Installations-Drehsehalter mit Zugschnurbedienung. In dem Patent Nr.<B>151</B>483 ist ein In- stallations-Drehschalter mit Zugschnurbedie- nung angegeben, dessen Bedienungsorgan in der gleichen Weise wie ein Drehknebel auf die Schalterachse eines normalen Schalter einsatzes aufgesetzt werden kann.
Dadurch, dass das aus Isolierstoff bestehende Bedie nungsorgan einen haubenförmigen Teil auf weist und das zwischen Bedienungsorgan und Schaltwalze wirkende Federgesperre das Ende der Schalterachse und die Rück holfeder unter dem haubenförmigen Teil in sich aufnimmt, sowie mit der Verzahnung des Federgesperres aus einem Stück besteht, ist der Aufbau des Bedienungsorganes derart vereinfacht worden, dass das Bedienungsorgan mit den gleichen Hauptabmessungen her gestellt werden kann wie die üblichen Dreh knebel der Drehschalter.
Nach der Erfindung wird der in dem Patent Nr. 151483 beschriebene Aufbau des Bedienungsorganes weiter ausgebildet und verbessert. Erfindungsgemäss ist im Innern des haubenförmigen Teils des aus Isolier stoff bestehenden Bedienungsorganes eine gegenüber der Schalterkappe unverdrehbare, ringförmige Scheibe angeordnet. Die ring förmige Scheibe hat herausgebogene Lappen, von denen einer mit der Rückholfeder ver bunden ist und mindestens ein anderer in die Schalterkappe eingreift.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes gezeigt.
Fig. 1 stellt den Schnitt durch den Schalter dar; Fig. 2 gibt einen Blick auf die Unterseite des Bedienungsorganes und Fig. 3 eine Ansicht auf die Unterseite des Schaltgesperres nach Entfernung einer Ab deckungsscheibe wieder; Fig. 4 zeigt eine weitere Einzelheit. Die Bezugszeichen der Zeichnung sind, soweit möglich, in Überein- stimmung mit denen des im Hauptpatent beschriebenen Ausführungsbeispiels gewählt.
Der Schalter enthält einen normalen Schaltereinsatz 1, dessen Schaltwalze mit 2 und dessen Achse mit 3 bezeichnet ist, ferner eine normale Isolierkappe 4, die den Einsatz 1 vollständig unter sich aufnimmt.
Mit dem unrunden Ende 5 der Achse 3 ist ein einseitig wirkendes Gesperre gekup pelt, das von dem zugehörigen Bedienungs organ 6 wie von einem Gehäuse überdeckt ist. Das Bedienungsorgan besteht aus einem Isolierkörper, der mit einem Arm 7 zum Be festigen einer Zugschnur 8 versehen ist. Die Höhlung des Körpers 6 ist in ihrem tieferen Teil gemäss Abb. 3, als Innenverzah nung ausgebildet. Die Zahnflanken sind ein seitig abgeschrägt.
Im Innern des Körpers 6 sitzt ein Mit nehmer 9, der wie ein normaler Schalter griff auf das unrunde Ende 5 der Schalter achse '3 gesetzt und mit einer axialen Schraube 10 daran befestigt ist. Zwischen dem Kopf der Schraube und dem Mitneh- mer 9 sitzt eine Druckfeder, die bestrebt ist, den Mitnehmer und die von ihm gehaltenen Teile gegen die Schalterkappe 4 zu pressen. Der gehäuseähnliche Körper 6 hat unmittel bar über dem Schraubenkopf 10 eine Boh rung 11, durch die die Schraube 10 von aussen her bedient werden kann.
Die federnde Rast des Gesperres enthält einen unter der Wirkung einer Feder 22 stehenden Körper 20. Der Rastenkörper 20 hat die Form einer Haube und ist in einer Bohrung 21 des Mitnehmers 9 geführt. In nerhalb der Bohrung 2'1' des Rasterkörpers 20 befindet sich die Druckfeder 222, die den Ra stenkörper gegen die Zahnflanken des Ge- sperres drückt.
