CH163663A - Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke. - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke.

Info

Publication number
CH163663A
CH163663A CH163663DA CH163663A CH 163663 A CH163663 A CH 163663A CH 163663D A CH163663D A CH 163663DA CH 163663 A CH163663 A CH 163663A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
control
dependent
regulator
channels
regulating
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Sir W G Armstrong Whit Limited
Murray Beckett Charles
John Watkins Donald
Original Assignee
Whitworth & Co
Murray Beckett Charles
John Watkins Donald
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Whitworth & Co, Murray Beckett Charles, John Watkins Donald filed Critical Whitworth & Co
Publication of CH163663A publication Critical patent/CH163663A/de

Links

Landscapes

  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


  Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Ein  richtung zur Regelung der Leistung elek  trischer Kraftwerke, bei welchen ein Feld  regulierwiderstand des Generators mittelst  eines Servomotors mit einem Steuerorgan be  tätigt wird, das unter dem Einfluss des Ge  schwindigkeitsreglers der Antriebsmaschine  steht.  



  Bei der Einrichtung gemäss der Erfin  dung wird der Steuerkörper des     Steuer-          organes    nur vom Geschwindigkeitsregler der  Antriebsmaschine verstellt.  



  Die Erfindung eignet sich insbesondere  für dieselelektrische Triebfahrzeuge, wo ein  Verbrennungsmotor einen elektrischen Gene  rator antreibt, dessen Strom zur     Speisung    der  Fahrmotoren des Fahrzeuges dient, wo jede  Änderung der Betriebsverhältnisse eine     An-          derung    des von den Fahrmotoren aufgenom  menen Stromes zur Folge hat.    Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    Regulier  einrichtungen für dieselelektrische Kraftan  lagen, deren Antriebsmotor ein Brennstoff  regulierventil aufweist, das vom Maschinen  regler beherrscht wird.  



  Fig. 1 zeigt eine Regeleinrichtung im  Schnitt;  Fig. 2 zeigt die Mündung eines Kanals;  Fig. 3 und 4 zeigen schematisch zwei wei  tere Einrichtungen;  Fig. 5 zeigt den Aufriss einer LA     inrich-          tung    zur Änderung der Belastung der Ver  brennungskraftmaschine;  Fig. 6 zeigt eine Draufsicht zu Fig. 5;       Fig.    7 zeigt einen Schnitt nach Linie       VII-VII    in     Fig.    5;       Fig.    8 zeigt eine Einzelheit der     Fig.    5 im  Aufriss;

         Fig.    9 zeigt im Schnitt nach Linie       IX-IX    der     Fig.    10     eine    andere Einrichtung      zur Änderung der Belastung des     Verbren-          nungSmotors;     Fig. 10 ist ein Schnitt nach Linie X-X  in Fig. 9.  



  Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrich  tung ist der Drehschieber 2 des     Steuer-          organes    1 mit dem Drehzahlregler der An  triebsmaschine gekuppelt, die Zeichnung  zeigt weder die Antriebsmaschine noch den  Regler oder die Kupplung, und steuert die  zwei Kanäle 3, 4 im Gehäuse 5. Zwischen  den beiden Kanälen 3 und 4 ist ein     Ölzu-          fuhrkanal    6 und zu beiden Seiten des Kanal  paares 3, 4 sind Ölauslasskanäle 7, 8 angeord  net. Die Kanäle 3, 4 sind durch Rohrleitun  gen 9, 10 in Verbindung mit zwei Kanälen  11, 12 in einem zylindrischen, vertikalen Ge  häuse 13, welches einen Kolbenschieber 14,  sowie Kanäle 15, 16 aufweist.

   Der Kanal 15  ist mit dem Kanal 11 auf gleicher Höhe,  während der Kanal 16 etwas tiefer als der  Kanal 12 angeordnet ist. Die Kanäle 15 und  16 sind mittelst Rohrleitungen 17, 18 mit  Kanälen 24 und 25 in einem zylindrischen  Gehäuse 20 des Servomotors 19 verbunden,  in welchem ein Flügel 21 mit einer Nabe 21a  auf einer Welle 22 befestigt ist, die den nicht  dargestellten Feldregulierwiderstand des  Generators einstellt.  



