CH164051A - Verstärkerschaltung. - Google Patents

Verstärkerschaltung.

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CH164051A
CH164051A CH164051DA CH164051A CH 164051 A CH164051 A CH 164051A CH 164051D A CH164051D A CH 164051DA CH 164051 A CH164051 A CH 164051A
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lines
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America Radio Corporation Of
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Rca Corp
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      Verstärkersehaltung.       Die Erfindung bezieht sich auf elek  trische     Verstärkeranlagen,    wie sie in     Radio-          Empfangs-    oder Sendeanlagen, in Geräten  zum     Fernsehen,    zur Bildtelegraphie und der  gleichen angewendet werden, und sie hat  den Zweck, ein     Mittel    zur Vergrösserung der  Trennschärfe dieser Anlagen zu schaffen.  Zu .diesem Zweck wird Rückkopplung über  Leitungen benutzt, deren elektrische Länge  ein ganzes Vielfaches der halben Wellen  länge der zu verstärkenden Schwingungen       beträgt.     



  Die Verwendung derartiger Leitungen  wurde bereits früher vorgeschlagen. Es  wurde aber nur     eineinziger    Ausgangskreis  über eine solche     Leitung    mit einem Ein  gangskreis verbunden. Bei einer Änderung  in der Frequenz ändert :sich .die Phase der       rückgeführten    Energie, wodurch, wenn diese       Leitung    nur lang .genug gemacht wird, ein       sehr    stabiler Generator oder Verstärker er  zielt werden kann. Die verwendeten     Lei-          tungen    können     -aperiodisch    sein, oder es    können auf ihnen stehende Wellen auf  treten.

   Es muss jedoch stets .dafür Sorge ge  tragen werden, dass die     Rückkopplung    nur  über diese Leitungen und nicht ausserdem  über die innere Röhrenkapazität oder der  gleichen stattfindet.  



  Die Erfindung schafft nun dadurch     eine     Verbesserung der obengenannten Verstärker,  indem beim erfindungsgemässen Verstärker  in mehreren Stufen Rückkopplung über eine  lange Leitung stattfindet. Die Anzahl von  Wellenlängen, die jede dieser Leitungen  lang ist, kann     zweckmässig    verschieden ge  wählt werden, was zur Folge hat, dass die  Trennschärfe noch vergrössert wird. Bei  Rückkopplung über     Leitungen    gleicher Länge  kann nämlich der Übelstand auftreten, dass  nicht nur die bestimmte, zu empfangende  oder zu erzeugende Frequenz     maximal    ver  stärkt wird, sondern dass es mehrere Frequen  zen gibt, für welche die Anlage eine grössere  Trennschärfe besitzt.

   Dieser Übelstand     kann     nun durch Verwendung von Rückkopplungs-           leitungen    verschiedener elektrischer Länge  beseitigt werden.  



  Die Erfindung ist nachstehend anhand  der Zeichnung näher erläutert, in der einige  Ausführungsformen beispielsweise dargestellt  sind.  



  In     Fig.    1 ist eine     Radio-Empfangsanlage     dargestellt, bei der in zwei Stufen Hoch  frequenzverstärkung angewendet wird. Die  in der Antenne 2 empfangenen Hochfrequenz=       schwingungen    - werden dem abgestimmten  Kreis 4 zugeführt, der in dem Eingangskreis  der     Röhre,6    liegt. Mit Hilfe der abgestimm  ten Kreise 8 und 10 wird die verstärkte  Energie der Röhre 1.2 zugeführt. In dem  Ausgangskreis dieser Röhre liegt ein ab  gestimmter Kreis 14, der mit einem ab  gestimmten Kreis 16, dem Eingangskreis des  Detektors 18, gekoppelt ist. Die Ausgangs  energie des Detektors wird in einem Nieder  frequenzverstärker .20-22 verstärkt und  einem Lautsprecher 24 zugeführt.

   In den  ersten Stufen dieses Verstärkers werden       Schirmgitterröhren    benutzt, wodurch die  Wirkung der Kapazität zwischen der Anode  und dem Steuergitter stark herabgesetzt  wird. Falls keine     Schirmgitterröhren    ver  wendet werden, können     Ausgleichvorrich-          tungen    benutzt werden.  



  Ist jeder der Kreise auf eine Frequenz f  abgestimmt, so kann die     Verstärkungskenn-          linie    der Schaltung ohne Verwendung der  langen     Rückkopplungsleitungen    durch die  Kurve 26 in der     Fig.    2 dargestellt werden.  Es ist jedoch erwünscht,     dass    nur ein sehr  schmales Frequenzband, zum Beispiel w, ver  stärkt wird. Um dies zu erzielen, werden die  langen Leitungen 28 und 30 angewendet;  welche die Ausgangskreise der Verstärker  röhren mit den Eingangskreisen koppeln. In  dem in     Fig.l    dargestellten .Fall werden  aperiodische Leitungen benutzt. Die Leitung  28 ist über einen grossen Kondensator 32 mit  dem Ausgangskreis der Röhre 6 gekoppelt.

