CH164035A - Scheibengasbehälter mit einer Einrichtung zum Zugänglichmachen der im Betriebe wirksamen Dichtung und der Scheibe. - Google Patents
Scheibengasbehälter mit einer Einrichtung zum Zugänglichmachen der im Betriebe wirksamen Dichtung und der Scheibe.Info
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Description
Scheibengasbehälter mit einer Einrichtung zum Zugänglichmachen der im Betriebe wirksamen Dichtung und der Scheibe. Bei wasserlosen Scheibengasbehältern ist es von Zeit zu Zeit notwendig, die .sogenann- ten Schleifdichtungen bezw. ihre Elemente, wie Gleitstücke, federnde Ringe, Anpres- sungsfedern, Hebel, Gewichte, Gleitbleche, Segmentstricke eines Dichtungsringes und dergleichen mehr, die je nach der Konstruk tion und Art der Dichtung verschieden sind, auf ihre weitere Verwendungsfähigkeit hin zu untersuchen,
auszubessern und vielleicht auszuwechseln. Um bei derartigen Arbeiten den Gasbehälter nicht vollkommen ausser Be trieb setzen zu müssen, hat man vorgeschla gen, innerhalb des Gasbehälters einen Tauch verschluss anzuordnen. Dieser besteht im wesentlichen aus einer Flüssigkeitstasse im Behälterinnern und einem Ring an der Scheibe, der bei heruntergefahrener Stellung der Scheibe in die Tasse eintaucht, wodurch der Raum unterhalb der Scheibe gegen die Aussenluft abgedichtet wird. Von oben her oder auch durch einen am untern Teil des Gasbehälters angeordneten umlaufenden Schlitz oder auch einen hegehbaren Arbeits raum kann man dann an die Dichtung und deren Elemente gelangen.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist im Innern des Behälters mindestens eine trockene Dichtung angeordnet, die bei her untergefahrener Scheibe den Raum unterhalb derselben gegen den Aussenraum abdichtet. Die trockene Dichtung kann am festen Teil des Gasbehälters angeordnet werden, es liegt aber auch die Möglichkeit vor, sie am beweg lichen Teil anzuordnen. Als trockene Dich tung kann man Schleifdruekdichtungen an sich bekannter Bauart verwenden; man kann auch Druckdichtungen verwenden, die durch das Scheibengewicht wirken. Es ist auch möglich, gleichzeitig Schleifdruckdichtungen und durch das Scheibengewicht wirkende Dichtungen innerhalb des Behälters anzu ordnen.
Die Dichtungen können durch An legen der Scheibe an diese selbst abdichten. In Abänderung .dieser Konstruktion kann man die Scheibe nach unten hin verlängern und die Verlängerung als Dichtfläche benut zen. Die trockene Abdichtung sorgt genau so wie der Tauchverschluss für eine Abdich tung des Raumes unterhalb der Scheibe gegen den Aussenraum, so dass dann auch hier am Gasbehälter ein ringsumlaufender Schlitz oder Arbeitsraum vorgesehen werden kann, von dem aus die einzelnen Dichtungen zu gänglich sind, oder man kann auch hier von oben an die Dichtungen gelangen. Ist die Scheibe durch einen Ring nach unten verlän gert, so kann. man diesen als Behälter zur Aufnahme von Belastungsgewichten aus bilden.
Die Anwendung der beschriebenen trok- kenen Dichtungen an Stelle des Tauchver schlusses bringt verschiedene Vorteile mit sich. Man kann billiger bauen, da der Ring raum zur Aufnahme der Flüssigkeit fort fallen kann, Zu- und Ableitungen für die Flüssigkeit erübrigt werden; ein Einfrieren .der Flüssigkeit im Winter ist gleichfalls ver mieden und etwaige Heizleitungen, die das Einfrieren verhindern sollten, sind erspart.
Die Schleifdruekdichtung findet beim Her unterfahren der Scheibe auch als Führung für .die Scheibe Verwendung, wodurch beson dere Führungen selbstverständlich erspart werden.
Anhand der in der Zeichnung dargestell ten Ausführungsbeispiele ist .der Erfindungs gedanke näher erläutert: Fig. 1 zeigt einen Teil eines Gasbehälters mit -einer Schleifdruckdichtung und Fig. 2 einen Teil eines Scheibengasbehäl ters, bei .dem mehrere Dichtungen gleichzei tig zur Anwendung kommen. .
