CH163756A - Selbsttätige Streckenblockanlage mit Folgeabhängigkeit. - Google Patents

Selbsttätige Streckenblockanlage mit Folgeabhängigkeit.

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CH163756A
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Akt Ges Fuer Feld-Und K Koppel
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Akt Ges Fuer Feld Und Kleinbah
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Description


  Selbsttätige     Streckenblockanlage    mit Folgeabhängigkeit.    Vorliegende Erfindung betrifft eine  selbsttätige     Streckenblockanlage    mit     Folge-          abhängigheit.     



  Die Verhältnisse im selbsttätigen Block  betrieb bedingen, wie im handbetätigten Be  trieb, die Abhängigkeit     zwischen    den ein  zelnen     aufeinanderfolgenden    Blockabschnit  ten. Es wird allgemein die Folgeabhängig  keit verlangt, dass der Wechsel des rücklie  genden     Signals    auf "Fahrt" nach Verlassen  der Strecke durch den Zug erst dann ein  treten darf, wenn das nächste, den Zug     dek-          kende        Signal        ordnungsgemäss    auf     "Halt"    ge  wechselt hat. Ebenso soll das Signal des  rückliegenden Abschnittes erkennen lassen,  ob das vorliegende Signal stromlos ist.  



  Bei den meisten Anlagen wird die Block  strecke     mitihren        beidenisoliertenFahrschienen     mit     niedergespanntem    Wechselstrom gespeist,  wodurch bei unbesetzter und intakter Block  strecke ein direkt oder über einen besonderen  Relaistransformator an die Schienen ange-         schlossenes    Blockrelais seinen Anker anzieht  und dadurch entsprechende Fahrt- und Halt  stromkreise steuert.

   Um die Abhängigkeit  der Signale der einzelnen Blockstrecken un  tereinander zu erreichen, wurde vorgeschlagen,  durch den     Signalen    zugeordnete Relais, .deren  Wicklung von den     Signallampenströmen    des  zugehörigen Signals erregt wird, die Gleis  speisung nach rückwärts zu beeinflussen, so  dass zum Beispiel beim     Stromloswerden    eines  Signals und dadurch Verschwinden des Si  gnalbildes .das     riickliegende    Signal infolge  Abfallen des     Blockrelaisankers    selbsttätig auf       "Halt"    wechselt, wodurch immer eine Zug  deckung gewährleistet ist.  



  Diese sogenannten     Kontrollapparate    mit  ihren beweglichen Teilen sind naturgemäss  dauernder Wartung und Beaufsichtigung  unterworfen, zumal sie im Regelbetrieb Ver  sager nicht ausschliessen.  



  .Meist wird die erwünschte Abhängigkeit  zwischen den einzelnen aufeinanderfolgenden      Blockabschnitten     dadurch    erreicht, dass das  Blockrelais sich beim Abfallen selbst ab  schaltet. Das Blockrelais ist dann nicht mehr  imstande, ohne weiteres anzuziehen, wenn .der  Isolierabschnitt von Zugachsen geräumt ist.  Diese     Unterbrechung    des     Relais-Stromkreises     wird durch eine besondere Leitung längs der  Blockstrecke zum nächsten vorliegenden Si  gnal dann überbrückt, sobald im vorliegenden  Signal das     Haltlicht    erschienen ist und durch  Anziehen eines besonderen Magnetes diese  Anstossleitung geschlossen wird.

   Abgesehen  von dem hierdurch bedingten Mehraufwand  an Material usw. sind Versager durch Lei  tungsbruch,     Kurzsehluss    und ähnliches nicht  ausgeschlossen, wobei ausserdem Vorsorge zu  treffen ist, dass der vom vorliegenden auf  "Halt" gegangenen Signal ausgesandte  Steuerimpuls für .den     Signalwechsel    auf       "Fahrt"    am rückliegenden Signal durch  Hilfsmittel erst dann wirksam werden kann,  wenn der Zug den betreffenden zwischen bei  den     erwähnten        ;Signalen    liegenden Gleisab  schnitt mit allen Achsen geräumt hat.  



