CH163477A - Filter zur Luftreinigung mit drehbarem, aus Filterelementen zusammengesetztem Umlaufband. - Google Patents

Filter zur Luftreinigung mit drehbarem, aus Filterelementen zusammengesetztem Umlaufband.

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CH163477A
CH163477A CH163477DA CH163477A CH 163477 A CH163477 A CH 163477A CH 163477D A CH163477D A CH 163477DA CH 163477 A CH163477 A CH 163477A
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Description


  Filter zur Luftreinigung mit drehbarem, aus Filterelementen zusammengesetztem  Umlaufband.    <B>Es</B> sind Luftfilter bekannt geworden, bei  denen die einzelnen Filterelemente beiderseits  an ,je einer Kette hängen, die oben und unten  über Kettenräder läuft. und durch Hand oder  mechanischen Antrieb bewegt wird. Bei die  ser Bauart bilden die     Filterelemente    ein dreh  bares Band, das dem Luftstrom senkrecht  entgegen gestellt wird, und zwar in der Regel  derart, dass die beiden Bandhälften hinter  einander lieben und zeitlich nacheinander von  der Luft durchströmt werden.

   Unterhalb der  Filterschicht ist ein mit einer Reinigungs  flüssigkeit gefüllter Behälter angebracht, in  den die einzelnen Filterelemente beider Dre  hung der Kette eintauchen, wodurch sie ge  reinigt und neu mit.     Staubbindeöl    benetzt  werden. Die     Filterelemente    machen also       zwangläufig    die Bewegung der Ketten mit,       steigen    auf der einen Bandseite nach oben,  auf der andern nach unten, wobei die     Ge-          mhwindigkeit,    mit der die Filterelemente um  laufen, von der Drehgeschwindigkeit der    Kette abhängig ist und sieh nur mit dieser  ändert.  



  Diese Abhängigkeit bedeutet vielfach  einen grossen     Übelstand,    besonders dann,  wenn die einzelnen Filterelemente derart an  den Ketten aufgehängt sind,     dass,    sie auf  ihrem ganzen Weg über die beiden Band  seiten und die Kettenräder ihre Stellung  gegenüber dem Luftstrom beibehalten. Tritt  nämlich bei dieser Anordnung ein Filter  element von der geradlinigen zur kreisförmi  gen oder von der kreisförmigen zur gerad  linigen über, so nähern sich infolge ihrer Ab  hängigkeit von der Kettenbewegung die ge  radlinig bewegten Filterelemente den kreis  förmig bewegten     zwangläufig,    wie es in       Fig.    1 dargestellt und nachstehend erläutert  ist.  



       Fig.    1 zeigt einen     Längsschnitt    durch das       Filter,          Fig.    2 .den obern Teil eines Filterelemen  tes in grösserem Massstab.      Mit 1 ist die     eine    der beiden endlosen       Ketten    bezeichnet, die oben und unten über  die Kettenräder 2 und 3 läuft. Die andere  Kette ist nicht sichtbar, da sie auf der an  dern     Seite    des Filters liegt. An den beiden  Ketten sind die Filterelemente (Filterzellen)  4 beweglich aufgehängt. Sie besitzen zu die  sem Zweck an beiden     Stirnseiten    Bolzen 5,  die in die Löcher 6 der Kettenglieder ein  greifen.  



       Unterhalb    der     Filterschicht    befindet sich  der Ölbehälter 7, oben ist das Filter durch  die Haube 8 abgedeckt.  



  Bei der Drehung der Kette 1, die bei  spielsweise durch Handkurbel 9 erfolgt, fol  gen die Filterzellen 4     zwangläufig    der Ket  tenbewegung.  



  Im Bereich der geradlinigen Strecken legt  jede Filterzelle in der Zeiteinheit genau den  gleichen Weg in senkrechter     Richtung    zu  rück, der bei einer     bestimmten    Umdrehungs  zahl der     Kettenräder    von der     Grösse,des    Teil  kreisradius r der     Kettenräder    2 und 3 ab  hängig ist. Irgend eine Bewegung :der Filter  zellen gegeneinander findet also auf den ge  radlinigen Strecken nicht statt.  



