CH163263A - Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung -von Reissverschlüssen. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstelluno- von Reissverschlüssen, wie sie zum Beispiel in der britischen Patentschrift Nr. 12261/1915 beschrieben sind und bei wel- ehen die beiden Stoffbahnen durch zwei Sätze mittelst eines über beide Sätze ver schiebbaren Schiebers betätigbarer Verbin dungsglieder miteinander verbunden und voneinander gelöst werden können, wobei die Verbindum,s-,
lieder mittelst auf den Rand el <B><I>kn</I></B> der Stoffbahn geklemmter Backen auf letzterer befesti"t sind. Bis anhin wurden n diese Verbindungsglieder mittelst komplizier- ZD ZD ter und kostspieliger Maschinen an den Stoff bahnen befestigt, da ein hoher Grad von Genauigkeit in der Abstandhaltung der Glie der erforderlich ist.
Zweck der Erfindung ist nun, ein Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen obiger Art zu schaffen, bei welchem ohne Anwendung spezieller Werk zeuge oder kostspieliger Maschinen und ohne besondere Geschicklichkeit die Glieder iii den richtigen Abständen voneinander an der Stoffbahn festgeklemmt werden können.
Das Verfahren gemäss der Erfindung besteht darin, dass die einzelnen an der StoffbaUn zu befestigenden Verbindungsglieder eines Sat zes in den rielitioen Abständen voneinander derart vorübergehend miteinander verbunden werden, dass der Satz als Ganzes an der Stoffbahn angebracht und durch Druck auf die den Rand der Stoffbahn umfassenden Klemmbacken der Glieder festgeklemmt werden kann, worauf die temporäre Verbin dung wieder gelöst wird.
In geeigneter Weise können zum Verbin den der Verbinduncsalieder eines Satzes die- in tn selben ineine Matrize aus den Gliedern nicht anklebendüm Material, wie weichem Metall, hartem Wachs oder dergleichen, eingebettet werden.
Die Verbindungsglieder können auch auf einem als Träger dienenden Strei fen Karton, Holz oder anderem Material durch Leimen oder anderswie befestigt wer- 23 den, wobei die Glieder in einer solchen Ma trize oder auf einem solchen Träger wenn nötig mit Hilfe ein-er Maschine in die rich- ti.gen Abstände voneinander gebracht werden können. Die Verbindungsglieder können auch durch Festlöten auf ein Drahtstück miteinander verbunden -werden, wo-bei das Drahtstück von den Gliedern abgetrennt wird, wenn diese auf der Sto-ffbahn fest geklemmt sind.
Wenn eine Matrize aus ver formbarem, den Gliedern nicht anklebendem Material angewendet wird, halten die in die Distanzstücke greifenden Vorsprünge und die Vertiefungen der Verbindungsglieder <B>t></B> ZD letztere in richtiger Stellung in der Matrize, wobei ein mit den Distanzstücken ein Gan zes bildend-er Grundteil zum Zusammenhal ten erforderlich ist. Wenn statt der Matrize nur die Zwischenräume zwischen benachbar ten Gliedern ausfüllende Distanzstücke ver wendet werden, müssen diese aus den Glie dern anklebenden Material, wie zum Beispiel Klebwachs oder dergleichen, sein.
Das Festkl-emmen der vorübergehend zu sammengehaltenen Verbindungsglieder eines Satzes auf einer Stoffbahn kann durch eine kleine Handpresse oder durch eine Presszange bewirkt werden. Nach dem Aufklemmen der- Glieclerbaeken auf den Rand der Bahn wird die vorübergehende Verbindung zwi schen den Gliedern wieder gelöst. Bei Ver- wenduno, von hartem Wachs kann dies durch Biegen der Stoffbahn geschehen, wobei sich der Wachs löst, wonach die Glieder mit einer feinen Drahtbürste abgebürstet werden kön nen.
Hierauf wäre zur Vervollständigung des Reissverschlusses nur noch ein Schieber (wie zum Beispiel in der sellweiz. Patent schrift Nr. <B>118215</B> beschrieben) und ein An schlag (wie zum Beispiel in der britischen Patentschrift Nr. 280430 beschrieben) anzu bringen.
Das Verfahredgemäss der Erfindung soll anhand der Zeichnung in einigen Beispielen näher erläutert werden.
Fig. <B>1</B> ist ein Schaubild einer Stoffbahn -vor der Anbringung der VerbinJungsglieder; Fig. 2 und<B>3</B> sind Schaubilder ein-es mit- telst Klebwachs bezw. einer nichtklebenden, verformbaren Komposition zusammengehal tenen Satzes von Verbindungsgliedern; Fig. 4 und<B>5</B> sind Teile der Fig. 2 und 3 in -rösserem Massstabe.
