CH163780A - Eisenloser Induktionsofen. - Google Patents

Eisenloser Induktionsofen.

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CH163780A
CH163780A CH163780DA CH163780A CH 163780 A CH163780 A CH 163780A CH 163780D A CH163780D A CH 163780DA CH 163780 A CH163780 A CH 163780A
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CH
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Inventor
Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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Description


  Eisenloser     Induktionsofen.       Es hat sich     gezeigt,    dass es bei Induk  tionsöfen gemäss dem Patentanspruch des       13auptpatentes    äusserst wichtig ist, wie der       Abschirmmantel    in bezug auf die Spule an  gebracht ist. Lediglich mit Rücksicht auf  die     Abschirmwirkung    wäre es am günstig  sten, den     Abschirmmantel    möglichst eng um  die Spule herumzulegen.

   Dabei wachsen aber  die Verluste des Ofens durch die Abschir  mung, insbesondere von einem bestimmten  Durchmesserverhältnis von     Abschirmmantel     und Spule an sehr     stark,    so dass man einen  gewissen Abstand     zwischen    Spule und Ab  schirmmantel mit Rücksicht auf die Wirt  schaftlichkeit des Ofenbetriebes nicht unter  schreiten darf. Anderseits kann man den Ab  schirmmantel nicht beliebig weit von der  Spule abrücken, weil dadurch die Abmes  sungen des Ofens wachsen, so dass die ganze  Anlage unrentabel werden kann. Abgesehen  von der Verteuerung des Ofens vergrössern  sich dabei die Wärmeverluste infolge stärke  rer Wärmeabstrahlung.

   Die Erfindung be-    zweckt nun, das Verhältnis zwischen dem  Durchmesser des     Abschirmmantels    und dem  Durchmesser der Spule, so zu wählen, dass  bei noch günstigen Ofenabmessungen erträg  liche     Abschirmverluste    erzielt werden. Als  Durchmesser des     Abschirmmantels    und  Durchmesser der Spule seien die bis     Mitte     Mantelwandung und     die    bis Mitte Spulen  querschnitt gehenden Durchmesser verstan  den. Nach der     Erfindung    beträgt das gün  stigste Verhältnis des Durchmessers     des    Ab  schirmmantels zum Durchmesser der Spule  1,3 bis 2,2.

   Bei Verwendung eines     Abschirm-          mantels    aus Kupfer wählt man dieses Ver  hältnis vorteilhaft zwischen 1,5 und 1,8.  



  Die     Erfindung    wird anhand der Zeich  nung beispielsweise näher erläutert. Es  stellen dar:       Fig.    1 einen senkrechten     Schnitt    durch  einen eisenlosen Induktionsofen,       Fig.    2     eine        perspektivische    Ansicht des  selben,       Fig.    3 eine Kurve, welche die Energie-           verluste    im     Abschirmmantel    in Abhängigkeit  von dem genannten     Verhältnis    darstellt.  



  Nach     Fig.    1 ist der das zu schmelzende  Metall 14 aufnehmende Tiegel 10 aus hitze  beständigem Baustoff von einer den Schmelz  tiegel konzentrisch umschliessenden Primär  spule 11 umgeben. Wenn die Primärspule  über die Anschlüsse 12 und 13 an eine  Wechselspannung gelegt wird, .so werden in  folge des dadurch gebildeten magnetischen  Wechselfeldes in dem Schmelzgut Wirbel  ströme erzeugt, die die Erwärmung der  Charge bewirken.  



  Der Topf 15 aus Eisen oder     Stähl,    wel  cher zur Erhöhung der Betriebssicherheit des  Ofens dient und beim Bruch des Tiegels das  flüssige Schmelzmetall aufzunehmen hat so  wie die übrigen     Konstruktionsteile    des Ofens,  welche aus magnetischem Baustoff bestehen,  werden vor einer Erwärmung durch Wirbel  ströme dadurch den zylindrischen     Abschirm-          mantel    16 geschützt, welcher aus     unmagne-          tischem,    elektrisch gut leitendem Baustoff,  wie     Kupfer    oder Aluminium, hergestellt ist.  Im vorliegenden Beispiel befindet sich auch  über dem Boden des Topfes 15 eine abschir  mende Schicht.

   Die W     andungsstärke    des Ab  schirmmantels wird zweckmässig umgekehrt  proportional der     Quadratwurzel    aus der  Frequenz, der     Permeabilität    und der Leit  fähigkeit des     Abschirmmaterials    ausgeführt.  Anderseits muss die     Abschirmwandung    -so  stark sein, dass eine unzulässig hohe Tempe  ratursteigerung des     Abschirmmaterials    in  folge der Energieaufnahme vermieden wird.  



  Im übrigen bedeuten 17     ein    wärmeisolie  rendes     Mauerwerk,    18     eine        Zwischenschicht     aus Zement. Der Schmelztiegel ist in einer  Schicht 19 aus hitzebeständigem Kitt ge  lagert, welche sich auch zwischen dem       Schmelztiegel    und den Windungen der Pri  märspule erstreckt. Der obere Teil des Ge  häuses ist durch kreisringförmige Deckel 20  und 21 abgeschlossen, die aus hitzebestän  digem Baustoff, zum Beispiel Asbest, be  stehen. Die     Ringe    20 und 21 sind bei 22 ver  schraubt und in gewissen Abständen vonein  ander durch Winkeleisen 23 relativ zum Ge-         häuse    festgelegt.

