über einen unter     Federwirkung     stehenden Hebel 7 mit der Ladenwelle 3 zu  sammen. Der     Brastbaum    2 ist mit     Konsolen     8 versehen, in denen die     Schussgabelweile    9  drehbar gelagert ist.

   Die bekannte, das Feh-           len    des     Schussfadens    feststellende     Schussgabel     ist in der Zeichnung nicht dargestellt.  



  An dem     Webstuhlgestell    1 ist ein Win  kelstück 10 angeschraubt, auf dem die       eigentliche,    in     Fig.    3, 4 und 5 grösser dar  gestellte     Spulenauswechselvorrichtung    an  geordnet ist. Auf diesem Winkelstück 10  ist     mittelst        Schraubbolzen    die mit Trägern 11  und 12 versehene Grundplatte 13 befestigt.  Der Träger 11 besitzt eine horizontale     Spin=          del    14, auf     die    .das in den     Fig.    3, 4 und 5  einigermassen schematisch dargestellte     Spu-          lenmagazin    15 aufgesetzt wird.

   Dieses Ma  gazin besitzt ein Schaltrad 16, welches durch  eine hier weiter nicht interessierende, in       Fig.    4     strichpunktiert    angedeutete Klinken  vorrichtung vorwärtsgeschaltet und anschlie  ssend angehalten wird. Zum bessern Ver  ständnis der Arbeitsweise der     Spulenaus-          wechselvorrichtung    sind die Spulen in     Fig.    4  ebenfalls strichpunktiert angegeben.  



  In den Trägern 11 und 12 ist eine Welle  17 drehbar gelagert, welche durch einen auf  ihr befestigten     Kniehebel    18     verschwenkt     werden kann, wobei die     einerends    an der  Welle 17 und     anderends    an den     8pulenein-          drücker    22 fest angeordnete Rückführungs  feder 19 gespannt wird. Der kürzere Schen  kel 18' des Hebels 18 ist gegabelt und trägt  eine     kleine    Drehwelle 20, auf die eine Sperr  nase 27 und ein mit einem Vorsprung 22'  des lose' auf der Welle 17 sitzenden knie  bebelartigen     iSpuleneindrückers    22 zusam  menarbeitender Hammer 23     befestigt    sind.

    Zwischen Hebel 18 und Welle 20 ist eine  Spannfeder 24 eingeschaltet, welche eine ela  stische Kupplung zwischen der Welle 20 und  dem Hebel 1-8 darstellt.  



  Eine mit einem Lederpolster 25 versehene,  an den Träger 11     bezw.    die Plätte 13 an  geschraubte     Äuschlagleiste    26 begrenzt die  Bewegung des Hebels 18. Der Anschlag des  Hammers 23 kann durch .die Stellschraube 2 7       eingestellt    werden, während für die Einstel  lung der     Klinkenvorrichtung    des Magazins  eine weitere Stellschraube 28 vorgesehen  ist.    An der Grundplatte 13 ist der unter Wir  kung der Feder 29 stehende und mit dem  Schützen in bekannter Weise zusammen  arbeitende     Protektor    (Ausschalter des     Spu-          leneindrückers)    30 verschiebbar gelagert.

   Auf  diesem     Protektor    ist das Anschlagstück 31  aufgeschraubt, welches bei 31' einen An  schlag für die Sperrnase 21 und bei 31"  einen solchen für einen seitlichen     Fortsatz    der       Betätigungsstange    32 des Hebels 18 aufweist.  Diese Stange hält den Protektor zusammen  mit dem Anschlagstück 31 entgegen der  Wirkung der Feder 29 zurück.  



  Die tiefste Lage. des     Spuleneindrückers     22 ist durch einen Anschlag begrenzt, welche  Stellung mit dem     Einführen        einer    Spule in  den     ,Schützenkasten    übereinstimmt. Zur Füh  rung der Spule ist ein Blech 34 und eine  an dem Träger 11 befestigte, federnde Stahl  platte     3.5    vorgesehen.  



  Die aus den     Fig.    1 und 2 hervorgehende  Antriebseinrichtung ist von einer am Web  stuhlgestell angeschraubten und winklig ab  gebogenen Leiste     3,6    getragen. Auf ihrem  Drehzapfen 37 sitzt ein     -doppelarmiger    Hebel  38, der durch die Feder 39 gegen, den An  schlag 40 angezogen wird. Die Höhe dieses  Anschlages kann durch Auflegen     bezw.        Ent-          fernen    von     Unterlagsscheiben    genau einge  stellt werden.

