CH163932A - Bildmessgerät, dessen Bildhaltekammer als Einzelkammer ausgebildet ist. - Google Patents

Bildmessgerät, dessen Bildhaltekammer als Einzelkammer ausgebildet ist.

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CH163932A
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      Bildinessgerät,    dessen     Bildhaltekammer    als Einzelkammer     ausgebildet    ist.    Die     Erfindung    betrifft ein     Bildmessgerät,     dessen     Bildhaltekammer    als Einzelkammer  aus     -ebildet    und mit einem Träger versehen  ist, der zum Orientieren des auszumessenden  Bildes um mehrere Achsen (üblicherweise um  drei Achsen) einstellbar ist.  



  Nach der Erfindung ist die Bildhalte  kammer     -egenüber    ihrem Träger so einstell  bar, dass ihre optische Achse in verschiedene       Stellungen    gebracht werden kann.  



  Die Erfindung ermöglicht, die Aufgabe  zu lösen.. bei der     Ausmessung    den Anschluss  von Folgebildern zu erleichtern, die durch  gleichzeitige Aufnahme mittelst einer Mehr  fachkammer gewonnen sind, indem die früher  beim Wechsel von der Ausmessung eines  Bildes zu der     Ausmessung    eines Folgebildes  notwendig gewesene Zerstörung der Justie  rung des Trägers vermieden werden kann.  



  Lösungen dieser Aufgabe sind schon  mehrfach vorgeschlagen worden.     Sämtliche          Lösungen    sehen aber für die     Bildhalteka-m-          n.er    nicht, wie gemäss der vorliegenden Er-         findung,    eine für     Bildmessgeräte    an sich be  kannte Einzelkammer vor, sondern bedienen  sich einer Mehrfachkammer, die nur mit  einem Objektiv ausgestattet ist, das durch  eine Drehung gegenüber dem Gehäuse der  Mehrfachkammer den verschiedenen auszu  messenden Bildern dieser Kammer zuzuord  nen ist.

   Diese Lösungen weisen gegenüber  der erfindungsgemässen Lösung .den Nachteil  auf, dass in den überlappenden Teilen der  Bilder nicht sämtliche     Bildpunkte    der Aus  messung zugänglich sind, wenn, wie es für  solche Messgeräte zweckmässig ist, .das. Objek  tiv um seinen vordern Hauptpunkt drehbar  angeordnet ist.  



  Eine besonders einfache Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes ergibt  sich,, wenn auf .dem Träger .der Kammer ein  Rahmen so angeordnet wird, dass er an sämt  lichen Einstellungen des Trägers     teilnimmt,     und wenn dieser Rahmen, mit Anschlägen  oder dergleichen versehen ist, die     gestatten,     dass die Kammer durch vollständiges      Lösen von dem Rahmen und Wieder  aufsetzen in die verschiedenen Lagen  gebracht werden kann, die sie einnehmen       muss,    damit ihr     Objektiv    für die Ausmessung  der verschiedenen Folgebilder jeweils die     er-          forderlieheAchsenriehtung    hat.

   Dabei kann  man sogar gegebenenfalls, wenn die<B>Objek-</B>  tive der bei der Aufnahme verwendeten  Mehrfachkammer verschiedene Brennweite  gehabt haben, eine Einzelkammer mit einem       Objektiv    von einer gewissen     Brennweite     durch eine andere Einzelkammer mit einem       Objektiv    von einer andern Brennweite er  setzen.  



  Vorteilhaft ist es, die Kammer gegen  über     ihrem    Träger .drehbar anzuordnen, wo  bei zweckmässig noch Sperrvorrichtungen  irgendwelcher Art vorgesehen werden, um  die verschiedenen Lagen, die für die Kam  mer für ,die Ausmessung der verschiedenen  Folgebilder     vorgeschrieben    sind, genau fest  zulegen.  



  Für geringere     Anforderungen    an die Be  quemlichkeit und     Schnelligkeit    der Bedie  nung genügt es, die Kammer so auszubilden,  .dass sie als Träger nur eines einzigen     Bildes     dient. In diesem Fall sind an dem Auflege  teil der Kammer zweckmässig Mittel bekann  ter Art vorzusehen, um .das jeweils eingelegte  Folgebild ohne grossen Zeitverlust durch ein  anderes Folgebild zu ersetzen.  