<B>1</B> bezeichnet eine mit dem üblichen, ver stärkten Rand 2 versehene streifenförmige Sto,fibahn eines Reissverschlusses. Die Ver bindungsglieder<B>3</B> sind vom üblichen<B>Typ</B> ZD tD und #xi üblicher Weise aus Metall oder an derem Material hergestellt. Die Backen 4 und<B>5</B> sind bestimmt, den Rand 2 der Stoff bahn zu umfassen, um die Glieder auf dein Streifen festzuhalten. Die Verbindungsglie der besitzen auf der einen Seite Vertiefuno, n ce <B>6</B> und auf der andern Seite entsprechende Vorsprünge.
Fig. 2 und 4 zeigen, wie die Verbin dungsglieder durch Wachsdistanzstücke <B>7,</B> welche zwischen die einzelnen Glieder ein gegossen oder eingeformt sind, vorübergehend miteinander verbunden sind. Das Eingiessen oder Einformen kann in einer Form gesche hen, welche eine Anzahl nebeneinander an gebrachter, die Glied-er aufnehmender und sie in richtioen Abständen voneinander hal tender Schlitze aufweist, wobei die Glieder von Hand oder maschinell indie Form ein gesetzt werden können.
In Fig. <B>3</B> und<B>5</B> sind die Verbindungs glieder durch von einem Grundstreifen<B>9</B> ab stehende Distanzstücke<B>8</B> im Abstand von einander gehalten.
Um die Verbindungsglieder an der Stoff bahn<B>1</B> anzubringen, wird der Rand 2 der Bahn<B>1</B> in die Backen 4,<B>5</B> der Gliedersätze (Fig. 2 oder<B>3)</B> gebracht und werden die Backen auf den Rand 2 gepresst. -Die Di stanzstücke werden alsdann durch Biegen der Stoffbahn oder auf andere Weise von den Gliedern gelöst, wobei, wenn nötig, die Glie der mittelst ein-er feinen Drahtbürste ab gebürstet werden.
Als Stoffbahnen für die Reissverschlüsse koiJimen nicht nur gesonderte Streifen oder Bänder, sondern auch irgend welche Gegen stände in Frage, welche zum direkten<B>An-</B> brin-en der Verbindun sglieder geeignet ZD sind.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> I: Verfahren zur Herstellung von Reissver- sehlüssen, bei welchen die beiden Stoffbah- neu flurch zwei Sätze mittelst eines über beide Sätze verschiebbaren Schiebers betätig- barer Verbindungsglieder miteinander ver bunden und voneinander gelöst werden kön- neu, wobei die Verbindungsglieder mittelst auf den Rand der Stoffbahn geklemmter Backen auf letzterer befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen, an der Stoffbahn zu befestigenden Verbindun,-scriie- der eines Satzes in den richtigen Abständen voneinander derart vorübercehend miteinan der verbunden werden, dass der Satz als Gan zes an der Stoffbahn angebracht und durch Druck auf die den Rand der Stoffbahn um fassenden Klemmbacken der Glieder fest- 0.ekl,Pmmt werden kann, worauf die tempo räre Verbinduno, wieder -elöst wird.<B>C</B> eD UNTERANSPRüCEE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin- clungsglieder mittelst Distanzstücke aus den Gliedern anklebendem Material mit einander verbunden werden.Verfahren nach Patentanspruch I, da,- durch gekennzeichnet, dass #die Verbin- dungsglieder durch Einbetten derselben in eine Matrize aus den Gliedern nicht an klebendem Material miteinander verbun den werden, welche Matrize aus einer An zahl von Distanzstücken und, einem mit diesen Sfücken ein Ganzes bildenden, sich über die ganze Länge des Satzes Verbin dungsglieder erstreckenden Grundteil be steht.<B>3.</B> Verfahren nach Patentan8pruch <B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungsglieder auf einem als Träger dienen den Streifen aus hartem Material befestigt werden und dieser Streifen von den Glie dern abgetrennt wird, wenn diese auf der Stoffbahn befestigt sind. 4. -Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass :die Verbin dungsglieder auf einem Stück Draht fest gelötet werden und dieser Draht von den Gliedern abgetrennt wird, wenn diese auf der Stoffbahn befestigt sind.PATENTANSPRUCH II: Reissverschluss, dessen Verbindungsglie der nach dem Verfahren gemäss Patentan spruch I auf die beiden Stoffbahnen auf gebracht sind. n
Applications Claiming Priority (1)
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| GB163263X | 1931-09-30 |
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|---|---|---|---|
| CH163263D CH163263A (de) | 1931-09-30 | 1932-09-27 | Verfahren zur Herstellung von Reissverschlüssen. |
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|---|---|
| CH (1) | CH163263A (de) |
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1932
- 1932-09-27 CH CH163263D patent/CH163263A/de unknown
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