CH163719A - Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen. - Google Patents

Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen.

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CH163719A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/38Multiple capacitors, e.g. ganged
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
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    • H03G3/00Gain control in amplifiers or frequency changers
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Description


  Einrichtung zur     Lautstärkeregelung    in     Radioempfangsanlagen.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein  richtung zur     Lautstärkeregelung    in Radio  n Mittelst eines     Differen-          tialkondensators,    wie er bei dieser Einrich  tung verwendet wird, kann die Amplitude  der am Gitter einer der Röhren wirksamen  Schwingungen geregelt werden.

   Diese Rege  lungsart bietet verschiedene Vorteile gegen  über der Regelungsart, bei der die negative       Vorspannung    mindestens eines Gitters der       Ho,chfrequenzröhre        geändert    wird und weist  unter anderem den Vorteil auf, dass die so  genannte Kreuzmodulation vermieden wird,  die eine Folge des     Umstandes    ist, dass die  Röhren im gekrümmten Teil der Kennlinie  arbeiten. Es ist bereits vorgeschlagen wor  den, für die     Lautstärkeregelung    Differen  tialkondensatoren zu benutzen.

   Den bekann  ten Kondensatoren     haftet    jedoch der     Naeh-          tei.l    an, dass sie die Abstimmung des Ge  rätes beeinflussen und     :dass    die Lautstärke  schwer bis auf Null herabgesetzt werden  kann. In vielen Fällen ist eine weitgehende    Schwächung der Amplitude der eintreffen  den     Schwingungen    erforderlich, wenn zum  Beispiel der Empfänger in der Nähe eines  Senders angeordnet ist.  



  Die Erfindung besteht nun in einer  Einrichtung, die derart ausgebildet werden  kann, dass die genannten Übelstände beseitigt  sind.  



  Ein Differentialkondensator weist im all  gemeinen drei Platten auf, von denen zwei  ortsfest angeordnet sind, während die dritte  bewegbar ist. Gemäss der Erfindung ist die  Anordnung dieser Platten     nun    so, dass die  ortsfesten Platten mit der Antenne     bezw.     dem     nicht    geerdeten Punkt des Eingangs  kreises verbunden sind, während die     dritte,     zwischen den Ebenen der zwei ortsfesten       Platten    angeordnete Platte mit der Erde ver  bunden ist. Es kann auf diese Weise erzielt  werden, die Lautstärke bis auf Null einzu  stellen.

   Die bewegbare Platte kann einen       dielektrischen    Teil aufweisen, der sich zwi  schen die ortsfesten     Platten    hineinschiebt,      wenn der leitende Teil hinausgeschoben wird  und umgekehrt. Dadurch, dass dem     dielek-          trischen    Teil eine bestimmte Dicke und eine  bestimmte     Dielektrizitätskonstante    gegeben  wird, kann erreicht werden, dass die Kapa  zität zwischen einer der ortsfesten Platten  und der bewegbaren Platte ebenso schnell ab  nimmt, wie die Kapazität     zwischen    den bei  den ortsfesten Platten zunimmt und um  gekehrt. Die Summe dieser Kapazitäten  bleibt in diesem Fall stets konstant.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht den Gegen  stand der Erfindung     beispielsweise.     



       Fig.    1 stellt die Einschaltung eines Diffe  rentialkondensators der bekannten Art in den  Antennenkreis eines     Radioempfangsgerätes,     und       Fig..2    ein Ausführungsbeispiel einer er  findungsgemässen     Einrichtung    zur Laut  stärkeregelung dar;       Fig.    3 ist ein schematischer Schnitt durch  den in     Fig.    2 verwendeten Kondensator;       Fig.    4 zeigt die Ausbildung der     einzelnen     Platten des     Kondensators    nach     Fig.    3.  



  Bei der Anordnung nach     Fig.    1 ist ein       Differentialkondensator    .der bekannten Art  in den Antennenkreis     eines    Radioempfangs  gerätes eingeschaltet. Dieser Kondensator  besteht im wesentlichen aus drei Platten 1, 2  und 3, von denen die     Platte    1 bewegbar und  mit dem nicht geerdeten Punkt des Ein  gangskreises verbunden ist. Die Platte 2 ist  mit der Erde und die     Platte    3 mit der An  tenne verbunden.

   Ist die     Platte    1 derart ein  gestellt, dass die Kapazität zwischen den  Platten 1 und 3 ihren Höchstwert hat, so hat  die Kapazität     zwischen    den Platten 1 und 2  ihren     Mindestwert,    und die von der Antenne  kommenden und auf das Gitter der ersten  Röhre wirkenden Schwingungen sind somit  am stärksten. Die Lautstärke ist     in    diesem  Fall auf den Höchstwert eingestellt. Im  umgekehrten Fall hat die Lautstärke ihren       Mindestwert.    Die Lautstärke kann jedoch  nicht in allen Fällen bis auf Null gebracht  werden, da stets eine geringe Kapazität zwi  schen den Platten 1 und 3 übrig bleibt.  



  Nach     Fig.    2 ist in den     Antennenkreis    ein    Differentialkondensator eingeschaltet, durch  den der vorgenannte Nachteil vermieden  wird. In diesem Fall ist der leitende Teil 2  der bewegbaren Platte geerdet, zum Beispiel  dadurch, dass sie     unmittelbar    mit der     Erd-          klemme    des Gerätes verbunden ist. Die Ver  bindung     wird    zweckmässig möglichst kurz  gemacht.

