CH164028A - Elektromagnetische Einrichtung. - Google Patents
Elektromagnetische Einrichtung.Info
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Description
Elektromagnetische Einrichtung. Es sind elektromagnetische Einrichtun gen bekannt, bei. denen es möglich sein muss, den Anker in drei verschiedene Stellungen einstellen zu können. Im allgemeinen ist da bei der Anker zwischen zwei von getrennten Spulen erregten Magnetpolpaaren, deren Verbindungslinien der Polmitten sich unter einem Winkel von 90 in ihrer Mitte schnei den, drehbar angeordnet, so -dass er je nach der Erregung des einen oder des andern Systems eine andere Lage einnimmt. Die dritte Lage, die sogenannte Ruhestellung, ist dann eine Mittelstellung zwischen diesen Endlagen und der Anker wird durch eine Feder in dieselbe geführt. Bei den bekannten Einrichtungen sind gewöhnlich die Magnetspulen auf die vier Schenkel gleichmässig verteilt und auf einem Kreisbogen nebeneinander angeordnet. Diese Anordnung hat den Nachteil eines grossen Platzbedarfes und ermöglicht andernteils eine unerwünschte gegenseitige Beeinflus sung der beiden Magnetsysteme. Diese 'Nach- teile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, dass die Magnetspulen koachsial untereinander angeordnet werden, derart, dass die Magnetschenkel der untern Spule um die obere Spule herumgeführt sind. Beider Ausführungsform nach den Fig. 1 und 2, sind die beiden Magnetspulen 1 und 2 von zwei Elektromagneten untereinander an geordnet. An die Mittelkerne d der Magnet spulen sind die Magnetschenkel angeschraubt und am Ende der Spule rechtwinklig nach oben gebogen. Diese nach oben gebogenen Teile, das heisst die Pole haben nie Form eines Hohlzylindersektors. Die Magnetschen kel 4 der Spule 2 sind dabei parallel zu den Magnetschenkeln 5 der Spule 1 angeordnet, wobei aber alle vier Schenkel symmetrisch zu -der Achse der Spulen angeordnet sind, und zwar derart, dass die Verbindungsebenen der gegenüberliegenden Polmitten einen Winkel von 90 einschliessen. Die Magnet systeme sind in einem zylindrischen Gehäuse 6 aus unmagnetisierbarem Material, zum Bei- spiel Messing, angeordnet und werden durch einen Teil 7 zentriert, das in der Form einer Zylindermantelfläche gebogen ist. Der Teil 7 ,dient dabei gleichzeitig als Träger für den An ker .8, der -drehbar zwischen den Magnetpolen schwingt. Er wird in seiner Mittelstellung bei nicht erregten Spulen 1 und 2 durch Federn 9 festgehalten, die an einem exzen trisch an dem Anker 8 angebrachten Bolzen 10 angreifen. Auf dem Anker ist eine Sig nalscheiben 11 befestigt, die in einem Ring körper 12 drehbar angeordnet ist. Der Ring körper 12 kann dabei ausgewechselt und je nach der Grösse des Schauzeichens gewählt werden, wie in Fig. 3 gezeigt ist, wo zwei verschiedene Grössen 11 . und 11' für die Scheibe, sowie 12 und 12' für den Ring körper des Schauzeichens dargestellt sind. Die beschriebene Einrichtung kann vor zugsweise als Rückmelder, das heisst als Schauzeichen verwendet und in bekannter Weise in einem Schaltbild angebracht wer den. Es kann dann je nach seiner Stellung zeigen, ob eine Schaltverbindung besteht oder nicht, das heisst ob ein zu Überwachen der Schalter eingelegt oder ausgeschaltet ist. Die Ruhestellung ist dabei erforderlich, um die Signalleitungen zu überwachen, da im Normalbetrieb immer eine der beiden Spulen 1 oder 2 erregt sein muss, wenn nicht ein Lei terbruch in der Signalleitung oder eine son stige Störung vorhanden ist. Um die Grösse des magnetischen Zuges zu erhöhen, ist es zweckmässig, den Anker 8 an seinem einen Ende mit einem den Pol schuhen entsprechend gebogenen Ansatzstück 13 zu versehen, :das eine nach einer Zylinder fläche gekrümmte Aussenfläche aufweist, deren Zylinderachse mit der Drehachse des Ankers zusammenfällt. Der Radius des An satzstückes 13 ist kleiner als der der eben falls zylindrisch gebogenen und konzentrisch angeordneten Pole. Am andern Ende des Ankers 8 ist dagegen kein Anker