CH163364A - Synchronkleinmotor. - Google Patents

Synchronkleinmotor.

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CH163364A
CH163364A CH163364DA CH163364A CH 163364 A CH163364 A CH 163364A CH 163364D A CH163364D A CH 163364DA CH 163364 A CH163364 A CH 163364A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
poles
synchronous
rotor
small
motor according
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English (en)
Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C15/00Clocks driven by synchronous motors
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/02Synchronous motors
    • H02K19/04Synchronous motors for single-phase current
    • H02K19/06Motors having windings on the stator and a variable-reluctance soft-iron rotor without windings, e.g. inductor motors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description


  Synchronkleinmotor.    Die     Erfindung    bezieht sich auf einen  Synchronkleinmotor mit Spaltpolen zur Er  zeugung gegeneinander phasenverschobener,  das Drehfeld bildender Flüsse. Gemäss der  Erfindung sind an den Enden eines mit     Ein-          phasen8trom    erregten Magnetkernes Polteile  befestigt, deren Spaltpole wechselweise einen  Kronenzahnkranz bilden und mit dem Rotor  wenigstens das synchrone Drehmoment er  zeugen. Zur Distanzierung der Spaltpole, als  auch zur Bildung von Kurzschlusswindungen  wird zweckmässigerweise eine Scheibe aus  elektrisch gut     leitendem    Material vorgesehen,  durch deren Aussparungen die Spaltpole des  Stators ragen.

   Die Rotorachse kann fernerhin  konzentrisch zur Achse des     Magnetkernes     liegen, der ein die Rotorachse führendes La  ger enthält.  



  In der Zeichnung ist in den Fig. 1 bis 4  die Erfindung zur Darstellung gebracht. Die  Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, und die  Fig. 2 eine Draufsicht einer Ausführungs  form eines selbstanlaufenden Synchronmotors.  In    Fig.3 ist ein Stahlrotor des Synchron  motors schaubildlich dargestellt. Die  Fig. 4 zeigt einen nicht selbstanlaufenden  Synchronmotor mit Anwurfsvorrichtung.  Das Magnetsystem des Synchronmotors  nach den     Fig.    1 und 2 enthält einen Eisen  kern 1, an dem zu beiden Seiten je ein Pol  teil 2, 3 befestigt ist. Die Polteile 2, 3 sind  an ihren Enden gespalten und bilden somit  je einen Pol 4; 5, 6, 7     bezw.    8, 9, 10, 11,  die durch Bohrungen 12 eines Kupferringes  13 ragen.

   Hierbei ist jede zweite Öffnung 12  des Kupferringes 13 durch einen Schlitz 14  unterbrochen, wodurch zwei zueinander in der  Phase verschobene, ein Drehfeld bildende  Flüsse hervorgerufen werden. Die an das  Netz angeschlossene Erregerspule 15 sitzt auf  dem Eisenkern 1.  



  Zur Erzielung des Selbstanlaufes kann  entweder ein Stahl- oder ein     Käfiganker    zur  Verwendung gelangen.  



  Der in der     Fig.3    zur Darstellung ge  brachte Rotor 16 besteht aus einem Stahl  blech mit rechtwinklig zu diesem liegenden,      die Pole bildenden Lappen 17. Auf diese  Weise kann also der Rotor 16 durch einfaches  Stanzen und darauffolgendes Umbiegen der  Pollappen 17 hergestellt werden. Der Rotor  kann natürlich auch noch auf andere Weise  angefertigt werden. So kann beispielsweise  der Rotor aus mehreren miteinander verbun  denen, gezahnten Stahlscheiben bestehen.  



  Durch die mittelst der Kupferscheibe 13  hervorgerufene Phasenverschiebung der er  zeugten Flüsse bildet sich ein elliptisches  Drehfeld aus, das den Rotor 16 infolge der  Remanenz des Stahles mit sich zieht und  somit diesen zum Anlaufen bringt. Der syn  chrone Gang des Rotors 16 kommt dadurch  zustande, dass je ein Rotorpol einen Stator  pol zur Zeit des Amplitudenwertes des Mag  netflusses passiert. Die Rotorpole haben daher  das Bestreben, die Statorpole zeitlich so zu  passieren, dass der minimale magnetische  Widerstand mit der Amplitude des Flusses  zusammenfällt, das heisst der Rotor 16 dreht  sich pro halbe Periode um einen Rotorpol  vorwärts. Auf diese Weise wird die Touren  zahl des Motors sehr klein gehalten. Beim  Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 und 2  besitzt der Rotor 32 Pole.