   Die ortsfesten Platten 3 und 1  sind mit der Antenne     bezw.    dem- nicht ge  erdeten Punkt des Eingangskreises des  Empfangsgerätes     verbunden.    Die mit der  Erde verbundene Platte ist     zwischen    den  ortsfesten     Platten    bewegbar und hat zweck  mässig eine etwas grössere Oberfläche als  diese, so dass in der Nullstellung die Antenne  vollkommen von dem Eingangskreis des Ge  rätes abgeschirmt ist. Die     Lautstärkerege-          lung    darf aber auf den     abgestimmten    Ein  gangskreis keinen Einfluss haben.

   Die An  tennenkapazität ist nun im allgemeinen ziem  lich gross, und unter dieser Voraussetzung  kann der Einfluss der     Lautstärkeregelung     auf die Abstimmung klein gehalten werden,  wenn ausserdem die Bedingung     erfüllt        wird,     dass die Summe der Kapazitäten     zwischen-der          Platte    1 und dem Teil 2 und     zwischen    den  Platten 1 und 3 stets konstant bleibt.- Zu die  sem Zweck ist die bewegbare Platte mit  einem     dielektrischen    Teil 4 versehen.

   Wird  der leitende Teil 2 der bewegbaren     Platte    her  ausgeschoben, so nimmt die Kapazität .der       Platte    1 in bezug auf die bewegbare Platte  ab, während die Kapazität der Platte 1 in  bezug auf die Platte 3 zunimmt. Da jedoch  der Abstand zwischen den Platten 1 und 3  grösser als derjenige zwischen der Platte 1  und dem Teil 2 ist, so würde, wenn kein       Dielektrikum    vorhanden wäre, die Zunahme  der Kapazität zwischen den     Platten    1 und 3  kleiner als die Abnahme der Kapazität zwi  schen der     Platte    1 und dem Teil 2 sein.

   Der  mit dem Teil 2 vereinigte und als     Dielek-          trikum        wirkende    Teil 4 verringert gleichsam  den Abstand zwischen den Platten 1 und 3.  Durch richtige Wahl der     Dielektrizitäts-          konstante    und der Dicke des Teils 4 kann  erreicht     werden,    dass die Zunahme der Kapa  zität zwischen den Platten 1 und 3 ebenso      gross wie die Abnahme der Kapazität zwi  schen der Platte 1 und dem Teil     2)    ist.  



  Bei der in     Fig.    3 und 4 dargestellten  Ausführungsform des     Kondensators    ist um  die Platte 3, die mit der Antenne verbunden  ist, ein Schirm 5 angeordnet, der wie der  Plattenteil     \?    mit der Erde verbunden ist,  wodurch der Erzeugung eines Streufeldes  entgegengewirkt wird. Die     Platten    1, 3 und  die Plattenteile 2, 4 haben halbkreisförmige  Gestalt, und der Plattenteil 2 wird     zR#eck-          mässig    grösser als die Platten 1 und 3 ge  macht. Die bewegbare Platte 2, 4 ist um eine  Welle drehbar. 6 und l sind Platten aus  Isolierstoff, an denen die ortsfesten Platten  befestigt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen, mit einem Differen tialkondensator, der drei Platten aufweist, von denen zwei ortsfest angeordnet sind, während die dritte bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei ortsfesten Plat ten mit der Antenne bezw. dem nicht ge erdeten Punkt des Eingangskreises verbun den sind, während die dritte, bewegbare Platte geerdet und zwischen den Ebenen der ortsfesten Platten angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die bewegbare Platte des Differentialkondensators mit einem dielektrischen Teil versehen ist, der sich zwischen die ortsfesten Platten hin- einschiebt, wenn der leitende Teil dieser Platte hinausgeschoben wird und um gekehrt, wobei der dielektrische Teil eine solche Form und eine solche Dielektri- zitätskonstante hat, dass die Summe der Kapazitäten zwischen einer der ortsfesten Platten und der bewegbaren Platte und den ortsfesten Platten untereinander kon stant bleibt. 2.
    Einrichtung nach LTnteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Platten, der leitende und der dielekirische Teil der bewegbaren Platte des Differen- tialkondensators halbkreisförmig ausgebil det und gleichachsig in bezug aufeinander angeordnet sind, und dass die bewegbare Platte um eine durch ihren Mittelpunkt gehende Welle drehbar ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass um eine der ortsfesten Platten des Differentialkonden- sators ein leitender Schirm angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schirm mit der bewegbaren Platte elektrisch verbun den ist. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die bewegbare Platte einen grösseren Durchmesser als die von dem Schirm umgebene, ortsfeste Platte hat.
CH163719D 1931-06-12 1932-06-03 Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen. CH163719A (de)

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DE1094368B (de) * 1953-11-11 1960-12-08 Siemens Ag Als kapazitiver Spannungsteiler aufgebauter elektrischer Kondensator veraenderbarer Kapazitaet
DE1138163B (de) * 1958-04-03 1962-10-18 Matsushita Electric Ind Co Ltd Drehkondensator

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FR738236A (fr) 1932-12-22
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