CH164124A - Kochherd. - Google Patents

Kochherd.

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CH164124A
CH164124A CH164124DA CH164124A CH 164124 A CH164124 A CH 164124A CH 164124D A CH164124D A CH 164124DA CH 164124 A CH164124 A CH 164124A
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CH
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gases
stove
roasting
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cooking stove
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Corporation Aktiebol Invention
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Swedish Invention Corp Ab
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Description


      Koehherd.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf Herde für Koch- oder ähnliche Zwecke  und     bezweckt,    einen Herd mit einem hohen  thermischen Wirkungsgrad zu schaffen, so  dass beim Vergleich mit Kochherden der bis  her gebräuchlichen Ausführungsarten eine  Brennstoffersparnis erreicht wird, und der  ferner so beschaffen     ist,    dass eine hohe Tem  peratur an derjenigen Stelle des Herdes  sichergestellt wird, von welcher Wärme für  Koch- oder andere Zwecke entnommen wird,  wodurch auf dem Herd zu erwärmende  Stoffe schnell erhitzt     bezw.    aufgekocht wer  den können.  



  Die obenerwähnten Zwecke werden durch  die Erfindung auf Grund der Anordnung  einer Vorrichtung erreicht, die auf dem  Wege der Verbrennungsgase zwischen dem  Rost und derjenigen Stelle des. Herdes, von  welcher Wärme für Kochzwecke entnommen  wird, angeordnet ist, welche Stelle     nach-          stehend:    "Herdplatte" genannt werden soll.    Diese Vorrichtung bringt auf dem Rost aus  dem Brennstoff entwickelte, aber im Feuer  raum, das heisst im Raum über dem Rost,  nicht verbrannte Gase zur Verbrennung, in  .dem solche Gase in der Vorrichtung     mit     Sekundärluft, die zwischen derselben und  der Feuerstelle eingeführt wird, innig ge  mischt und durch die auf der Mischvorrich  tung herrschende hohe Temperatur entzün  det werden.

   Hierdurch wird die Verbren  nung der Gase vor der     Herdplatte    eingeleitet  und spätestens zu Ende ,gebracht, bevor die  Verbrennungsgase von der Herdplatte Weg  strömen. Durch Anpassung der     Lage    der er  wähnten Mischvorrichtung im Verhältnis zur  Herdplatte kann auch erreicht werden,     dass     die im     Feuerraum    nicht verbrannten Gase an  einer Stelle     verbrennen,    die im Verhältnis  zur Herdplatte so gelegen ist, dass eine hohe  und für die Wärmeentnahme zweckmässige  Temperatur auf dieser Platte     bezw.    dicht  unter derselben zu herrschen kommt.

   Die so-      genannte     Nachverbrennung,der    auf dem Rost       entwickelten,    aber dort nicht zur Verbren  nung kommenden Gase indem     Abströmkanal     hinter der Herdplatte oder der     Kochstelle,     die bei :der gebräuchlichen     Herdkonstruktion     oft     eintritt,    wird daher bei einem nach der  Erfindung ausgeführten Herd vermieden,  da durch die     Mischvorrichtung    erreicht wird,  dass solche Gase, bevor sie     in    den Abfuhr  kanal gehen, völlig verbrannt sind.  



  Einzelheiten der Erfindung sollen im  folgenden     näher    beschrieben     werden    unter  Hinweis auf die in der beiliegenden Zeich  nung in den     Fig.    1 bis 5     gezeigten    beispiels  weisen Ausführungsformen .derselben.  



  In     Fig.    2 bis 5 ist ein Herd veranschau  licht, mit welchem eingehende     Prüfungen     vorgenommen worden sind, die die Über  legenheit des Herdes im Vergleich zu ,den  Herdkonstruktionen gebräuchlicher Art ge  zeigt haben. Von diesen Figuren zeigt     Fig.    2  einen     Schnitt    durch den Herd nach der Linie       III-III    von     Fig.    4 und     Fig.    3 einen Schnitt  nach ,der Linie     IV-IV    von     Fig.    2;

   in     Fig.    4  ist ein Schnitt nach der Linie     V-V    von       Fig.    2 und in     Fig.    5 ein     .Schnitt    nach .der  Linie     VI-VI    von     Fig.    4 veranschaulicht.  Diese letzte Figur zeigt die     Einrichtung-der          obenerwähnten        Abstell-        bezw.    Ofenklappen.  



       In        Fig.    1 ist eine Ausführungsform eines  Kochherdes gezeigt.  



