CH163054A - Schalldurchlässiger Projektionsschirm und Verfahren zu dessen Herstellung. - Google Patents
Schalldurchlässiger Projektionsschirm und Verfahren zu dessen Herstellung.Info
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Description
Schalldurchlässiger Projektionsschirm und Verfahren zu dessen Herstellung. Die Erfindung betrifft einen schalldurch lässigen Projektionsschirm und ein. Verfahren zu dessen Herstellung. Der Projektionsschirm gemäss der Erfindung besitzt bisherigen Aus führungen gegenüber den Vorteil erhöhter Schalldurchlässigkeit bei wesentlich günsti geren optischen Eigenschaften. Er besteht aus einem feinen, porösen Gewebe, dessen Poren teils von Ölfarbtröpfchen gänzlich ver schlossen, teils mindestens teilweise freige lassen sind.
Das Verfahren gemäss der Erfindung be steht darin, dass ein feines poröses Gewebe mit einer Ölfarbe so lange bespritzt wird, bis ein Teil der Poren durch die an den Gewebefäden zusammenrinnenden Farbtröpf- chen zur Bildung der lichtreflektierenden Flächenelemente geschlossen ist, während der andere Teil der Poren für den Schalldurch- i,tt mindestens teilweise freibleibt.
Die Herstellung des Projektionsschirmes geschieht beispielsweise in folgender Weise: Man nimmt ein Stück eines feinen, porösen Gewebes und bespritzt dieses mit einer Öl farbe, und zwar so lange, bis ein Teil der Poren durch die an den Gewebefäden zu sammenrinnenden Farbtröpfchen geschlossen wird, während der andere Teil der Poren für den Schalldurchtritt mindestens teilweise freibleibt. Das Zusammenrinnen der Farbe zu Tröpfchen erfolgt dann, wenn dieses Ge webe soweit flüssigkeitsabweisend ist, dass es die Farbe nicht aufsaugt, das heisst wenn die Adhäsion der Farbe an den Gewebefäden kleiner ist, als die Kohäsion der flüssigen Farbe.
Wird ein Gewebe verwendet, das diese Eigenschaft nicht an und für sich hat, dann kann sie ihm durch Bespritzen des Gewebes mit einer Lösung eines Wachses in einem flüchtigen Lösungsmittel erteilt werden. Die Farbtröpfchen rinnen je nach dem Gewebe rund, viereckig, oder streifenförmig zusammen.
Es können zweckmässig 'auf den Projek tionsschirm, solange der Farbanstrich noch nicht getrocknet, also noch klebrig ist, licht- reflektierende Partikelchen aufgebracht wer den, wobei nach dem Trocknen die vor den nicht geschlossenen Poren befindlichen, also nicht festhaftenden Partikelchen durch Ab bürsten entfernt werden, während die an den Farbtröpfchen aufgeklebten Panikelchen haf ten bleiben und die optischen Eigenschaften der Projektionsfläche verbessern, wobei die Schalldurchlässigkeit wegen der Freihaltung der Poren von den erwähnten Partikelchen dieselbe ist, wie bei den Projektionsschirmen ohne solche Partikelchen.
Die lichtreflektierenden Partikelchen haf ten am besten an glänzenden Ölfarbanstrichen, die optischen Eigenschaften sind aber bei Projektionsschirmen mit mattem Ölfarban- strich besser, weil zu starker Glanz störend wirken kann. Deshalb bringt man zweck mässig auf den noch klebfeuchten glänzenden Olfarbüberzug einen dünnen Nitrozellulose lacküberzug durch Aufspritzen an, wobei eine Reaktion zwischen den beiden Farbschichten auftritt, die eine wünschenswerte Mattierung bewirkt, ohne die Haftfähigkeit für die licht reflektierenden Partikelchen zu beeinträch tigen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Schalldurchlässiger Projektionsschirm, ge kennzeichnet durch ein feines, poröses Ge webe, dessen Poren teils von Ölfarbtröpfchen gänzlich verschlossen, teils mindestens teil weise freigelassen sind. UNTERANSPRüCHE 1. Projektionsschirm nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe flüssigkeitsabweisend ist. 2.Projektionsschirm nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch auf dem Ölfarbüber- zug angebrachte lichtreflektierende Par- tikelchen. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines schall durchlässigen Projektionsschirmes nach Pa tentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein feines poröses Gewebe mit einer Ölfarbe so lange bespritzt wird, bis ein Teil der Poren durch die an den Gewebefäden zu sammenrinnenden Farbtröpfchen zur Bildung der lichtreflektierenden Flächenelemente gänz lich geschlossen ist,während der andere Teil der Poren für den Schalldurchtritt mindestens teilweise freibleibt. UNTERANSPRÜCHE: 3. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe zuerst durch Aufspritzen eines Wachses in einem flüchtigen Lösungsmittel flüssigkeitsabwei send gemacht und dann mit der Ölfarbe bespritzt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der glänzende Ölfarb- anstrich in klebfeuchtem Zustande mit einem dünnen Nitrozelluloseanstrich be spritzt und hierdurch mattiert wird. b.Verfahren nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass auf den noch kleb feuchten Ölfarbanstrich lichtreflektierende Partikelchen aufgebracht werden, die an den Farbtröpfchen anhaften, worauf die vor den nicht geschlossenen Poren befind lichen, daher nicht fest anhaftenden Partikel- chen durch Abbürsten entfernt werden.
Applications Claiming Priority (2)
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| CH (1) | CH163054A (de) |
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1932
- 1932-02-17 CH CH163054D patent/CH163054A/de unknown
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