CH163338A - Isolierunterlage für Maschinenfundamente zur Verhinderung von Erschütterungsübertragungen. - Google Patents

Isolierunterlage für Maschinenfundamente zur Verhinderung von Erschütterungsübertragungen.

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CH163338A
CH163338A CH163338DA CH163338A CH 163338 A CH163338 A CH 163338A CH 163338D A CH163338D A CH 163338DA CH 163338 A CH163338 A CH 163338A
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Hugo Dr Stoessel
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Hugo Dr Stoessel
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  Isolierunterlage für     Maschinenfundamente    zur Verhinderung  von Erschütterungsübertragungen.    Es ist     bekannt,    Fundamente gegen die       Fortleitung    der .durch die Maschinen hervor  gerufenen Erschütterungen durch elastische  Platten zu isolieren. Für     derartige    Zwecke  verwendete man bisher     Platten    aus     Presskork,     Gummi, gummiähnlichen Baustoffen, in Ei  senrahmen     gefassten        Naturkorkstreifen    und  dergleichen, die in bestimmten     Normalgrössen     hergestellt und bei grösseren     Fundamenten     lose nebeneinander verlegt wurden.  



  Die durch     Platten    dieser Art gebildete       Isolierunterlage    lässt nur dann einen guten  Erfolg     erwarten,    wenn sämtliche     Platten    die  selbe Elastizität aufweisen, da sonst die ein  zelnen Platten an der Oberfläche verschie  den grosse Federungswege zurücklegen und  dadurch einen unruhigen Stand der Maschine  bedingen oder eine ungleichmässige dynami  sche     Beanspruchung    des Unterbodens mit den  dadurch bedingten Nachteilen hervorrufen.  Praktisch haben derartige Platten nie gleiche  Elastizität     bezw.    ein gleiches Federungs-    vermögen, weil zumeist schon die Ausgangs  produkte voneinander abweichende Eigen  schaften besitzen.

   So weist beispielsweise  Korkholz, selbst, wenn es aus derselben Ernte  und denselben Waldungen stammt, verschie  dene Elastizitäten auf. Diese Differenzen  lassen sich während der Weiterbearbeitung  nicht beheben, werden vielmehr noch eher  vergrössert.  



  Ferner wurden     .diese    Platten in der Regel  sowohl für kleine, als auch für grosse Ma  schinen verwendet, obwohl man bei ersteren  erfahrungsgemäss mit statischen Lasten von  etwa 0,1 bis 0,5     kg/em@,    bei letzterem da  gegen mit solchen von     etwa    1,0 bis 2,0     kg/cm2     rechnen muss.

   Bei Verwendung für grosse  Maschinen wurden die Platten aber :durch die  statischen Lasten schon derart stark bean  sprucht,     .dass    sie ihrer     begrenzten    Elastizität  wegen auf die dynamischen Zusatzbean  spruchungen, die allerdings in der Regel we  sentlich geringer sind als die von den stati-      sehen Lasten herrührenden, überhaupt kaum  mehr ansprachen, so dass mit diesen Platten  nur ein verhältnismässig geringer     Isolierwir-          kungsgrad    erzielt     wurde.     



  Man hat versucht, diese Mängel dadurch  zu beheben, dass man elastisch harte und  weiche Bauteile zu     Isolierunterlagen    kom  binierte, derart, dass die weichen Teile durch  harte eingeschlossen wurden. Dass so be  schaffene Unterlagen nur einen geringen Er  folg zeitigen, ist darauf zurückzuführen, dass  die elastisch weichen Teile durch die sie um  gebenden härteren     praktisch    in ihrer Wirk  samkeit ausgeschaltet wurden. Man erzielte  hierdurch lediglich ein etwas grösseres Fe  derungsvermögen dieser     Unterlagen    gegen  über solchen aus bloss elastisch harten  Platten.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Isolier  unterlage zu schaffen, welche die vorstehend  beschriebenen Mängel nicht mehr aufweist  und für die Isolierung sowohl von kleinen,  als auch von grossen Maschinen geeignet ist,  und besteht     .darin,    für die Isolierunterlage  nebeneinander verlegte Bauteile verschiedener  Elastizität zu verwenden, welche in der Höhe  gegeneinander abgestuft sind und wobei die  Teile mit grösserem Federungsvermögen höher  sind als die Teile mit kleinerem Federungs  vermögen, zum Zwecke, die letzteren erst  nach     Zusammendrückung    der Teile grösseren       Federungsvermögens    in Wirksamkeit treten  zu lassen.  



