CH163337A - In eine Gewindebohrung eingeschraubter Bolzen. - Google Patents

In eine Gewindebohrung eingeschraubter Bolzen.

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CH163337A
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CH
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bolt
threaded hole
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stresses
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Inventor
Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B35/00Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws
    • F16B35/04Screw-bolts; Stay-bolts; Screw-threaded studs; Screws; Set screws with specially-shaped head or shaft in order to fix the bolt on or in an object
    • F16B35/041Specially-shaped shafts

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description


  In eine Gewindebohrung     eingesehraubter    Bolzen.    Die Erfindung bezieht sich auf einen in  eine Gewindebohrung eingeschraubten Bol  zen und bezweckt, durch die beim     Einschrau-          ben    des Bolzens in die     Gewin.debolirung    sich  einstellende     Vorspannung    die Betriebsspan  nung nicht zu erhöhen. Sie besteht darin,  dass der Bolzen mit seiner Stirnfläche auf dem  Grund der Gewindebohrung aufsitzt und am  Eingang der Gewindebohrung mit dem       Sehaft    nicht aufsitzt.  



  Die Erfindung ist im folgenden anhand  der     Zeichnung    durch einen Vergleich zwi  schen einer     bekannten    Ausführung und einem  Ausführungsbeispiel näher erläutert.  



       Fig.    1 zeigt :die bekannte Ausführung,  und       Fig.    2 die im Bolzen sich einstellenden  Spannungen;       Fig.    3 stellt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dar, und       Fig.    4 den Spannungsverlauf für dieses  Beispiel.  



  Die beiden Teile 1 und 2 in     Fig.    1 sind  durch einen Bolzen 3 bekannter Ausführung    miteinander verbunden. Am Schaft 5 ist  hinter einer Eindrehung auf den Kerndurch  messer des Gewindes eine Schulter 6 ange  ordnet, mittelst welcher dieser beim Ein  ziehen in die Gewindebohrung 7 am Teil 1  zur Auflage gelangt.  



  In     Fig.    2 ist parallel zum Bolzen 3 die       Bolzenlänge    1 in gleichem Massstab und auf  gleicher Höhe aufgetragen.     Wagrecht    sind  ,die in dem Bolzen sich einstellenden Span  nungen     a    aufgetragen.  



  Die beim Einziehen des Bolzens sich ein  stellenden     Vorspannungen    sind     strichpunkt-          punktiert    aufgezeichnet; sie nehmen vom  Nullpunkt 0 bis zur Länge     1,,    wo die Ein  .drehung beginnt, auf den Wert     +        a3    zu  und bleiben auf diesem Wert bis zum An  satz .der Schulter 6 bei der Länge     l2.    Die  durch die Betriebsbelastung sich ergebenden  Spannungen sind über die Länge der Ge  windebohrung 7     strichpunktiert    ,aufgetragen,  sie nehmen vom Nullpunkt Ö bis zur Länge  1, auf den Wert     a,    zu, und bleiben zwischen  1, und<B>1,</B> auf diesem Wert.

   Im Schaft des      Bolzens zwischen     1_,    und<B>1,</B> ergibt sich eine  kleinere Spannung     o-.    Beim Punkt 13, wo  das für die Mutter bestimmte Gewinde an  fängt, steigt die Spannung wieder auf den  Wert     a,    und fällt schliesslich zwischen<B>1,</B>  und     h,    in der     Mutter    8, auf den Wert       1\7u11    ab.  



  Die für den Bolzen massgebenden Span  nungen ergeben sich durch Überlagerung .der  Betriebsspannung und der     Vorspannung,    so  dass der Bolzen zwischen den Punkten     h    und       h    tatsächlich mit der Spannung     a4    als der  Summe der Spannung     a,    und     a3    belastet ist.  Der gefährlichste Querschnitt bei Bolzen die  ser bekannten Art befindet sich also bei der  Eindrehung im -Schnitt     A-A        (Fig.    1).

