CH163170A - Kupplungskopf für selbsttätige Waggonkupplungen. - Google Patents

Kupplungskopf für selbsttätige Waggonkupplungen.

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CH163170A
CH163170A CH163170DA CH163170A CH 163170 A CH163170 A CH 163170A CH 163170D A CH163170D A CH 163170DA CH 163170 A CH163170 A CH 163170A
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coupling
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Pilsen Aktiengesellschaft V In
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Skoda Kp
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      Kupplungskopf    für selbsttätige Waggonkupplungen.         Geo-enstand    der Erfindung ist ein Kup  plungskopf für selbsttätige     Waggonkupplun-          el     gen mit einer die Höhenlage nicht ändernden,  um eine vertikale Achse drehbaren.     Kup-          plungsklaue.     



  Für die Betriebssicherheit selbsttätiger  Waggonkupplungen von Eisenbahnfahrzeu  gen ist es erforderlich,     :dass    die einzelnen       Lagender    Kupplungsklauen leicht, gesichert  werden können. Die Einstellung der einzel  nen Lagen des Sicherungsgliedes soll hierbei  in möglichst einfacher Weise     erfolgen,,damit     es nicht wie beim Einkuppeln von Hand aus  erforderlich ist, zwischen die zu kuppelnden       Wa"en,    zu treten.

   Die Hauptlagen, welche       tn    t5  für den Betrieb in Betracht kommen, sind fol  gende:  Die erste Lage, bei welcher jede Kup  plungsklaue in gekuppeltem Zustand ge  sichert ist,  .die zweite Lage, ein     sogenannter        Halb-          anhub,    durch welchen die Klauen zwar frei-    gegeben     und    eine Trennung der Wagen     mög     e     t#    e>  lieh ist, ohne     -dass    jedoch bei einem     Xceuauf-          stossen    der Wagen eine     Wiedereinkupplung     eintreten würde,  .die dritte Lage,

   bei welcher die Klauen  zwangsweise geöffnet sind und  eine vierte Lage, bei welcher die Klauen  in der     Offenlaue        cehalten    sind     unddie        Kup-          e#    en       plung    für ein     selbst-tätiges    Kuppeln beim  Aufstossen auf einen gegenüberliegenden       Kupplungskopf    vorbereitet ist.  



  Die bisher bekannten Ausführungen von       Kupplungsköpfen    für selbsttätige Waggon  kupplungen weisen verschiedene Nachteile  auf, welche die nötige Betriebssicherheit  wesentlich gefährden. Zufolge der durch die  Funktionsart solcher Kupplungen     erforder-          liehen,    verhältnismässig mannigfaltigen     Ein-          stellungsmöglielikeiten        muss    eine sehr präzise       Überfühl-ung    der einzelnen Organe in die<B>je-</B>  weils erforderliche Relativlage stattfinden  können, da     sonstdie    Kupplung im     --,

  egebenen     <B>t3</B>      Falle eine falsche     Funktionsweise    vollführt,  was zu schweren Unglücksfällen     Anlass    geben  kann.  



  Die bisher bekannten Konstruktionen  weisen den Nachteil auf,     dass    die Einstellung  .des     Sicherungsgliedes    in die jeweils     ge-          w        ünse        lite   <B>,</B>     Lage        nur        durch        eine        'komplizierte     Bewegung desselben mit seitlichen Abwei  chungen möglich ist.

       Hierdurell    ist aber eine  spezielle Ausbildung jenes Organes, welche  die Einstellbewegung des Sicherungsgliedes  einleitet oder aber die Anordnung von     eige-          iien    Steuermitteln im Kupplungskopf     erfor-          derlich.    Namentlich kann als Antriebsorgan  des Sicherungsgliedes die in anderer Hinsicht  vorteilhafte einfache Kette nicht verwendet       werden"da    man mit derselben nur Zugkräfte,  nicht aber Kräfte in seitlicher Richtung über  tragen kann.  



