CH163720A - Bildzusammensetzvorrichtung für Fernsehempfänger. - Google Patents

Bildzusammensetzvorrichtung für Fernsehempfänger.

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CH163720A
CH163720A CH163720DA CH163720A CH 163720 A CH163720 A CH 163720A CH 163720D A CH163720D A CH 163720DA CH 163720 A CH163720 A CH 163720A
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Sueddeutsch Aktiengesellschaft
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Sueddeutsche Telefon Apparate
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Description


      biiazusammensetzvorricntung    nur     rernsenempianger.       Es sind bereits     Bildzusammensetzvorrich-          tungen    bekannt geworden, bei denen die  Bildzusammensetzung durch längs einer Dreh  achse unter gleichem Winkel versetzt an  geordnete Spiegellamellen in Verbindung mit  einer     linienförmigen    Lichtquelle parallel zur  Drehachse erfolgt, wobei jeder Bildzeile ein  Spiegel     zugeordnet    ist. Die Spiegel sind  gleichmässig auf den Winkelraum von 360    oder einem     ganzzabligen    Vielfachen hiervon  verteilt.

   Durch das umlaufende Spiegelsystem,  für das sich die Bezeichnung Spiegelschraube  eingeführt hat, wird die linierförmige Licht  quelle als Fläche gesehen. Die bewegte  Spiegelschraube muss daher ganz ähnliche  optische Eigenschaften aufweisen, wie eine  Zylinderlinse,     bezw.    ein Zylinderhohlspiegel.  Dies zeigt sich auch experimentell darin, dass  sich für     unverzerrte    Fernsehbilder eine ein  deutige Beziehung zwischen der     Beleuchtungs-          und    Beobachtungsentfernung und den Spiegel  schraubenabmessungen herausstellt.

      Die Aufgabe vorliegender Erfindung war  es nun, zu einem bestimmten Format des  durch den Fernsehsender festgelegten Bildes  und einer günstigen     Betrachtungs-        bezw.    Be  leuchtungsentfernung die Abmessungen der  Spiegelschraube zu finden, die ein     unver-          zerrtes    Bild liefert. Die erfindungsgemässe  Lösung sei anhand der Figuren erläutert, in  denen mit<B>81,</B>     8z,        8s    drei Stellungen einer  Spiegellamelle dargestellt sind.

   Bezeichnet  man mit a (in     Fig.    1) den Betrachtungsab  stand, der wegen der vereinfachten Ableitung  gleich dem     Lichtquellenabstand    angenommen  und deshalb als idealer Betrachtungsabstand  a bezeichnet werden soll, sind die beiden  Spiegelstellungen     Si    und     Ss    die beiden äusser  sten Stellungen, in denen das Licht der  Lichtquelle L noch in das Auge des Beob  achters     .B.    gelangen kann und bezeichnet  man den Winkel, unter dem das Bild für  den Beobachter erscheint, mit a, so ist er  gleich dem Winkel, den die beiden Spiegel-      lagen     S1    und     Ss    einschliessen.

   Aus den recht  winkligen Dreiecken lässt sich. ferner ohne  weiteres die Beziehung
EMI0002.0003  
   .  lesen. Da a klein ist, kann man für     sin   
EMI0002.0005  
    setzen, so dass sich ergibt:
EMI0002.0006  
   Soll nun  ein     z-zeiliges    Bild von der Spiegelschraube  aufgebaut werden, so muss sie mit     z-Spiegel-          lamellen    versehen sein.

   Der Aufbau einer  Bildzeile erfolgt demnach während einer Dre  hung der Schraube um den Winkel
EMI0002.0010  
    Als Beziehung zwischen Betrachtungsabstand,  Bildbreite und Zeilenzahl erhält matt dann  die Gleichung  
EMI0002.0011     
    Daraus ergibt sich die Lehre: Die Spiegel  breite muss für ein     unverzerrtes    Fernsehbild  gleich dem     27r-fachen    des idealen Betrach  tungsabstandes, geteilt durch die Zeilenzahl,  ausgeführt werden. Soll zum Beispiel ein  Fernsehbild von dem Format 100 X 84 mit  84 Zeilen und dem Betrachtungsabstand 1,2 m  gebaut werden, so errechnet sich eine Spiegel  breite von
EMI0002.0014  
   , eine Spie  gelhöhe von 7,56 cm und eine     Lamellenhöhe     von
EMI0002.0016  
   cm gleich 0,09 cm.

   Nur bei dieser  Wahl der Spiegelabmessungen ist das Bild       unverzerrt.-    Werden die     Spiegelabmessungen     grösser gewählt, so erscheinen mehrere Bilder  nebeneinander, das einzelne Bild demnach  schmäler- Bei zu kleiner Spiegelschraube ist  das Bild gegenüber dem Original verbreitert.  Die Ableitung ist für den Idealfall ausge  führt, dass     Beleuchtungs-    und Betrachtungs  entfernung gleich gross sind.  



