CH163719A - Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen. - Google Patents
Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen.Info
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Description
Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen. Die Erfindung bezieht sich auf eine Ein richtung zur Lautstärkeregelung in Radio n Mittelst eines Differen- tialkondensators, wie er bei dieser Einrich tung verwendet wird, kann die Amplitude der am Gitter einer der Röhren wirksamen Schwingungen geregelt werden.
Diese Rege lungsart bietet verschiedene Vorteile gegen über der Regelungsart, bei der die negative Vorspannung mindestens eines Gitters der Ho,chfrequenzröhre geändert wird und weist unter anderem den Vorteil auf, dass die so genannte Kreuzmodulation vermieden wird, die eine Folge des Umstandes ist, dass die Röhren im gekrümmten Teil der Kennlinie arbeiten. Es ist bereits vorgeschlagen wor den, für die Lautstärkeregelung Differen tialkondensatoren zu benutzen.
Den bekann ten Kondensatoren haftet jedoch der Naeh- tei.l an, dass sie die Abstimmung des Ge rätes beeinflussen und :dass die Lautstärke schwer bis auf Null herabgesetzt werden kann. In vielen Fällen ist eine weitgehende Schwächung der Amplitude der eintreffen den Schwingungen erforderlich, wenn zum Beispiel der Empfänger in der Nähe eines Senders angeordnet ist.
Die Erfindung besteht nun in einer Einrichtung, die derart ausgebildet werden kann, dass die genannten Übelstände beseitigt sind.
Ein Differentialkondensator weist im all gemeinen drei Platten auf, von denen zwei ortsfest angeordnet sind, während die dritte bewegbar ist. Gemäss der Erfindung ist die Anordnung dieser Platten nun so, dass die ortsfesten Platten mit der Antenne bezw. dem nicht geerdeten Punkt des Eingangs kreises verbunden sind, während die dritte, zwischen den Ebenen der zwei ortsfesten Platten angeordnete Platte mit der Erde ver bunden ist. Es kann auf diese Weise erzielt werden, die Lautstärke bis auf Null einzu stellen.
Die bewegbare Platte kann einen dielektrischen Teil aufweisen, der sich zwi schen die ortsfesten Platten hineinschiebt, wenn der leitende Teil hinausgeschoben wird und umgekehrt. Dadurch, dass dem dielek- trischen Teil eine bestimmte Dicke und eine bestimmte Dielektrizitätskonstante gegeben wird, kann erreicht werden, dass die Kapa zität zwischen einer der ortsfesten Platten und der bewegbaren Platte ebenso schnell ab nimmt, wie die Kapazität zwischen den bei den ortsfesten Platten zunimmt und um gekehrt. Die Summe dieser Kapazitäten bleibt in diesem Fall stets konstant.
Die Zeichnung veranschaulicht den Gegen stand der Erfindung beispielsweise.
Fig. 1 stellt die Einschaltung eines Diffe rentialkondensators der bekannten Art in den Antennenkreis eines Radioempfangsgerätes, und Fig..2 ein Ausführungsbeispiel einer er findungsgemässen Einrichtung zur Laut stärkeregelung dar; Fig. 3 ist ein schematischer Schnitt durch den in Fig. 2 verwendeten Kondensator; Fig. 4 zeigt die Ausbildung der einzelnen Platten des Kondensators nach Fig. 3.
Bei der Anordnung nach Fig. 1 ist ein Differentialkondensator .der bekannten Art in den Antennenkreis eines Radioempfangs gerätes eingeschaltet. Dieser Kondensator besteht im wesentlichen aus drei Platten 1, 2 und 3, von denen die Platte 1 bewegbar und mit dem nicht geerdeten Punkt des Ein gangskreises verbunden ist. Die Platte 2 ist mit der Erde und die Platte 3 mit der An tenne verbunden.
Ist die Platte 1 derart ein gestellt, dass die Kapazität zwischen den Platten 1 und 3 ihren Höchstwert hat, so hat die Kapazität zwischen den Platten 1 und 2 ihren Mindestwert, und die von der Antenne kommenden und auf das Gitter der ersten Röhre wirkenden Schwingungen sind somit am stärksten. Die Lautstärke ist in diesem Fall auf den Höchstwert eingestellt. Im umgekehrten Fall hat die Lautstärke ihren Mindestwert. Die Lautstärke kann jedoch nicht in allen Fällen bis auf Null gebracht werden, da stets eine geringe Kapazität zwi schen den Platten 1 und 3 übrig bleibt.
