CH163654A - Elektromotor mit Dreifach-T-Anker, insbesondere Scheibenwischermotor für Fahrzeuge. - Google Patents

Elektromotor mit Dreifach-T-Anker, insbesondere Scheibenwischermotor für Fahrzeuge.

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CH163654A
CH163654A CH163654DA CH163654A CH 163654 A CH163654 A CH 163654A CH 163654D A CH163654D A CH 163654DA CH 163654 A CH163654 A CH 163654A
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Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  • Permanent Field Magnets Of Synchronous Machinery (AREA)

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  Elektromotor mit     Dreifach-T-Anker,    insbesondere     Scheibenwischermotor     für Fahrzeuge.         Elektromotore    mit     Dreifach-T-Anker    wer  den insbesondere zum Antrieb von Scheiben  wischern für die Windschutzscheibe von Fahr  zeugen benutzt. In gewissen Stellungen des       Dreifach-T-Ankers    ist das Drehmoment ein  Minimum, so dass zumal bei ungünstiger  Stellung des mit dem Anker gekuppelten  Getriebes der Motor nicht in Gang kommen  kann.

   Dieser Nachteil wird gemäss der Er  findung dadurch beseitigt, dass Anzugskanten  geschaffen werden, die eine solche von der  jenigen bei einem Motor ohne Anzugskanten  aber sonst gleicher Ausführungsform abwei  chende Verteilung des magnetischen Flusses  herbeiführen, dass das Drehmoment im Bereich  seines Minimums gegenüber demjenigen bei  einer gleichen Ausführungsform aber ohne  Anzugskanten vergrössert wird.  



  In der Zeichnung sind schematisch in den       Fig.    1, 2 und 3 drei Ausführungsbeispiele  des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    4 zeigt ferner einen Schnitt durch  das Antriebssystem eines Scheibenwischers    mit einem Motor gemäss der Ausführungsform  nach     Fig.    1.  



  Die     Fig.    1 veranschaulicht ein zweipoliges  Magnetsystem aus zwei gleichen hufeisen  förmigen Hälften a, um deren     Joche    je eine  Feldwicklung b gelegt ist. Die einander zu  gerichteten Polschenkel der beiden hufeisen  förmigen Hälften a haben dieselbe Polarität  und umschliessen einen     Dreifach-T-Anker    e,  der sich im Uhrzeigersinn drehen soll. Die  drei Ankerzähne d haben in der Mitte ihres  Umfanges je eine zur Ankerachse parallele  Nut e.

   Diese Nuten erhöhen zwar den magne  tischen Widerstand des Ankers, gleichzeitig  verändern sie aber, wie die Erfahrung gezeigt  hat, vermutlich im Zusammenhang mit der  Ankerrückwirkung, in der gezeichneten An  kerstellung, in der das Drehmoment des  Ankers einer gleichen Bauart, welche aber  keine Nuten aufweist, ein Minimum ist, die  Verteilung des magnetischen Flusses derart,  dass in dieser     Minimum-Stellung    das Dreh  moment in beträchtlichem Masse gegenüber      demjenigen einer gleichen     Ausführungsform     aber ohne Nuten e erhöht ist und der Anker  die ungünstigste Stellung überwinden kann.  



  Die     Fig.    2 veranschaulicht wiederum eine  Ausführungsform mit einem zweipoligen       Magnetsystem    aus ebenfalls zwei gleichen  hufeisenförmigen Hälften a und einem gewöhn  lichen Dreifach -T- Anker c. Von den vier  Polschuhen f des Magnetsystems haben zwei  in der die Wicklung aufnehmenden Pollücke  an diametral gegenüberliegenden Stellen je  einen spitz auslaufenden Ansatz     g.    Durch  diese Ansätze     y    wird, wie Versuche gezeigt  haben, das Drehmoment in der ungünstigen  Ankerstellung     verbessert.     



  Wie sich gezeigt hat, kann man dieselbe  Wirkung wie durch die Ansätze g der     Fig.    2  erzielen, indem man die Polschuhe des Magnet  systems etwas gegen das Joch versetzt anord  net, wie in der     Fig.    3 veranschaulicht. In  dieser ist c wiederum der     gewöhnliche        Drei-          fach-T-Anker.    Als zweipoliges     Magnetsystem     ist hier ein einziges hufeisenförmiges Gestell       la    gewählt, um dessen Joch die Erregerwick  lung liegt. Die Polschuhe i sind so versetzt,  dass die Mittellinien<I>in</I> und<I>n</I> der von ihnen  umfassten Bogen mit einer zur.

   Symmetrie  achse x des     Joches    parallelen Achse y von  <B>90'</B> abweichende Winkel einschliessen. Durch  diese unsymmetrisch zum Poljoch befindliche  Lage der Polschuhe wird in den ungünstigen  Stellungen des Ankers das Drehmoment gegen  über einer Ausführungsform mit symmetrisch  angeordneten Polschuhen vergrössert.  



  Selbstverständlich kann man auch hier  ein Magnetsystem aus zwei hufeisenförmigen  Hälften verwenden entsprechend den Aus  führungen nach den     Fig.    1 und 2. In diesem  Fall werden von den vier Polschuhen zwei  paarweise gegeneinander versetzt angeordnet.  Ferner kann man auch bei den Ausführungen  nach den beiden     Fig.    1 und 2 ein Magnet  system aus einem einzigen hufeisenförmigen  Gestell verwenden.

   Wenn gewünscht, kann  das     Magnetsystem    nach den beiden     Fig.    1  und 2 als ein     vierpoligen    ausgebildet sein,  indem die eine Feldwicklung b in umgekehr-         tem    Sinn als zuvor gewickelt wird, wobei  der Abstand der einander zugekehrten Enden  der Polschuhe entsprechend zu vergrössern ist.  



  Bei der Antriebseinrichtung nach     Fig.    4  ist zwischen der Welle k des Ankers c und  einer Welle     l    ein aus Zahnrädern und Kurbel  bestehendes Getriebe eingeschaltet, das die  Drehbewegung des Ankers c in eine hin- und  hergehende Bewegung umwandelt. An der  Welle G ist in bekannter Weise der nicht  gezeichnete Wischhebel     befestigt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromotor mit Dreifach-T-Anker, insbe sondere Scheibenwischermotor für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass Anzugskanten vorgesehen sind, die eine solche von derjeni gen bei einem Motor ohne Anzugskanten aber sonst gleicher Ausführungsform abweichende Verteilung des magnetischen Flusses herbei führen, dass das Drehmoment im Bereich seines Minimums gegenüber demjenigen bei einer gleichen Ausführungsform aber ohne Anzugskanten vergrössert wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzugskanten an dem Ankereisen vorgesehen sind. 2. Elektromotor nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Ankerzähnen je eine Nut (e) an gebracht ist. 3.
    Elektromotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzugskanten an dem Feldeisen vorgesehen sind. 4. Elektromotor nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Polschuhen des Magnetsystems An sätze (g) angebracht sind. 5. Elektromotor nach Patentanspruch und Un teranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Polschuhe des Magnetsystems unsym metrisch zum Poljoch angeordnet sind.
CH163654D 1931-04-20 1932-04-09 Elektromotor mit Dreifach-T-Anker, insbesondere Scheibenwischermotor für Fahrzeuge. CH163654A (de)

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