KlÖppelmaseliiiie init nur nach Bedarf gedrehten und in den Ruhestellungen feststellbaren Treibtellern. Die Erfindunc bezieht sich auf ein(. n Klöl)pe,Imaschii,e mit in Ausschnitten einer Gangplatte angeordneten, nur nach Bedarf gedrehten und in den Ruhestellunoen fest stellbaren Treibtellern, deren Aussehnittkaii- ten sowohl die Mitnahme der Klöppel, als auch deren Führung an den Kreuzungsstel len der Gan-balin bewirken.
In Verbindunry mit solchen 3.Iasehinen ist es bereits in den Achzigerjahren des vorigen Jahrhunderts von Malh#re (französisches Patent Nr. <B>155705</B> von<B>1883)</B> vorgeschlagen worden, die<B>Klöp-</B> pel mit Lanaherzen auszustatten, deren beide Seitenflächen nach einem Kreisbogen mit Tellerradius -,ekrümmt sind.
Dabei hatten die symmetrisch zur Längs- und Quermittel linie der Teller angeordneten Telleraus schnitte die gleiche Länge wie die Klöppel- #erzen und ihre Kanten waren in o,enauer Übereinstimmum, mit den Seitenflächen der Herzen zekrümmt, so dass die Langherzen in den Tüllerausschnitten auf ihrer vollen Aus- dehnung schliessend passen.
Diese Anord nung ergibt zwar auf einfache Weise eine einwandfreie Führung der Klöppel, sie war aber nur dadurch möglich, dass bei der Mal- h#re'schen Maschine die Teller nicht auf einem Kreise, sondern auf einer geraden Linie angeordnet waren. Die Anordnung der Teller auf einer geraden Linie kommt aber für die Praxis nicht in Frage, weil da.bei die Entfernung der Klöppel vom Flechtpunkt einem so starken Wechsel unterwerfen ist, dass die daraus sich ergebenden Inderungen in der freien Fadenlänge nicht ausgeglichen el werden können.
Bei der praktischen Ausfüh- runo, der Klöppelmaschine mit Treibtellerli (zum Beispiel<B>D.</B> R. P. Nr. <B>216529</B> Krenz- ler von<B>1908</B> und Zusatzpatente) ist deshalb in Verbindung mit der Anordnung der Tel ler auf einem Kreise die Ausstattung der Klöpp,el mit Langherzen verlassen worden, -und es wurden Klöppel mit rundem Herzen verwendet, wobei die Ausschnitte der Teller derart unsymmetrisch gestaltet sind, dass ihre Kanten nur zum Teil nach einem Kreis bogen mit Tellerradius,
an einem Ende da gegen zur Bildung einer wirksamen Mit- nehmerkanie nach einem wesentlich kleine ren Radius "ekrümmt oder winklig abgebo- "en sind. Die Anordnung der Treibteller auf .einem Kreise bedingt dabei zugleich eine Verkürzung oder Abstumpfung der auf der Aussenseite der Maschine lieoenden Gangplat- tenspitzen, und zwar überall dort, wo die Klöppel von der Kreuzungsstelle der Gang bahn nach aussen laufen.
Dies machte die Anordnuna- von mit den Kuppelmuffen der Treibt--ller verstellbaren besonderen Leit stücken notwendig, welche die Klöppel über die an den abgestumpften Gangplattenspit- zen vorhandenen Lücken stossfrei führen sollen.
Zu einem späteren Zeitpunkt ist die Aus stattung der Klöppel mit Langherzen, deren Seitenflächen nach einem Kreisbogen mit Tellerradius gekrümmt sind, wieder auf gegriffen worden. Nach diesem späteren Vorschlag<B>(D.</B> R. Patent Nr. 439426 Eberle von 1924) sind die Telleraussehnitte -jhn- lieh wie bei dem alten Mall16re'schen Vor schlag von gleicher Länge wie die Klöppel- herzen und ihre Kanten sind inübereinstim- mung mit den Seitenflächen der Herzen ge krümmt.
Um trotzdem die Teller auf einem Kreise anordnen zu können, ist jeder Treib- teller zwischen seinen beiden Ausschnitten in zwei<B>je</B> sektorförmige Hälften geteilt, die um den Tellermittelpunkt gegeneinander um einen bestimmten Winkel verdreht werden können.