Die Höhlung des Bedienungsorganes ist an der der Schalterkappe zugewendeten Seite erweitert und enthält die Schraubenfeder 15, von welcher das eine ihrer beiden Enden an dem Bedienungsorgan befestigt ist. Die Wand der erweiterten Höhlung hat einen umlaufen den Absatz 23. Auf dem Absatz 2'3 ist eine ringförmige Scheibe 24 gegenüber dem Be dienungsorgan drehbar angeordnet. Die ring förmige Scheibe 24 hat auf der dem Ge- sperre zugewandten Seite einen heraus gebogenen Lappen 25, auf der andern Seite zwei herausgebogene Lappen 26.
Der auf der Seite des Gesperres liegende Lappen 25 greift in das umgebogene Ende 27 der Rück holfeder 15 ein. Der Innenraum des Bedie- nungsorganes wird durch die Isolierscheibe 16 abgeschlossen, die durch die Deckplatte 17 an dem Bedienungsorgan befestigt ist. Die Deckplatte 17 ist durch Umbördeln um den Wulstrand des Körpers 6 mit diesem undrehbar verbunden. Zwischen der Isolier- scheibe 16 und dem umlaufenden Absatz 23 des Bedienungsorganes ist die drehbare ring förmige Scheibe 24 geführt.
Durch die Isolierscheibe 16 wird ver mieden, dass der Mitnehmer und die Schalter achse mit der Abdeckplatte 17, die unter Umständen von aussen am Wulstrand be rührt werden kann, in leitender Verbindung stehen.
In der Isolierscheibe 16 und der Ab deckplatte 17 ist ein kreisbogenförmiger Schlitz 2'8 vorgesehen, durch den die heraus gebogenen Lappen 26 der ringförmigen Scheibe 2.4 hindurchragen. Der kreisbogen förmige Schlitz 28 der Abdeckplatte und der Isolierscheibe ist durch zwei Stege 29 unterbrochen. Durch die von den Stegen 29 der Abdeckplatte 17 gebildeten Anschläge ist die Bewegung der ringförmigen Scheibe 24 begrenzt.
Das Bedienungsorgan 6 wird mit dem gesamten Gesperre und der Abdeckplatte 17 zweckmässig als besonderer Teil hergestellt, so dass er wie ein normaler Drehknebel auf einen beliebigen Drehschalter aufgesetzt werden kann. Befindet sich das Bedienungs organ auf der Schalterachse, so greifen die Lappen 26 der ringförmigen Scheibe in Lö cher oder Aussparungen der Schalterkappe 4 und vermitteln dadurch die Befestigung des freien Endes der Rückholfeder 15 an der Schalterkappe. Die ringförmige Scheibe 24 befindet sich daher beim Bewegen des Be dienungsorganes gegenüber der Kappe des Schalters in Ruhe.
Der dargestellte Schalter hat folgende -N,#'"irkungsweise: Durch die Rückholfeder 15 wird das Bedienungsorgan in der Ruhestellung ge halten, in der der Arm 7 gehoben ist. In der Ruhestellung liegen die Anschläge 29 der Abdeckplatte 17 an den Lappen ?6 der ringförmigen Scheibe an. Wird der Arm des Bedienungsorganes durch die Schnur<B>8 -</B> nach unten gezogen, so vermag der federnde Rastenkörper 20 nicht über die Flanken des Gesperres zu gleiten. Durch die Bewegung des Bedienungsorganes wird vielmehr der Ra.atenkörper mitgenommen.
Die Schalter achse wird dadurch in die nächste Schalt stellung bewegt. Wird nach Erreichen die ser Schaltstellung das Bedienungsorgan weiter bewegt, so legen sich die Anschläge 29 der Abdeckplatte an die andere Seite der Lappen 2'6 an, so dass ein Weiterbewegen des Bedienungsorganes verhindert ist. Wird die Schnur & wieder losgelassen, so zieht die R.ückholfeder 15 das Bedienungsorgan in die Ruhelage zurück, während die Mitnehmer 9 durch das Sprungwerk der Schaltwalze in der erreichten Stellung festgehalten wird.
Bei der Rückbewegung des Bedienungs- organes gleitet der Rastenkörper über die sanft ansteigende Flanke der Verzahnung, so dass der Mitnehmer nicht mitgenommen wird.