Nach Fig. 1 sitzt am Fundament 1 eines Scheibengasbehälters an einem ringsumlau- fenden Ring 2 die Schleifdruckdichtung 3. Bei heruntergefahrener Scheibe 4 legt sich die Dichtung 3 an den nach unten verlänger ten Ring 5 der mit den im Betriebe wirk samen Dichtungen 9 versehenen Scheibe 4 an'und verhindert so ein Übertreten des Ga= .ses aus dem Raum unter der Scheibe in den sogeriannten Arbeitsraum 6.
Nach Fig. 2 sitzt wie in der Fig. 1 am Fundament 1 des Gasbehälters der ringsum laufende Ring 2, an diesem die Dichtung 3, die bei heruntergefahrener, mit den Betriebs dichtungen 9 versehenen Scheibe 4 gegen die Verlängerung 5 drückt und abdichtet. Zu sätzlich ist noch am Fundament 1 und an der Verlängerung 5 je eine umlaufende Druckdichtung 7 und 8 angeordnet, die einen Austritt von Gas von unterhalb der Scheibe in den Arbeitsraum 6 bei tiefster Stellung der Scheibe zusätzlich verhindert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Scheibengasbehälter mit einer Einrich- richtung zum Zugänglichmachen der im Be triebe wirksamen Dichtung und der Scheibe, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Behälters mindestens eine trockene Dichtung angeordnet ist, die bei heruntergefahrener Scheibe .den Raum unterhalb derselben gegen den Aussenraum abdichtet. UNTERANSPRÜCHE 1. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die trockene Dichtung innerhalb des Behälters am feststehenden Teil angeordnet ist. 2.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Scheibe nach unten ver längert ist und die Verlängerung als Dichtungsfläche benutzt wird. 3. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Ver längerung umschlossene Raum zur Auf nahme von Belastungsgewichten einge richtet ist. 4. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die trockene Dichtung innerhalb des Behälters am be weglichen Teil angeordnet ist. 5. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Scheibe nach unten ver längert ist, und die Verlängerung als Dichtungsfläche benutzt wird. 6.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Verlän gerung umschlossene Raum zur Auf nahme von Belastungsgewichten einge richtet ist. 7. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als trockene Dichtung Schleifdruel@dichtungen Verwendung fin den. B. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe nach unten verlängert ist, und die Verlänge rung als Dichtungsfläche benutzt wird. 9.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass der von der Verlän gerung umschlossene Raum zur Auf nahme von Belastungsgewichten einge richtet ist. l0.Scheibengashehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als trockene Dichtung Schleifdruckdichtungen Verwendung fin den. 11. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe nach un ten verlängert ist, und die Verlängerung als Dichtungsfläche benutzt wird. 12.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 10 und 11, da durch gekennzeichnet, da.ss der von der Verlängerung umschlossene Raum zur Aufnahme von Belastungsgewichten ein gerichtet ist. <B>13.</B> Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als trockene Dichtung eine Druckdichtung Verwendung findet. 14. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe nach unten verlängert ist, und die Verlänge rung als Dichtungsfläche benutzt wird.<B>15.</B> Scheibengashehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 13 und 14, da durch gekennzeichnet, dass der von der Verlängerung umschlossene Raum zur Aufnahme von Belastungsgewichten ein gerichtet ist. 16. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als trockene Dichtung eine Druckdichtung Verwendung findet. <B>17.</B> Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe nach unten verlängert ist, und die Verlänge rung als Dichtungsfläche benutzt wird. 18.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und -Unteransprüchen 4, 16 und 17, da durch gekennzeichnet, dass der von der Verlängerung umschlossene Raum zur Aufnahme von Belastungsgewichten ein gerichtet ist. <B>19.</B> Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als trockene Dichtung gleichzeitig eine Schleifdruckdichtung und .eine Druckdichtung Verwendung finden. \?0. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe nach un ten verlängert ist, und die Verlängerung als Dichtungsfläche benutzt wird. 21.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 19 und 20, da durch gekennzeichnet, dass der von der Verlängerung umschlossene Raum zur Aufnahme von Belastungsgewichten ein gerichtet ist. 22. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, .dass als trockene Dichtung gleichzeitig eine Schleifdruckdichtung und eine Druckdichtung Verwendung fin den. 23. Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe nach unten verlängert ist, und die Verlänge rung als Dichtungsfläche benutzt wird. 24.Scheibengasbehälter nach Patentanspruch und Unteransprüchen 4, 22 und 23, da- durch gekennzeichnet, dass der von der Verlängerung umschlossene Raum zur Aufnahme von Belastungsgewichten ein gerichtet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH164035D CH164035A (de) | 1931-11-20 | 1932-04-13 | Scheibengasbehälter mit einer Einrichtung zum Zugänglichmachen der im Betriebe wirksamen Dichtung und der Scheibe. |
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1932
- 1932-04-13 CH CH164035D patent/CH164035A/de unknown
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