Auf der Aussenseite des Maschinen kreises sind dabei mit den Treiberkupplun- treu auf- und abbeweglielle Spreizkörper an geordnet, die in der Ruhestellung- der Teller zwischen die beiden Hälften eines Tellers eintreten und diese so gegeneinander verdre- lien, dass ihre Ausschnittkanten sich sowohl auf der Innenseite, als auch auf der Aussen seite der Maschine unmittelbar an die unver kürzten Gangplattenspitzen anschliessen.
Zur Kupplung der geteilten Treibteller mit den Antriebsrädern müssen dabei die Kuppel- muffen für jede Treiberhälfte einen besonde ren Mitnehmer tragen. Bei dieser Einrich tung ist zwar eine lückenlose Führung der Klöppel erreicht, die Maschine ist aber we gen der geteilten Treibteller sehr verwickelt Lind kostspielig und leicht Störungen unter worfen.
Bei der Maschine nach der Erfindung, bei welcher die Klöppel ebenfalls Lang herzen aufweisen, deren Seitenflächen nach einem Kreisbogen mit Tellerradius gekrümmt sind, ist die Anordnung der Teller auf einem Kreise mit wesentlich einfacheren Mitteln ermöglicht.
Gemäss der Erfindung sind die die Klöppelherzen aufnehmenden Telleraussehnitte ähnlich wie bei der alten Malh#re'schen Maschine mit auf einer gera den Linie angeordneten Tellern symmetrisch zur Längs- und Quermittellinie von<B>je</B> ein starres Ganzes bildenden Tellern anneordnet. Sie sind jedoch abweichend von den bisheri- Clen Maschinen mit Langherzklöppeln länger als die Klöppelherzen, und ihre Ausschnitt kanten derart bogenförmig gekrümmt,
dass ihre Endteile den gleichen Krümmungs- radius besitzen wie die Seitenflächen der Lang'herzen. Die Ausschnitte sind dabei gleichzeiti <B>g</B> so angeordnet, dass der bei ruhen dem Treibteller jeweils auf der Innenseite .der Maschine lieoende Endteil eines Teller- ausschnitt-es eine unmittelbare Fortsetzun- des Kreisumfanges des benachbarten Tellers und damit eine Fortsetzung der damit in Berührung stehenden Auss:
chnittkante der Ganc, latte bilden. Die Endkanten der Aus- ZDP schnitte zweier Nachbarteller stossen also bei in der Ruhestellung befindlichen Tellern auf ,der Innenseite der Masehine an der Gang- plattenspitze zusammen, wohingegen sie auf .der Aussenseite in einiger Entfernung von einander liegen, so dass hier die Ausschnitte zweier Nachbarteller gewissermassen ausein- anderklaffen, ähnlich wie dies bei der Klöp- j)
elmaschine mit Rundherzklöppeln der Fall ist. Weiterhin sind,erfindungsgemäss die auf der Aussenseite der Maschine lieo-enden Gang- ZD plattenspitzen dort, wo die Klöppel von der Kreuzung;
sstelle der Gangbahn nach aussen bewegt werden, in der bei Maschinen mit Rundherzklöppeln bekannten Weise abge stumpft bezw. verkürzt, so dass sie nicht zwischen die ihnen benachbarten Endkanten der Tellerausschnitte hineinrauen. Bei der beschriebenen Anordnung und Ausbildung der Treiberaussehnitte passen zwar die Lancherzen der Klöppel nicht mehr auf ihrer vollen Länge schliessend in die Treiber ausschnitte,
sondern es findet eine schlie ssende Anlage an den Aussehnittkanten nur noch an den Endteilen dieser Kanten etwa auf der halben Länge der Seitenflächen der Herzen statt. Dies reicht aber zur ordnungs- mä,ssi(ren Führung und Fortbewegung der el <B>g</B> Klöppel vollständig aus.
