CH163095A - Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Hilfsflüssigkeit. - Google Patents
Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Hilfsflüssigkeit.Info
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Description
Drehkolben-Brennkraftmasehine mit Hilfsflüssigkeit. Die Erfindun-- betrifft eine Drehkolben- Brennkraftmaschine mit einem in einem still stehenden Gehäuse rotierenden Zellenrad, dessen 7 & Ilen teilweise mit Hilfsflüssigkeit gefÜllt sind. Bei diesen Maschinen wurde bis her die Energie der gespannten Gase auf die Hilfsflüssigkeit übertragen und diese in Be wegung gesetzt. Beim Ausströmen aus den Zellen und beim wieder Hineinströmen in diese wurde dann die Energie auf hydro dynamischem Wege auf das Zellen.md über tragen.
Bei diesen Maschinen wirken die Wändedes Zellenrad#es, die meist --ekrümmt sind, ähnlich den Schaufeln einer hydrau lischen Kreiselmaschine (Turbine). Nun ist es aber beispielsweise nicht möglich, die Sehaufelform so zu gestalten, dass die Ver hältnisse für die einströmende Flüssiokeit ebenso #,ün"#ti", sind wie fürdie ausströmende.
Diese Schwieri--keit entstehtdadurch, dass die ZD Einströmuno-skante infolge der Umkehr der C Strömungsriebtung in der Zelle durch die eD Explosion gleichzeitig auch die Ausströ- el <B>-</B> mungskante sein muss. Beim Umströmen der Kanten bilden sich #demnach störende Wirbel,
.die besonders bei der Arbeitder Turbine mit verschiedenen Drehzahlen den Wirkungsgrad ausserordentlich ungünstig beeinflussen.
Bei der Drehkolben-Brennkraftmaschine nach der vorliegenden Erfindung ist zwi schen & n Zellenzwischenwänden und einer äussern Wand, deren Abstand von der Welle sich von Stelle zu Stelle ändert, eine Abdieh- tung vorgesehen, die bei jeder Stellung des Zellenra,des -wirksam ist.
Die Zeiclinungen stellen eine bekannte Zweitakt-Brennkraftmaschine und verschie dene Ausführungsbeispiele der Brennkraft- masehine nach der Erfindung dar.
Fig. <B>1</B> zeigt die bekannte Maschine im Schnitt senkrecht zur Drehaehse; Fig. 2,<B>3,</B> 4 und<B>6</B> zeigen Maschinen ge mäss der Erfindung im Schnitt senkrecht zur Drehachse; Fia-. <B>5</B> zeigt einen Schnitt der Maschine ,durch die Drehachse; Fig. <B>7</B> bis<B>10</B> zeigen Einzelheiten in grösserem Massstab.
Bei der bekannten Zweitakt-Brennkraft- maschine gemäss Fig. <B>1</B> mit Hilfsflüssigkeit ist keine Dichtung zwischen den Zellen zwischenwänden und dem Gehäuse vorhan den. Die Zellen sind gleichmässig am Um fang eines umlaufenden Zellenrades verteilt.
Die Hilfsflüssigkeit bildet in den Zellen Kolbe n, welche bei der Drellung durch die Fliehkraft nach, aussen gedrückt werden und relativ zu'm Laufrad. vorwiegend radial aus- und einsehwingen. Während des Einwäxts- schwingens wird ein in der äussern Totlage (Ta) der Flüssigkeitskolben eingebrachtes Gemisch verdichtet und in der innern Totlage (Ti) gezündet;
während des Auswärtsschwin- Olens expandiert das gezündete Gemisch und drückt dabei die Wasserkolben nach aussen. In der äussern Tatlage wird gespült und frisch geladen. Die Hubbewegung der Wasserkolben wird :durch einen Kanal a im stillstehen-den Gehäuse<B>b</B> ermöglicht. Dieser Kanal lässt in der Expansionszone c aus den Zellen<B>d</B> des Laufrades e die Flüssigkeit unter hohem Druck austreten und führt sie in der Verdich tungszone<B>f</B> den Zellen<B>g</B> unter niedrigerem Druck, aber mit höherer Geschwindigkeit wieder zu.