   Bei der Netzfre  quenz von 50 Perioden in der Sekunde er  geben sich 6000 Polwechsel in der Minute.  Demnach dreht sich der Rotor in der Minute  um 6000 Rotorpolteilungen vorwärts, also  <B>6000</B>  macht der Rotor
EMI0002.0000  
   32 =: 187,5 Touren in der  Minute.  



  In Fig. 4 ist ein Synchronmotor schema  tisch zur Darstellung gebracht, bei dem die  Pole 8, 9, 10, 11 des Polteils 3 mit einem  Hebelorgan 20 verbunden sind. Das Hebel  organ 20 ist mit dem Polteil 3 um die Buchse  21 zwischen den beiden Anschlägen 22, 23  verschwenkbar und steht unter dem Zug  einer Feder 24.  



  Wird nun das Hebelorgan 20 aus der in  der Fig.4 dargestellten Stellung entgegen  dem Zug der Feder 24 bis zum Anschlag 23  verschwenkt, so findet eine unsymmetrische  Verteilung der Statorpole 4 bis 11 statt. Die  Folge davon ist, dass das asynchrone Dreh-    moment den Rotor zum Anlaufen bringt.  



  Beim     Loslassen    des Hebelorganes 20 gelangen  durch den Zug der Feder 24 die Statorpole  8, 9, 10, 11 in die vorherige Lage zurück.  Die Statorpolverteilung ist dann wieder nahe  zu symmetrisch, so dass das synchrone Dreh  moment und damit die Leistung des Motors  wieder grösser wird.  



  Sobald die Spannung ausbleibt,. gelangt  der Rotor 16 zur Ruhe. Beim Wiederauftreten  der Netzspannung kann aber der Rotor 16  nicht wieder anlaufen, da die Stellung der  verschiebbaren Statorpole 8 bis 11 eine solche  ist, in der das asynchrone Drehmoment zum  Anlaufen des Rotors 16 nicht genügt. Erst  durch Betätigung des Hebelorganes 20 gelan  gen die verschiebbaren Statorpole 8 bis 11  in eine solche Stellung, in der das synchrone  Drehmoment so stark herabgesetzt wird, dass  das auftretende asynchrone Drehmoment den  Rotor 16 zum Anlaufen bringen kann. Nach  dem Loslassen des Hebelorgans 20 gelangen  die     Statorpole    8 bis 11 wieder in ihre An  fangsstellung zurück.  



  Die Verstellung des Polteiles 3 braucht  natürlich nicht unbedingt von Hand zu er  folgen. Diese kann auch mittelst eines Relais  auf elektrischem Wege bewirkt werden.  



  Die Vorteile des beschriebenen Synchron  motors sind insbesondere äusserst geringer       Raumbedarf,        ruhiger        grosse        Einfachheit,     Betriebssicherheit und Billigkeit, sowie eine  verhältnismässig hohe Leistung. Weiterhin  verdient noch hervorgehoben zu werden, dass  die Motorkonstruktion eine solche ist, dass  diese ohne weiteres als selbstanlaufender  oder als nicht selbstanlaufender Motor wirken  kann, und zwar ist zur Änderung vom selbst  anlaufenden zum nicht selbstanlaufenden  Motor nur eine sehr einfache Manipulation  erforderlich. Das ist selbstverständlich insofern  von Wichtigkeit, weil je nach der Zweck  bestimmung des Motors das Erfordernis be  steht, dass dieser von selbst anlaufen soll  oder nicht.

   Hat man daher eine Synchron  motorkonstruktion     geschaffen,    die ohne be  sondere Beeinflussung der Fabrikation als  selbstanlaufender oder nicht selbstanlaufender      Motor arbeiten kann, so ist das im Hinblick  auf die serienweise Herstellung der Synchron  motoren von nicht zu unterschätzender Be  deutung.  