  Durch die     Frfinduno,    soll ein einwand  freies Funktionieren bei einfacher     übersieht-          licher    Ausgestaltung der Konstruktion er  zielt werden.  



  Das Wesen des Erfindungsgegenstandes  besteht darin,     dass    die verschiedenen     Wir-          kungsmögliehkeiten    der um die vertikale  Achse drehbaren Kupplungsklaue durch ein  einziges     2durchwegs    geradlinig     geführteg     Glied bestimmt werden, das mit einem Aus  schnitt versehen ist, der auf der einen Seite  eine     Abschrägung    aufweist, derart,     dass    bei  entsprechender Bewegung des Sicherungs  gliedes -ein zwangsweises Öffnen der Kup  plungsklaue bewirkt wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Kupplungs  kopfes gemäss der Erfindung ist auf den  Zeichnungen dargestellt.     Fig.   <B>1</B> zeigt einen  Querschnitt durch den     Kupplungskopf    nach  Linie     A-B    des zugehörigen in     Fig.    2 dar  gestellten Grundrisses; die     Fig.   <B>3</B> bis<B>10</B>  zeigen im kleineren     Masssta.be    einzelne mög  liche, Lagen einerseits des     Sicherungsorganes,     anderseits der Kupplungsklaue, wobei die       Fig.   <B>3' 5, 7</B> und<B>9</B> Aufrisse und die     Fig.   <B>1,</B>  <B>6, 8</B> und<B>10</B> zugehörige Grundrisse, darstellen.  



  Der Körper<B>1</B> des     Kupplungskopfes    trägt  die Kupplungsklaue 2, welche, wie am besten    aus     Fig.    2 ersichtlich, um einen vertikalen  Bolzen<B>6</B> (vertikale Achse) drehbar ist. Am  innern     En-de   <B>3</B> ist die Klaue 2 mit einer     An-          schlagflärhe,    4 und auf der entgegengesetz  ten Seite mit einer Aushöhlung für den auf  ,dem Körper<B>1</B> angeordneten Zahn<B>9</B> versehen.

         Die    Lage dieser Organe, wie sie die     Fig.   <B>1.</B>  und 2 zeigen, entspricht dem     gekuppelfen    Zu  stande, bei     welchenider    auf die Klaue 2 wir  kende Zug derart auf den Körper<B>1</B> übertra  gen wird,     dass,der    Bolzen<B>6</B> so wenig als     möo,-          lich    belastet ist, und     dass    den eigentlichen  Zug der Zahn<B>9</B> des Körpers<B>1</B> übernimmt.

    Auch ein Druck, welcher gegebenenfalls auf  ,die Backe 2 zur Wirkung kommt, belastet  nicht unmittelbar den Bolzen<B>6,</B> sondern wird       über,die        Stützfläolien   <B>16</B> auf zugehörige Vor  sprünge     iin    Körper<B>1</B> übertragen.  



  Sämtliche     Laoen        fler    Klaue 2 werden     mit-          telst    eines einzigen Gliedes<B>7</B> gesichert, gegen  welches sich im gekuppelten Zustande beim  Zuge die Fläche 4 des innern, Endes<B>3</B> der  Klaue 2 stützt. Die Freigabe der Klaue 2  für die Trennung der Wagen wird durch  blosse     Verschiebun-#    des Gliedes<B>7</B> erzielt,  welches im Körper<B>1</B> des Kupplungskopfes  ,derart geführt ist,     dass    es stets eine durch  wegs geradlinige Bewegung ausführt. Das  Glied ist mit einem Ausschnitt<B>15</B>     (Fig.   <B>1)</B>  für den Durchgang des     Endteils   <B>3</B> der Klaue  2 versehen.

   Dieser Ausschnitt<B>15</B> im Glied<B>7</B>  ist auf der einen Seite mit einer     Abschrä-          gung   <B>15'</B> versehen, die, wie später beschrieben,  für ein zwangsweises Öffnen der Klaue 2  vorgesehen ist.  