  Die Mischvorrichtung, welche     zwischen     dem Feuerraum 2 und der     Herdplatte    4 an  geordnet ist, besteht im vorliegenden Falle  aus     einer    Anzahl quer durch den zum Herd  aufsteigenden Gaskanal verlaufender, zweck  mässig in ihrer Sektion rund ausgebildeter  und     in    Seitenplatten, die jedoch in der Zeich  nung nicht gezeigt sind, befestigter Stäbe  oder Stäbchen 24. Dieselben bestehen aus  einem feuerbeständigen Material, das zweck  mässig von geringem     Wärmeleitvermögen    ist,  zum Beispiel     Steatit    oder dergleichen.

   Diese  Mischvorrichtung braucht aber natürlich  nicht aus     runden    oder anders geformten Stä  ben zu bestehen, sondern kann verschiedent  lich ausgebildet sein, unter Beibehaltung der    Eigenschaft,     dass    die     Jurchdenselben    hin  durchströmenden Gase gut     durchgewirbelt     und somit innig mit Sekundärluft     gemischt     werden, die zwischen dem Feuerraum und  der     Mischvorrichtung    durch die     Zufuhröff-          nungen    25 zugeführt wird.

   Die Stäbe 24  sind, um diese innige Mischung herbeizu  führen, in. horizontalen Reihen angebracht,  wobei die einzelnen Stäbe der einen Reihe  über den Zwischenräumen der Stäbe der dar  unterliegenden Reihe angeordnet sind. Dem  Querschnitt der Stäbe könnte gegebenenfalls  statt einer runden jede beliebige andere Form  gegeben werden, zum Beispiel eine viereckige  oderdreieckige Form. Der Feuerraum 2 ist  bei der vorliegenden Ausführungsform nach  unten zu schmäler gestaltet. Der diesen  Raum bildende     Teil,    der zweckmässig aus       Gusseisen    besteht, wird durch die ,Sekundär  luft, die durch die Öffnung 25 den Gasen  zugeführt wird, gekühlt. Diese dabei gut  vorgewärmte Sekundärluft wird den Ver  brennungsgasen zugeführt, bevor diese in die  Mischvorrichtung 22. hineintreten.

   Beim  Durchströmen -der Mischvorrichtung werden  die Gase angezündet und zufolge der An  wesenheit von Sekundärluft in der Haupt  sache auch darin oder in dem Raum unmit  telbar dahinter vollständig verbrannt. Eine  sehr hohe Temperatur ergibt sich deshalb für  .die Gase     hinter    der     Mischvorrichtung,    welche  Temperatur auch durch eine zweckentspre  chende     Verlegung    derselben im Verhältnis  zur     Herdplatte    auf diese einzuwirken kommt.  Diese Herdplatte besteht im     vorliegenden     Falle aus abnehmbaren Platten 26 und 27.

    deren obere Flächen eben gearbeitet sind und  die zur Aufnahme der Kochgefässe dienen;  deren untere Seite sind mit nach unten ragen  den stiftartigen Vorsprüngen 27a versehen,  durch welche die     Wärmeübergangsfläche     zwischen den heissen Verbrennungsgasen und  den Platten vergrössert wird, wodurch eine  gute Wärmeübertragung erzielt wird. Die  Mischvorrichtung besitzt, wie ohne weiteres  hervorgeht, eine grosse Oberfläche und übt  deshalb bei der daran herrschenden hohen  Temperatur einen erheblichen Strahlungs-           effekt    aus, was ebenfalls zu einem guten  Effekt des Herdes beiträgt.  



  Zufolge der durch die Mischvorrichtung  verbesserten Verbrennung der auf dem Rost  entwickelten     unverbrannten    Gase vor Errei  chung der Herdplatte     bezw.    in unmittelbarer  Nähe der Kochstelle werden die bei Herden  bisher gebräuchlicher Art oft vorkommen  den Nachverbrennungen solcher Gase im  Kanalsystem hinter der Kochstelle, das heisst  hinter der Herdplatte, vermieden, wobei die  Wärmemengen, die bei solchen Nachverbren  nungen verloren gehen, gespart werden. Sol  che Nachverbrennungen     entstehen,    wenn die  Gase nicht vor Erreichung der Herdplatte  mit der Sekundärluft zu einem solchen Grade  gemischt werden, dass deren Verbrennung er  möglicht wird.

   Durch :die Mischvorrichtung  wird aber eine solche Mischung zustande ge  bracht, und alle mit den erwähnten Nach  verbrennungen verbundenen Übelstände be  seitigt.  