   Die  darin auftretenden Spannungen können vor  zeitig zu einem Bruch des Bolzens führen,  wenn der Baustoff .durch Wechselbelastungen  Ermüdungen ausgesetzt ist, -oder wenn der  Bolzen beim Einziehen in die Gewindeboh  rung übermässig stark beansprucht worden  ist. Die zwischen 1, und<B>1,</B> sich einstellen  den Spannungen werden beim Einziehen noch  dadurch erhöht, dass durch das     Einzieh-          moment    in     diesem.        Bolzenabschnitt    die grösste       Torsionsspannung    hervorgerufen wird, welche  sich der ohnehin schon grossen Zugspannung       03    noch überlagert.  



  Gemäss der Erfindung wird der Bolzen  4     (Fig.    3) so ausgebildet, dass er mit seiner       Stirnfläche    9 auf .dem Grund der Gewinde  bohrung 7 aufsitzt und am     Eingang    10 der       Gewindebohrung    mit     seinem-    Schaft 11 auf  dem Teil 1 nicht aufsitzt.  



  Durch diese Ausbildung ergeben sich, wie       Fig.    4 zeigt, in dem in die Gewindebohrung  7     eingewindeten    Teil -des Bolzens 4 gegen  über der bekannten Ausführung vollständig  andere .Spannungen. In der untern Stirn  fläche 9 treten beim Einziehen Druckspan  nungen auf, welche den Wert -     a3    errei  chen. Von der Länge     l11    an, wo das Bolzen  gewinde beginnt, sinken diese Druckspan  nungen gemäss der     strichpunktpunktierten     Linie auf     den    Wert Null bei der Länge 1,2.

      Die infolge der     Betriebsbelastung    sich er  gebenden Spannungen steigen von der Länge  1,1, bis zur Länge     1,.    auf den Wert     ss,    an  und bleiben bis zur Länge<B>1"</B> unverän  dert auf diesem Wert, da der Schaft 11 den  gleichen Querschnitt wie der gern der bei  den Gewinde aufweist.     Von    der Länge 113  bis zur Länge     1"    sinkt alsdann die Betriebs  spannung vom Wert     a1    auf den Wert Null ab.  



  Die für den Bolzen bei der Belastung  massgebenden Spannungen ergeben sich durch       Überlagerung    der     Vorspannung    und der Be  triebsspannung. Die überlagerte Spannung  verändert sich auf der Strecke 11, bis     112    vom       negativen    Wert -     a3    bis zum positiven       Wert        ss,.    Es ergibt sich somit, dass der ab  solute Wert der Spannung in keinem Teil  dieses Bolzens den Wert     ss,    übersteigt, so  dass die bei     bekannten    Ausführungen an der  Stelle     A-A        (Fig.    1)

   sich ergebenden ge  fährlichen Spannungserhöhungen nicht ein  treten und den Bolzen nicht gefährden. Beim  Einziehen eines Bolzens nach der Erfindung  sind die     Torsionsspannungen    in demjenigen  Teil des Bolzens am     grössten,    in .dem sich  keine     Vorspannungen    einstellen und umge  kehrt die     Vorspannungen    da am grössten, wo  die     Torsionsspannungen    am kleinsten sind.  



  Um günstige Verhältnisse für die Ge  windedeformationen zu erhalten, kann es von  Vorteil sein, die Gewindebohrungen 7 zu ver  längern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In eine Gewindebohrung eingeschraubter Bolzen, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen mit seiner Stirnfläche auf dem Grund .der Gewindebohrung aufsitzt und am Ein gang der Gewindebohrung mit dem Schaft nicht aufsitzt, damit die beim Einschrauben des Bolzens in die Gewindebohrung sich ein stellende Vorspannung die Betriebsspannung nichterhöht.
CH163337D 1932-06-18 1932-06-18 In eine Gewindebohrung eingeschraubter Bolzen. CH163337A (de)

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