CH163398A - Verfahren zur Darstellung eines neuen Salzes einer Polyoxymonocarbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung eines neuen Salzes einer Polyoxymonocarbonsäure.

Info

Publication number
CH163398A
CH163398A CH163398DA CH163398A CH 163398 A CH163398 A CH 163398A CH 163398D A CH163398D A CH 163398DA CH 163398 A CH163398 A CH 163398A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
preparation
salts
magnesium
acid
polyoxymonocarboxylic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sandoz Chemische Fabri Vormals
Original Assignee
Chem Fab Vormals Sandoz
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chem Fab Vormals Sandoz filed Critical Chem Fab Vormals Sandoz
Publication of CH163398A publication Critical patent/CH163398A/de

Links

Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C07—ORGANIC CHEMISTRY
    • C07F—ACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F3/00—Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table
    • C07F3/003—Compounds containing elements of Groups 2 or 12 of the Periodic Table without C-Metal linkages

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung eines neuen Salzes einer     Polyo$ymonocaruonsäure.       Seit E. Fischer im Jahre 1889 (siehe Be  richte 22, Seite 361 u. f., 1889) die Barium-,       Calcium-,    Cadmium- und Bleisalze der     Lak-          tobionsäure    hergestellt hat, sind weitere Salze  von     Polyoxyrnorrocarbonsäuren    aus     Polyal-          dosen    nicht     bekannt    geworden.  



  Es wurde nun gefunden, dass man zu  therapeutisch sehr wertvollen Metallsalzen  der     Polyoxymonocar#bonsäuren    aus     Polyaldosen     gelangen kann, wenn man diese Säuren oder  deren     Caleium-,    Barium- oder Bleisalze auf  geeignete Metallsalze, Barium-,     Calcium-,    Cad  mium- und Bleisalze ausgenommen, in Gegen  wart eines Lösungsmittels einwirken lässt.  Zur Ausführung dieses Verfahrens können  verschiedene Wege eingeschlagen werden. So  kann man z.

   B. diese     Monocarbonsäuren    auf       Metallcarbonate    oder     Metallhydroxyde    in  wässerigem Medium einwirken lassen, wobei  die neuen, leicht wasserlöslichen Verbindungen       .entstehen.    Die Ausführung dieses Verfahrens  wird mit Vorteil in Gegenwart von solchen  organischen Lösungsmitteln vorgenommen, in  welchen z. B. die bis jetzt unbekannten Salze    schwer-     bezw.    unlöslich sind. So gelingt es,  in einem Arbeitsgange bei geeigneter Aus  wahl der Reaktionskomponenten zu sehr  reinen Verbindungen zu gelangen.  



  Man kann ferner auch geeignete Salze  dieser     Polyoxymonocarbonsäuren    wie z. B.       Bariumlaktobionat    mit geeigneten Salzen der  beanspruchten Metalle, z. B.     Ferrisulfat    in  üblicher Weise umsetzen, wobei wiederum  die gewünschten Verbindungen entstehen und  aus der Lösung durch Ausfällen mit orga  nischen Lösungsmitteln oder durch Eindamp  fen der Lösung isoliert werden können.  



  Zur Ausführung dieses Verfahrens können  z. B.     Laktobion-    und     Maltobionsäuren    ver  wendet werden. Besonders bemerkenswert ist  das Verhalten der Salze mehrwertiger Me  talle, in welchen die Metalle in der niederen  Oxydationsstufe an die     Polyoxymonocarbon-          säure    gebunden sind. Diese weisen eine ganz  unerwartete Beständigkeit auf. So gibt z. B.  das     Ferrolaktobionat    sehr beständige wässerige  Lösungen. Bedenkt man, dass die     Ferrosalze     im allgemeinen in wässerigen Lösungen sehr      leicht zu     Ferrisalzen    oxydiert werden, so ist  ein solches Verhalten der neuen Verbindun  gen als besonders überraschend zu bezeich  nen.

   Analog dem     Ferrolaktobionat    verhalten  sich auch andere Salze mehrwertiger Metalle  in niedriger Oxydationsstufe. Da es ander  seits bekannt ist, dass das Eisen nur in     seiner          Ferroform    therapeutisch wirksam ist, so er  möglicht das vorliegende Verfahren z. B. Ei  sen in wirksame und zugleich haltbare Form  überzuführen.

   Auch die bisher unbekannten  Salze zeigen den Vorteil einer sehr grossen  Löslichkeit in Wasser. die bisher     unbekan-          ten        Natriumsalze    ermöglichen infolge der  Indifferenz des Na-Ions im Körper die Wir  kung der     Polyoxymonocarbonsäuren    aus     Po-          lyaldosen    selbst zu studieren.  



