CH162983A - Klammer, insbesondere für Textilwaren. - Google Patents

Klammer, insbesondere für Textilwaren.

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CH162983A
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Schaefer Friedrich
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  Klammer, insbesondere für Textilwaren.    Bisher     mussten    gewisse, Textilwaren, um  den Gebräuchen des     HaucIels    zu entsprechen,  entweder zusammengeheftet, -genäht oder  -gesteckt werden. Zum Beispiel wurden zu  sammengehörige Strümpfe und Handschuhe,  bevor sie in den Handel gelangten-, an     il-iren     Enden mit ein paar Stichen leicht<U>zusammen-</U>  genäht, um Verwechslungen vorzubeugen.

    Die Käuferinnen derart     zusammengenKhter     Damenstrümpfe nehmen sich indessen nicht  immer die Mühe,     den    Faden, welcher die  Strümpfe     bezw.        Handsel-iuhe    zusammenhält,  aufzuschneiden, sondern versuchen vielfach,  die beiden Strümpfe mit Gewalt     voneina-n-          der    zu reissen, wobei dann öfters das Ge  webe -des Strumpfes beschädigt wird. Man  hat schon vielfach versucht, die Strumpf  enden mit metallischen Dornen zu verbin  den.

   Jedoch traten auch hier bei gewalt  samem     Auseinanderzerren    der beiden  Strümpfe stets,     Besehädigungen.    der     Wareein.     Ähnlich liegen die Verhältnisse bei grob  maschigen Textilwaren, wie Filets, sowie bei    Seidenerzeugnissen, wo man zusammenge  hörige Teile vielfach mit Stecknadeln     zusain-          mensteckt.    Beim     Auseinanderbreiten    dieser  Teile kommen dann häufig Verletzungen vor.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  nun eine     K        lammer,    insbesondere für Textil  waren, aus verhältnismässig     unelastisühem     Metallband, deren Schenkel zusammen ein  V bilden', welche sich dadurch auszeichnet,       dass    die beiden     Sülienkel    ungleichartig sind,       wobei,der    eine Schenkel gekrümmt verläuft,  während der andere     jSchenkel    am freien End  teil nach der Klammeröffnung zu abgebogen  ist, das     Gan    e derart,     dass    mittelst der Klam  mer beliebig starke     blattförmige    Teile zu  sammengeklemmt und auf beliebige Weise,

    ohne eine Beschädigung derselben befürchten  zu müssen, wieder     von-einander    getrennt wer  den können.  



  Der Erfindungsgegenstand ist auf beilie  gender Zeichnung in drei Ausführungsbei  spielen dargestellt. Es zeigt:           Fio-.   <B>1</B> bis<B>5</B> ein erstes Ausführungsbei  spiel, und zwar       Fig.   <B>1</B> die geöffnete Klammer in     Seiten-          ansieht,.     



       Fig.    2 eine     Draufsielit    auf die Klamme r,       Fig.   <B>3</B> die geöffnete Klammer in     Vorder-          ansieht,          Fig.    4 die geschlossene, an zwei Strumpf  enden angesteckte und     zusammengedrückte     Klammer in Seitenansicht,       Fig.   <B>5</B> ein paar genau übereinander ge  legter Damenstrümpfe, deren     En-den    mittelst  Klammern     gemäss,den        Fig.   <B>1</B> bis 4 zusammen  gehalten werden,       Fig.   <B>6</B> bis<B>8</B> ein zweites Ausführungs  beispiel,

   und zwar       Fig.   <B>6</B> eine Seitenansicht der Klammer in  geöffnetem Zustande,       Fig.   <B>7</B> eine Seitenansicht der Klammer in  geschlossenem Zustande,       Fig.   <B>8</B> eine Draufsicht hierzu,       Fig.   <B>9</B> ein drittes Au     sfülirungsbeispiel,     und zwar die geöffnete Klammer in Seiten  ansicht-.  



  Im ersten Ausführungsbeispiel     (Fig.1    bis  <B>5)</B> bedeutet,<B>D,</B> den oben,     Dg    den unten lie  genden Strumpf zweier genau übereinander       gelegt-er    Strümpfe eines     Damenstrumpf-          paares.    Die     En-den    dieser Strümpfe- -sind  durch Klammern K, und K, aus     v        erhältnis-          mässig        unelastiseliem    Metallband zusammen  gehalten.     Derobere    (zweite) Schenkel dieser  Klammer ist mit     _z1,    der untere (erste) mit  B bezeichnet.