  Der vorstehend beschriebene, nicht selbst  anlaufende Synchronmotor ist insbesondere  für die Zeitmessung geeignet. In einem sol  chen Falle soll nämlich, wenn die Netzspan  nung ausbleibt und später wieder einsetzt  der Motor nicht wieder von selbst anlaufen.  Man kann damit leicht erkennen, dass die  Uhr nachgestellt werden muss, während sie  im andern Falle nachgeht, was, wenn das  Aussetzen der Spannung nur kurze Zeit  währte, nicht so ohne weiteres erkennbar ist.  



  Der beschriebene Synchronmotor ist keines  wegs nur als Triebwerk für Uhren, wie bei  spielsweise Gross-, Stopp-, Akkord-,     Arbeiter-          kontroll-,    Wecker-, Spiel- und Schaltuhren  geeignet; er ist auch bei Zeitschaltern (Sperr-,  Kurzzeit-, Fern-, Blink-, Quecksilber-, Stark  stromschalter, Schalter für Lichtreklame, Flug  strecken- und Seezeichenbefeuerung),     Regi-          strierapparaten,    Zeitzählern, Tarifzählern, Sub  traktionszählern, Vergütungszählern, Selbst  verkäufern, Maximumzeigern, Frequenzan  zeigern, Synchronismusanzeigern, Frequenz  reglern, stroboskopischen Apparaten und  Sprechmaschinen verwendbar.

   Auch in der  Fernwirktechnik (Fernübertragung von Mess  grössen und Signalen, Fernbetätigung von  Arbeitsvorgängen, Ferneinstellung von Radio  apparaten) und in der Bildtelegraphie und  Fernsehtechnik, sowie auch für Regel-,     Kom-          pensations-    und Überwachungszwecke kann  der Synchronkleinmotor Verwendung finden.  Auch kann der Synchronmotor für höhere  und niedrigere Periodenzahlen als die ge  bräuchlichen gebaut werden. So wäre es bei  spielsweise denkbar, einen speziellen Syn-    chronmotor für den Bahnbetrieb zum Antrieb  von Blinkern und ähnlichen im Eisenbahnbau  verwendeten Apparaten herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Synchronkleinmotor mit Spaltpolen zur Erzeugung gegeneinander phasenverschobener, das Drehfeld bildender Flüsse, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Enden eines mit Einphasenstrom erregten Magnetkernes Pol teile befestigt sind, deren Spaltpole wechsel weise einen Kronenzahnkranz bilden und mit dem Rotor wenigstens das synchrone Dreh moment erzeugen. UNTERANSPRÜCHE 1. Synchronkleinmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spaltpole durch eine Scheibe aus elektrisch gut lei tendem Material ragen, die sowohl zur Distanzierung der Pole, als auch zur Bil dung von Kurzschlusswindungen dient. 2.
    Synchronkleinmotor nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Rotorachse konzentrisch zur Achse des Magnetkernes liegt, der ein die Rotorachse führendes Lager enthält. 3. Synchronkleinmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spaltpole des einen Polteils gegenüber den Spaltpolen des andern Polteils verstellbar sind. 4. Synchronkleinmotor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die verstellbaren Statorpole an einem von Hand oder elek trisch zu betätigenden, unter dem Druck einer Feder stehenden Hebelorgan sitzen.
CH163364D 1932-08-19 1932-08-19 Synchronkleinmotor. CH163364A (de)

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CH163364T 1932-08-19

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CH163364A true CH163364A (de) 1933-08-15

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ID=4416421

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CH163364D CH163364A (de) 1932-08-19 1932-08-19 Synchronkleinmotor.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752527C (de) * 1934-12-20 1953-09-28 Siemens Schuckertwerke A G Synchronkleinmotor mit einem Lauefer nach dem Hysteresisprinzip
DE1096482B (de) * 1956-02-09 1961-01-05 Licentia Gmbh Wechselstromkleinstmotor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE752527C (de) * 1934-12-20 1953-09-28 Siemens Schuckertwerke A G Synchronkleinmotor mit einem Lauefer nach dem Hysteresisprinzip
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