  Diese Nachteile werden nun     durch    die  vorliegende Erfindung vollständig vermieden.  Sie ist gekennzeichnet durch einen der Block  strecke zugeordneten     Gleisspeisetransforma-          tor,    dessen Primärwicklung im Stromkreis  desjenigen Signals eingeschaltet ist, welches  der in     bezug    auf die genannte Blockstrecke  vorliegenden Blockstrecke zugeordnet ist  (vorliegendes Signal) und dessen Sekundär  wicklung die erstgenannte (rückliegende)       G,leisstreck-e    speist, um dadurch das Signal  der erstgenannten Blockstrecke (rückliegen  des Signal) in Abhängigkeit von den Signal  strömen in dem der vorliegenden Blockstrecke  zugeordneten     Signal    selbsttätig zu steuern.  



  Da gemäss der Erfindung die     Speisung     der Blockstrecken des Gleises zur Steuerung  der den Blockstrecken zugeordneten     Signale     durch einen Transformator erfolgt, so kann  die Verwendung von den     genannten    empfind  lichen Kontrollapparaten mit beweglichen  Teilen in Wegfall kommen.

   Auch kann dank  der Erfindung die Anordnung einer beson  deren Anstossleitung überhaupt vermieden    werden, indem die erforderliche Folgeab  hängigkeit zwischen den aufeinander     folg,@ii-          den    Blockstrecken über das Gleis ohne be  sondere Leitung herbeigeführt wird,     indem     man den Anstossstrom statt über eine A     ii-          stossleitung    über die isolierten Fahrschienen  führen kann.     Dadurch    wird zugleich erzielt,  dass der Anstoss vom vorliegenden Haltsignal  auf das rückliegende Signal erst dann wirk  sam wird, wenn der Zug den betreffenden  Gleisabschnitt mit der letzten Achse ge  räumt hat, indem bis zu diesem Augenblick  die beiden Fahrschienen kurzgeschlossen  sind.

    



  In der Zeichnung sind Schemata von ver  schiedenen Ausführungsbeispielen des Erfin  dungsgegenstandes     gezeigt.     



       Fig.    1 ist ein .Schema mit einfachem       Gleisspeisetransformator,          Fig.    2 ein Schema, bei dem ein Gleis  speisetr.ansformator mit     Anzapfungen    ver  wendet ist, während       Fig.    3 und 4 die     Verwendung    von be  sonderen Blockrelais zur     Steuerung    der Si  gnallampen zeigen.  



  Bei der     Anlage    gemäss dem Schema nach       Fig.    1 ist in der Zuleitung zu den Signal  lampen F und H jeder Blockstrecke die Pri  märwicklung eines Transformators B einge  schaltet, dessen Sekundärwicklung an .den  beiden     isolierten    Fahrschienen     i,    und     i2    an  geschlossen ist. Bei brennender     "Fahrt"-(F)     oder     .,Halt"-Lampe    (H) wird infolge des  durch die Primärwicklung des Transforma  tors fliessenden .Signalstromes eine     Spannung     in der     Sekundärwicklung    erzeugt, welche die  rückliegende Blockstrecke mit niedergespann  tem Blockstrom versorgt.

   Der Signalwechsel  erfolgt in bekannter Weise     mittelst    eines im       Fahrtlampenstromkreis    vorgesehenen Schal  ters s. Bei geschlossenem Schalter s leuchtet  die Fahrtlampe F auf, während die Halt  lampe H dunkel ist. Bei geöffnetem .Schalter  s leuchtet die     Haltlampe    H auf. Die Betäti  gung des Schalters s erfolgt     in    nicht gezeich  neter Weise mittelst eines     Blockrelais    M,  dessen Wicklung über einen Relaistransfor  mator C durch die Gleisspannung     erregt    wird.      Bei erregtem Relais M zieht derselbe seinen  Anker an und schliesst dadurch den Signal  schalter s, so dass die Fahrtlampe auf  leuchtet.  



  In     Fig.    1 ist eine ganze Blockstrecke I  dargestellt und links und rechts davon die  Enden des     benachbarten    Abschnittes. Leuch  tet die     "Fahrt"-Lampe    F, der Blockstrecke I  auf, so darf ein Zug in diese Strecke in  Pfeilrichtung einfahren. Beim Einfahren  der ersten Zugachse in die Strecke I werden  die     beiden    Fahrschienen     i,        i2    praktisch wider  standslos miteinander verbunden. Der zum  betreffenden Signal zugehörige Blockrelais  anker fällt ab und öffnet dadurch den Signal  schalter s, so dass die     "Halt"-Lampe        Hl    zum  Aufleuchten gebracht wird.