  Diese Ausbildung der Unterlage bezweckt  also, die statischen Lasten und die die       Schwingungen.        hervorrufenden    freien Kräfte  der Maschine im Augenblick ihrer     maximalen     Grösse von hochelastischen Bauteilen aufzu  nehmen, die über ein erhebliches Federungs  vermögen verfügen. Da aber ein zu grosser  Federungsweg, wie er durch die hochelasti  schen Bauteile allein erzielt     würde,    die Be  triebssicherheit der Maschine oder ein  genaues Arbeiten in Frage stellen könnte,       wird    automatisch durch die weniger ela  stischen Teile, die, nachdem die elastischeren  Teile eine gewisse Verformung erlitten haben,    in Wirkung treten, eine Dämpfung herbei  geführt.

   Dabei hat man es in der Hand,  durch eine mehr oder weniger grosse Anzahl  von Bauteilen einen ganz allmählichen Über  gang zu erzielen. Praktisch besitzt also die       Isolierunterlage    im Anfang der Beanspru  chung ein hohes Federungsvermögen, das  allmählich abnimmt.     Gerade    hierin ist der  Vorteil und die Überlegenheit gegenüber Un  terlaien aus Platten gleicher     Elastizität    zu  sehen; denn Versuche haben ergeben, dass  eine wirksame Isolierung gerade herbeige  führt wird, wenn die Unterlage mit zuneh  mender Verformung elastisch unnachgiebiger  wird.    Mehrere Ausführungsbeispiele des Erfin  dungsgegenstandes sind in der Zeichnung  wiedergegeben.

   Es zeigen:     Abb.    ja und     1b     je einen Schnitt durch eine Isolierunterlage  für kleinere Fundamente, und     Abb.    2 einen  Schnitt durch eine weitere Unterlage in An  wendung an einem Maschinenaggregat.  



  Mit a, b und c sind Bauteile     bezeichnet,     die sich durch ihre Elastizität und ihre Höhe  unterscheiden und bei denen sowohl Fe  derungsvermögen, als auch Höhe vom Teil c  nach dem Teil a abnehmen; d bedeutet einen       Flacheisenrahmen,    durch den die einzelnen       neheneinanderliegenden    Teile zusammenge  halten sind. Bei kleineren Maschinen und  Fundamenten empfiehlt es sich nämlich, die  einzelnen Teile durch einen Eisenrahmen,  durch Klebemittel, durch Pappe, Papier, Lei  nen oder dergleichen oder durch ähnliche  Bindemittel zu einem Ganzen zu vereinigen.

    Die Anordnung der streifenförmigen Teile a  und b geringeren Federungsvermögens zu den  Teilen     c    erfolgt zweckmässig in der aus den       Abb.    la und     1u    ersichtlichen Weise, kann  aber auch in jeder andern beliebigen Aus  führung erfolgen.  



  Bei grösseren Fundamenten lässt sich  die Isolierunterlage naturgemäss nicht zu  einem Ganzen vereinigen.     In    solchen Fäl  len sind daher, wie aus     Abb.    2 ersicht  lich, die einzelnen Platten<I>a, b</I> und c  verschiedener Elastizität und Höhe lose      nebeneinander auf der Sohlplatte verlegt. Die  Anordnung der Platten geringeren Fede  rungsvermögens und kleinerer Höhe zu den  übrigen kann auch hier beliebig sein, bei  spielsweise in einer Form gemäss     Abb.    2. Der  Höhenunterschied zwischen den einzelnen  Teilen wird den jeweiligen Verhältnissen an  gepasst; desgleichen kann die Anzahl der zur  Verwendung kommenden Bauteile verschie  dener Elastizität beliebig variiert werden.

   Die       Flächenverhältnisse    werden jeweils den Son  derheitere der Maschine und des Aufstellungs  ortes angepasst. Gerade hierin ist der ausser  ordentliche Vorteil dieser Unterlagen gegen  über den früheren zu sehen, wird doch eine  individuelle     Behandlung    jeder einzelnen Ma  schinenfundierung ermöglicht. Als Isolier  stoff für die Bauteile kommen in Frage:  Naturkork,     Presskork,    Gummi,     Faktis    oder  ähnliche elastische Baustoffe und Kombina  tionen hiervon.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPUVCU Isolierunterlage für Maschinenfunda mente zur Verhinderung von Erschütterungs übertragungen, mit verschiedene Elastizität aufweisenden Bauteilen, dadurch gekenn zeichnet, dass die verschiedenen Bauteile nebeneinander verlegt und in der Höhe gegen einander abgestuft sind, wobei die Bauteile mit grösserem Federungsvermögen höher sind als die Teile mit kleinerem Federungsver mögen, zum Zwecke, letztere erst nach Zu sammendrückung der Teile grösseren Fe derungsvermögens in Wirksamkeit treten zu lassen. UNTERANSPRUCH: Isolierunterlage nach Patentanspruch, für Maschinenfundamente kleinerer Abmessun gen, dadurch gekennzeichnet, dass die einzel nen Bauteile zusammengehalten sind.
CH163338D 1931-10-27 1932-08-31 Isolierunterlage für Maschinenfundamente zur Verhinderung von Erschütterungsübertragungen. CH163338A (de)

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