Denn dadurch, dass die Langherzen auf jeder Seite etwa auf ihrer halben Länge eine dichte Führung an den Treiberaussehnitten erhalten, werden sie, obwohl sie in der Ruhestelluno, der Treib- teller in deren Ausschnitten Spiel haben und sich somit willkürlich einstellen können, je- desmal beim Ingangsetzen eines Treibtellers selbsttätig ausgerichtet und mit der Spitze auf denjenigen Teil der Gangbahn einge stellt, der zu dem jeweils gedrehten Treib teller gehört, und sie werden dann hem mungsfrei vom Teller h-erum#,
eführt. Diese Wirkung tritt nicht nur bei der Bewegung der Klöppel vom Kreuzungspunkt nach in- iten, das heisst dortein, wo eine ununterbro chene Klöppelführung vorhanden ist, so-n- dern aueli auf der Aussenseite der Maschine, also dort,
wo die Klöppelführung unterbro- eben ist. Denn hier werden die Klüppel- herzen durch die Aussehnittkanten der Tel ler so lange zwangläufig geführt, bis ihre in der Bewegungsrichtung vorn liegende Spitze die abgestumpfte Gangplattenspitze passiert hat und nun die weitere Führung vom Gangplattenaussehnitt übernommen wer den kann..
Wie ersichtlich, ist die neue Maschine wesentlich einfacher und billiger als die be kannten Klöppelmaschinen mit Langherz- klöppel und auf einem Kreise angeordneten Tellern, da ungeteilte starre Teller zur Ver wendung kommen.
Gleichzeitig ist die neue el Maschine auch einfacher als die bekannten Klöppelmaschinen mit Rundherzklöppel, da die bei diesen Maschinen erforderlichen, mit den Kuppelmuffen der Treibteller verstell ten Leitstücke zur Überbrückung der auf der Aussenseite der Maschine vorhandenen Lük- hen in der Klöppelführung vollständig ent behrlich sind.
Sie besitzt ferner cevenüber diesen Maschinen den Vorteil, dass die still gesetzten Klöppel in den Telleraussühnitten nur noch ein verhältnismässig geringes Spiel haben. Daneben besteht natürlich auch noch der aus der Verwendung von Langherzen sich ergebende bekannte Vorteil, dass infolge der Vergrösserung c1,Ü GleitfUchen der Klöp- n pelherzen der Verschleiss verringert ist.
Es ist somit beider Erfindung durch eine glück liche Kombination einer Reihe von überaus einfachen, zum Teil bekannten, zum Teil neuen.'Herkmalen eine besonders vorteilhafte Bauart einer einfädigen 1-(-löppelniaschine mit Langlierzklöppeln und auf einem Kreise an geordneten Treibtellern geschaffen.
Der Kernpunkt der Erfindung besteht dabei, wie ein Vergleich mit dem Vorbekann- ten zeigt, in der Erkenntnis, dass die bis herige Bauart der mit Rundherzklöppeln ar beitenden Maschine bei der Anwendung von Langherzklöppeln im wesentlichen beibehal ten werden kann, und dass es nur notwendig ist, die Treiberaussehnitte vollkommen sym metrisch auszubilden und soweit als möglich der Form der Langherzen anzupassen.
Diese Erkenntnis hat den bisherigen Erfindern, die sich mit der Konstruktion einer Klöpp#el- maschine mit auf einem Kreise angeordneten Treibtellern und Langherzklöppeln befasst haben, gefehlt.
Der Fortfall der bei den bekannten Klöppelmaschinen mit Rundherzklöppeln er forderlichen Leitstücke zur Überbrückung der auf der Aussenseite der Maschine vor handenen Lücken in der Klöppelführung wirkt sieh besonders bei solchen Klöppel- niaschinen vorteilhaft aus, bei welchen nicht nur das Einrücken,
sondern auch das Aus rücken der Treibtellerkupplungen zwang- läufig geschieht und zu diesem Zwecke an den Treibrädern Hubkurven zur zwangläufi- gen Abwärtsbewegung der beim Einrücken t# <B>in</B> angehobenen Kuppelmuffen vorgeselien sind. Bei diesen Maschinen bereitete nämlich die Anordnung der Leitstücke besondere Schwie rigkeiten.
Entweder mussten die Leitstücke so angeordnet werden, dass sie gewöhnlich ausser Arbeitsstellung sind und erst beim Einkuppeln eines Treibers in Arbeitsstellung gelangen, was die Verbindung der Leitstücke mit den zu den Naclibartellern gehörigen Kuppelmuffen durch sich überkreuzende Arme bedingt. Oder die Leitstücke mussten an besonderen Schwingliebeln sitzen, die ge genläufig zu den Kuppelmuffen bewegt wer den.
