CH163385A - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents

Elektrische Entladungsröhre.

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CH163385A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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      Elektrisehe        Entladungsrühre.       Die     Erfinduno,    bezieht sich auf eine elek  trische     Entladun        'gsröhre.     



  Es ist bekannt,     dass    zum Beispiel bei     Ent-          la.dungsröhren    zum Empfangen oder Ver  stärken von elektrischen Schwingungen man  stets bestrebt ist, die Steilheit, das heisst das  Verhältnis zwischen der     Anodenstromände-          rung    und der     Gitterspannungsänderung,     <B>en</B>     tD     durch welche diese     Anodenstromänderung     herbeigeführt wird, möglichst hoch zu  machen, was besonders bei denjenigen     Ent-          ladungsröhren,    die zum Verstärken von elek  trischen Schwingungen dienen,

   von grosser       el     Wichtigkeit ist.  



  Diese Steilheit ist unter anderem von dem  Abstand zwischen dem Gitter und der Ka  thode abhängig; es ist zum Beispiel     mög-          lieh,    die Steilheit dadurch zu vergrössern,       dass    das     Critter    näher an der Kathode     an"e-          ordnet    wird. Es können damit jedoch     Nacli-          teile    baulicher Natur verbunden sein.  



  Ausser auf diese Steilheit haben wir  unsere Aufmerksamkeit auf das     Verhälinis       der Steilheit zu der Heizenergie der Kathode  gerichtet, denn wir haben gefunden,     dass     dieses Verhältnis vergrössert werden kann,  wodurch der Betrieb der     Entladungsröhre          wirtschaftlich-er    wird.  



  Bei einer Entladungsröhre gemäss der Er  findung, die eine Kathode, zum Beispiel eine  zweckmässig indirekt heizbare Kathode und  eine oder mehrere Anoden enthält, ist zu  diesem Zweck der Wert der Heizenergie der  Kathode,<B>je</B>     Kathodenoberflächeneinheit    der  art gewählt,     dass    der Quotient der Steilheit       und,der        Heizenergie,    als Funktion der     Heiz-          euergie    betrachtet, den Höchstwert oder nahe  zu den Höchstwert hat, denn     Anmelderin     hat gefunden,     dass,    wenn man, den Wert der  Heizenergie ändert,

   dabei     jedesmal    die Steil  heit bestimmt und darauf     den    Quotienten der  Steilheit     und    der     Ileizenergie    graphisch als  Funktion der Heizenergie aufträgt, die auf  diese Weise erhaltene Kurve ein Maximum  zeigt.

   Durch einen     derarügen,    Bau der Ent  ladungsröhre,     dass    bei Anwendung der nor-      malen, das heisst der für den Betrieb der  Röhre vorgeschriebenen Heizenergie der ge  nannte Quotient den Höchstwert hat, wird  der Vorteil,     dass    die Steilheit möglichst       33billig",    das heisst mit einer     geringstmög-          t'   <B>?Z</B>  liehen Heizenergie erhalten wird.

   Diese  Energieersparnis ist nicht nur von direktem  finanziellem Vorteil, sondern ist zum Bei  spiel auch von Wichtigkeit, wenn die Ent  ladungsröhre in einem abgeschlossenen Raum  angeordnet wird, wie dies zum Beispiel, bei  Verwendung der Röhre in einem     Radio-Emp-          fangsgerät    der Fall sein kann.

       Die    in diesem  Raum     von,der        Heizenergieder    Kathode ver  ursachten Temperaturerhöhungen sind oft  sehr bedeutend und geben zu Übelständen       Anlass.    Da mit Hilfe der Erfindung eine be  stimmte Steilheit auf Kosten einer geringeren       Ueizenergie,    als die der bisher bekannten  Röhren erhalten wird, können diese Übel  stände ganz oder wenigstens teilweise be  hoben werden.  