  Dies     ändert    sich, wenn die geradlinige       Bewegung    in die kreisförmige übergeht.  



  Die zum Beispiel an dem Punkt 10       (Fig.    1) angelangte Filterzelle, die von da an  auf einem Kreisbogen weiterwandert, legt  zwar auch in der Zeiteinheit den gleichen  Weg     zurück    wie :die darunter befindliche  Filterzelle, jedoch in Form eines Bogens, des  sen zugehörige senkrechte Wegstrecke kleiner  ist als dieser Bogen und deshalb auch kleiner  ist als die von der geradlinig bewegten     Zelie     zurückgelegte Strecke. Infolgedessen nähert  sich von dem Punkt 10 ab die     kreisförmig    be  wegte Filterzelle der darunter befindlichen       zwangläufig,    und die beiden Zellen würden  sich ineinander schieben, wenn sie nicht  durch einen Zwischenraum getrennt     wären.     



  Zur Klarstellung der Bewegungsverhält  nisse ist die Kurve 11     (Fig.    1) gezeichnet,  die :die Relativbewegung der Filterzellen an  dem Punkt 10 als Unterschied der     in    glei-         chen    Zeiträumen zurückgelegten senkrechten  Wege zeigt.  



  Man erkennt am Verlauf der     Kurve    deut  lich die durch .die Abhängigkeit von der  Kette bedingte gegenläufige Bewegung der  Filterzellen     und    sieht, dass es nötig ist, die  Zellen durch einen Zwischenraum voneinan  der zu trennen, damit sie überhaupt von der  geradlinigen zur kreisförmigen Bewegung  übergehen können.  



  Genau die gleichen Verhältnisse treten  bei den andern     Übergangspunkten,    die mit 12,  13 und 14 bezeichnet sind, auf.  



  Der zwischen den einzelnen Filterzellen  erforderliche Zwischenraum muss, um den  Durchgang ungereinigter Luft zu verhindern,       abgedichtet    werden, und zwar durch ein Ma  terial, das infolge seiner Nachgiebigkeit die  freie Bewegung der Filterzellen nicht hemmt.  Hierzu eignet sich zum Beispiel eine federnde  Schiene 15, die sich über die ganze Länge der  Filterzellen erstreckt und bereits bei gerin  gem Druck nach unten ausweicht.  



  Es können auch andere elastische Mate  rialien genommen werden, die jedoch genü  gend dicht sein müssen, um eine einwandfreie  Abdichtung des freien Raumes zwischen den  Zellen zu gewährleisten.  



  Es ist einleuchtend,     dass    diese Massnah  men, zu denen die Abhängigkeit der Zellen  bewegung von der Kettenbewegung zwingt;  einen     Übelstand    bedeuten, indem sie die Kon  struktion kompliziert machen und die Her  stellungskosten erhöhen. Hinzu kommt, dass  durch den zwischen den Filterzellen erforder  lichen     unausgenutzten    freien Raum die wirk  same Filterfläche verkleinert wird, was eine  unerwünschte Erhöhung des Filterwiderstan  des mit sich bringt, oder den Einbau einer  grösseren Filterfläche nötig macht.     Höhere,     Betriebs-     bezw.    Anschaffungskosten sind die  Folge.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes, beidem diese Nachteile vermie  den werden, indem die Filterzellen während  ihrer     Kreisbewegung    von der Kettenbewe  gung in .den erforderlichen Grenzen unabhän-      Big gemacht werden, ist in den     Fig.    3 bis 5  dargestellt;       Fig.    3 zeigt einen Längsschnitt durch den  obern,       Fig.    4 einen Längsschnitt durch den un  tern Filterteil, und       Fig.    5 einen Schnitt nach Linie     A-B    der       F'ig.    3 und 4.  



  Die eine der endlosen Ketten ist wiederum  mit 1, die Kettenräder mit 2 und 3, die Fil  terzellen mit 4, die Aufhängebolzen mit  die Löcher in den Kettengliedern mit 6, der  Ölbehälter mit 7 und die Haube mit 8 be  zeichnet. Da die Bolzen 5 oberhalb des  Schwerpunktes jeder Zelle angeordnet sind  und die Zellen beweglich aufgehängt sind,  behalten diese     Begenüber    dem Luftstrom     stets     die Bleiehe Stellung bei.  