  Für grössere     Anforderungen        empfiehlt    es  sich, die Kammer mit einer     Plattenwechsel-          vorrichtung    zu versehen, die erlaubt, die  Folgebilder dem Objektiv in     bequemer    Weise  abwechselnd zuzuordnen. Dabei kann die       Plattenwechselvorrichtung    zum Beispiel so  ausgebildet sein, dass der Bildwechsel durch  eine Verschiebung oder .durch eine Drehung  -der Bilder gegenüber der     Kammer    erfolgt.  Im letzteren Falle ergibt sich eine vorteil  hafte Ausführungsform, wenn die Bilder auf  einer Scheibe angeordnet werden, .die an der       Kammer    in geeigneter Weise drehbar gela  gert ist.  



  Ganz besonders einfache Bedingungen  für die Bedienung erhält man, wenn die  Kammer, wie oben beschrieben, gegenüber    ihrem Träger drehbar gelagert     wird    und  wenn ferner eine     Plattenwechselvorrichtung     nach Art der oben beschriebenen mit .der  Antriebsvorrichtung für die Drehung der  Kammer gegenüber ihrem Träger so gekup  pelt wird, dass dem Objektiv in jeder seiner  vorgeschriebenen Lagen das entsprechende  Folgebild zugeordnet ist.  



  In     Abb.    1 bis 4 der Zeichnung sind drei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes in     lotrechten    Schnitten durch die       optische    Achse     des    Objektives der Kammer  dargestellt. Das erste, durch     Abb.    1 ver  anschaulichte Beispiel betrifft ein     Bildmess-          gerät    für nur eine einzige Bildplatte.

   Die  andern beiden Ausführungsbeispiele sind je  mit einer     Plattenwechselvorrichtung    ausge  stattet.     Abb.    9 und 3 zeigen das eine dieser  beiden Beispiele, bei dem der     Plattenwechsel     durch eine Verschiebung .der Bildplatten ge  genüber dem     @Gehäuse    der     Bildhaltekammer          zustandekommt    und bei dem. die Drehung  dieses Gehäuses gegenüber dem Träger der       Bildhaltekammer    und jene Verschiebung der  Bildplatten voneinander unabhängig vorzu  nehmen sind.

       Abb.    4 stellt das andere dieser  beiden Beispiele dar, bei dem der Platten  wechsel durch eine Drehung der     Bildplatten     gegenüber dem Gehäuse der     Bildhaltekam-          mer        zustandekommt,    und zwar so, dass alle  Bewegungen     zwangläufig    miteinander erfol  gen.  



  Die durch     Abb.    1 mehr oder weniger  schematisch dargestellte     Bildhaltekammer     enthält einen Rahmen 1, der mit dem Trä  ger 2 der     Bildhaltekammer    verschraubt ist.       Den    Träger 2 hat man sich bei allen Bei  spielen .als einen Ring vorzustellen, der an  dem     Gestell,        bezw.    an einem gegenüber dem  Gestell verschiebbaren Schlittensystem des       Raumbildmessgerätes    in bekannter Weise     kar-          danisGh    so gelagert. zu denken ist, dass die  Orientierung -der     Bildhaltekammer    gemäss der  Lage der entsprechenden Kammer bei der  Aufnahme möglich ist.

   An dem     Rahmen    1  ist ein Ringkörper 3 um eine Achse     X-X     drehbar gelagert. Der Ringkörper 3 ist so  ausgebildet, dass er das Gehäuse 4 der Bild-           haltakammer    bildet, in dem einerseits das  Objektiv 5 untergebracht ist und das ander  seits den     Auflegerahmen    6 für eine Bild  platte 7 enthält. Die     Drehachse    X -X geht  durch den optischen Mittelpunkt des Objek  tives ) hindurch.

   Durch eine Sperrvorrich  tung, die     einerseits    in dem Rahmen 1 vor  gesehene Raten 8 und anderseits einen in  dem Ringkörper 3 gelagerten Stift 9 ent  hält, wird der Ringkörper 3 beim Drehen  um die Achse     X-X    in verschiedenen Lagen  gegenüber dem     Rahmen    1. festgestellt. Die  Rasten 8 sind so angebracht, dass die in den  verschiedenen     Einschnappstellungen    des Stif  tes 9     eingenommenen    Lagen der optischen  Achse     Y-Y    des Objektives 5 den Lagen der  optischen Achsen der verschiedenen Objek  tive der bei der Aufnahme     verwendeten    Mehr  fachkammer entsprechen.