  Der Flügel 21 ist aussen zwecks besserer  Abdichtung am Gehäuse 20 verbreitert. Die  Nabe 21a berührt eine Trennwand 23 im Ge  häuse 20. Durch die Drehung des Flügels 21  des Servomotors 19 im Uhrzeigersinn wird  das Feld in nicht gezeichneter Weise ge  schwächt und umgekehrt.  



  Das Kölbenschiebergehäuse 13 hat über  den Kanälen 11 und 15 auf gleicher Höhe  noch zwei weitere Kanäle, wovon der eine,  26, mit einer Ölzuführungsleitung 28 und  der andere, 27, mit der zum Servomotor 19  gehenden Leitung 17 verbunden ist, während  unter den Kanälen 11 und 15 noch Kanäle  29, 30 angeordnet sind, von denen der eine  29 mit einer Ölauslassleitung 31 und der an  dere mit der zum Servomotor 19 führenden  untern Leitung 18 verbunden ist. Die Lei  tung 18 steht ausserdem vermittelst eines    Rückschlagventils 32 mit einem andern  Kanal 33 in Verbindung, welcher im Kolben  schiebergehäuse 13 mit dem Kanal 12 auf  gleicher Höhe angeordnet ist. Das Rück  schlagventil verhindert das     Überströmen    von  Öl durch den Kanal 33 in den Servomotor 19.  



  In der durch die strichpunktierte Linie a  - welche die Oberkante des Schiebers 14  darstellt - bezeichneten Stellung setzt der  Schieber 14 die Kanäle 26, 27 und die  Kanäle 29, 30 miteinander in Verbindung  und hält die andern Kanäle geschlossen; in  .der gezeichneten Stellung sind die Kanäle  26, 27, 29 und 30 geschlossen und die Kanäle  11 und 15     bezw.    12, 16 und 3'3     miteinander     in Verbindung, während in einer dritten,  durch die strichpunktierte Linie b bezeichne  ten Stellung die Kanäle 16, 26, 27 und 29,  30 geschlossen und -die Kanäle 11 und 15,  sowie die Kanäle 12 und 33     miteinander    ver  bunden     sind.     



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist wie folgt:  Bei normalem Betrieb befindet sich der  Kolbenschieber 14 in der voll ausgezogenen       Stellung,    in welcher das Gehäuse des Dreh  schiebers- 5 mit dem Servomotor 19     verbun-          .den    ist.

   Wenn der Regler bei einer Ent  lastung die Brennstoffzufuhr vermindert,  dreht er den Drehschieber 2 im Sinne des  Uhrzeigers, so dass die Kanäle 3 und 4 ge  öffnet und der Kanal 3 mit dem     Ölauslass-          kanal    7 und der Kanal 4 mit dem     Ölzufuhr-          kanal    6 verbunden werden;

   '.das -Öl fliesst  durch die Leitung 10, den Kanal 12 ins     Kol-          benschiebergehäuse    14 und durch den Kanal  16, die Leitung 18 und den Kanal 25 auf .die  untere Seite des     Servomotors    19, während  von der obern Seite des Servomotors Öl durch  den Kanal 24 die Leitung 17 und den Kanal  15 in :das     Kolbenschiebergehäuse    und von  dadurch den Kanal 11 die     Leitung    9 und  den Kanal 3 in das     Drehschiebergehäuse        und     zum     blauslasskanal.7    fliesst.