   Der kürzere Arm des Hebels  38 steht über der bereits erwähnten, eben  falls     einstellbaren    Stange 32 mit dem Hebel  18 in     Verbindung.    Am Ende des längeren  Armes des Hebels 38 ist eine     Mitnehmernase     41 schwenkbar     angelenkt,        wobei.    die Feder 42  diese Nase in der in     Fig.    2 ausgezogenen  Stellung hält.

   Auf dem     Drehzapfen        -43    der  Leiste 36 ist .ein Kniehebel 44 angeordnet,  der mit seinem einen Schenkel über eine ein  stellbare Stange 45 mit dem     Mitnehmer    41  und mit seinem andern Schenkel über die  beiden gelenkig miteinander verbundenen       Arne    46 und 47 mit der     Schussgabelwelle    9  in     Verbindung    steht. Der Arm 47 ist fest  auf diese Welle 9     aufgesetzt,    so dass er beim  Drehen derselben mitgenommen wird.  



  Die     Mitnehmernase    41 arbeitet mit einem  durch die Antriebswelle 48 des Webstuhls      mitgenommenen Anschlag 49 zusammen. Die  ser Anschlag steht unter dem Einfluss einer  Zugfeder 50, die ihn gegen eine Nase 51       andrückt,    derart, dass der Anschlag nur bei  Vorwärtsgang des Webstuhls (siehe Pfeil  richtung) in Funktion tritt. Wird der Stuhl  aus irgendeinem Grunde von Hand zurück  gedreht, so wird der Anschlag 49 über die  Nase 41 hinweggleiten, ohne     dass    die Spulen  auswechselvorrichtung betätigt wird.  



  Die Arbeitsweise der beschriebenen Vor  richtung ist folgende:  Sobald das Fehlen des     Schussfadens     durch die     Schussgabel    festgestellt ist, wird  auf bekannte Weise die     Schussgabelwelle    9  verdreht, so dass letztere die beiden Arme  46 und 47     hochhebt.    Hierdurch wird der  Kniehebel     44        verschwenkt    und bringt     mit-          telst    Stange 45 die     Mitnehmernase    41 in  die in     Fig.    2 strichpunktierte Stellung.

    Kommt nun beim Weiterdrehen der An  triebswelle 48 der Anschlag 49 mit er Nase  41 in Berührung, so wird letztere hochge  hoben und Hebel 38     verschwenkt    sich. Die  Stange 32 gibt das Anschlagstück 31 frei,  so dass der     Protektor    30 zusammen mit die  sem Stück 31     vtin    der Feder 29 in Richtung  der Lade (in     Fig.    2, 4 und 5 nach links)  verschoben wird. Gleichzeitig hat sich der  Hebel 18 ebenfalls     verschwenkt    und bewegt  den Hammer 23 kräftig gegen den Vor  sprung 22' des     Spuleneindrückers    22.

   Die  ser befindet sich mit seinem     oberhalb    der  Lade     liegenden    Ende über einer     Spule    des  Magazins und drückt diese     .Spule    in den  Schützen hinein.  



  Sobald der Anschlag 49 die Nase 41 wie  der freigegeben hat, bringt die Feder 39 den       Hebel    38 und die Feder 42 die Nase 41 und  mit ihr die Stangen 45, 46 und 47 zusammen  mit dem Kniehebel 44 wieder in ihre Ruhe  lage. Der Hebel 38 bringt mit seiner Stange  32 den Hebel 18 ebenfalls wieder in seine  Ausgangsstellung, wobei die Stange 32     mit-          telst    ihres obern schrägen Teils das An  schlagstück 31 zusammen mit dem     Protektor     30 von der Lage wegschiebt.

   Gleichzeitig  wird der     Spuleneindrücker    22 durch das Ent-    spannen der beim     Eindrücken        gespannten     Feder 39 wieder gehoben und das Magazin  durch seine     Klinkenvorrichtung    auf eine     hier     weiter nicht interessierende Weise gedreht;  so dass der Eindrücker 22 nunmehr oberhalb  der nächsten Spule zu stehen kommt.  