  Es ergibt sich,     dass    das Verhältnis der  Kathodenoberfläche zu der     Heizeuergie    der  Kathode erheblich grösser als bei den bis  her bekannten Röhren     ist"das    heisst die Tem  peratur der Kathode einer Röhre gemäss der  Erfindung ist erheblich niedriger, als die  gebräuchlichen     Kathodentemperaturen.    Es  ist     infol-edessen    möglich, die Lebensdauer  der Kathode erheblich zu vergrössern.  



  Es ist einleuchtend,     dass    der Quotient der  Heizenergie und der     KathodenoberfläeJie     nicht<U>immer</U> gerade     #so    gross zu sein braucht,       dass    das Verhältnis der Steilheit zu der     Heiz-          energie    genau mit dem Maximum der     oben-          erwähnten    Kurve zusammenfällt. Kleine,<B>Ab-</B>  weichungen in diesem Quotienten sind zu  lässig, ohne     dass    dies einen allzu ungünstigen       Einfluss    auf das Verhältnis der Steilheit zur  Heizenergie hat. Abweichungen bis zu 20     %     sind zum Beispiel zulässig.  



  Wie bereits bemerkt -wurde, kann eine  bestimmte Steilheit mit Hilfe einer     gerin-          ,oleren        Heizenergie    als in den bekannten     Röh-          D          ren    erreicht werden. In     oehr    vielen Fällen  ist es empfehlenswert, nicht oder nicht nur  die Heizenergie zu verringern, sondern -auch    die Kathodenoberfläche zu vergrössern. Bei  einer und derselben Heizenergie der Kathode  können sodann viel grössere     Steilheiten    er  zielt werden, als in den bekannten     Eut-          laduno-sröhren.     



  Die Erfindung ist anhand der Zeichnung  näher erläutert, in der       Fig.   <B>1</B> beispielsweise eine Entladungs  röhre gemäss der Erfindung schematisch dar  stellt, während       Fig.    2 die Beziehung zwischen dem Quo  tienten der Steilheit und der     Heizenergile    der  Kathode und dieser Heizenergie angibt.  



  Die in     Fig.   <B>1</B> dargestellte Entladungs  röhre besitzt eine Glaswandung<B>1,</B> an die, ein  Füsschen 2     angeschmolzen    ist, auf     Odem    drei  Elektroden befestigt sind. Die Kathode der       Entla,duno,sröhre    ist indirekt heizbar und be  steht aus einem     Nickelröhrehen   <B>3,</B> innerhalb  dessen ein Heizkörper 4 angeordnet ist. Das       Kathodenröhrehen   <B>3</B> hat eine Länge von  <B>30</B> mm, während der Querschnitt nahezu  rechteckig ist. Die Breite und die Dicke die  ses Querschnittes sind<B>5</B>     bezw.   <B>1</B> mm.

   Die  Kathodenoberfläche beträgt etwa<B>360</B>     mm#.     Der Heizkörper 4 bestellt aus einem     haar-          nadelförinig    gebogenen     Wolframdralit.     



  Der gewöhnlich beim Betrieb angewendete  Heizstrom beträgt<B>1,25</B>     Amp.,    -während die  Spannung des     Heizstrümes    4 Volt ist. Diese  Grössen werden in der Regel auf der Röhre  oder auf der Verpackung angegeben. Die  normale Heizenergie der Kathode beträgt  daher<B>5</B> Watt.  



  Der Heizkörper 4 ist von einem isolie  renden Stoff<B>5</B> umgeben. Dieser zum Bei  spiel aus     Magnesiumoxyd    bestehende,     isoli-e-          rende    Stoff kann auf bekannte Weise, zum  Beispiel durch Aufspritzen, auf den Heiz  körper 4 aufgebracht werden. Das     Kathoden-          röhrehen   <B>3</B> ist auf der Aussenseite mit einem  Stoff von Elektronen     emittierendeni    Ver  mögen, zum Beispiel     Bariumoxyd,    überzogen.  