   Beim Einfahren  des Zuges in die darauf folgende Block  strecke     II    erfolgt in gleicher Weise der     Si-          gnalbildwechsel    des betreffenden Signals. Die  beiden: Fahrschienen     il    und     i.    bleiben kurz       geschlossen    und das rückliegende     .Signal     bleibt daher in der     "Halt"-Stellung,    bis die  letzte Zugachse die Blockstrecke I verlassen  hat.

   Ist der Zug ganz in die Strecke     II    über  gefahren, so erhält das Blockrelais     M,    der  rückliegenden Blockstrecke I wieder Span  nung, der Relaisanker wird angezogen und       dadurch    der zugehörige Signalschalter s wie  der geschlossen, so dass die betreffende       "Fahrt"-Lampe    F, nun wieder aufleuchtet  und die     "Halt"-Lampe        Hl    erlischt.

   Bei all  fälliger     Ausserbetriebsetzung    des Signals der  vorliegenden Strecke     II    wird der Gleisspeise  transformator B, der Blockstrecke I strom  los, und zwar ohne Betätigung eines Kon  taktes, so dass bei der Strecke I sofort ein       Signalbildwechsel    von     "Fahrt"    auf     "Halt"     eintritt, wodurch die Störung im vorliegen  den Signal angezeigt wird.  



  Die Summe der Spannungsabfälle am       Transformator    B und an der Signallampe ist  gleich der gesamten     Wirkspannung.    Da der  Strom über den Transformator B und die  Lampe F     bezw.    H gleich ist, so     verhalten     sich, weil Blindleistungen nicht in Frage  kommen, diese Spannungsabfälle zueinander  wie die entsprechenden Wirkleistungen. Ist    zum Beispiel die Wirkleistung des Transfor  mators B gleich 30 Watt, die der Lampe H  gleich 60 Watt, so     beträgt    die     primärseitige     Klemmenspannung am Transformator B bei  einer gesamten Wirkspannung von 120 Volt  40 Volt, die Klemmenspannung der Lampe  H dagegen 80 Volt.

   Da die .durch den Trans  formator B nach rückwärts über das Gleis  zu übertragende Leistung auch unter Berück  sichtigung aller eintretenden Verluste klein  im Verhältnis zur     Signallampenleistung    ist,  so ist auch seine primäre Spannung verhält  nismässig klein. Diese wird annähernd Null  und die     Signallampenspannung    fast gleich  der     Metzspannung,    wenn ein Zug die rück  liegende Blockstrecke besetzt und die beiden  isolierten Fahrschienen     i,    und     i,,,    miteinander  praktisch     wiederstandslos    verbindet und da  durch den Transformator sekundärseitig  kurzschliesst.

   Hierbei erhalten die Signal  lampen ihre Nennspannung, während sie  sonst mit Unterspannung brennen und da  durch geschont werden.  



  Bei der Anlage nach     Fig.2    liegt die Sekun  därwicklung des     Gleisspeisetransformators    B       wiederum    am Ende des Abschnittes und  speist über die beiden isolierten Fahrschienen       il    und     L    den Relaistransformator A. Die  Primärwicklung des     Transformators    B ist  nun in der Weise an die über die Lampen       H=    und     F2    verlaufenden Signalstromkreise  angeschlossen,     dass    der     "Fahrt"-Strom    eine  kleinere, der     "Halt"@Strom    dagegen eine  grössere Anzahl von Windungen durchfliesst.

    Bei     entsprechender    Wahl der     Windungs-          zahlen    wird das rückliegende Relais M nur  anziehen, wenn vorwärts das Haltsignal er  schienen ist, dagegen abgefallen bleiben, falls  vorwärts infolge einer Störung das Fahrt  signal nicht verschwunden sein sollte. 'Wech  selt dagegen wieder das Signal von "Halt"  auf     "Fahrt",    so wird auch bei nunmehr ge  ringer Gleisspannung der Relaisanker fest  gehalten.  



  Im selbsttätigen     Blockbetrieb    wurden bis  her gewöhnliche Blockrelais verwendet, die  direkt oder über einen besonderen Relais  transformator an .das isolierte Gleis ange-           schlossen    sind und deren     Anker    also abfällt,  sobald ein Zug die Blockstrecke besetzt und  dadurch die beiden isolierten Fahrschienen  miteinander praktisch widerstandslos verbin  det. Durch besondere Vorkehrungen, wie An  stossleitungen und andere wurde erreicht, dass  der Anker erst wieder anzieht, sobald vor  wärts das Haltsignal erschienen ist, um damit  eine     stetige    Deckung des Zuges h     erbeizu-          führen.     



