CH163681A - Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebildeter Beleuchtungskörper. - Google Patents

Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebildeter Beleuchtungskörper.

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CH163681A
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Blohm Otto
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Blohm Otto
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
    • F21S8/08Lighting devices intended for fixed installation with a standard
    • F21S8/081Lighting devices intended for fixed installation with a standard of low-built type, e.g. landscape light
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21SNON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
    • F21S8/00Lighting devices intended for fixed installation
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    • F21S8/086Lighting devices intended for fixed installation with a standard of high-built type, e.g. street light with lighting device attached sideways of the standard, e.g. for roads and highways

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description


  Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebildeter Beleuehtungskörper.    Die Erfindung betrifft einen Breit- bezw.  Flachstrahler, das heisst einen Beleuchtungs  körper mit stärkster Liehtausstrahlung in  horizontaler Richtung, und bezweckt, aueh  bei grösseren Lampenabständen eine gleich  mässige Beleuehtung von Strassen und  Plätzen zu erzielen.  



  Die Beobachtungen und Erfahrungen der  letzten Jahre haben Veranlassung dazu ge  geben, der Vertikalbeleuchtung von Strassen  <B>D</B>  und Plätzen besondere Beachtung zu schen  ken, weil die sichere Abwicklung des Ver  kehrs hauptsächlich von dem raschen Er  kennen der Verkehrsobjekte, wie der Fahr  zeuge, Fussgänger usw. abhängt. Zwecks  leichter Orientierung ist auch eine gute Be  leuchtung von Gebäuden und andern Merk  malen erwünscht.  



  Die solchen Zwecken bisher dienenden  Breit- bezw. Flachstrahler erhalten zur Um  lenkung der von ihrer Lichtquelle ausgehen  den Lichtstrahlen entweder Prismenglocken  oder besonders geformte Spiegel. Die Pris  mengläser unterliegen im praktischen Be-    trieb dem Verschmutzen der Riffelung, be  dürfen zeitraubender sorgfältiger Reinigung  und einer genauen Einstellung des     Liellt-          punktes    zum optischen System.  



  Das Gleiche trifft auf Spiegelleuchten zu.  Zur Vermeidung von Blendung und  Schlieren sind für beide Arten von Leuchten  Streugläser erforderlich, welche die durch  das betreffende optische System erzielte  Breitstrahlung wieder beeinträchtigen.  



  Aus     Jiesen        Gründen    und infolge der  hohen     Anschaffungs-,    Ersatzteil- und Be  triebskosten sind solche Leuchten häufig  nicht verwendbar. Ferner sind sie wegen  ihrer optischen Eigenschaften an     Lielltquel-          len    kleiner Dimensionen     (Lichtpunkte)    ge  bunden, so     dass,    sie praktisch nur für<B>Glüh-</B>  lampen, aber nicht für Gasbeleuchtung ge  baut werden.  



  Abweichend von den bisher bekannten  Ausführungen der gebräuchlichen Beleuch  tungskörper ist der     Erfindungsgegenstan#d     in einfacher Weise wie folgt ausgebildet:      Die angestrebte Breitstrahlung wird bei  ihm dureh die Lampenglocke selbst bewirkt,  die, zu diesem Zweck Flächen aufweist, wel  che wenigstens angenähert senkrecht stehen,  wobei die, Glocke grösstenteils aus einem das  Licht stark streuendem Material (zum Bei  spiel Emailleglas, Milchglas) bestellt, dessen  Lichtausstrahlungskurve sich der Kreisform  nähert, so dass die Glockenflächenden gröss  ten Teil des Lichtes flach gestreut abstrah  len, in Verbindung mit mindestens einer,  wenigstens teilweise in der Höhe der Licht  quelle auf der Glocke angeordneten klaren,  das Licht sehr wenig streuenden Zone, welche  sich nur soweit über den Glockenmamtel er  streckt,

   als es zur Bildung eines von der  Lichtquelle ausgehenden Raumwinkels von  bestimmter Abmessung und von grösster  Lichtausstrahlung erforderlich ist.  



  Der Beleuchtungskörper kann auch als  Bandstrahler. sowie als Ein- bezw.     Mehrweg-          in     strahler ausgebildet sein.  



  Auf der Zeichnung sind mehrere Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes    schematisch erläutert.  



  Fig. 1 zeigt eine klare Zone C über der  stark streuenden Zone D;  Fig. 2 zeigt eine klare Zone C zwischen  zwei stark streuenden Zonen D;  Fig. 3 zeigt eine klare Zone C unterder  stark streuenden Zone D;  Fig. 4 zeigt klare Zonen C in senkrechter  Richtung     inmittender    stark streuenden Zone  D, von der Lichtquelle L abwärts gerichtet;  Fig. 5 zeigt klare Zonen C in T-förmiger  Gestaltung inmitten der stark streuenden  Zone D;  Mg. 6 und 7 zeigen eine klare Zone C  als sekterförmioer Ausschnitt innerhalb der  stark streuenden Zone D.  