  Die Kathode ist von -einem Gitter<B>6</B> um  geben, das aus einem     schraubenlinienförmig     um die Stützdrähte<B>7</B> herum gewickelten       Niekeldraht    besteht. Der Abstand zwischen  der     Kathodenoberfläc'he    und dem     Gitterdralit         ist möglichst gering gemacht und beträgt zum  Beispiel     0,5mm.     



  Die Röhre weist ausserdem eine Anode<B>8</B>  auf, die an den Stützdrähten<B>9</B> befestigt ist.  Diese Anode besteht aus einer Nickelplatte.  Die verschiedenen Stützdrähte des Gitters  und der Anode sind am obern Ende durch  einen Glasstab<B>10</B> verbunden, an dem die  Stütze<B>11</B> der Kathode befestigt ist. Die  untern Enden der verschiedenen Stützdrähte  sind in die Quetschstelle 12 eingeschmolzen,  durch welche ausserdem die erforderlichen       Stromzuführungsdrähte    hindurchgeführt sind.  



  Das Verhältnis der Steilheit zu der     Heiz-          energie    der Kathode der in     Fig.   <B>1</B>     dargestell-          kn        tD          ten        Entladunusröhre,    ist in     Fig.    2 als Funk  tion der genannten Heizenergie aufgetragen.  Unter Steilheit ist hier die grösste Steilheit  im     ne-ativen    Gebiet der Gitterspannung der  Anodenstrom<B>-</B>     Gitterspannungskennlinie    zu  verstehen.

   Die Steilheit ist in mA pro Volt       "em          o#    -essen, während die Heizenergie in Watt       auscedrückt    ist. Es zeigt sich,     dass    die in       Fig.   <B>22</B> dargestellte Kurve ein Maximum auf  weist, das erreicht, wird, wenn die     Heiz-          energie   <B>5,25</B> Watt ist. Wie oben. angegeben  wurde,     beträut    die normale Heizenergie  <B>5</B> -Watt.

   Die Steilheit ist hierbei<B>7,7</B> mA<B>'</B>     Molt.     Wie ans     Fig.    2     ersichtliell    ist, kann die nor  male Heizenergie einigermassen von dem  Wert abweichen, bei dem die Kurve ein  Maximum     aufweist,ohne        dass    das Verhältnis  der Steilheit zu der Heizenergie viel von dem  Höchstwert abweicht. In der Figur sind auf  der     Abszissenachse.    zwei Punkte     IV,    und W,    eingegeben. die Energiemengen darstellen,  welche um 20<B>%</B> von der     Heizen#ergie    der  Kathode abweichen, bei der die Kurve ihr  Maximum aufweist.

   Die zugehörigen Ver  hältnisse der     Steilheit    zu der     Ileizenergie     sind verhältnismässig nur wenig kleiner als  der Höchstwert dieses Verhältnisses. Die Er  findung erstreckt sich daher auch auf die  jenigen Entladungsröhren, bei denen das       Verhä,ltnis    der Steilheit zu der Heizenergie  nicht genau seinen Höchstwert aufweist, son  dern deren Heizenergie 20<B>%</B> oder weniger  von demjenigen Wert abweicht, der dem  Höchstwert des angegebenen Verhältnisses  entspricht.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Elektrische Ent#laclunt-1,sröhre mit einer Kathode und einer oder mehreren Anoden, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert der Heizenergie der Kathode je Kathodenober- flächeneinheit derart gewählt ist, dass der als Funktion der Heizenergie betrachtete Quo tient der Steilheit und der Heizenergie min destens nahezu den Höchstwert hat. UNTERANSPR-IJCII-. Elektrische, Entladungsröhren nach Pa tentanspruch, welche mit, mehrerern Gittern versehen ist.
CH163385D 1931-04-02 1932-04-01 Elektrische Entladungsröhre. CH163385A (de)

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