Durch die Rückwärtskrümmung der äussern Schaufelwände <B>b</B> erzielt man eine dynamische Umsetzung der von !der Hilfs flüssigkeit in Form von kinetischer Energie auf"nommenen Gasarbeit in die mecha nische Energie der umlaufenden Welle.
Der hydraulische Prozess ist bei diesen Maschinen deshalb nicht besonders wirt schaftlich, weil der Umführungskanal a und die Neigung der äussern Zellenwände h nur nach der mittleren Strömungsgeschwindig keit, nicht jedoch nach der jeweils herrschen den gestaltet werden können. Bei Teillast tritt eine schlechtere Verdichtung ein, wo durch der Verbrennungsprozess unwirtschaft lich wird. Da die Flüssigkeitskolben in den Zellen frei beweglich sind, ist die Verdiv,-h- tung und somit die Güte der Verbrennung abhängig von der Ausdehnung auf der an dern Seite und somit von der Belastung.
Nach vorliegender Erfindung hat jede ZD Zelle eine eigene, gegen die Nachbarzellen <B>C</B> abgegrenzte Flüssigkeitsmasse, welche sich bei der Umdrehung der Drehtrommel an die äussere Wand anlehnt und in radialer Rich tung, hin- und htrgesehoben wird. Der Hub und damit der Verdichtungsgrad sind be; Teillast annähernd gleich wie bei Vollast. wodurch. sich immer ein günstiger Verbren- nungsprozess ergibt. Jede Zelle ist selbstän- ,dig; etwaige Störungen in der Verbrennung bleiben also auf die betreffende Zelle, in der sie entstanden sind, beschränkt.
Wenn die äussere Wand zylindrisch ist, so ist die Axe -dieses Zylinders exzentrisch zur Drehtrommelaxe, dann bewegt sich die Flüssigkeit in den Zellen bei jeder Umdre- huno, einmal radial einwärts und auswärts. Istdie äussere Wand ellipsenartig, so macht die Flüssigkeit zwei Doppelhübe je Um drehung usw.
Bei der Ausführungsform nacli Fig. 4 bilden die Zellen des Zellenrades 2. Arbeits kammern<B>1</B> und wer-den gegen die Nachbar zellen durch Schieber<B>3</B> abgeschlossen, die sich in Schlitzen 4 der Zellenzwischenwände <B>5</B> mdial hin- undherbewegen und sich infolge ihrer Fliehkraft an die Führungsbahn<B>6</B> des stillstehen-den Gehäuses<B>7</B> leo-en.
t> In Fig. <B>5</B> ist ein senkrechter Schnitt .durch eine solche Brennkraftmaschine darge- ,stellt. Auf der Welle<B>19</B> sitzt das Zellenrad 2. Mit der Führungsbahn<B>6</B> sind die Stirn wände 2,1 und 22 fest verbunden, in denen .die Ein- und Auslassöffnungen sitzen.
An Stelle der in Schlitzen 4 geführten Schieber können auch, wie Fig. <B>7</B> zeigt, U-förmige Schieber<B>8</B> treten, die über die ohne Schlitze 4 ausgeführten Zellenzwischenwände<B>5</B> ge stülpt sind. Nacli Fig. <B>9</B> ist der U-förmige Sichieber <B>9</B> mit einem Gleitschuh<B>10</B> ver sehen, der sieh nach der Neigung der Zwi schenwand<B>6</B> des Gehäuses einstellt.