Wollte man diese verwickelte Anord nung nicht in Kauf nehmen, dann war es nötig, die Leitstücke oberhalb der Gangplatte anzuordnen, was Schwierigkeiten in der An ordnung des hier liegenden Aussetzerringes .ergibt. Die vollkommene Beseitigung der Leitstücke bedeutet daher bei Maschinen mit zwangläufig ein- und ausgerückten Kuppel- muffen eine besonders grüsse Vereinfachum <B>'</B> Y,
so dass durch die Kombination der neuen Maschinenausbildung mit der bekannten zwangläufigen Verstellung der Kuppelmuf- fen eine überaus vorteilhafte Bauart einer einfädio-en Klöppelmaschine geschaffen wer- ;Z <B>--</B> den kann.
Die Ausstattun- der Klöppel mit Lang- berzen bedinolt natürlich, dass Ober- und Un terteil des Klöppels gegeneinander verdreh- bar sind, damit der die Spule und die Faden- führuncen trauende Oberteil beim Lauf des 2D 2D Klöppels durch die Gangbahn keine Drehun,(" auszuführen braucht.
Zu diesem Zwecke hat man bisher den Oberteil mittelsteiner Lao,-er- büchse auf einem senkrechten Zapfen der abern Klöppelfussscheibe drehbar gelagert, beispielsweise unter Zwischenschaltung<B>*</B> <B>,</B> eines Kugellagers. Bei einer besonderen Ausfüh rungsform der vorliegenden Erfindung wird das gleiche Ziel in wesentlich einfacherer Weise, nämlich dadurch erreicht, dass das Lam,herz zwischen den beiden Fussplatten .des Klöppels auf. einem vorteilhaft mit die- sen Fussplatten ein Stück bildenden Stift ,drehbar angeordnet ist.
Das Langherz be,- steht dabei auszwei übereinander liegenden, miteinander vernieteten oder verschweissten Platten. Diese Platten sind mit nach ent gegengesetzten Seiten offenen Ausschnitten zum Durchtritt des die Fussplatten -verbin denden Stiftes versehen, so dass sie von ent gegengesetzten Seitenher zwischen die Fuss- ,platten eingeschoben und dann miteinander -verbunden werden können.
Sofern die Ver bindung durch Nieten geschieht, weisen die Klöppelfussplatten an den Stellen, wo sich .die Nieten befinden, Löclier zum Durchtritt der Nietstempel auf. Die drehbare Anord nung des Langherzens am Klöppelfuss ist Dicht nur einfacher als die drehbare Lage rung des Klöppeloberteils am Klöppelfuss, sondern sie hat vor allem den Vorteil, dass die bekannten Rundherzklöppel, deren Fuss aus zwei durch einen das Rundlierz bildenden den Stift verbundenen, Scheiben besteht,
durch einfache Anbringung der beiden das Langherz bildenden Platten zu Klöppel mit Langlierz ausgebildet werden können. Das Modell der bekannten Rundlierzklöppel kann also weiterverwendet werden, so dass die Klöppel mit den vorhandenen Gesenken ge- sehmiedet werden können, und insbesondere können auch die gleichen Klöppelo#berteile wie bei den gebräuchlichen Rundherzklöp- peln benutzt werden, Auf der Zeichnung ist die Erfindung in <B>C</B> ,einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeiaen: <B>0</B> Fi--. <B>1</B> eine Draufsicht auf einen Teil ,einer Klöppelmaseliine, wobei die Langher zen der Klöppel der Einfachheit halber als volle Körper gezeichnet sind, Fi--. 2 einen radialen Schnitt durch die eD Maschinenplatten nach der Linie A-A der Fig. <B>1</B> mit Seitenansicht eines Tellers und der zugehörigen Getriebeteile, <B>C</B> Fig. <B>3</B> einen wagrechten Schnitt nach der C Linie B-B der Fig. 2,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch den Fass ein-es Klöppels, Pio-. <B>5</B> eine -egrenüber der Vi(r. 4 um<B>90</B> L, t# C versetzte Seitenansiehtdes Klöppelfusses mit Schnitt durch das Langherz, Fig. <B>6</B> eine Draufsicht des Klöppelfusses bei weo--eschnittener oberer Fussscheibe.
