CH163274A - Verfahren zur Herstellung eines neuen Hilfsstoffes für die Textilindustrie. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines neuen Hilfsstoffes für die Textilindustrie.

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CH163274A
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Gesellschaft Fuer Chemis Basel
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D235/00Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, condensed with other rings
    • C07D235/02Heterocyclic compounds containing 1,3-diazole or hydrogenated 1,3-diazole rings, condensed with other rings condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D235/04Benzimidazoles; Hydrogenated benzimidazoles
    • C07D235/06Benzimidazoles; Hydrogenated benzimidazoles with only hydrogen atoms, hydrocarbon or substituted hydrocarbon radicals, directly attached in position 2
    • C07D235/08Radicals containing only hydrogen and carbon atoms

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines neuen Hilfsstoffes für die Textilindustrie.    Es wurde gefunden, dass man einen neuen  Hilfsstoff für die Textilindustrie erhält,  wenn man das Imidazolgemisch, das entsteht  durch Kondensieren von o-Phenylendiamin  mit dem technischen Gemisch der     Stearin-          und    Palmitinsäure, wie es aus Rindertalg  gewonnen wird, mit erschöpfend     benzylie-          rend    wirkenden Mitteln behandelt.  



  Der neue Hilfsstoff bildet in Form sei  ner mineralsauren Salze ein kaum gefärbtes  Pulver mit den Eigenschaften der     sogenann-          ten    sauren Seifen. Er soll als Hilfsstoff in  der     Textilindustrie    verwendet werden.    Beispiel:  Man stellt ein Gemisch von     Pentadecyl-          und    Heptadecylbenzimidazol durch Erhit  zen von 100 Teilen des technischen Gemi  sches von Stearin-Palmitinsäure, wie es aus  Rindertalg gewonnen wird, mit 41 Teilen  o-Phenylendiamin her, das man auf 140 bis    130   abkühlen lässt, worauf man allmählich  46 Teile Benzylchlorid hinzufügt.  



  241 Teile des so hergestellten Gemisches  der benzylierten Benzimidazolchlorhydrate  werden bei 120 bis 125   geschmolzen. Hier  auf gibt man unter Rühren in die Schmelze  allmählich 60 Teile fein pulverisierte Soda  und, nachdem die     Kohlensäureentwicklung     nachgelassen hat, 70 Teile     Benzylehlorid.     Das Gemisch wird sodann 6 bis 10 Stunden  bei 125   gerührt und erkalten gelassen.  



  Zur Reinigung des erhaltenen Produktes  wird das Rohprodukt zur Entfernung der  Soda und der übrigen anorganischen Be  standteile in geschmolzenem     Zustande    fil  triert und .das erstarrte Filtrat zur Entfer  nung eventuell noch vorhandener Ausgangs  materialien mit organischen Lösungsmitteln,       wie    zum Beispiel Benzol, extrahiert. Man  erhält auf diese Weise die     quaternären    Am  moniumsalze der     benzylierten        Benzimidazole     der Formel    
EMI0002.0001     
    in welcher an Stelle von R1 Heptadecyl- und  Pentadecylreste zu setzen sind, als farbloses  kristallinisches Pulver, das in heissem Was  ser unter Bildung stark schäumender Lösun  gen löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines neuen Hilfsstoffes für die Textilindustrie, dadurclh grekennzeichnet, dass man das Imidazol- g o emisch, das entsteht durch Kondensieren von o-Phenylendiamin mit dem technischen Gemisch der Stearin- und Palmitinsäure, wie es aus Rindertalg gewonnen wird, mit er schöpfend benzylierend wirkenden Mitteln behandelt. Der neue Hilfsstoff bildet in Form sei ner mineralsauren Salze ein kaum gefärbtes Pulver mit den Eigenschaften der so;enann- ten sauren Seifen. Er soll als Hilfsstoff in der Textilindustrie verwendet werden.
CH163274D 1937-01-14 1932-07-29 Verfahren zur Herstellung eines neuen Hilfsstoffes für die Textilindustrie. CH163274A (de)

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