   Infolgedessen  wird der Flügel 21 des Servomotors     in    der  dem     Uhrzeigersinne        entgegengesetzten    Rich  tung gedreht und das     Generatorfeld    ver  stärkt. Die Belastung wird auf diese Weise      erhöht, so dass die Maschine sich verlangsamt  und der Regler die Brennstoffzufuhr erhöht  und den Drehschieber in umgekehrter Rich  tung bewegt. Infolgedessen schliesst dieser  die Kanäle 3 und 4 und die Bewegung des  Servomotors wird langsamer und hört ganz  auf, wenn die genannten Kanäle vollständig  geschlossen sind. Damit ist der Servomotor  19 vollständig stillgesetzt.

   Bei einer weite  ren Bewegung des Drehschiebers 2 werden  die Kanäle 3 und 4 in seinem Gehäuse wie  der geöffnet, aber der Kanal 3 mit dem Öl  zufuhrkanal 6 und der Kanal 4 mit dem  Ölauslasskanal 8 verbunden und das Öl fliesst  in umgekehrter Richtung durch die Leitung  9, die Kanäle 11 und 15 und die Leitung 17  auf die obere Seite in das Kolbenschieber  gehäuse 14 und durch die Rohrleitung 17  und den Kanal 24 zum Servomotor 19, des  sen Arm im Uhrzeigersinn gedreht wird, so  dass das Generatorfeld geschwächt wird.  



  Zur Vermeidung übermässiger Bewegun  gen des Servomotors 19 beim Öffnen der  Kanäle 3 und 4 haben diese wie in Fig. 2  dargestellt, einen engeren Teil 3a, welcher  zuerst geöffnet wird, so     dass    zuerst nur ein  geringer Öldurchfluss eintritt. Infolgedessen  wird das Feld des Generators zuerst nur  langsam verändert, und dies genügt bei nor  malen Betriebsverhältnissen, wo die beiden  Kanäle 3 und 4 während Lauf unter Vollast  abgeschlossen sind.  



  Wenn eine Verringerung der Leistung er  wünscht ist, wird der Kolbenschieber 14 in  die Stellung b verschoben. Dabei wird nur  der Kanal 16 geschlossen und das Öl kann  aus der untern Seite des Servomotors bloss  noch wegfliessen, so dass dieser vom Regler  nicht in der dem Uhrzeigersinne entgegen  gesetzten Richtung bewegt werden kann, um  das Feld zu verstärken, wenn das Regler  ventil zu einer Verringerung der Brennstoff  zufuhr verstellt wird.  



  Zur Verringerung der Leistung auf ein  Minimum wird der Schieberkolben 14 in die  Stellung a verschoben. Hierdurch wird der  Servomotor 19 vom Drehschieber 1 abge  trennt und durch die Kanäle 26, 27 und 30,    31 in den äussern Ölkreislauf eingeschaltet,  in welchem das Öl nur in der einen Richtung  fliesst und den Flügel 21 des Servomotors im       Uhrzeigersinne    dreht, bis er anstösst. Auf  diese Weise wird das     Generatorfeld    auf ein  Minimum reduziert.  



  Die Verstellung des Kolbenschiebers 14  wird     mittelst    zweier     Solenoide    3,6 und 37 be  wirkt, von welchen das eine, 37, zur Überfüh  rung in die voll ausgezogene Stellung und  das andere, 36, zur Überführung in die Stel  lung<I>b</I> dient. In die Stellung<I>a,</I> welche der  Minimalleistung entspricht, wird der Schie  ber 14 zum Beispiel durch die Schwerkraft  gebracht, wenn keines der beiden     Solenoide     unter Strom ist.    Beim Anfahren des Fahrzeuges wird, um  die Entstehung eines zu hohen     Stromes    in  den Motoren zu verhindern, der Strom zweck  mässig auf einen bestimmten Maximalwert  begrenzt.

   Dies kann von einem     Strombegren-          zungsrelais    mittelst der     Solenoidsteuerung     bewirkt werden. Das     Strombegrenzungsrelais     spricht an, wenn der Strom den bestimmten  Wert überschreitet, und erregt das     Solenoid     36, das den Kolbenschieber 14 in die Stel  lung b bringt, so     dass    keine weitere Verstär  kung des     Generatorfeldes    mehr möglich ist.