  Die Drehung der Kette erfolgt in der mit  D bezeichneten Pfeilrichtung, während die  Richtung des Luftstromes durch den Pfeil  L angegeben ist.  



       Bei    der vorgesehenen Drehrichtung der  Kette 1 kommt die bestaubte Vorderseite der  Filterzellen nach Vollendung     tler    obern Kreis  bewegung in das Innere des Filters und die  Luft     muss.    beim Durchgang durch die hintere  Bandhälfte zunächst durch die ein wirksames  Feinfilter bildende Staubschicht 16 treten,       bevor    sie die Filterschicht selbst     durchdrinB-t.     In     Fig.    1 ist die Staubschicht 16 nur bei den  Hintern, in     Fig.    3 nur bei einer Filterzelle  und in den     Fig.    2, 4 und 5 überhaupt nicht  dargestellt.  



  Wie aus den     Fig.    3 und 4 zu ersehen ist,  ist zwischen den einzelnen Filterzellen im  Gegensatz zu     Fig.    1 kein Zwischenraum vor  handen, sondern die Filterzellen greifen  stufenartig ineinander.  



  Diese Anordnung wäre infolge der gegen  läufigen Bewegung der Filterzellen an den  Umkehrstellen 10, 12, 13 und     1.1    nicht mög  lich, wenn nicht durch eine sinnreiche Mass  nahme diese gegenläufige Bewegung ausge  schaltet würde. Dies geschieht dadurch,     dass     der     Teilkreisra.dius    r der Kettenräder 2 und  3 kleiner ausgeführt ist als der     Abstand    e    der Aufhängepunkte 6 der Filterzellen von  der Mittellinie 17 der     Kettenräder    2 und 3.

    Hierdurch wird folgendes erreicht:  Bei der Drehung der Ketten 1 legt jede  Filterzelle, ebenso wie bei der Anordnung  nach     Fig.    1,     während    der geradlinigen Bewe  gung genau den gleichen Weg zurück, der  bei einer bestimmten Umdrehungszahl der  Kettenräder von deren     Teilkreisradius    r ab  hängig ist.     Dagegen    sind die Wegstrecken,  die die kreisförmig bewegten Filterzellen bei  Drehung der Kette zurücklegen, nicht mehr  abhängig vom     Teilkreisradius    r der Ketten  räder, sondern von dem Abstand e der Auf  hängepunkte der Filterzellen vom Drehmit  telpunkt 18.

   Da dieser Abstand grösser als  der     Teilkreisradius    r ist, bedeutet das, dass  eine Filterzelle, die an einem     Übergangspunkt     angelangt ist, von da ab während der kreis  förmigen Bewegung schneller weiterläuft als  die geradlinig bewegten Zellen. Die Folge  hiervon ist, dass die kreisförmig bewegte Fil  terzelle sich der darunter     bezw.    darüber be  findlichen nicht mehr nähert,     sondern    sich  von ihr entfernt, und zwar umso schneller je  grösser e gegenüber r ist.  



  Infolge dieser besonderen Einrichtung ist  ein Zwischenraum für die freie Bewegung  der Zellen nicht mehr erforderlich. Die Fil  terzellen können vielmehr stumpf aufeinan  der stossen,     nutenartig    ineinander greifen,  oder, wie dies gezeichnet ist, sich einseitig  stufenartig überdecken, sie laufen trotzdem;  wie in     Fig.    3 und 4 gezeigt wird, ohne jede  Hemmung über die obern und untern Kreis  bögen und dichten die Filterwand ohne Zu  hilfenahme irgendwelchen Dichtungsmate  rials gegen den Durchgang     ungereinigter     Luft ab.  