<B>1</B> ist die Grundplatte, 2 die Gangplatte der Maschine,<B>3</B> sind die in Ausschnitten der Gangplatte auf einem Kreis angeordneten Treibteller, die mittelst versenkter Muttern 4 auf den obern Enden der in der Grund platte<B>1</B> befestigten Pfeiler<B>5</B> drehbar gehal ten sind. Auf den Pfeilern<B>5</B> lagern unten die ständio- umlaufenden Antriebsräder<B>6.</B> auf deren nach oben verlän(rerten Naben auf- #n und abbewegliche Kuppelmuffen <B>7</B> sitzen, #die mit den Rädern sich drehen.
Die Muffen <B>7</B> tragen an ihrer Oberseite zwei Mitnehmer- nocken <B>8,</B> mil- denen zwei am untern Ende der Tellernaben<B>9</B> vorgesehene radiale Hebel- a-rme <B>10</B> als Gegenkupplungsglied zusammen wirken.
Die Kuppelmuffen befinden sich ge wöhnlich in ihrer untern Endlage, in welcher ihre Nocken<B>8</B> von den Hebelarmen<B>10</B> frei- gehen. Soll ein Treiber gedreht werden, dann wird die Muffe<B>7</B> angehoben, so dass die Nocken<B>8</B> die beiden Arme<B>10</B> an der Treibtellernabe erfassen und so den Treib- teller mitnehmen. Soll der Treiber wieder stillo-esetzt werden, dann'wird die Muffe<B>7</B> in ihre untere Endlage gesenkt.
Das Auf- und Abbeweoen der Kuppelmuffen <B>7</B> ge schieht mit Hilfe von in Rimmuten der Muffe eimreifenden Gabeln<B>11,</B> die<B>je</B> auf .einer in Grundplatte<B>1</B> und Gangplatte 2 geführten Stange 12 sitzen. Diese Stange -kann unter Vermittluno, eines nicht gezeich neten, an der Unterseite der Grundplatte<B>1</B> cfela-erten Winkelhebels durch eine Zug- stanue des Musterwerkes zwangläufie, auf wärts bewegt werden.
Ihre Abwärtsbewe- uno, freschieht ebenfalls zwangläufig, und ZD kl t' 2m zwar durch eine an der Unterseite des An triebsrades<B>6</B> vorgesehene Hubkurve<B>13,</B> die mit einem auf der Stange<B>122</B> befestigten Arm 14 zusammenwirkt.
Die Stellgabel <B>11</B> für die Kuppelmuffe trägt an ihrer Ober seite eine zweite Gabel<B>15,</B> die mit den Ar- men <B>10</B> an der Treibernabe<B>9</B> zusanimenwirkt, um den entkuppelten Treibteller in der Ruhesteliung festzusetzen. Die beiden Sehen- li:,el der Gabel<B>15</B> liegen bei gesenkter Muffe <B>7</B> an den beiden Armen<B>10</B> der Treibernabe an und sichern diese so gegen Drehung in beiden Richtungen.
Wird die Kupplung ein- C, 01erückt, dann wird gleichzeitig die Gabel 15 über die Arme<B>10</B> gehoben, so. dass sie den Treibteller zur Drehung freigibt.
Die Treibteller<B>3</B> sind je mit zwei in der Durehmüsserrichtung, gegenüberliegenden n ZD L, lZandausschniften <B>16</B> versehen, die einerseits zur Mitnahme der Klöppel, anderseits zu deren Führun- an den Kreuzuncsstellen der en 2D Gangbahn dienen. In der Ruhestellung der Treiber<B>3</B> lieuen immer zwei Ausschnitte<B>16</B> zweier benachbarter Telier einander gegen über und setzen so die Klöppel an den Kreu zungsstellen der Gangbahn still.
Die beiden Ausschnitte<B>16</B> eines jeden Treibtellers sind sowohl zur Längsmittellinie x, als auch zur Quermittellinie<B>y</B> (Fig. <B>1</B> links) des Tellers symmetrisch angeordnet, so dass die Teller .eine Vollkommen symmetrische Umrissfigur besitzen.