    Wenn mit zunehmender Tourenzahl des  Generators dessen Spannung einen genügend  hohen Wert erreicht hat, um die Maschine  voll belasten zu können, wird die Steuerung  des Servomotors 19 durch das Steuerorgan 2  übernommen, und das     Strombegrenzungs-          relais    wird nicht mehr in Wirkung treten.  



  Die     Fig.    3 zeigt eine Einrichtung, bei  welcher für die     Handsteuerung    zwei ge  trennte Steuerorgane 38,39 vorgesehen sind,  welche mittelst zweier     Solenoide    40 und 41  elektrisch betätigt werden. Der Drehschieber  2 ist so ausgebildet,     dass    in seinem Gehäuse  5 ein     Auslass    42 genügt; ausserdem ist das       Rückschlagventil    32 überflüssig.  



  Die Steuerorgane 38 und 39 sind schema  tisch in zwei Stellungen     dargestellt,    wobei  .die vollen Linien Verbindungen bei ausge  schalteten     Solenoiden    40, 41 und die ge-      strichelten Linien bei erregten Solenoiden  darstellen.  



  Wenn bei dieser Einrichtung beide  Solenoide 40 und 41 ausgeschaltet sind,  strömt die Druckflüssigkeit durch das Organ  38 und dreht den Flügel 21 des Servomotors  19 im Uhrzeigersinne, bis der Regulier  widerstand in seine Anfangsstellung zurück  gebracht und der Erregerstrom auf ein Mini  mum verringert ist. Für den normalen Be  trieb werden beide Solenoide 40 und 41 er  regt, so dass das Drehschiebergehäuse 5 über  die     beulen    Steuerorgane 38, 39 mit dem  Servomotor 19 verbunden wird und der  Drehschieber 2 den Servomotor unter dem  Einfluss des nicht gezeichneten Geschwindig  keitsreglers einstellt.

   Wenn nur das Solenoid  40 erregt wird, bleibt der Servomotor 19 ent  weder in seiner innegehabten Stellung oder  sein Flügel 21 dreht sich in der Uhrzeiger  drehrichtung zurück, wenn die Maschine  überlastet ist, bis die Überlastung beseitigt  ist.  



  Fig. 4 zeigt eine Variante der Einrich  tung nach Fig. 3. Bei dieser wird die Lei  tung 28 für die Ölzufuhr durch das Organ 38  gesteuert; der Kanal 3 im Drehschieber  gehäuse 5 und die Leitungen 9 und 17  fehlen, indem das Öl den Flügel 21 des  Servomotors 19 nur in der dem Uhrzeiger  entgegengesetzten Drehrichtung verstellt,  während ein Gewicht 43 ihn im andern Dreh  sinn verstellt. Wenn die Solenoide 40 und  41 stromlos sind, ist die Olzufuhr unterbro  chen und das Öl wird unter der Einwirkung  des Gewichtes 43 durch das Ventil 39 aus  dem Motor herausgetrieben, so dass der Re  gulierwiderstand in die Ausgangsstellung  zurückgeführt wird, wo das Generatorfeld so  s echwaeh als möogieich e ist.

   Wenn die Solenoide  40 und 41 erregt werden, steuert der Dreh  schieber 1 den Servomotor 19, wobei der  Servomotor in der einen Richtung durch das  Drucköl verstellt wird, während in der an  dern Richtung das Gewicht 43 das Drucköl  durch das Ventil 39 und das Reglerventil 1  zurückdrückt. Wenn nur das Solenoid 41 er-    regt wird, bleibt der Servomotor 19 im Still  stand oder falls die Maschine überlastet ist  und der Drehschieber vom Regler 2 in der  dem Uhrzeigersinne entgegengesetzten Rich  tung gedreht wird und den Kanal 4 mit der       Auslassleitunb    42 in Verbindung setzt, fliesst  das Öl aus dem Servomotor ab und das Ge  wicht 43 dreht den Servomotor 19 zurück  und schwächt das     Generatorfeld,    bis die Über  lastung beseitigt ist.  