   Ist die Bildplatte  7 ausgemessen, so ist eine andere Bildplatte  derjenigen     Bildplattengruppe    auf den     Auf-          leger;ahmen    6     aufzulegen,    die bei der Auf  nahme durch gleichzeitiges Auslösen der  Verschlüsse der Mehrfachkammer gewonnen        -orden    ist. Gleichzeitig ist durch     Drehen     des     Ringkörpers    3 dieser in .diejenige Stel  lung zu bringen, in der die     optische    Achse  des Objektives 5 der Lage der optischen  Achse     desjenigen    Objektives bei der Auf  nahme entspricht, mittelst dessen jene an  dere Bildplatte gewonnen worden ist.

   Um       besondere        Justierung    zu ersparen, ist zweck  mässig jede Bildplatte für das Auflegen auf  den Auflegerahmen in einem Rahmen unter  zubringen, der mittelst     Passstiften    oder der  gleichen auf -den Auflegerahmen aufzusetzen  ist.  



  Aus der beschriebenen Ausführungsform  lässt sich die in der allgemeinen Beschreibung  an erster Stelle erwähnte, besonders einfache  Ausführungsform entwickeln, wenn der Rah  men 1 an Stelle     der    Rasten 8 mit zur Achse       X-X    parallelen     Passstiften    versehen wird,  in die der Ringkörper 3 eingreift. Eine Dre  hung des Ringkörpers 3 um die Achse     X-X     ist dann nicht mehr möglich.

   Um die op  tische Achse     Y-Y    des Objektives aus der  jeweils eingestellten Lage in die für die    Auswertung eines Folgebildes erforderliche  Lage zu     bringen,    muss ,dann der     Ringkörper     3 von dem Rahmen 1 abgehoben und nach  geeigneter Verdrehung wieder aufgesetzt  werden.  



  Für die nachfolgend beschriebenen Aus  führungsformen, ist die Bezeichnung der     Teile     so weit als möglich in Übereinstimmung mit       Abb.    1     gewählt.       Bei dem durch     Abb.    2 und 3 dargestell  ten     Bildmessgerät    ist 1 ein mit dem Träger  der     Bildhaltekammer    verschraubter Rah  men. An .diesem Rahmen 1 ist mittelst zweier  Zapfen 10 das Gehäuse 4 der     Bil.dhaltel-,am-          mer,    das das Objektiv 5 und -den Auflege  rahmen 6 enthält, um eine Achse     Z-Z    dreh  bar gelagert.

   Diese Drehachse     Z-Z    geht  durch den optischen Mittelpunkt des,     Objek-          tives    5 hindurch. Durch eine Sperrvorrich  tung, die     einerseits    drei in einem an dem  Gehäuse 4 befestigten, bogenförmigen An  satzstück vorgesehene Rasten 12 und ander  seits einen an dein Rahmen 1 gelagerten Stift  13 enthält, kann das Gehäuse 4 in drei ver  schiedenen Stellungen gegenüber dem Rah  men 1 festgestellt werden.

   Die     Rasten    12  sind so angebracht, dass die in den ver  schiedenen     Einschnappstellungen    des Stiftes  13 eingenommenen     Lagen    der     optischen     Achse     Y-Y    des Objektives 5 den Lagen  der optischen Achsen der verschiedenen  Objektive bei der der Aufnahme verwen  deten     Mehrfachkammer    entsprechen. Dem  Ausführungsbeispiel liegt der Sonderfall zu  grunde, dass die Mehrfachkammer drei Kam  mern enthalten bat, von denen die mittlere  für     Senkrechtaufnahmen    bestimmt war. Die  der Lage dieser mittleren Kammer entspre  chende Lage nimmt das Gehäuse 4 in der  Zeichnung ein.

   An dem Gehäuse 4 ist ein  Halter 14 der     Plattenwechselvorrichtung    für  drei     Bildplatten    15     verschieblich    gelagert.  Durch eine Sperrvorrichtung, die     einerseits     drei an dem Halter 1.4 vorgesehene Rasten 16  und anderseits einen an dem Gehäuse 4 ge  lagerten Stift 17 enthält, kann der Halter  in ,drei verschiedenen Stellungen gegenüber      dem Gehäuse 4     festgestellt    werden. Die  Rasten 16 sind so gewählt,     .dass    diese Stel  lungen des     Halters    14 den .durch die Rasten  12 vorgeschriebenen Stellungen des Gehäuses  4 genau entsprechen.  