   Schenkel<B>A</B> ist kürzer als  Schenkel     B    und gewölbt ausgeführt     und     endigt dessen freies Stirnende     r'bogenförmig.,     Schenkel B ist geradlinig ausgeführt und<B>be-</B>  sitzt an seinem     En-de    eine mit kreisförmiger  Kante r versehene rechtwinklig nach der  Klammeröffnung vorspringende Klaue<B>N.</B>  Beim Zusammendrücken der Klammer, deren  <B>3</B>     Ldaterial        beispielsweise        aus        Aluminium        'be-          steht,

          streckt    sieh nun der     bogenför-mige     Schenkel<B>_A</B>     der    Klammer soweit, bis sein  freies     En-de    gegen die als Stütze wirkende  Klaue'<B>N</B> zu liegen kommt. -Wie     Fi        g-.    4 zeigt,  werden die zusammengeklammerten Strumpf  enden durch die,<B>S</B>     clienkelenden    der Klamm- er    in eine     S-förmige    Linie gebracht, so     dass    sieh  die     Klainnier    von den (Strumpfenden, nicht  von selbst wieder lösen kann.

   Sie fallen erst  ab, -wenn die beiden Strümpfe im Sinne der  Pfeile der     Fig.        4'auseiuandergezogen    wer  den, wobei indessen die     Strumpfen'den        'UnVer-          sehrt    bleiben.    Wie die     Fig.   <B>5</B> zeigt, kann an die  Klammer zweckmässig noch eine     Etikette-E     mit etwas umwickelten Garn für allfällig       notweud.ig    werdende Reparaturen -der  Strümpfe befestigt werden.  



  Die im zweiten     Ausführungsbeispiel          (Fig.   <B>6</B> bis<B>8)</B> dargestellte<U>Klammer</U> ist be  sonders für grobmaschige Textilwaren,- zum  Beispiel Vorhänge,     Filets,    desgleichen auch  für feinste Seidengewebe verwendbar.

   Zu  diesem -Zwecke ist die nach der     Klammeröff        -          nung        hin    gewendete Klaue<B>N</B> mit einer     Ab-          sellweifung    s nach hinten versehen und da  her als Führung -ausgebildet, so     dass    sie sich  nicht -in den Maschen des -Gewebes     verfan-          gen        ka        un,        so        ndern        beim        Herunterziehen        der     Klammer über das Gewebe hinweggleitet.

         Eben-so    besitzt auch der obere     iSellenkel    an  seinem Ende eine führende nach oben ge  hende Abschweifung s'. Auch bei diesem  zweiten Beispiel ist die Ausbildung der  Klammer so getroffen,     da3    beim<U>Zusammen-</U>  drücken der Klammer sich der obere bogen  förmige -Schenkel     streckt,    bis er mit seiner  Abschweifung s' gegen die Klaue Y zu liegen  kommt, wobei die letztere als<B>-</B> Stützpunkt  wirkt.  



  Im dritten Ausführungsbeispiel     (Fig.   <B>9)</B>  zeigt der Schenkel<B>X</B> der Klammer die Form  .einer in Bogenform verlaufenden Wellen  linie, welche Ausführung speziell für solche  Textilwaren Verwendung findet, die beim  Zusammendrücken die, Tendenz haben, sich  aufzubauschen.    Die Klammer gemäss der Erfindung kann  in beliebigen Farben ausgeführt -werden.  Ebenso können auch Buchstaben, Zahlen und  Firmenzeichen auf derselben sein. Die neue       Klai-nmer    kann auch zum Zusammenheften  -von andern blattartigen. Teilen dienen,- zum.      Beispiel zum -Verschliessen der Öffnung von       Zellophandüten,    Zellstoffbeuteln     ete.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klammer, insbesondere für Textilwaren, aus verhältnismässig unelastisellem Metall band, deren Schenkel zusammen ein V bil den, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel ungleicha rtig sind, wobei der eine Schenkel gekrümmt verläuft, während der andere Schenkel am freien Endteil nach der Klammeröffnuno, zu abgebogen ist, das Ganze derart, dass mittelst der Klammer be liebig starke blattförmige Teile zusammenge klemmt und auf beliebige Weisse, oltne eine Beschädigung derselben befürchten zu müs sen,
    wieder voneinander getrennt werden können. UNTERANSPRüGEE: <B>1.</B> Klammer nach Patentanspruell, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schenkel imo-leiet lang sind, dass deren längerer t' Schenkel (B) am freien Ende nach der Klammeröffnung zu winklig abgebogen <B>C</B> ist, so dass beim Zusammendrücken der Klammer das Ende des zweiten Solien- kels <B>(A)</B> nach Auftreffen auf den ersten Schenkel (B) sich entlang dem letzteren auf dessen abgebogen-es Ende<B>(N)</B> zu be wegt.
    Klammer nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die äussersten En-den der Klammerschenkel schweifförmig nach hinten abgebogen sind und demzufolge auf die eingeklammerten Teile beim Herunter- zielien der Klammer von denselben als Führung wirken. <B>3.</B> Klammer nach Patentansprueh und Un- teransprucli <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet-, dass der kürzere Schenkel<B>(A')</B> derselben in Form einer in Bogenform gelegten -Wel lenlinie verläuft.
CH162983D 1931-09-21 1932-08-03 Klammer, insbesondere für Textilwaren. CH162983A (de)

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