Die Aussehnittkanten sind booen- n förmig gekrümmt, und zwar so-, dass <B>jede</B> Kante aus zwei die Endteile des Ausschnit tes bildenden Kreisbogen a und<B>b</B> (Fig. <B>-1</B> links) und einer diese Bogen in der Mitte des Ausschnittes verbindenden, ebenfalls bo genförmig gekrümmten, gegebenenfalls aber auch ceraden Linie bestehen.
Die beiden übereinstimmenden Kreisbogen a,<B>b</B> sind nach einem Radius gekrümmt, der gleich dem Ra- .dius c der kreisförmigen Teile des Toller- umfan."es ist.
Die Länge und Anordnun.-#, der Ausschnitte<B>16</B> an den Treibtellern<B>3</B> ist, wie aus Fig. <B>1</B> ersichtlich, so gewählt, dass die bei ruhenden Tellern jeweils auf der Innenseite des Tellerkreises liegenden End- kanten a oder<B>b</B> der Ausschnitte zwei-er be- nachbaTter Teller an der ihnen benachbarten innern Gano, la-Henspitze zusammenstossen.
Cp Die auf der Innenseite der Maschine (das heisst in Fig. <B>1</B> oben) liegenden Teile a oder <B>b</B> der Ausschnittkanten bilden dabei da durch, dass sie nach dem Tellerradius ge- krUmmt sind, eine unmittelbare Fortsetzung der kreisförmigen *Umfan skante des Nach bartellers bezw. der daran anliegenden Füh rungskante der Gangplatte 2. Auf der Aussenseite der Maschine (das heisst in Fig. <B>1</B> unten) liegen die Enden der benachbarten.
Tellerausschiiitte <B>16</B> daaeuen in einiger Ent fernung voneinander, so dass hier die Aus schnitte der benachbarten Teller gewisser massen auseinander klaffen. An allen Stel len, wo sieli die Klöppel von den Kr-euzungs- stellen der Gangbahn bezw. von den Still- setzstellen nach aussen bewegen müssen, sind die äussern Gangplattenspitzen <B>17</B> verkürzt bezw. abgestumpft,
so dass sie nicht zwischen .die Ausschnitte der benaehbarten Teller ein greifen. Die übrigen Gangplattenspitzen, und zwar sowohl die innern<B>18,</B> als auch die äussern 17a sind dagegen unverkürzt. Die zur Maschine gehörigen Klöppel wei sen läncliche Herzen<B>19</B> von linsenförmigem <B>kn</B> oder zweieckigem Querschnitt auf. Diese Herzen besitzen eine etwas geringere Länge, als die Länge der Ausschnitte<B>16</B> in den Treibtellern<B>3</B> beträgt.
Ihre beiden Seiten flächen sind nach einem einzio-en Kreisbooen gekrümmt, dessen Radius d mit dem Teller radius c übereinstimmt. Ihre Seitenflächen passen also auf die Kreisbögen a und<B>b</B> der t Treiberausschnittkanten so,
dass jede S eiten- <B>'</B> fläche eines Klöppelherzens etwa auf ihrer halben Länge an einem Endteil der Aus schnittkanten der Treibteller schliessend an liegen bezw. etwa auf der halben Herzlänge eine schliessende Führung erhalten kann, wie dies aus Fig. <B>1</B> ersichtlich ist.
In Fig. <B>1</B> ist der grösste Teil der Treib- teller <B>3</B> in der Ruhestellunc, veranschaulicht. Die zwischen den ruhenden Tellern hefind- lichen Klöppel sind also an den Kreuzungs- stellen der Gangbahn stillgesetzt. Da die Telleräussehnitte <B>16</B> etwas grösser sind als die Langherzen<B>19,</B> so haben die Klöppel in der Ruhestelluno, in den Ausschnitten etwas Spiel.
Das ist aber auf die Führung der Klöppel bei ihrer Fortbewegung ohne. Ein- fluss. Denn sobald ein Treibteller in Bewe- gung gesetzt wird, kommen die Herzen der beiden von diesem Teller zu bewegenden Klöppeln mit beiden Seitenflächen etwa auf .der halben Länge dieser Flächen sowohl an den Ausschnittkanten des sich drehenden Tellers, als auch an den Aussehnittkanten der beiden stillstehenden Nachbarteller zur Anlage.