  Bei den bisher beschriebenen Einrichtun  gen befindet sich der Drehschieber 2 beim  normalen Betrieb stets in der gezeichneten       Mittellage,    wenn das Kraftwerk im stationä  ren Zustand ist. Dadurch ist aber auch die  Stellung .des Reglers und damit -die Brenn  stoffzufuhr für den stationären Zustand be  stimmt. Der     Verbrennungsmotor    arbeitet also  im stationären     Zustand    stets bei :derselben       Belastung,    und zwar zweckmässig bei Voll  belastung.

   Da aber bei     Mehrzylindermaschi-          nen    zum Beispiel ein Zylinder     ausfallen     kann, ohne     dass    deswegen der Betrieb unter  brochen werden soll, ist es um eine Über  lastung der übrigen Zylinder zu vermeiden,  zweckmässig, dass die Belastung des Verbren  nungsmotors     eingestellt    werden kann. Hier  zu dient die Einrichtung gemäss     Fig.    5 bis B.  



  Auf der Regulierwelle 44 ist ein Hebel  45 fest. Mit diesem Hebel ist eine vertikale  Spindel 46 drehbar verbunden, welche ein  Gewinde     46a    trägt, mit welchem eine Mutter  47 in Eingriff ist. Die Mutter 47 sitzt auf  einem Hebel 48 auf der Welle     49,des        Regler-          steuerorganes.    Die Spindel 46 hat oben einen  Zapfen 46d von quadratischem     Querschnitt,     damit sie mittelst eines Hebels 50 gedreht  werden kann. Der Hebel 50 ist mit einer  Steuerstange 51 verbunden.

   Beim Verstellen  der Stange 51 wird die Spindel 46 gedreht  und damit der Hebel 48 in bezug auf den       Regulierwellenhebel    45     verschwenkt,    so :dass  dadurch das     Reglersteuerorgan    gegenüber  .dem Regler verstellt wird.  



  Statt dessen könnten auch die Steuer  kanäle im Gehäuse des     Reglersteuerorganes     verstellbar sein, derart, dass sie je nach ihrer      Einstellung bei einer höheren oder niedrige  ren Belastung der Antriebsmaschine ge  schlossen werden.  



  Dies kann zum Beispiel in der Weise be  werkstelligt sein, dass das Gehäuse des  Reglersteuerorganes um seine Achse drehbar  ausgebildet ist und die Kanäle in biegsame  Leitungen münden.  



  Die Fig. 9 und 10 zeigen eine andere Ein  richtung zur Veränderung der Belastung der  Verbrennungsmaschine. Bei dieser Einrich  tung ist 52 das Gehäuse, 53 ein Drehschieber,  54 der Deckel und 55 eine Büchse des     Reg-          lersteuerorganes.    Der Drehschieber 53 ist auf  einer Welle 56 mit einem Hebel 57 befestigt,  der in Wirkungsverbindung mit dem Regler  steht. Die Büchse 55 ist auf der Welle 56  mit einer Nabe 58 drehbar; auf dieser ist ein  Hebel 59 befestigt, welcher von Hand oder  durch eine selbsttätige Vorrichtung, zum  Beispiel entsprechend der Temperatur oder  dem Druck der Atmosphäre betätigt werden  kann.

      Die Kanäle 55a des Drehschiebers 55 sind  gleich gross wie die Steuerflächen     53a    des  Drehschiebers und werden von ihnen bei sta  tionärem Betrieb verdeckt, die entsprechen  den Kanäle 52a des Gehäuses sind in Rich  tung des Umfanges auf der Innenseite dieses  Gehäuses bei 52b verlängert.  



  Aus der     Zeichnung    ist ersichtlich, dass  durch die Drehung der Büchse 55 die Stel  lung, in welcher der Drehschieber 53 die  Kanäle 55a verdeckt, geändert wird, woraus  sich eine Änderung der Stellung des Reglers  ergibt, mit welchem der Drehschieber ver  bunden ist.  