  Die Mischvorrichtung - ist, wie bereits  oben erwähnt, aus einem Material mit niedri  gem     Wärmeleitvermögen    auszuführen, wo  durch die einmal derselben gegebene Tem  peratur zufolge der Trägheit des Wärme  flusses in demselben verhältnismässig wenig  schwankt, auch dann, wenn .die Gasentwick  lung des Brennstoffes stark schwankt. Diese  Eigenschaft verstärkt die Fähigkeit der       Mischvorrichtung,    die     unverbrannten    Gase  anzuzünden, wenn sie denselben durchströ  men und darin mit der Luft     durchgewirbelt     werden.  



  Bei der in     Fig.    1 gezeigten Ausführungs  form der Erfindung ist der Rost 3 aus einer  Anzahl Kugeln 28 gebildet, die aus einem  feuerfesten Material bestehen und auf einem  längs des Feuerraumes verlaufenden Trag  stab oder dergleichen 29 ruhen     bezw.    ange  ordnet sind. Die Primärluft tritt zwischen  den Kugeln und um dieselben herum in den  Feuerraum ein; die Sekundärluft strömt,  wie auch oben erwähnt, an den Aussenseiten  der     Feuerraumwände    entlang und kühlt dabei  diese ab, wodurch einem Anfressen oder einer  sogenannten Verbrennung des Eisens dicht    an dem Rost zufolge der dort herrschenden  hohen Temperatur entgegengewirkt wird.

   Es  ist zweckmässig, wie in     Fig.    1 gezeigt, so  wohl die Primär- als auch die Sekundärluft  durch das Innere des Herdes dem Feuerraum  zuzuführen, da die Luft hierbei beim Be  streichen der Wandungen der     verschiedenen     Herdteile, zum Beispiel der Gaskanäle, vor  gewärmt wird, wodurch die Wärmeausstrah  lung des Herdes in den     umgebenden    Raum  entsprechend     verringert    wird.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 2 .den Feuerraum  des Herdes, :das heisst den Verbrennungsraum  unmittelbar über dem Rost 3 desselben. Von  diesem Raum können aus dem Brennstoff aus  getriebene Gase, das heisst sowohl verbrannte  wie     unverbrannte,    entweder aufwärts zur  Platte 4 strömen, wo Wärme     abgegeben     wird, zum Beispiel an darauf gestellte Koch  gefässe oder dergleichen, und von hier durch  eine nach unten gehende     Leitung    5 zu einem  Kanal 6, der zum     Schornstein    führt (in der  Zeichnung nicht gezeigt) oder auch durch  einen Kanal 7, welcher den Feuerraum 2  direkt mit dem     Schornstein    verbindet,

   dies  je nachdem wie die     Abstell-    oder Ofenklap  pen 8     bezw.    9 eingestellt werden. Diese bei  den Klappen können, wie aus den     Fig.    1 und  5 hervorgeht, durch über der Deckplatte des  Herdes angebrachte Handgriffe, die vermit  telst Stangen oder Röhren 10 und 11 mit den  Platten verbunden sind, betätigt werden.  



  Der Kanal 7 hat aber ausser dem oben  erwähnten Zweck, beim Anzünden verstärk  ten Zug zu schaffen, noch eine sehr wichtige  Aufgabe, nämlich die Erwärmung eines  Bratofens 12. Wie aus der     Fig.    2, hervor  geht, ist der Kanal 7 zu diesem Zwecke so  gezogen und ausgebildet,     :dass    seine obere Be  grenzungswand den Boden des Bratofens 12  bildet, unter welchem Boden somit bei ent  sprechender Einstellung der erwähnten Klap  pen 8 und 9 vom Feuerraum direkt kom  mende heisse Verbrennungsgase strömen.

    Hieraus geht hervor, dass jederzeit,     wenn    eine  schnelle     bezw.    starke Erwärmung des Brat  ofens erwünscht ist,     dies    durch entsprechende  Einstellung der Ofenklappen erreicht werden           kann,    so     dass    die erforderliche Gas-     bezw.     Wärmemenge aus dem Feuerraum 2 dem  Ofen für dessen Erwärmung     zugeführt    wird,  von wo aus sie nach Wärmeabgabe zum       Schornstein        weitergeleitet    wird.

   Werden       ,grosse    Gas-     bezw.    Wärmemengen diesen Weg  geführt, wird die zur Herdplatte geleitete  Wärmemenge naturgemäss entsprechend ge  ringer. Natürlich kann aber dabei durch ge  steigerte Brennstoffzufuhr .die entwickelte  Wärme auch schnell gesteigert werden, so  .dass auch in Fällen, wo grosse     Wärmemengen     gleichzeitig sowohl für Kochzwecke als für  die Erhitzung des     Ofens    erwünscht sind   und .dies vielleicht während längerer Zeit   solche Anforderungen ohne' weiteres erfüllt  werden können.  