Nach Fig. 2 ist in den Antennenkreis ein Differentialkondensator eingeschaltet, durch den der vorgenannte Nachteil vermieden wird. In diesem Fall ist der leitende Teil 2 der bewegbaren Platte geerdet, zum Beispiel dadurch, dass sie unmittelbar mit der Erd- klemme des Gerätes verbunden ist. Die Ver bindung wird zweckmässig möglichst kurz gemacht.
Die ortsfesten Platten 3 und 1 sind mit der Antenne bezw. dem- nicht ge erdeten Punkt des Eingangskreises des Empfangsgerätes verbunden. Die mit der Erde verbundene Platte ist zwischen den ortsfesten Platten bewegbar und hat zweck mässig eine etwas grössere Oberfläche als diese, so dass in der Nullstellung die Antenne vollkommen von dem Eingangskreis des Ge rätes abgeschirmt ist. Die Lautstärkerege- lung darf aber auf den abgestimmten Ein gangskreis keinen Einfluss haben.
Die An tennenkapazität ist nun im allgemeinen ziem lich gross, und unter dieser Voraussetzung kann der Einfluss der Lautstärkeregelung auf die Abstimmung klein gehalten werden, wenn ausserdem die Bedingung erfüllt wird, dass die Summe der Kapazitäten zwischen-der Platte 1 und dem Teil 2 und zwischen den Platten 1 und 3 stets konstant bleibt.- Zu die sem Zweck ist die bewegbare Platte mit einem dielektrischen Teil 4 versehen.
Wird der leitende Teil 2 der bewegbaren Platte her ausgeschoben, so nimmt die Kapazität .der Platte 1 in bezug auf die bewegbare Platte ab, während die Kapazität der Platte 1 in bezug auf die Platte 3 zunimmt. Da jedoch der Abstand zwischen den Platten 1 und 3 grösser als derjenige zwischen der Platte 1 und dem Teil 2 ist, so würde, wenn kein Dielektrikum vorhanden wäre, die Zunahme der Kapazität zwischen den Platten 1 und 3 kleiner als die Abnahme der Kapazität zwi schen der Platte 1 und dem Teil 2 sein.
Der mit dem Teil 2 vereinigte und als Dielek- trikum wirkende Teil 4 verringert gleichsam den Abstand zwischen den Platten 1 und 3. Durch richtige Wahl der Dielektrizitäts- konstante und der Dicke des Teils 4 kann erreicht werden, dass die Zunahme der Kapa zität zwischen den Platten 1 und 3 ebenso gross wie die Abnahme der Kapazität zwi schen der Platte 1 und dem Teil 2) ist.
Bei der in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform des Kondensators ist um die Platte 3, die mit der Antenne verbunden ist, ein Schirm 5 angeordnet, der wie der Plattenteil \? mit der Erde verbunden ist, wodurch der Erzeugung eines Streufeldes entgegengewirkt wird. Die Platten 1, 3 und die Plattenteile 2, 4 haben halbkreisförmige Gestalt, und der Plattenteil 2 wird zR#eck- mässig grösser als die Platten 1 und 3 ge macht. Die bewegbare Platte 2, 4 ist um eine Welle drehbar. 6 und l sind Platten aus Isolierstoff, an denen die ortsfesten Platten befestigt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Lautstärkeregelung in Radioempfangsanlagen, mit einem Differen tialkondensator, der drei Platten aufweist, von denen zwei ortsfest angeordnet sind, während die dritte bewegbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei ortsfesten Plat ten mit der Antenne bezw. dem nicht ge erdeten Punkt des Eingangskreises verbun den sind, während die dritte, bewegbare Platte geerdet und zwischen den Ebenen der ortsfesten Platten angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die bewegbare Platte des Differentialkondensators mit einem dielektrischen Teil versehen ist, der sich zwischen die ortsfesten Platten hin- einschiebt, wenn der leitende Teil dieser Platte hinausgeschoben wird und um gekehrt, wobei der dielektrische Teil eine solche Form und eine solche Dielektri- zitätskonstante hat, dass die Summe der Kapazitäten zwischen einer der ortsfesten Platten und der bewegbaren Platte und den ortsfesten Platten untereinander kon stant bleibt. 2.Einrichtung nach LTnteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die ortsfesten Platten, der leitende und der dielekirische Teil der bewegbaren Platte des Differen- tialkondensators halbkreisförmig ausgebil det und gleichachsig in bezug aufeinander angeordnet sind, und dass die bewegbare Platte um eine durch ihren Mittelpunkt gehende Welle drehbar ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass um eine der ortsfesten Platten des Differentialkonden- sators ein leitender Schirm angeordnet ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schirm mit der bewegbaren Platte elektrisch verbun den ist. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die bewegbare Platte einen grösseren Durchmesser als die von dem Schirm umgebene, ortsfeste Platte hat.
Applications Claiming Priority (1)
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