  Falls mehrere     Strom-Erzeugeraggregate     vorhanden sind, können die     Solenoide    für die  Betätigung der handgesteuerten Steuerorgane  an eine Meisterwalze angeschlossen sein, so  dass die Erzeugeraggregate gleichzeitig fern  gesteuert werden können. Als Betriebsflui  dum kann Dampf, Gas oder Wasser verwen  det werden, oder der Servomotor kann an  eine     Unterdruck-    oder     Druckluftquelle    ange  schlossen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke, bei welchen ein Feldregulierwiderstand des Generators mit- telst eines Servomotors mit einem Steuer organ betätigt wird, das unter dem Einfluss des Geschwindigkeitsreglers der Antriebs maschine steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerkörper dieses Steuerorganes nur vom Geschwindigkeitsregler der Antriebs maschine verstellt wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass eine von Hand betätigbare Steuervorrichtung zwi schen dem Servomotor und dem Regler steuerorgan eingeschaltet ist. 2.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich- net, @dass die Stellung des Reglersteuer- organes in bezug auf eine Regulierwelle geändert werden kann, damit die Be lastung der Antriebsmaschine bei sta tionärem Betrieb geändert werden kann. 3.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeich net durch eine Spindel, welche einerseits von einem Hebel auf der Regulierwelle in der Richtung ihrer Axe bewegt und von einem mittelst einer Stange von Hand verstellbaren Hebel gedreht wer den kann, und welche ein Gewinde für eine Mutter besitzt, die in einem Betäti gungshebel des Reglersteuerorganes um eine zur Gewindeare normale Axe dreh bar gehalten ist, so dass durch die Bewe gung der Stellstange die Stellung zwi schen dem Reglersteuerorganhebel und .dem Regulierwellenhebel verändert wird. 4.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zur Änderung der Steuerkanäle .des Reglersteuerorganes, derart, .dass die Stellung des Steuerkörpers des Regler- steuerorganes gegenüber dem Regler zwecks Änderung der Belastung der An- triebsmaschine bei stationärem Betrieb geändert werden kann. 5.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4 mit einem Drehschieber als Reglersteuerorgan, da durch gekennzeichnet, dass zwischen den Drehschieber und sein Gehäuse eine Büchse mit den Steuerkanälen eingesetzt ist, welche von aussen gedreht werden kann, wobei die Mündungen der Steuer kanäle im Schiebergehäuse im Umfangs sinne verbreitert sind. 6. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Büchse durch eine selbsttätige Vorrichtung entsprechend dem Zustand der Atmosphäre eingestellt wird. 7. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die von Hand betätigbare Steuervorrichtung mittelst Solenoiden betätigt wird. B.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass durch eine einzige von Hand betätigbare Steuervorrichtung, deren Steuerkörper in drei verschiedenen Steuerstellungen festgestellt werden kann. 9. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass zwei von Hand betätigbare Steuervorrichtungen vorgesehen sind. 10. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, dadurch ge kennzeichnet, dass jede der beiden von Hand betätigbaren Steuervorrichtungen .die Verbindung des Reglersteuerorganes mit einer Seite des Servomotors be herrscht und einen Steuerkörper besitzt, ,der in zwei Steuerstellungen festgestellt werden kann.
    11. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 9, ,dadurch ge kennzeichnet, dass der Servomotor vom Fluidum stets in -der gleichen Richtung entgegen einer Rückführkraft bewegt wird, und dass von den beiden von Hand betätigbaren Steuervorrichtungen die eine den Einlass des Fluidums in das Reglersteuerorgan und .die andere den Auslass beherrscht. 12.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 7 zur Regelung .der Leistung elektrischer Kraftwerke mit mehreren Maschinenaggregaten, da durch gekennzeichnet, dass die Solenoide mehrere Erzeugeraggregate zwecks gleichzeitiger Betätigung der von Hand betätigbaren Steuervorrichtungen mit einer Meisterwalze verbunden sind.
CH163663D 1931-06-13 1932-06-13 Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke. CH163663A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB163663X 1931-06-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163663A true CH163663A (de) 1933-08-31

