CH163009A - Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen basischen Farbstoffes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen basischen Farbstoffes.

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CH163009A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen basischen     Farbstoffes.       Es ist bekannt,     dass'    manche     basiselie          fZarbstoffe    des Handels eine beschränkte Lös  lichkeit besitzen, so     dass    sie nur für bestimmte  Zwecke in Frage kommen, für andere aber,  wie für die     Papierfarberei    und das Färben  aus konzentrierter Flotte, ungeeignet sind.  Ein besonderer Nachteil solcher Farbstoffe  ist dabei ihre     unerwünsehte    Neigung zum  Bronzieren und Harzen.  



  Es wurde nun festgestellt,     dass    die     Ur-          saclie    der     Unlösliolikeit    im allgemeinen in  der Natur der zum Überführen der Base in  das Salz verwendeten Säuren liegt, als wel  che vor allen Salzsäure, Schwefelsäure, aber  auch     Oxalsäure    oder Salpetersäure und an  dere benutzt werden. Es zeigte sich,     dass   <B>die</B>  Salpetersäure im allgemeinen die am schwer  sten löslichen     Parbsalze    bildet, leichter     lös-          liehe    dann Salzsäure, Schwefelsäure,     Oxal-          und    Ameisensäure.  



  Es wurde nun die überraschende Beob  achtung gemacht,     dass    man die Farbstoffe,    deren Unbrauchbarkeit oder beschränkte An  wendbarkeit auf den oben erläuterten -Ur  sachen beruhen, mit Leichtigkeit in äusserst  leicht     löslielie    Form bringen kann, wenn man  statt der bisher     übliclien    Säuren die     Phosphor-          slure    verwendet.     Hierdureli    werden verschie  dene ganz unvorhergesehene technische Vor  teile erreicht. Man gelangt zum Beispiel auf  diese Weise zu Farbstoffen, deren Löslich  keit oft weit über dem     liundertfaclien.    Betrag  derjenigen der bisher verwendeten Farbsalze  liegt.

   Sie können ganz konzentriert gelöst  werden, was für die Apparate- und Papier  färberei von hoher Bedeutung ist, und zei  gen nicht die geringste Neigung zum Harzen  oder Bronzieren. Ferner ziehen sie im Ge  gensatz zu zahlreichen bisher verwendeten  Farbsalzen sehr gut auf mit     Katanolen    ge  beizte Fasern auf, wodurch die den     katanol-          grundierten    Färbungen eigene besondere Klar  heit des     Farbiones    restlos ausgenutzt werden  kann.      Die Anwendung der     Pliosphorsäure    kann  auf verschiedene Art erfolgen.

   Man kann  die Farbsalze, wie sie aus der Fabrikation  kommen, in Wasser einrühren und mit<B>1</B> bis  2 Äquivalenten Phosphorsäure versetzen, wo  bei im allgemeinen bereits die Auflösung des  schwer löslichen Farbsalzes     ein-tritt.    Vervoll  ständigt wird die Umsetzung zweckmässig  durch Erwärmen, gegebenenfalls bis zum  Sieden. Vorteilhaft ist<B>'</B> oft -die Zugabe von  etwas     Alkaliphospliat,    welches anscheinend  die Aufspaltung des Farbsalzes begünstigt.  Den gelösten Farbstoff salzt man mit einem  löslichen     Alkaliphosphat    aus. Farbbasen  führt man durch Auflösen in verdünnter  Phosphorsäure in die     phosphorsauren    Salze  über.  



  Da die phosphorsauren Salze meist     aus-          ,--emichnet    kristallisieren, so kann man     in     vielen Fällen. das lästige     Ausharzen    der     fir,--          tigeli        Fa#rbstdife-        vermeideil.   <B>-</B>     Mäii    erhält sehr  reine und hochprozentige Farbstoffe mit sehr  klaren Tönen.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Herstellung eines leicht  löslichen     basise,hen    Farbstoffes, welches da  durch gekennzeichnet ist,     dass    man     Tetra-          methyl-äthyl-p   <B>.</B>     p'-diamino-diplieno-naphto-          fue,hson-imoniumehlorid        (Viktoriablau    R)  in wässeriger Lösung mit     Phdspliorsäure    be  handelt.<B>-</B>    <I>Beispiel:

  </I>  46 Teile des basischen Farbstoffes     Tetra-          methyl-ä,thyl-p   <B>-</B>     p'-diamino-dipheno-naphto-          fuchson-imoniumebloricl        (Viktoriablau        R,     siehe Schultz,     Farbstofftabellen,   <B>7.</B> Auflage,       Nr.   <B>821)</B> werden mit etwa i000 Teilen  Wasser     angeschlä-m-rnt    und unter Rühren  mit<B>15</B> Teilen Phosphorsäure     (Mol.   <B>98)</B> und       6#    Teilen     Natriumphosphat    versetzt.

   Nach  kurzer Zeit erwärmt man langsam inner  halb<B>30</B> Minuten. bis zum Sieden der Lösung,  filtriert von etwaigen geringen Verunreini  gungen ab,     lässt    erkalten und salzt den Farb  stoff mit     Alkaliphosphat    aus. Man erhält  ein     Farbstoffsalz    mit einer ausgezeichneten  Löslichkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen basischen Farbstoffes, dadurch -g.eken-n'eichnet, dass man Tetramethyl-äthyl- p <B>. p-</B> diamino <B>-</B> dipheno <B>-</B> naphtofuchson <B>-</B> imo- niumehlorid in wässeriger Lösung mit Plios- :phorgäure behandelt; jas erhaltene -Phosphor saure Salz ist erheblich leichter löslich als das Ausgangsmaterial.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Verfahren gemäss Patentansprueh"_ da durch gekennzeichnet, dass man die Behand lung mit -Phosphorsäure'in Gegenwart von Alkaliphosphat vornimmt.
CH163009D 1931-06-06 1932-05-18 Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen basischen Farbstoffes. CH163009A (de)

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CH163009D CH163009A (de) 1931-06-06 1932-05-18 Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen basischen Farbstoffes.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1619608B1 (de) * 1966-05-24 1970-04-30 Mitsubishi Chem Ind Konzentrierte L¦sung kationischer Farbstoffe

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