  Kommt beim     Spulenwechsel    der Schüt  zen einmal nicht in seine richtige Lage im  Schützenkasten, so schiebt der Schützen den  Protektor 30 mit dem an denselben ange  schraubten Anschlagstück 31 entgegen der  Wirkung der Feder 29 weg. Dabei hebt der  Anschlag 31' die Nase 21 und mit ihr den  Hammer 2.3, der dann beim     Verschwenken     des Hebels 18 an der     Oberseite    des Vorsprun  ges 22'     entlanggleitet,    wodurch das Einfüh  ren der neuen Spule vermieden wird.  



  Zur Regelung des Schützenlaufes ist am  Ende der Lade ein von der     Aussenseite    des  Schlagarmes her verstellbarer Anschlag aus  Buchenholz - mit Lederbeschlag vorgesehen.  



  Die Vorteile der     beschriebenen    Vorrich  tung können wie folgt     zusammengefasst    wer  den:  I. Die Spule wird in den Schützen     nicht     durch die übliche Einwirkung .der Lade auf  den     Spuleneindrücker    eingeführt, bei welcher  die Anfangsgeschwindigkeit .des     @Spulenein-          drückers    grösser als die Endgeschwindigkeit  ist, was eigentlich dadurch entsteht, dass die  Lade zur Zeit des     Durchdrückers    .der Spule  durch den Schützen bei der     Rückwärtsbewe-          gung    der Lade verzögert wird.  



  Die vorliegende Vorrichtung wird, im  Gegensatz dazu, von der Schlagnase einer an  die     Schützenschlagwelle    aufgesetzten Scheibe  angetrieben. Diese Schlagnase wirkt durch  ein Gestänge auf den     Spuleneindrücker    mit  fast konstanter Geschwindigkeit ein. Da  durch entsteht auch augenblicklich das Aus  treten des     Spuleneindrückerkopfes    aus dem  Schützen gerade beim     Schussanschlag.     



       II.    Der     Spulenkopf    wird zwischen  Klemmfedern in den Schützen     geführt,    was  irgend eine     Änderung    der     Spulenlage        in          bezüg    auf die     Schützenachse    verhindert.  



       III.    Der sogenannte     2rotektor    (Ausschal  ter des     Spuleneindrückers)    für etwaigen      Kurzlauf,     bezw.    Abspringen des     Sehützens     von dem     Picker    ist mit der gesamten Vor  richtung als ein Ganzes ausgebildet, wodurch  die Empfindlichkeit des Protektors während  der Arbeit,     sowie    seine     Betriebssicherheit.     wesentlich -gesteigert werden.  



  IV. Zur Regulierung des Schützenlaufes  ist am Ende .der Lade ein verstellbarer  Schützenanschlag vorgesehen, welcher die  genaue Einstellung des     Schützens    im Schüt  zenkasten erlaubt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Spulenauswechselvorrichtung an mechanischen Webstühlen, gekennzeich net durch einen abgefederten Spuleneindrük- ker, der durch einen über ein Hebelgestänge mit einer von der Antriebswelle des Weh stuhls vorübergehend mitgenommenen Nase in Verbindung stehenden Hammer betätig wird, wobei die Mitnehmernase bei fehlendem Schussfaden über ein zweites Hebelgestänge von der Schussgabelwelle aus in Arbeitsstel lung gebracht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer- nase durch einen mit der Antriebswelle znitdrehenden, einseitig wirkenden und ab gefederten Anschlag vorübergehend mitge nommen wird. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der mit dem Schützen zusammenarbeitende und unter Federwirkung stehende Protektor einen mit dem Hebelgestänge des Hammers zu sammenarbeitenden Anschlag besitzt, wo .durch der Protektor in der Ruhelage der Vorrichtung von der Lade entfernt ge halten wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Protektor einen zweiten Anschlag besitzt, mit dessen Hilfe der wegen unrichtiger Schützenlage nicht vorgeschobene Protektor den Ham mer ausser Bereich des Eindrückers bringt, so dass trotz Betätigung dieses Hammers das Einführen einer neuen Spule vermie den wird.
CH162971D 1932-03-23 1932-03-23 Selbsttätige Spulenauswechselvorrichtung an mechanischen Webstühlen. CH162971A (de)

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