Sie werden dadurch, wie in Fig. <B>1</B> reclits in vollen Linien gezeichnet, so aus gerichtet, dass die in der Bewegungsrichtung e e-, <B>en</B> vorn liegende Spitze ein-es jeden Klöppel- herzens auf den zum sich drehenden Teller gehörigen Teil der Gangbahn eingestellt und so zwangläufig in den gewünschten Teil der Gangbahn geführt wird. Derjenige Klöppel, .der sich nach der Innenseite der Maschine bewegt, hat zudem an der Ausschnittkante des stillstehenden Tellers eine ununterbro chene Führung.
Auf der Aussenseite der Maschine fehlt diese Führun,#, zwar. Hier wird der Klöppel aber dadurch, dass die in .der Bewegungsrichtung hintere Hälfte sei nes Langherzens<B>19</B> beiderseits an den Treibtelleraussehnitten schliessend anliegt, .schon all-ein durch die Teller so lange zwang- läufig in der richtigen Stellung- geführt, bis seine in der Bewegungsrichtung varn lie gende Spitze an der verkürzten,
Gangpla-Hen- spitze <B>17</B> vorüber gegangen ist und der Klöppel nun vüin Gangplattenaussehnitt or nungsmässig geführt werden kann. Siehe .die in vollen Linien, sowie die in strich punktierten Linien gezeichneten Stellungen in ig. <B>1</B> rechts.
Besondere Leitstücke zur Überbrüekung der auf der Aussenseite der Maschine vorhandenen Lücken zwischen deu Ausschnittkanten der Teller und den Aus schnittkanten der Gangplatte sind also nicht erforderlich, vielmehr wird hier die Klöppel- führung ausschliesslich durch die Treiber kanten und die Aussehnittkanten der Gang platte bewirkt. Die Spitzen der Langherzen können zweckmässig etwas abgerundet sein. Natwendig ist dies jedoch nicht.
Die bei der Maschine verwendeten Lano, herzklöppel sind so ausgebildet, dass die Klöppel sich mit ihren Füssen in den Lang herzen zu drehen vermögen. Zu dem Zwecke bestehen die Klüppelfüsse gemäss Fig. 4 bis <B>6</B> aus zwei Fussscheiben 20, 21 und einem diese verbindenden zylindrischen Stift 22, der mit den beiden Scheiben 20, 21 ein Stück bildet. Zwischen den beiden Fuss scheiben sind übereinander zwei Platten<B>23,</B> 24 angeordnet, deren übereinstimmende Um- rissfigur der gewünschten Form des Lang herzens<B>19</B> entspricht.
Die beiden Platten <B>23,</B> 24 weisen<B>je</B> einen nach ein-er Seite offe nen Ausschnitt<B>25,</B> 26 auf, der am innern Ende kreisbegenförmig begrenzt ist. Sie sind mit den offenen Enden der Ausschnitte voran von entgegengesetzten Seiten her zwi schen die beiden Fussscheiben einggeschoben und dabei<B>je</B> mit ihrem Ausschnitt auf den Stift<B>9.2</B> gestreift. Die beiden Platten<B>23,</B> 24 sind dann in sich deckender Stellung fest miteinander verbunden, und zwar vorteil haft mit Hilfe zweier Niete<B>27,</B> die in über einstimmende Löcher der beiden Platten eingezogen sind.
Um die Nietstifte einbrin gen und ihre Enden stauchen zu können, weisen die beiden Fussscheiben 20, 21 mit clen Löchern in den Platten<B>23,</B> 24 sich deckende Löcher<B>28</B> von solcher Weite auf, dass sie sowohl den Nietstiften, als auch den N <B>2</B> ietwerkzeugen Durchlass gewähren. Die Dicke der beiden Platten<B>23,</B> 24 und die Weite ihrer Ausschnitte 25,<B>26</B> ist so ge wählt, dass die Platten am Klöppelfuss ohne Spiel geführt sind, dass sie sich aber leicht um den Stift 22 zu drehen vermögen.