    Am Ende der     Leitung    ist ein Widerstand     3-,1     angeordnet, dessen Grösse der charakteri  stischen Impedanz .der Leitung 28 gleich ist.  Der Kondensator 32 dient ausschliesslich    dazu, Sorge zu tragen, dass die Anodengleich  spannung nicht auf das Gitter der Röhre  kommt, und er wird so gross gewählt, dass er  praktisch keine     Reaktanz    für Hochfrequenz  schwingungen bildet.  



  Die Kopplung der Leitung mit dem Aus  gangskreis kann auch     induktiv    gewählt wer  den, wie bei der Leitung 30 dargestellt ist,  die über eine Spule 35 mit dem abgestimm  ten Kreis 14 gekoppelt ist. Die Kopplung  der Leitungen mit dem Eingangskreis der  Röhre kann induktiv,     kapazitiv    oder gal  vanisch gewählt werden. Es wird zweck  mässig die bei der Röhre 6 angegebene Kopp  lung benutzt.  



  Die     Verstärkungskennlinie,    die eine mit  der Röhre 6 gekoppelte Leitung 28 ohne Ver  wendung von abgestimmten Kreisen ergeben  würde, ist in     Fig.    2     durch    die Kurve 36 dar  gestellt, deren Maxima die Frequenzen dar  stellen, für welche die Länge der Leitung  einer Anzahl von Halbwellenlängen gleich  ist.

   Bei der Schaltung nach     Fig.    1 kann die  rückgekoppelte Energiemenge durch Ver  schiebung der Kontakte auf den Ein- und  Ausgangskreisen geregelt     werden.    Wird in  der Schaltung nur     eine    einzige lange     Leitung     verwendet, so könnte die     Selektivitätskurve     durch die Kurve 38 in     Fig.    1 dargestellt wer  den,     während    durch Hinzufügung einer zwei  ten Stufe, in der eine ähnliche Rückkopplung  angewendet wird, die Trennschärfe ver  grössert und eine Kurve erhalten wird, wie  sie in     Fig.,2    durch 40 dargestellt ist.  



  Es ist aus dieser Figur ersichtlich, dass  auch bei den Frequenzen<I>f'</I> und<I>f"</I> eine ziem  lich grosse Verstärkung auftritt. Zur Be  seitigung dieses Übelstandes werden die Lei  tungen 28 und 30 in     Fig.    1 von ungleicher  Länge gemacht. Wird zum Beispiel der Lei  tung 30 die Hälfte der elektrischen Länge  28 gegeben und wird diese allein in dem ab  gestimmten Verstärker der     Fig.l    angewen  det, so wird eine     Selektivitätskurve    erzielt,  wie in     Fig.3    durch 42 dargestellt ist. In  dieser Figur haben die Kurven 26 und 36  dieselbe Bedeutung wie in     Fig.    2.

   Werden in  der Schaltung der     Fig.    1 Leitungen 2,8 und      30 von ungleicher Länge verwendet, so kann  die resultierende Kennlinie durch die Linie  44 dargestellt werden. In dieser Linie kommt  nur ein einziges Maximum vor, so dass ein  etwa den Bereich     ?v    umfassendes Frequenz  band durchgelassen wird.  



  Es ist einleuchtend, dass bei Verwendung  einer dritten, mit der beschriebenen Rück  kopplung versehenen Verstärkungsstufe, bei  der die dritte Rückkopplungsleitung etwas  kürzer als zweimal die Länge der längsten  verwendeten     Leitung    ist, eine Kurve erzielt  wird, bei der ein noch schmaleres Frequenz  band durchgelassen wird. Bei einer richtigen  Wahl der angewendeten Leitungen kann eine  minimale Rückkopplung oder maximale  Gegenkopplung für Frequenzen auf. beiden  Seiten des erwünschten     Frequenzbandes    er  zielt werden.  



       Fig.6    zeigt beispielsweise die Anwen  dung der Erfindung auf einen Gegenver  stärker, bei dem die Röhren 50 und 52 einen  gemeinsamen     Eingangskreis    5,4 und einen  Ausgangskreis 56 besitzen, die mittelst lan  ger Leitungen 58 und 60 miteinander gekop  pelt sind. Die Länge der Leitungen 58     und    60  kann verschieden gewählt und die Grösse der  Rückkopplung kann dadurch geregelt wer  den, dass die     Ankopplung    an die Ein- und  Ausgangskreise veränderbar gemacht wird.  