  Während für diese Zwecke bisher meist  besonders empfindliche teuere Relais ange  wendet werden mussten, um mit niedrigster  Energieentnahme aus dem Gleis auszukom  men und trotzdem eine zuverlässig arbeitende  Einrichtung zu haben, wird nun eine neue  Schaltung in Vorschlag gebracht, welche es  ermöglicht, in Verbindung mit der erfin  dungsgemässen Anlage gewöhnliche elektro  magnetische Relais mit Erfolg anwenden zu  können.  



  Der Grundgedanke liebt darin, dass das  Gleisrelais nicht nur mit geringstem Energie  aufwand seinen Anker anziehen soll, son  dern es soll diesen auch nachher bei starker       Verringerung    der Gleisspannung noch mit  Sicherheit festhalten. Wenn die Gleisspan  nung, wie vorstehend beschrieben, von dem  Zustand des vorliegenden Signalbildes ab  hängt, so ist hierdurch die Möglichkeit ge  geben, eine sichere Folgeabhängigkeit unter  Aufwand einfachster Mittel zu erreichen.  



  Die     Konstanten    der elektromagnetischen  Relais sind bei abgefallenem und angezo  genem Anker verschieden. Der Unterschied       richtet    sich hauptsächlich nach dem Luftspalt  des Ankers in abgefallenem Zustand. Wäh  rend der Blindwiderstand der     Zugspulebeiab-          gefallenem    Anker verhältnismässig klein ist.  nimmt er beim angezogenen     Anker    hohe  Werte an.

   Trotzdem     lässt    sich dieser verän  derliche Blindwiderstand voll     auskompensie-          ren,    wenn vor die Zugspule     ein    entsprechen  der Blindwiderstand     entgegengesetzten    Vor  zeichens geschaltet wird, dessen Wert sich  selbsttätig mit dem Anziehen des Relais  ankers auf den richtigen Wert einstellt. Dies  kann durch einen Relaiskontakt geschehen,    der entweder eine vorgeschaltete     Kapazität     beim Anziehen durch Öffnung verkleinert  oder durch Schliessung eine vorgeschaltete  Drosselspule unwirksam macht.

   Im letz  teren Falle müsste die Drosselspule     .eine          Induktivität    besitzen, die gleich ist der Dif  ferenz der     Induktivitäten    der Zugspule bei  angezogenem und abgefallenem Anker.  



  Ist diese Kompensation vollkommen, so  ist die Wattaufnahme zum Anziehen und  Festhalten des Ankers ein Minimum. Der       Wechselstrommagnet    arbeitet dann genau  wie ein Gleichstrommagnet, der, einmal an  gezogen, seinen Anker mit wesentlich ver  minderter Spannung festhält.  



  In den     Fi.g.    3 und 4 sind zwei Aus  führungsbeispiele von Anlagen mit solchen  Relais angegeben. Der Magnet M erhält über  einen Transformator     g    und die beiden iso  lierten Fahrschienen il und     i.    Strom, wenn  der     Gleisspeisetransformator    B über die eine  oder andere primäre     Anzapfung    erregt ist.

    Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3 ist  der bei abgefallenem Anker zunächst niedrige  Blindwiderstand des     Relaismagnetes    kompen  siert durch die beiden parallel geschalteten  Kondensatoren     C#.    1 und     C3    2, da der Schal  ter     S,    bei abgefallenem Relaisanker geschlos  sen ist.

   Zieht der Anker des     Blockrelais    M  an, so ändert sich bis zu einem bestimm  ten Grenzwert sein     (induktiver)    Blindwider  stand, während durch gleichzeitige Öffnung  des Kontaktes     SZ    der Zusatzkondensator     C,    2  abgeschaltet und dadurch die     vorgeschaltete     Kapazität auf einen, der     Induktivität        .der     Zugspule     111    angepassten Wert gebracht wird.

    Ähnlich wie bei     Gleichstrommagneten    ist  man nun in der Lage, die Sekundärspan  nung des Relaistransformators A auf     einen     verhältnismässig niedrigen Wert herabzu  setzen, wobei der Anker des Relais M immer  noch mit genügender Zugkraft festgehalten       wird.     