  Der Übergung von den klaren Teilen der  Glocke zu den dichten Teilen kann scharf  abgesetzt oder allmählich verlaufend er  folgen.  



  Das Hauptkennzeichen des     Eifindungs-          gegenstandes    besteht darin, dass in dem  Raumwinkel der erforderlichen grössten  Lichtausstraklung, einmaldie Lichtquelle in    unverminderter Intensität ausstrahlen kann  und ferner die diffus leuchtenden Teile der  Glocke als Sekundärleuchtkörper in horizon  taler Richtung ihre stärkste Lichtausstrah  lung haben.  



  Die bei der intensiven Breitstrahlung zu  befürchtende Blendung, ist vermieden bezw.  kann sich nicht auswirken. weil die Licht  quelle von leuchtenden Flächen umgeben ist,  deren Flächenhelligkeiteine schädliche Kon  trastwirkung zwischen dem Leuchtsystem  und der dunklen Umgebung in sehr guter  Weise aufhebt.  



  Bei Beleuehtungskörpern mit     Liehtausstrah-          lung    in Bandform erreichte man dies bisher  durch die Anordnung besonders geformter  Spiegel. Zwei- oder Mehrwegstrahler wurden  mittelst Prismengloaken hergestellt, welche  der Lichtverteilung entsprechend konstruiert  sind.  



  Gemäss.     Fig.    4 können Bandstrahler     bezw.     <B>Ei</B>     inwegstrahler    dadurch erhalten werden,       ,dass    deren Glocke von der Lichtquelle aus  gesehen, jeweils in der Strassenrichtung     bezw.     in der betreffenden     Hauptleuchtrichtung     klare Zonen     C    besitzen, welche die     Ausstra.h-          lung    der Lichtquelle nach dieser     Rielltung          praätisell    nicht behindern.

   Ebenso ist es bei  der Ausbildung als Mehrwegstrahler gemäss  F     ig.   <B>5.</B> In diesen Fällen richtet sich die  Form der klaren Zonen nach dem jeweiligen       Verwendungszweck    der Leuchte- und nach  der Art der Lichtquelle.  



  Die     Ausführungsfürm        -der    Glocke nach       Fig.   <B>6</B> und<B>7</B> stellt einen Grenzfall dar,     nä.m-          lich    eine Glocke für die Beleuchtung sehr  breiter Strassen und Plätze. In Strassenrich  tung wirkt 'hier die Lichtquelle L unmittel  bar, welche durch die diffus leuchtenden  Flächen<B>D</B> ergänzt wird.

   In Richtung a       (Fig.   <B>7)</B> wirkt wieder die Lichtquelle L und  !die     Leuchtwirkun-    wird in dieser     Richtun-          verstärkt    durch die unterhalb der klaren  Zone<B>C</B> befindlichen Teile der diffus     leue.Ii-          tenden    Flächen<B>D,</B> während die im obern  Teil der Glocke hinter     #d#er    Lichtquelle L be  findlichen Teile der stark streuenden weissen  Fläche<B>D</B> in bekannter Weise als Reflektor      zur Lichtquelle L wirken und somit dazu  beitragen, die Lichtintensität in Richtung a    noch zu verstärken, während in den Richtun  gen b und c weniger Licht ausgestrahlt wird.  



  In Richtung r, also nach der Rückseite der    Leuchte, wird nur diffus verteiltes Licht ab  gegeben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebilde ter Beleuchtungskörper, bei welchem die Breitstrahlung durch die Lampenglocke be wirkt wird, gekennzeichnet durch eine Glocke, die Flächen aufweist, welche wenig stens angenähert senkrecht stehen, wobei die Glocke grösstenteils aus einem das Licht stark streuenden Material besteht, dessen Liehtausstrahlungskurve sich der Kreisform nähert, so dass die Gloolzenfläehen den gröss ten Teil des Lichtes flach gestreut abstrah len, in Verbindung mit mindestens einer, wenigstens teilweise in der Höhe der Licht quelle auf der Glocke angeordneten klaren, das Licht sehr wenig streuenden Zone, wel che sich nur soweit über den Glockenmantel erstreckt, als es zur Bildung eines von der Lichtquelle ausgehenden Raumwinkels von bestimmter Abmessung und von grösster Lichtausstrahlung erforderlich ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebil deter Beleuchtungskörper nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke inmitten der stark streuenden Zone von der Lichtquelle aus senkrecht abwärts gerichtete klare Zonen besitzt. 2. Als Breit- bezw. Flaehstrahler ausaebil- deter Beleuchtungskörper nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke inmitten der siark streuenden Zone von der Lichtquelle aus gesehen T-förmig gestaltete klare Zonen besitzt.
    <B>3.</B> Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebil- .deter Beleuchtungskörper nach Patentan- Z <B>I</B> spruch. dadurch gekennzeichnet, ;dass idie Glocke innerhalb <B>7</B> der stark streuenden Zone eine sektorförmige klare Zone be sitzt.
CH163681D 1932-07-06 1932-07-06 Als Breit- bezw. Flachstrahler ausgebildeter Beleuchtungskörper. CH163681A (de)

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