  Die Wirkungsweise des dargestellten  Ausführungsbeispiels geht- am besten aus den       Fig.   <B>3</B> bis     10    hervor, welche verschiedene  gegenseitige Lagen des Gliedes<B>7</B> und der  Klaue 2     bezw.    deren innern Endes<B>3</B> dar  stellen. Die gemäss     Fig.   <B>3</B> mit vollen Linien  eingezeichnete Lage     entsprielit    dem     gekup-          pelten    Zustande, bei     welcheinsich    das innere  <B>D'</B>     nde   <B>3</B> der Klaue 2 gegen die Anschlag  fläche 4 des Gliedes<B>7</B> stützt, wodurch die  Klaue in der Kupplungslage gesichert ist.

    Dies     erliellt    auch aus dein zugehörigen       Grundriss    in     Fio-.    4. Die strichpunktiert     an-          t>              "edeutete    Lage des Gliedes<B>7</B> in     Fig.   <B>3</B>     ent     spricht dann der gelösten Kupplung, jedoch  ohne Änderung der Lage der Klaue, das  heisst in dem Falle, wenn der Nachbarwagen  noch nicht abgefahren     ist.     



  Die Lage gemäss den     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> ent  spricht der gelösten Kupplung nach der     tat-          sächliehen    Trennung der Wagen. während  welcher eine     Verdrehuno-    der Klaue 2     bezw.     deren innern Teils<B>3</B> in die mit vollen Linien  in     Fig.   <B>6</B> angedeutete Lage erfolgt. In dieser  Lage tritt jedoch bei einem allfälligen     Wie-          deraufstossen    des abgefahrenen Wagens keine  abermalige Kupplung ein. Strichpunktiert  ist die vorangehende Lage angedeutet.  



  Die     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B>     stellendie    gelöste     Kup-          plun   <B>'g</B> in einer derartigen Lage dar, bei wel  cher durch weiteres Anheben des Gliedes<B>7</B>  ein zwangsweises Öffnen der Klaue dadurch  erzielt werden ist,     dass    der innere Teil<B>3</B> der  Klaue über die     Abschräguno,   <B>15'</B>     uleitet,        wel-          ehe    auf der untern Seite den Ausschnitt<B>15</B>  in dem Glied<B>7</B> begrenzt. Strichpunktiert ist  wieder die vorangehende Lage angedeutet.  



  Die in den     Fig.   <B>9</B>     und   <B>10</B> mit vollen  Linien angedeutete Lage bedeutet die für ein  selbsttätiges Kuppeln vorbereitete Lage der  Kupplung. Das Glied<B>7</B> wurde nach :dem  zwangsweisen Öffnen der Klaue wieder her  abgelassen und hält die Klaue in der geöffne  ten Laue mit der     Absehrägung   <B>15",</B> welche  den Ausschnitt des Gliedes<B>7</B> auf der     abern     Seite begrenzt. In dieser Lage erfolgt also  beim Aufstossen zweier Wagen aufeinander  das selbsttätige Kuppeln und Rückstellen al  ler Teile der Kupplung in die in den     Fig.   <B>3</B>  und 4 dargestellte Anfangslage.  



  Wie aus dem Angeführten     hervorgellt,     befindet sich das Glied<B>7</B> sowohl bei geschlos  sener Kupplung     (Fig.        3#    und 4), als auch bei  zum Kuppeln, vorbereiteter Kupplung     (Fig.   <B>9</B>  und<B>10)</B> in derselben Lage. Eine Zwischen  lage ist die Lage nach den     Fig.   <B>5</B> und<B>6,</B> bei  welcher bei     allfällirein        Wiederaufstossen    der  Wagen aufeinander kein Kuppeln erfolgt.

    Die Betätigung des Gliedes ist also sehr  leicht und beide erwähnten, für den Betrieb  richtigen Lagen lassen sieh für das Eisen-         bahnpersona.1    sehr einfach und deutlich anzei  gen, und     zwar,duroli    die Lage eines einzigen       Stellhebels,    mittelst welchem das Glied<B>7</B> von  der Seite des Wagens durch ein auf die Öse  <B>8</B> des Gliedes<B>7</B> wirkendes Hebelgestänge     be-          tä,tigt    wird.  