Da die offenen Enden der beiden Ausschnitte <B>2-5, 26</B> in den Platten<B>23,</B> 24 sich am fertigen Klöppeelfuss auf entgegengesetzten Seiten des Langherzens befinden, ist trotz des Vorhan denseins dieser Ausschnitte auf jeder Seite eine über die 'ganze Länge des Herzens sich erstreckende Gleitfläche vorhanden. Die Lö cher in den Klöppelfussseheiben können vor teilhaft auell zur Schmi-erung des Lang herzens an seinen an den Fusssch-eiben 20, 21 ".leitenden Flächen benutzt werden.
Die obere Klöppelfusssch-eibe 20 trägt an bl ihrer Oberseite eine ebenfalls mit dem Fuss ein Stück, bildende Hülse<B>29</B> zum Einstecken des Endes des Spulendornes des Klöppel- oberteils <B>30.</B> Die F'insteckhülse <B>29</B> kann gegebenenfalls auch durch einen Zapfen zum Aufstecken des Klöppeloberteils ersetzt Sein.
Natürlich sind im Rahmen der Erfin dung Abänderungen des dargestellten Bei- sipiels, Sowie andere Ausführungen möglich. So kann die Maschine als Rechts-"und Linkslaufmaschine, das heisst so eingerich tet sein, dass jeder Treibteller wahlweise im Uhrzeigersinne und entgegen dem Uhrzeiger gedreht werden kann.
Bei einer solchen Ma- schin-- ist die neue Ausbildun" der Treibteller und die Anordnung von Langherzeu an den Klöppeln wesentlich vorteilhafter als die bei solchen Maschinen bekannte Anordnuno, von Rundherzklöppeln, da die Klüppel in beiden Drehrichtungen einwandfrei geführt und mitgenommen werden können.
Bei Ausbil dung als Rechts- und Linkslaufmaschine werden die äussern Gangplattenspitzen <B>17</B> und 17a sämtlich verkürzt oder abgestumpft, da dann an allen Stellen eine Bewegung der Klöppel von der Gangbahnkreuzung nach aussen stattfinden kann.
Statt dass die Kup- pelmuffen <B>7</B> in beiden Richtun 'gen zwang- läufig bewegt werden, könnte die Einrich- lung auch derart sein, dass die Kuppelmuf- fen im Ausrücksinne durch Kraftspeicher, zum Beispiel Federn, bewegt werden.
In diesem Falle kann ihre Anordnung umge kehrt wie gezeichnet, das heisst so sein, dass die Kuppelmuffen im ausgerückten Zustand in ein-er obern Endstellung sich befinden und zwecks Einrückens abwärts bewegt werden. Dabei kann das Feststellen der Treibteller<B>3</B> in der Ruh#estellung, wie be kannt, durch an den Stellgabeln der Kuppe]- muffen <B>7</B> vorgesehene Nocken geschehen, die in Aussparungen an der Unterseite der Treibtell#er eingreifen.
Der dargestellte Klöppel könnte dahin abgeändert werden, dass die beiden das Lano, herz<B>19</B> bildenden Platten<B>23,</B> 24 statt durch Nietung durch Punktschweissung miteinan der verbunden sind. Oder es könnte auf die feste Verbindung der beiden Platten ganz verzichtet werden, da sie gegen Lösung vom Klöppelfuss durch die Führung an den Fuss- n scheiben und durch die Führung an den Aussehnittkanten der Treibteller und der Gang latte gesichert sind.
Gegebenenfalls t,P kann das Langherz auch einteilig sein. In diesem Falle kann es aus einer gelochten Platte bestehen, die in der Achsenriehtung auf den Stift des Klöppelfusses aufgesteckt wird, wobei natürlich der Klöppelfuss zwei- teilic, sein muss. Oder die das Herz bildende einteilige Platte kann mit einem den Stift aufnehmenden, einseitig offenen Ausschnitt von der Seite her zwischen die Fussplatten geschoben sein.
In diesem Falle besteht ebenso wie im Falle der Anordnung zweier nicht miteinander verbundenen Platten der 'Vorteil der leichten Auswechselbarkeit des Langlierzens.
In Verbindung mit der neuen Maschine können gegebenenfalls auch die bekannten Klöppel mit Langherz, bei welchen der Oberteil am Klöppelfuss drehbar gelagert ist, verwendet werden.