  In     Fig.4    ist ein     Zwischenfrequenzüber-          lagerungsempfänger    dargestellt, bei dem 64  eine     Hochfrequenzverstärkerröhre    ist, deren  Eingangskreis 616 mit der Antenne und  deren Ausgangskreis     @68    mit der ersten       Detektorröhre    70 gekoppelt ist. Die     Mittel-          frequenzenergie    wird einem Verstärker 74  zugeführt, der aus mehreren Stufen besteht,  deren lange Leitungen zweckmässig verschie  dener Länge sind.  



  Es sind ferner ein zweiter Detektor 76,  ein     Niederfrequenzverstärker    7,8 und ein       rautsprecher    80 vorhanden. Die Länge der  Leitungen 82, 84 und 86     kann    sehr genau  auf die richtigen Werte .eingestellt werden  und braucht nicht veränderlich zu sein. Auch  der örtliche Generator 72 ist zweckmässig mit    einer Rückkopplung über eine lange Leitung  versehen. Diese Leitung ist hier     spulenartig     aufgewickelt und von einem Schirm 92 um  geben, dessen Stellung zum Beispiel mit  Hilfe eines Schneckengetriebes 9'4 geändert  werden kann.

   Durch Drehen an .dem     Knopfe     96 wird sowohl die Stellung des Schirmes 92,  als auch die der Kondensatoren der Kreise  66, 68, 100 und 102 gleichzeitig auf den er  wünschten Wert eingestellt. Es ist auch  möglich, gleichzeitig den am Ende der Lei  tung angeordneten     Ohmschen    Widerstand 104  veränderbar zu machen. Durch eine richtige  Wahl der Form des Schirmes 92 in bezug  auf die Kondensatoren der Kreise 66 und 68  kann erzielt werden, dass die     Mittelfrequenz     stets konstant bleibt. Es ist auch möglich,  den     Hochfrequenzverstärker    mit Rückkopp  lungen über lange Leitungen zu versehen,  wodurch noch eine grössere Trennschärfe er  zielt werden kann.

      In     Fig.    5 ist ein anderes Mittel zum Er  zielen einer geradlinigen     Änderung    der elek  trischen Länge einer Leitung dargestellt. Die  Ein- und Ausgangskreise der Röhre 106 sind  hierbei über eine Leitung 90 gekoppelt, deren  Länge mit Hilfe von Kontakten 108 ein  gestellt wird, die von isolierten Stützen 110  getragen werden, welche mit Hilfe eines  Zahnradgetriebes verschiebbar     sind.    Die Kon  takte 108 sind über federnde Kontaktstreifen  11,8 mit Führungen 120 verbunden, wodurch  die Länge der Spule geregelt werden kann.  



  In     Fig.    7 ist eine     Generator-Verstärker-          schaltung    dargestellt, bei der die Röhren<B>130,</B>  132, 134 und 136 in Kaskade geschaltet sind.  



  Die abgestimmten Kreise     13'8,    140, 142  und 144 dieser Röhren sind mit Hilfe langer  Leitungen 146 bis 152 mit den Eingangs  kreisen gekoppelt. Diese Leitungen können       gewünschtenfalls    von verschiedener Länge  gewählt werden. Ausser den genannten Lei  tungen wird zum Koppeln des Ausgangs  kreises der letzten Röhre mit dem Eingangs  kreis der ersteren noch eine     Leitung    154 ver  wendet. Es wird hierdurch die Trennschärfe  noch mehr vergrössert.      Obwohl in allen dargestellten Beispielen       aperiodische    Leitungen verwendet sind, kön  nen ebensogut Leitungen angewendet wer  den, auf denen stehende Wellen auftreten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verstärkerschaltung, bei der zwecks Rück kopplung eine Leitung verwendet wird, deren elektrische Länge ein ganzes Vielfaches der halben Wellenlänge der zu verstärkenden Schwingungen beträgt, dadurch gekennzeich net, dass in mehreren Verstärkerstufen Rück kopplung über eine derartige Leitung an gewendet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: I. Verstärkerschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Stu- fen, in denen Rückkopplung angewendet ist, ausserdem auf die zu verstärkende Frequenz abgestimmte greise vorhanden sind. 2. Verstärkerschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rück kopplung in den verschiedenen Stufen über Leitungen ungleicher elektrischer Länge erfolgt. 3. Verstärkerschaltung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Einstellung der elektrischen Länge der Rückkopplungsleitungen vorgesehen sind.
CH164051D 1931-03-13 1932-03-08 Verstärkerschaltung. CH164051A (de)

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US164051XA 1931-03-13 1931-03-13

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CH164051D CH164051A (de) 1931-03-13 1932-03-08 Verstärkerschaltung.

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CH (1) CH164051A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE905746C (de) * 1935-06-18 1954-03-04 Siemens Ag Mehrstufige Verstaerkerschaltung mit negativer Rueckkopplung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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