  Um den Anker des Relais M anzuziehen,  ist wie bei Gleichstrommagneten zur Erzeu  gung der erforderlichen Zugkraft eine be  stimmte Spannung notwendig, die über die  beiden isolierten Fahrschienen von den Gleis-           speisetransformator    dann geliefert wird,  wenn die Signallampe H leuchtet und da  durch (bei der höheren     Ampere-Windungs-          zahl    des     Gleisspeisetransformators    B) eine  genügend hohe Gleisspannung vorhanden ist.

    Wird die     "Halt"-Signallampe    H durch  Schliessendes Kontaktes<B>8,</B> gelöscht, während  gleichzeitig das     "Fahrt"-Signal    F erscheint,  so sinkt die Gleisspannung entsprechend .der  nunmehr verminderten     Amperewindungszahl     auf einen niedrigen Wert, der ausreicht, den  Ankerdes Relais M festzuhalten. Auf diese  Weise ist erreicht, bei selbsttätigen Strecken  blockanlagen ein gewöhnliches elektromag  netisches Relais anwenden zu können, dessen  Anstoss und Festhaltung von stark abwei  chenden Gleisspannungen abhängig gemacht  wird.  



  Bei der Ausführungsform nach der       Fig.    4 liegt ein Kondensator     C3    und eine  Drosselspule     D,    in Reihe mit dem     Relais          t11.    Die Drosselspule     D3    ist bei angezogenem       Relai,ganker    kurzgeschlossen, so dass auch  hierdurch eine Kompensation der Blindwider  stände bei abgefallenem und angezogenem  Zustand des Relaisankers erzielt wird. Die  Funktion in Zusammenhang mit der übrigen  Schaltung ist dieselbe wie vorher.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbsttätige Streckenblockanlage mit Folgeabhängigkeit, gekennzeichnet durch einen der Blockstrecke zugeordneten Gleis speisetransformator, dessen Primärwicklung im ,Stromkreis des Signals eingeschaltet ist, welches der in bezug auf die genannte Block strecke vorliegenden Blockstrecke zugeordnet ist und dessen Sekundärwicklung die erstge nannte Blockstrecke speist, um dadurch das Si.-nal der erstgenannten Blockstrecke in Ab hängigkeit von den Signalströmen in der vorliegenden Blockstreeke zugeordneten Si gnal selbsttätig zu steuern. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Selbsttätige Streckenblockanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass sämtliche Signallampen des der vorliegen- den Blockstrecke zugeordneten ,Signals über die Primärwicklung des Gleisspeise transformators gespeist werden, so dass bei Erlöschen aller Signallampen die Speisung der rückliegenden Blockstrecke aufhört und dass dadurch das rückliegende Signal auf "Halt" wechselt. 2.
    Selbsttätige Streckenblockanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die von dem Gleistransformator (B) auf das Gleis (ii, i2) aufgedrückte Span nung vom Zustand des vorliegenden Si gnals (F, H2) abhängig ist, wobei zur Steuerung des rückliegenden Signals ein Relais (M) dient, dessen Anker nur an gezogen wird, wenn Haltstram am vor liegenden Signal (F2, H2) fliesst, während bei leuchtendem "Fahrt"-Signal (F2) der Anker nur festgehalten wird. 3.
    Selbsttätige Streckenblockanlage nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Signal ströme für "Fahrt" und "Halt" im vor liegenden Signalstromkreis über eine ver schiedene Anzahl von Primärwindungen (a, <I>b)</I> der Gleisspeisetransformatoren <I>(B)</I> fliessen. 4.
    Selbsttätige Streckenblackanlage nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass ein elektromag netisches Relais vorhanden, ist, wobei in Reihe mit der Relaiszugspule ein Blind widerstand (C31, C3 2; C3, D3) geschaltet ist, dessen Wert sich beim Anziehen und Abfallen des Relaisankers selbsttätig ein stellt, um den veränderlichen Blindwider stand der Relaiszugspule mindestens an nähernd zu kompensieren. 5.
    Selbsttätige Streckenblockanlage nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die selbst tätige Einstellung des Blindwiderstandes durch einen Schalter (S,) erfolgt, der durch das Relais (M) betätigt wird.
CH163756D 1931-09-25 1932-02-19 Selbsttätige Streckenblockanlage mit Folgeabhängigkeit. CH163756A (de)

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