  Das durch     Abb.    4 dargestellte     Bildmess-          gerät    enthält einen mit dem Träger 2 ver  schraubten Rahmen 1. An diesem Rahmen 1  ist ein Ringkörper 3 um eine Achse     X-X     drehbar gelagert. Der Ringkörper 3 bildet  zugleich das Gehäuse 4 der     Bildhaltekam-          mer,    das das Objektiv 5 und .den Auflege  rahmen,6 enthält. Die Drehachse     X-X    geht  durch den optischen Mittelpunkt des Objek  tives 5 hindurch.

   Durch eine Sperrvorrich  tung, die einerseits an dem Rahmen 1 vorge  sehene Rasten 8 und anderseits einen an dem  Ringkörper 3 gelagerten Stift 9 enthält, kann  der Ringkörper 3 in verschiedenen Lagen ge  genüber dem Rahmen 1 festgestellt werden:  Die Rasten 8 sind so angebracht, dass die  in .den verschiedenen     Ein.schnappstellungen     des Stiftes 9 eingenommenen Lagen der opti  schen Achse     Y-Y    des Objektives 5 den La  gen der optischen Achsen der verschiedenen  Objektive der bei der Aufnahme     vei-wen-          deten    Mehrfachkammer entsprechen.

   Auf  einem Zapfen 18, der an dem Ringkörper 3  so befestigt ist, dass seine Achse     U-U    der  optischen Achse     Y-Y    des Objektives ,5 pa  rallel ist, ist mittelst einer Büchse 19 eine  Scheibe 20 der     Plattenwechselvorrichtung     drehbar gelagert, die als     Halter    von     Bild-          platten    21 dient, und zwar sind ebensoviel  Bildplatten 21 wie Rasten 8 vorgesehen und  sind ferner die Bildplatten 21 so auf der  Scheibe 20     justiert    zu denken, dass für jede  durch eine der Rasten 8 und den Stift 9  festgelegte Lage der optischen Achse     Y-Y     des Objektives 5     ,

  die    Scheibe 20 durch eine  zur     Drehung    des     Ringkörpers    3 um die  Achse     X-X    in einem bestimmten Verhältnis  stehende     Drehung    um die Achse     U-U    in  diejenige Lage kommt, in der die entspre-         ehende    Bildplatte 21 ihre der Aufnahme ent  sprechende Lage gegenüber dem Objektiv 5  hat.

   Um jenes bestimmte Verhältnis     zwi-          sehen    der Drehung des Ringkörpers 3 und  der Drehung der Scheibe 20 zu sichern,     isst     ein     Radgetriebe    von bestimmtem Über  setzungsverhältnis vorgesehen, das     wie    folgt  ausgebildet ist: Der Rahmen 1 ist mit einer       Kegelradverzahnung    22 versehen, in die ein  an .dem Ringkörper 3 drehbar     gelagertes     Kegelrad 23 eingreift. Dieses Kegelrad 23  steht mit einer     Kegelradverzahnung    24 eines  Radkörpers 25 im Eingriff, von dem eine  zweite     Kegelradverzahnung    96 in eine Kegel  radverzahnung 27 .der Büchse 19 eingreift.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bildmessgerät, dessen Büdhaltekammer als Einzelkammer ausgebildet und mit einem Träger versehen ist, -der zum Orientieren des auszumessenden Bildes um mehrere Achsen einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, .dass die Bildhaltekammer gegenüber ihrem Trä ger so einstellbar ist, dass ihre optische Achse in verschiedene Stellungen gebracht werden kann. U N TERANSPRü CHE 1.
    Bildmessgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seine Bildhalte kammer gegenüber ihrem Träger drehbar ist. z. Bildmessgerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet"dass seine Bildhalte- kammer mit einer PlaItenwechselvorrich- tung versehen ist.
    3. Bildmessgerät nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch ein Getriebe, um die Plattenwechsel- vorriehtung in Abhängigkeit von der Dre hung der Bildhaltekammer gegenüber ihrem Träger zu betätigen.
CH163932D 1931-01-10 1932-01-04 Bildmessgerät, dessen Bildhaltekammer als Einzelkammer ausgebildet ist. CH163932A (de)

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