Family

ID=10076017

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH163663D CH163663A (de) 1931-06-13 1932-06-13 Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH163663A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60219935T2 (de) Radikale elektromagnetische Lamellenkupplung
CH163663A (de) Einrichtung zur Regelung der Leistung elektrischer Kraftwerke.
DE551405C (de) Brennstoffregelung fuer eine Brennkraftmaschine, die einen Aufladeverdichter und eine die Brennstoffzufuhr zur Brennkraftmaschine entsprechend der Verdichterleistung regelnde Einrichtung besitzt
DE209739C (de)
DE717176C (de) Regeleinrichtung fuer Brennkraftmaschinen, die einen Stromerzeuger zur Speisung eines oder mehrerer Elektromotoren antreiben
DE864886C (de) Elektrische Stromerzeugungsanlage zum Antrieb von Fahrzeugen mit einem von einer Brennkraftmaschine angetriebenen Stromerzeuger und einer selbsttaetig wirkenden Regelvorrichtung
DE2414293B2 (de) Last-Kompensationseinrichtung fur aufgeladene Brennkraftmaschinen
CH178938A (de) Mit einem Generator und einem Elektromotor versehene Krafterzeugungsanlage, bei der die Leistung durch Einstellen der Generatorspannung geregelt wird, insbesondere für den Radantrieb von Schiffen.
DE592602C (de) Schutzeinrichtung fuer elektrische Motoren fuer Schiffswinden oder aehnliche Bordmaschinen
DE482617C (de) Einrichtung zum Anlassen und Abstellen von Wasserturbinen
DE610276C (de) Turbine fuer elastische Druckmittel mit durch einen auf die Geschwindigkeit ansprechenden Regler gesteuerten Drosselventilen
DE490292C (de) Steuereinrichtung fuer zeitweilig arbeitende Motore mit einem mit veraenderlicher Geschwindigkeit laufenden Regelmotor
AT69085B (de) Gleichzeitig mit der selbsttätigen Regelungsvorrichtung wirkendes Ablaßventil für Turbinen.
DE346132C (de) Regelungsvorrichtung fuer Kreiselverdichter und Pumpen, bei welcher ein Geschwindigkeitsregler nach erfolgter Einstellung eines den Treibmittelzufluss regelnden Gliedes durch einen Druckregler eine weitere Verstellung jenes Gliedes bewirkt
DE573195C (de) Mit Kraftkolben ausgeruestetes Regelventil fuer schnelle Regelbewegungen
DE480322C (de) Drehschieber, insbesondere fuer Brennkraftmaschinen
DE25725C (de) Indirekt wirkender Regulator für Kraftmaschinen
DE734625C (de) Steuerung fuer eine turboelektrische Lokomotive
AT42217B (de) Regelung für Dampf- oder Gasturbinen, die aus einem mit hochgespanntem Treibmittel betriebenen Teil und einem oder mehreren mit niedriger gespanntem Treibmittel betriebenen Teil bestehen.
DE489649C (de) Verfahren zur Regelung von hintereinandergeschalteten Dampfmaschinen, insbesondere Normaldruckturbinen mit Vorschaltturbinen
DE724305C (de) Sicherheitsdrehzahlregler fuer Verbrennungskraftmaschinen
AT129623B (de) Steuerung für Dampf- oder Gasturbinen.
AT116937B (de) Öldruck-Geschwindigkeitsregler für bedienungslose Wasserkraftanlagen.
DE1523593C (de) Betätigungsvorrichtung für ein durch ein Druckmittel betätigbares Ventil
CH318966A (de) Vorrichtung an einer Kaplanturbine, um bei plötzlicher Entlastung eine mechanische Beschädigung der Turbine zu verhindern