  Das vorliegende Verfahren betrifft die  Darstellung von     Magnesiumlactobionat    und  ist dadurch gekennzeichnet, dass man     Lakto-          bionsäure    in Gegenwart von Wasser mit       Magnesiumcarbonat    behandelt.  



  <I>Beispiel:</I>       11,6        gr        einer        50        %        ixen        wässerigen        Lö-          sung    von     Laktobionsäure    werden mit 8,4     gr          Magnesiumcarbonat    erwärmt bis unter Kohlen  säureentwicklung klare Lösung entstanden ist.  



  Die neutral reagierende Lösung wird mit  Blutkohle entfärbt und mit 4 Teilen abso-         lutem    Alkohol versetzt, wobei das     Jaktobion-          saure    Magnesium anfangs schmierig ausfällt,  nach kurzem Stehen aber fest wird.  



  Das Salz wird als weisses, undeutlich  kristallines Pulver erhalten, das in einem  Teil Wasser klar löslich ist.  



       Magnesiumbestimmung    des bei 1040 ge  trockneten Produktes bestimmt als     Mg2P207     
EMI0002.0032     
  
    Gefunden: <SEP> 3,33'/o <SEP> Mg
<tb>  Berechnet: <SEP> 3,30% <SEP> Mg       Führt man die Umsetzung in Gegenwart  eines organischen Lösungsmittels durch, so  wird das Salz sofort in reiner und fester  Form erhalten. Es soll in der Therapie Ver  wendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung von Magnesium- lactobionat, dadurch gekennzeichnet, dass man Laktobionsäure in Gegenwart von Wasser mit Magnesiumcarbonat behandelt. Das Magnesiumlactobiotiat ist ein weisses, undeutlich kristallisiertes Pulver, welches ca. 3,3 % Magnesium enthält. Ein Teil des Salzes löst sich in einem Teil Wasser. Die neue Verbindung soll in der Therapie Verwendung finden.
CH163398D 1932-10-22 1932-10-22 Verfahren zur Darstellung eines neuen Salzes einer Polyoxymonocarbonsäure. CH163398A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH163398T 1932-10-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163398A true CH163398A (de) 1933-08-15

Family

ID=4416450

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH163398D CH163398A (de) 1932-10-22 1932-10-22 Verfahren zur Darstellung eines neuen Salzes einer Polyoxymonocarbonsäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH163398A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1617463A1 (de) Verfahren zur Herstellung von injizierbaren kolloidalen Eisenzubereitungen
DE675817C (de) Verfahren zur Herstellung leicht wasserloeslicher Salze von Diarylaminoalkylcarbinoldn
CH158146A (de) Verfahren zur Darstellung eines wasserlöslichen Antimonsalzes.
DE716436C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Metallalkalihumate
AT147483B (de) Verfahren zur Darstellung von Verbindungen des N-Methyltetrahydronicotinsäuremethylesters.
AT144033B (de) Verfahren zur Darstellung einer Verbindung des Theophyllins mit Diäthylolamin.
AT140224B (de) Verfahren zur Darstellung von wasserlöslichen organischen Calciumverbindungen.
DE673164C (de) Desinfektionsmittel
DE374097C (de) Verfahren zur Herstellung von in Wasser leicht loeslichen Doppelverbindungen aus Coffein
AT155477B (de) Verfahren zur Herstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen der Ascorbinsäure.
AT159318B (de) Verfahren zur Darstellung leicht wasserlöslicher Verbindungen von Dialkylaminoalkyldiarylcarbinolen.
AT142903B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher Calciumdoppelverbindungen.
AT101675B (de) Verfahren zur Herstellung haltbarer Mischungen geeigneter Substanzen in fester Form, die durch einfaches Eintragen in die entsprechende Menge Wasser eine Lösung von Aluminiumazetat ergeben.
AT153026B (de) Verfahren zur Herstellung leicht wasserlöslicher, schwer spaltbarer Metalleiweißtanninesterverbindungen.
DE650221C (de) Verfahren zur Herstellung wasserloeslicher komplexer Alkalirhodiumnitrite
DE185197C (de)
DE208189C (de)
CH158387A (de) Verfahren zur Darstellung einer neuen Doppelverbindung.
DE114394C (de)
DE208961C (de)
DE644078C (de) Verfahren zur Darstellung eines Salzes der 4-Oxy-3-acetylaminophenyl-1-arsinsaeure mit dem Toxin des iso-Octylhydrocupreins (Vuzinotoxin)
DE702185C (de) hen Calciumdoppelsalzen der Ascorbinsaeure
DE343150C (de) Verfahren zur Darstellung von Salzen der Verbindungen von Gerbsaeuren oder Gallussaeure und Milchsaeure
AT153500B (de) Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Sulfhydrylkeratinsäure.
AT122522B (de) Verfahren zur Darstellung wasserlöslicher komplexer Antimonsalze der Polyoxymonocarbonsäuren.