  Vor dem Einstellen des Stellhebels aus  -der Lage "kuppelt     nichV    in die Lage     "kup-          pelt"        bezw.    "gekuppelt" ist der Hebel vor  erst in Richtung "kuppelt nicht" weiterzu  ziehen und erst dann in die Lage "kuppelt"  zurückzustellen. Durch ein einfaches     Hebel-          gestä        nge        kann        erreielit        werden,        dass        eine        -der-          artige    nachträgliche Nachstellung selbsttätig  ,durchgeführt wird.  



  Die Bewegung des Gliedes<B>7,</B> welche  dieses beim     selbsttäfigen    Kuppeln ausführt,  kann entweder unter dem     Einfluss    des     Eigen-          gewie        bIes        des        Gliedes   <B>7</B>     erfolgen        oder        durch     Federn oder irgend ein anderes Hilfsmittel  unterstützt werden.  



  Die     Einhängeösen   <B>17,</B> welche in     Fig.   <B>1</B>  .dargestellt sind, dienen zum     fa.Ilweisen    Ein  hängen von Organen, welche eine eventuelle       Verbin,dun-    mit den bisher gebräuchlichen  Handkupplungen ermöglichen.  



  Der ganze, Kupplungskopf<B>1</B> kann     mit-          telst    eines Bolzens, welcher auf der Zeich  nung nicht angedeutet ist und dessen Kopf  in der     Ausnehmung   <B>13</B> untergebracht wird,  gegen ein beliebiges nachgiebiges Organ des  Wagens, festgezogen werden, zum Beispiel  unter Vermittlung einer     Dämpfungseinric'h-          tung    und ähnlichem. Die Flächen 14 dienen  hierbei zum nachgiebigen Zentrieren     des    gan  zen Kupplungskopfes.

   Derartige     Zentrier-          nächen    können am besten vier angeordnet  werden, durch welche der Kupplungskopf<B>1</B>  in einer bestimmten Lage auf einem elasti  schen Körper zentriert wird, gegen welchen  der Kupplungskopf durch den erwähnten  Bolzen nachgiebig angezogen wird, wobei der  Kopf des Balzens in der     Ausnehmung   <B>13</B> des  Kupplungskopfes<B>1</B> gelagert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII- Kupplungskopf für selbsttätige Waggon kupplungen, mit einer die Hölienlage nicht ändernden, um eine vertikale Achse dreh baren Kupplungsklaue, dadurch gel-,ennzeieli- net, dass deren verschiedene Wirkungsmög lichkeiten #durcli ein einziges geradlinig ge führtes Glied bestimmt werden, das mit eineni Ausschnitt versehen ist, der auf der einen Seite, eine Abs-chrägung aufweist, der art, dass;
    bei entsprechender Bewegung des Sicherung,so,liedes ein zwangsweises Öffnen <I>;n</I> ZD der Kupplungsklaue bewirkt wird. UNTERANSPRUCH: Kupplungskopf naell Patentanspruell, da- durchgekennzeichnet, dass der Aussehniftdes Sicherungsorganes mit einer zweiten Ab- schrägung- versehen ist, zwecks Sicherung der Klaue in"geöffneter, zum selbsttätigen Kup peln vorbereiteter Lage.
CH163170D 1931-05-23 1932-05-20 Kupplungskopf für selbsttätige Waggonkupplungen. CH163170A (de)

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CH163170D CH163170A (de) 1931-05-23 1932-05-20 Kupplungskopf für selbsttätige Waggonkupplungen.

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CH (1) CH163170A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759846C (de) * 1939-11-29 1954-11-15 Henricot Usines Emile Sa Eisenbahnwagen-Klauenselbstkupplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759846C (de) * 1939-11-29 1954-11-15 Henricot Usines Emile Sa Eisenbahnwagen-Klauenselbstkupplung

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