  Zur Klarstellung der Bewegungsverhält  nisse ist in     Fig.    3 die Kurve 19 gezeichnet,  die die Relativbewegung     zweier    Filterzellen  an dem Übergangspunkt 10 als Unterschied  der in der Zeiteinheit zurückgelegten senk  rechten Wege zeigt. Die Filterzelle 20 befin  det sich gerade an dem Punkt     101,des    Über  ganges von der geradlinigen zur kreisförmi-      gen Bewegung, während die darunter befind  liche Zelle 21 noch eine längere Strecke ge  radlinig weiterläuft. In einer     bestimmten          Zeit    ist die Zelle 20 vom Punkt 10 zum  Punkt 22 und die Zelle 21 vom Punkt 23 zum  Punkt 24 vorgerückt.

   Der Unterschied -der  in senkrechter     Riehtung    zurückgelegten  Wege beider Zellen ist durch den Abstand  des Punktes 25 der Kurve 19 von .der wag  rechten bestimmt.  



  Sinngemäss erhält man die übrigen Kur  venpunkte und man sieht, dass die Zelle 20  sich nach und nach     zwangläufig    aus ihrer  Überdeckung heraushebt, über die obere  Kante der Zelle 21 hinweggleitet, da diese  Kante unterhalb des Scheitelpunktes der  Kurve 19 liegt, und sich auf     fliese    Weise von  der Zelle 21 löst.  



  An .dem Übergangspunkt 12 legt sich die  Filterzelle 2,6 einfach hinter die Zelle 27.  An dem Punkt 13     (Fig.    4) muss sich die  Zelle 28, die von der Zelle 29 überdeckt wird,  wieder von dieser lösen. Da auch die Zelle  28 infolge ihrer besonderen Aufhängung  schneller weiterwandert als die Zelle     2,9,    er  folgt die Ablösung in gleicher Weise wie bei  den Zellen 20 und 2'1. Die-Kurve der Rela  tivbewegung der Zellen 28 und 29 ist mit 30  berechnet. Sie entsteht in derselben Weise  wie Kurve 19'.  



  An dem Punkt 14 legt sich ,die Zelle 31  hinter die Zelle 32.  



  Die Filterzellen     bestehen    aus einem Rah  men 33, der mit einem Filtermaterial 34 ge  füllt ist. Als Filtermaterial können gewellte    oder gelochte Bleche, Drahtgewebe oder  sonstige Körper, die zur Luftreinigung ge  eignet sind, vorgesehen werden.  



  An jedem Rahmen 33 ist unten gemäss       Fig.    3, bis 5 eine Schiene 35 befestigt, durch  .die die folgende Zelle ein Stück überdeckt  wird. Diese Überdeckung kann auch in einer  beliebigen andern Weise erfolgen.  



  Den seitlichen     Abschlu3        des    Filters bildet  die Wand 36, an der gleichzeitig die Lager  37 für die Kettenräder 2 und 3     befestigt    sind.  Diese Wand ist ausserdem nach innen soweit  beiderseits     umgekantet,        dass    die Filterzellen  seitlich ein Stück überdeckt werden. Da  durch entsteht in einfacher Weise, ohne Zu  hilfenahme besonderer Konstruktionsteile,  eine wirksame seitliche Abdichtung 38 des  Filters gegen den Durchgang ungereinigter  Luft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drehbares Filter zur Luftreinigung mit zwei in Richtung des Luftstromes hinterein ander geschalteten Gruppen von Filterzellen. .die beiderseits derart an je einer endlosen, oben und unten über Kettenräder laufenden und sich fortbewegenden Kette hängen, dass sie zwar unter ständiger Beibehaltung ihrer Stellung gegenüber der Richtung des Luft stromes der Kettenbewegung folgen, aber während ihrer kreisförmigen Bewegung schneller weiterwandern als während ihrer geradlinigen Bewegung.
CH163477D 1932-01-29 1932-07-12 Filter zur Luftreinigung mit drehbarem, aus Filterelementen zusammengesetztem Umlaufband. CH163477A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2625238A (en) * 1947-07-12 1953-01-13 Koppers Co Inc Apparatus for electrical precipitation
US2804165A (en) * 1956-09-28 1957-08-27 Roland A Blomgren Arrangement for replacing filters

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