  Zur allgemeinen     Spiegelsehraubenformel     mit verschieden grossen Abständen des Be  trachters und der Lichtquelle von der Spiegel  schraube gelangt man durch folgende Über  legung:  Die Spiegelschraube gibt, wie der Versuch  zeigt, eine     linienförmige    Lichtquelle als Fläche    wieder. Sie zeigt also den gleichen Effekt,  wie ein konkaver Zylinderspiegel. Für diesen  gilt nach bekannten, optischen Gesetzen  
EMI0002.0022  
   wenn mit     d,    der Betrach  tungsabstand, mit 12 der     Lichtquellenabstand     und. mit f die Brennweite des     optischen     Mittels bezeichnet wird.

   Da diese Gleichung  auch für den abgeleiteten Spezialfall gilt, für  den     1i   <I>-</I> 12=<I>a,</I> ist, so ist  
EMI0002.0027     
    Schreibt man die weiter oben abgeleitete  Gleichung
EMI0002.0028  
   und multipliziert beide  Seiten der Gleichung mit
EMI0002.0029  
   so erhält man  -
EMI0002.0030  
   daher ist  
EMI0002.0031  
    Da
EMI0002.0032  
   eine Konstante ist, so folgt aus  der abgeleiteten Gleichung, dass eine Ver  grösserung des einen Wertes     l1    eine Ver  kleinerung des Wertes     G2    und umgekehrt zur  Folge hat.  



  In     Fig.    2 ist der Fall Betrachtungsab  stand     1i         <    <I>a</I> gezeichnet. Die Beleuchtungs  entfernung 12 ist dann grösser als     a.    Die  Bildhelligkeit ist aus diesem Grunde kleiner.  In umgekehrtem Falle ist zwar die Bild  helligkeit eine grössere, wegen der grösseren  Betrachtungsentfernung aber die Deutlichkeit  des Bildes geringer.  



  Soll eine Spiegelschraube mit mehreren  Ganghöhen konstruiert werden, bei der also  die Spiegellamellen über einen Winkel grösser  als 360   verteilt sind, so ergeben sich grössere  Spiegelabmessungen. Für obiges Beispiel eines       84-Zeilenbildes    vom Format 100     >G    84 mm  sei beispielsweise eine     Dreifachspiegelschraube     zu bauen. Der Winkel, den aufeinander  folgende Spiegel miteinander einschliessen,  beträgt
EMI0002.0042  
   ; b wird demnach  
EMI0002.0043     
      die Bildhöhe
EMI0003.0001  
   = 22,6 cm; die     La-          wellendicke    mm.

   Bei einer     n-fach-          Spiegelschraube   
EMI0003.0006  
   können also die Bildbreite  und Bildhöhe     n-mal    so gross gewählt werden,  wie bei einer     Einfachspiegelschraube.     



  Wird die Spiegelschraube in der ange  gebenen Weise ausgeführt, so wird die ge  samte Spiegelbreite gerade für die Bildzu  sammensetzung ausgenützt. Es wird also die  Spiegelbreite gleich der Bildbreite. Die Höhe       bezw.    Dicke einer Spiegellamelle wird gleich  der Bildhöhe, dividiert durch die Zeilenzahl,  da in dieser Richtung keine Verzerrungen  auftreten.     Da.im    Sender     Bildpunkthöhe    und       Bildpunktbreite    gleich gross gewählt werden,  ist bei einer Spiegelschraube das Verhältnis  von     Lamellenhöhe    zu     Lamellenbreite    gleich  dem     Verhältnis    von Zeilenzahl zu Bildpunkt  zahl des Senders.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bildzusammensetzvorrichtung für Fern sehempfänger, bei der jeder Bildzeile ein Spiegel zugeordnet ist und die einzelnen Spiegellamellen nebeneinander längs einer Drehachse angeordnet und in gleichen Win- kelabständen über den Drehbereich verteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegel breite gleich denn 2 n 7r-fachen der idealen Betrachtungsentfernung geteilt durch die Zeilenzahl ausgeführt ist.
    UNTERANSPRUCH: Bildzusainmensetzvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der gewählte Betrachtungsabstand li und die gewählte Beleuchtungsentfernung 12 durch die Beziehung EMI0003.0021 verknüpft sind, bezw. dass die Summe der reziproken Werte von Betrachtungs- und Beleuchtungsentfer nung gleich dem zweifachen des reziproken Wertes der idealen Betrachtungsentfernung ist, so dass das Verhältnis von Breite zu Höhe der Spiegelschraube gleich dem Ver hältnis von Bildbreite zu Bildhöhe ist, und dass das Verhältnis von Höhe zur Breite der optisch wirksamen Lamellenfläche gleich dem Verhältnis von Zeilenzahl zu Bildpunktzahl ist.
CH163720D 1931-08-05 1932-07-18 Bildzusammensetzvorrichtung für Fernsehempfänger. CH163720A (de)

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DE163720X 1931-08-05

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