Die Reibungsarbeit --der Schieber lä.sst sieh gemäss Fig. <B>10</B> durch einen im Gehäuse drehbar an geordneten mitlaufenden Gleitring<B>11</B> ver mindern, an dem die Sehieber abdichten, gleichviel ob sie gemäss Fig. 4,<B>7</B> oder<B>9</B> aus gebildet und an den Zellenwänden geführt sind. Zweckmässio# bestehen die Schieber<B>9</B> n und die Gleitschieber<B>10-</B> aus Leichtmetall.
Bei der Maschine nach Fig. <B>3</B> werden die Zellen<B>1</B> --e,-,#en ihre Nachbarzellen durch Flü gel 12 bezw. <B>13</B> abgeschlossen, die an den Zellenzwisehenwänden befestigt sind. In der Fig. <B>3</B> sind unten Drehnü.,ei 12 gelenkig an der Drehtrommel 2 befestigt, dargestellt, die sich durchdie Fliehkraft ge-,en die feste Führungsbahn<B>6</B> legen, während oben ganz oder teilweise biegsame Flügel<B>13</B> fest an den Zellenzwisohenwänden 2 befesti-t sind.
Die Flügel 12 bezw. <B>13</B> könnten auch an einem im Gehäuse drehbaren Ring abdich ten. In Fig. <B>6</B> sind oben, an dem mitlaufen den Rino- 14 Drehnüoei 12 angelenkt, die 21 tn mit dem freien Ende auf den radialen Zel- lenzwisehenwänden <B>5</B> gleiten, während unten ganz oder teilweise biegsame Flügel<B>13</B> am mitlaufenden Rin- 14 befestigt sind, die auf <B>'5</B> el den radialen Zellenwän#den <B>5</B> -leiten.
Die n Drehflügel haben gegenüber den Sehiebern den Vorteil -eringgerer Reibungsverluste, tD Oleben jedoch keine so gute Abdiehtung von t' en Zelle zu Zelle.
Beide Nachteile vermeidet die Ausführung nach Fig. <B>8,</B> bei welcher Dreh- sehieber 23 an einer benachbarten Zellen- zwischenwan#d drehbar gelagert sind und an ,der Zellenzwiselienwand mit einer Zylinder flüche abdichten, deren Axe die Drehaxe des Sehiebers ist.
Damit wird erreicht, dass die Resultierende :der auf den Drehflüoeln wir kenden Flüssigkleitsdrücke durch eine Dreh- axe <I>geht, so</I> dass die Flüssi-,lzeitsdr!.ieli:e kein Drehmoment auf die Flügel ausüben, wie dies bei den Flü-elii in den Fi--. <B>3</B> und<B>6</B> der Fall ist.
In Fi- 2 ist eine Maschine dar-,est211t. bei welcher die Abdichtuno, mit Hilfe eines im Gehäuse drehbaren Zahnrinces <B>17</B> herbei geführt wird. Das Zellenrad<B>15</B> o-reift mit den abgerundeten Rippenenden<B>16</B> in den Zahnring<B>17,</B> welcher exzentrisch zur Zellen- radwelle im Gehäuse<B>18</B> drehbar gelagert ist.