   Ein Überbau     2'4    aus hitze  beständigem Werkstoff ist auf der     einen    Seite  mit einer     Offnung    25 versehen, durch welche  die Metallschmelze durch Neigen des Tiegels  10 herausgelassen werden kann. Die     Kühl-          mittelanschlüsse        2'6    und 27 sind bei     2$    durch  die     Seitenwandung    des Ofengehäuses hin  durchgeführt. Der     elektrische    Anschluss an  die Enden 12 und 13 der Primärwicklung er  folgt mittelst Klemmen 30, die elektrisch iso  liert gegeneinander sowie gegen die untere  Wandung des     Gehäuses    sind.  



  In     Fig.    3 sind das Verhältnis des Durch  messers des     Abschirmmantels    zum Durch  messer der Spule als Abszisse und der  Energieverlust im     Abschirmmantel    als Ordi  nate aufgetragen. Aus der Kurve geht her  vor, dass für den Fall, dass bei gegebenem  Durchmesser der Primärspule der Durch  messer des     Abschirmmantels    kleiner wird,  der Energieverlust im     Abschirmmantel     wächst. Von einem kritischen Wert ab neh  men diese Verluste sehr stark zu, so dass die  Kurve von dieser Stelle - Punkt A in       Fig.    3 - ab, scharf nach     oben    abgebogen ist  und sich eine Art Knie an der kritischen  Stelle A bildet.  



       Zweckmässig    gibt man dem Durchmesser  des     Abschirmmantels    einen um wenig grösse  ren Wert als den durch den kritischen Punkt  A bedingten, so dass man sich also auf der       Kurve        etwas    unterhalb des Knies befindet.  Am günstigsten für das genannte     Verhältnis     hat sich ein Wert erwiesen, der innerhalb der  Grenzen von 1,3 bis 2,2 liegt. Dabei beläuft  sich der Energieverlust im     Abschirmmantel     auf     etwa    3 bis 10% der gesamten Energiezu  fuhr zum Ofen.  



  Bei einem kleineren eisenlosen     Induktions-          erwKrmungsofen,    der mit einer Frequenz von  960 Perioden arbeitet und eine Wandstärke  hat, die etwas grösser als die lediglich mit  Rücksicht auf eine zuverlässige     Absehirm-          wirkung    bedingte ist und ein Verhältnis der  Durchmesser von 1;5 besitzt, beträgt der  Energieverlust im     Abschirmmantel    ange  nähert 6 %. Wenn die Eisen-     bezw.    Stahlbau  teile des Ofens ungeschützt blieben, dann      würde der prozentuale Energieverlust in die  sen Teilen um ein Vielfaches grösser sein.  



  Anderseits ergeben sich mit einem derart       dimensionierten        Abschirmmantel    durchaus  .zweckmässige Ofenabmessungen. Der Ofen  kann also auf diese Weise gleichzeitig mit  gutem elektrischen Wirkungsgrad und mit  praktisch zweckmässigen Abmessungen aus  gerüstet werden. Der Ofen ist nach     Fig.    2  auf einem Rahmenwerk gelagert, um das  Kippen und Ausgiessen zu erleichtern. An  zwei gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses  sind Stabeisen 35 und 36 beispielsweise durch       Schweissen    mit diesem verbunden, welche  etwa in der Mitte des Ofens mittelst Zapfen  37 in Lagern 38 sich frei drehen können,  welche von dem Rahmenwerk 39 getragen  werden.

   Der Ofen kann beim Ausgiessen der  Charge mittelst eines Hakens 41 und der  Zugstangen 42 an den Stabeisen 35 und 36  angehoben und gekippt werden. Um das Aus  giessen der Schmelze weiter zu erleichtern,  sind die obern Enden der Stabeisen 35 und  36 mit Zapfen 43 versehen, welche sich in  Lagerstellen 44 des Rahmenwerkes 39 ein-    legen und ein weiteres Kippen des Ofens um  diese Zapfen ermöglichen. Der Ofen ist mit  einer     Wechselstromquelle    durch Leitungen  45 und 4:6     verbunden,    die mit den Anschluss  klemmen 30 gemäss     Fig.    1 in Verbindung  stehen, wenn sich der Ofen in seiner verti  kalen     Stellung    befindet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Eisenloser Induktionsofen nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis des Durchmessers des Abschirmmantels zum Durchmesser der Spule grösser als 1,3, jedoch kleiner als 2,.2 ist. UNTERANSPRUCH: Induktionsofen nach Patentanspruch, da durch gekenzeichnet, dass der Abschirmman- tel aus Kupfer besteht und das genannte Ver hältnis grösser als 1,5, jedoch kleiner als 1,8 ist.
CH163780D 1930-05-28 1932-06-02 Eisenloser Induktionsofen. CH163780A (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US135142XA 1930-05-28 1930-05-28
US136964XA 1931-07-01 1931-07-01
CH155259T 1932-06-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH163780A true CH163780A (de) 1933-08-31

Family

ID=33555850

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CH163780D CH163780A (de) 1930-05-28 1932-06-02 Eisenloser Induktionsofen.

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