angebracht. Dieses freie Ende des Ankers 8 hat von der Drehachse einen solchen Abstand, dass es an an den Schenkeln 4 und 5 radial angebrach ten Anschlägen 14 bei der Verdrehung zum Anliegen kommen kann (I'ig. 5). Die An schläge 14 können dabei in einfacher Weise durch Umbiegen der Enden ,der Polschuhe hergestellt werden. Auf den Anker wirken dann, wenn er sich in der .gezeichneten Ruhestellung befindet, zunächst die über das Ansatzstück 13 und .die Polpaare 4 bezw. 5 verlaufenden Kraftlinien, während in der Nähe seiner Endstellungen die über die An schläge 14 verlaufenden Kraftlinien in höhe rem Masse zur Einwirkung gelangen. Um ein direktes Anliegendes Ankers an die An schlagstücke und somit ein eventuelles Kle- benbleiben an ihnen zu vermeiden, ist es zweckmässig, ihn an dem ohne Ansatzstück ausgebildeten Ende in an sich bekannter Weise mit Blattfedern 15 aus unmagneti- sierbarem Material zu versehen, die zweck mässig an dem mit dem Ansatzstuck ausge bildeten Ende des Ankers befestigt sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Elektromagnetische Einrichtung, deren Anker ' zwischen zwei von getrennten Spulen erregten Magnetpolpaaren drehbar angeord net ist und in einer Zwischenstellung zwi schen diesen Endlagen durch eine Feder fest gehalten wird, wenn keine Spule erregt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnet spulen koachsial untereinander angeordnet sind, derart, dass die wenigstens teilweise bandförmigen Magnetschenkel der untern Spule um die obere Spule herumgeführt sind. UNTERANSPRüCHE 1.Elektromagnetische Einrichtung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Magnete in einem zylindrischen Gehäuse aus unmagnetisierbarem Mate rial angeordnet sind. 2. Elektromagnetische Einrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch '1, ge kennzeichnet durch einen nach einer Zylindermantelfläche gebogenen Teil aus unmagnetisierbarem Material, der die Polschuhe zentriert. 3. Elektromagnetische Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, dass .der Anker in diesem Teil drehbar gelagert ist, derart, da-, er zwischen den Magnetpolen schwingen kann. 4.Elektromagnetische Einrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch zwei an dem Anker exzentrisch angreifende Blatt federn, welche das Bestreben haben, den Anker in die Ruhestellung zu drehen. 5.Elektromagnetische Einrichtung nach Pa tentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der An ker an seinem einen Ende mit einem An satzstück versehen ist, das eine nach einer Zylinderfläche gekrümmte Aussenfläche aufweist, dessen Zylinderachse mit der Drehachse des Ankers zusammenfällt und dessen äusserer Radius kleiner ist als der Radius der ebenfalls zylindrisch geboge nen und konzentrisch angeordneten Pole, während das andere Ende des Ankers ohne Ansatz ist, dagegen von der Dreh- achse einen solchen Abstand hat, dass es an an den Polschuhen radial angebrach ten Anschlägen bei der Verdrehung zum Anliegen kommt. 6.Elektromagnetische Einrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, .dadurch gekennzeichnet, dass vor dem ohne Ansatzstück ausgebildeten Ende des Ankers Blattfedern aus unmagnetzisier- barem Metall sich befinden, die ein Kle benbleiben an den Anschlägen vermeiden. 7. Elektromagnetische Einrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Anker auswechselbar ein .Schauzeichen angebracht ist, welches in einem je nach seiner Grösse bemessenen austauschbaren Ringkörper angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE164028X | 1931-04-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH164028A true CH164028A (de) | 1933-09-15 |
Family
ID=5684070
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH164028D CH164028A (de) | 1931-04-29 | 1932-04-28 | Elektromagnetische Einrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH164028A (de) |
-
1932
- 1932-04-28 CH CH164028D patent/CH164028A/de unknown
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