Die Zahlen der Zellen des Zellenrades und ,der Zähnedes Za-Iinringes -unterscheiden sich um<B>1.</B> Man erkennt aus der Figur deutlich, e5 wie die zwischen dem Zellenrad und dem Zahnring eingeschlossenen Räume bei der Drehung grösser und kleiner werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH- Drehkolben-Brennkraftmasehine mit einem in einem stillstehenden Gehäuse rotierenden Zellenrad, dessen Zellen teilweise mit Hilfs flüssigkeit gefüllt sind, dadurch gekenn zeichnet, dass, zwischen den Zellenzwischen wänden und einer äussern Wand, deren<B>Ab-</B> stand von der Zellenradwelle sich von Stelle zu Stelle ändert, eine Abdichtung vorgesehen t' ist, die bei jeder Stellung des Zellenrades wirksam ist.UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Drehkolben-Brennkraftinaschine nacliPa- tentanspru#h, gekennzeichnet durch in den Zellenzwisehenwänden radial beweg liche Schieber zur Abdielltung zwischen den Zellenzwischenwänden des Zellen rades und der äussern Wand.2. Drehkolben-Brennkraftmaschine narliPa- tentanspruch, gekennzeichnet durch an den Zellenzwisehenwänden angelenkte Drehflügel zur Abdichtung zwischenden Zellenzwisehenwänden des Zellenrades und der äussern Wand.' <B>3.</B> Drehkolben-Brennkraftmaselline nach Pa,- tentan,spruch, gekennzeichnet durch an den Zellenzwischenwänden befestigte biegsame Flügel zur Abdichtung zwi schen den Zellenzwischenwänden des Zellenrades und der äussern Wand.4. Drehkolben-Brennkraftmasehine nach Pa- tentansprueh, gekennzeichnet durch einen Zahnkranz im Gehäuse zur Abdichtung zwischen den Zellenzwisellenwänden des Zellenrades und der äussern Wand, dessen Zähnezahl von der Zahl der Zellen um eins verschieden ist.<B>5.</B> Drehkolben-Brennkraftmasehine naellPa- tentanspruch, gekennzeichnet dureh Dreh flügel zur Abdichtung zwischen den Zellenzwisclienwänden des Zellenrades und einem im Gehäuse drehbar angeord- naten mit Odem Zellenrad rotierenden Ring, die au,diesem Ring angelenkt sind.<B>6.</B> Drehkolben-Brennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch bieg same Flügel zur Abdichtung zwischen .den Zellenzwischenwä.nden des Zellen rades und einem im Gehäuse mit dem Zellenrad rotierenden Ring, die an die sem Ring befestigt sind.<B>7.</B> Drehkolben-Brennkraftmasohine nach Pa tentanspruch, gekennzeichnetdureh Dreh schieber zur Abdiehtung zwischen den Zellenzwischenwänden des Zellenrades und der äussern Wand, die an einer be- naehbarten Zellenzwischenwand drehbar gelagert sind und an der Zellenzwischen wand mit einer Zylinderfläche abdichten, öderen Axe die Drehaxe des Schiebers ist.<B>8.</B> Drehkolben-Brennkraftmaschine nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch U- In förmig ausgebildete Schieber, die über ,die Zellenzwischenwände gestülpt sind. <B>9.</B> DrehkeIben-Brennkraftmaschine naeliPa- tent,auBprueh und Unteranspruch<B>1,</B> da- durch gekennzeichnet, dass die Schieber an einem im Gehäuse gelagerten, mit ,dem Zellenrad umlaufenden Ring ab dichten.<B>10.</B> Drehkolben-Brennkra.itmasehine nach Pa tentanspruch, und Unteranspruch<B>8,</B> da- ,durch gekennzeichnet, dass die Schieber mit Gleitschuhen an -der äussern Wand ab- ,dichten, die sich nach der Neigung der äussern Wand einstellen.<B>11.</B> Drehlzolben-Brennkraftmaschine nacliPa- tentanspruch und Unteransprüchen<B>8</B> und <B>10,</B> da-durch gekennzeichnet, dass die Schieber und Gleitschuhe aus Leicht metall bestehen. 12. Drelik-olben-Brennkraftmasehine nach Pa tentanspruch, #dadurch gekennzeichnet, ,dass die Spülung und Ladung der Zellen ,des Zellenraides und der Auspuff durch Schlitze erfolgt, die im Gehäuse angeord net sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE163095X | 1930-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH163095A true CH163095A (de) | 1933-07-31 |
Family
ID=5683394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH163095D CH163095A (de) | 1930-08-16 | 1931-08-10 | Drehkolben-Brennkraftmaschine mit Hilfsflüssigkeit. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH163095A (de) |
-
1931
- 1931-08-10 CH CH163095D patent/CH163095A/de unknown
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