  Bei Kochherden gebräuchlicher Art wird  allgemein der Bratofen durch die Führung  der Verbrennungsgase von .der Herdplatte  über den Ofen erhitzt, indem diese Gase, die  dann aber schon bei der Herdplatte     einen     Teil ihrer Wärme für Kochzwecke abgege  ben haben, zwischen :der     obern    Wandung des  Ofens und der     Deckplatte    geleitet werden.  Dies führt aber mit sich,     dass    der Ofen nicht  so schnell     bezw.    so stark erhitzt werden  kann wie beim Herd gemäss der Erfindung,  bei dem die Gase zur     Erwärmung,des    Ofens  direkt dem Feuerraum entnommen werden,  das heisst die eine entsprechende hohe Tem  peratur haben.

   Es geht auch ohne weiteres  hervor, dass bei Erhitzung des Ofens von un  ten eine     Russablagerung    auf die wärmeüber  führende Fläche vermieden     bezw.    einer sol  chen entgegengewirkt wird. Falls sich     Russ-          partikelchen    gelegentlich auf dem Boden ab  setzen sollten, so werden diese zur Verbren  nung gebracht, wenn     heisse    Gase vom Ver  brennungsraum durch den Kanal 7 der     Bo.          denfläche    zugeführt werden.

   Der Wärme  übergang wird hierbei auch dadurch verbes  sert,     dass    heisse     Gaspartikelchen    bei ihrer  Strömung ,durch den Kanal 7 naturgemäss  nach oben zu dem Ofenboden steigen, wo sie  Wärme     abgeben,    worauf sie nach unten fallen  und wärmere     Partikelchen    wieder aufsteigen.  Auch dieses trägt dazu bei, Russablagerun-    gen, die für den Wärmeübergang sehr nach  teilig sind, auf der     Wärmeübertragungs-          fläche    zu vermeiden. Anders liegen die Ver  hältnisse bei den vorher bekannten Ofenkon  struktionen, wo die Gase zwecks Erwärmung  des Ofens über denselben und meistens zwi  schen dem Ofen und der Deckplatte des Her  des geführt werden.

   In diesem Falle streben  .die kälteren     Gaspartikelchen    danach, nach  unten in den Kanal zu sinken, das heisst die  kälteren Gasschichten     bestreichen    die Ofen  fläche, wo sie auch Russ und Verunreinigun  gen ablegen, während die wärmeren Gas  schichten naturgemäss in dem obern Teil das  Kanals der Deckplatte des Herdes entlang  strömen, wodurch die Wärmeausstrahlung  durch die Herdplatte in den umgebenden  Raum stark erhöht wird. Um solchen  Wärmeverlusten zu entgehen, ist bei dem  Kochherd gemäss der Erfindung der Raum       zwischen    der obern Wandung des Bratofens  und der Deckplatte des Herdes mit einem  wärmeisolierenden Stoff 13, zum Beispiel       Kieselgur,    ausgefüllt.

   Auch die im Herd vor  handenen Seitenflächen des Bratofens     bezw.     seine Endflächen sind, wie aus     Fig.    1 her  vorgeht, wärmeisoliert. Um im Bratofen eine  Luftzirkulation zu erzeugen, ist darin eine  im Winkel gebogene Platte 14 angebracht,  so dass, wie ebenfalls aus der     Fig.    1 hervor  geht, ein Kanal 15 zwischen dieser Platte  und dem Boden des Ofens, sowie zwischen  der Platte und derjenigen Ofenwandung, die  .dem Feuerraum zugewendet ist, gebildet.  wird. Bei Wärmezufuhr zum Ofen wird die  Luft in diesem Kanal 15 erwärmt und die  durch Pfeile in der Figur angedeutete     Luft-          zirkulation    erzeugt.

   Diese winkelförmig ge  bogene Platte 14 dient beim Braten und der  gleichen als Ofenboden, auf welchen die  Bratschüsseln gestellt werden. Der Bratofen  ist ferner mit einer Zwischenplatte 16 ver  sehen,,die je nach Bedarf eingesetzt oder ent  fernt werden kann.  



  Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist  der Gaskanal 6 so erweitert, dass in dem  Kanal ein Wasserbehälter 20 hat unter  gebracht werden können, welchem     Behälter         unten kaltes Wasser durch eine Leitung 21  zugeführt und oben warmes Wasser durch  eine Leitung 22 entnommen wird. Es geht  ohne weiteres aus der Figur hervor, dass beim  Öffnen eines in der Leitung 21 angeordne  ten Wasserhahnes warmes Wasser, das sich  in     dexp    obern Teil des Reservoirs sammelt,  durch die Leitung 22 hinausgedrückt wird.  



  In den     Fig.    2, 3, 4 und 5 ist eine für .die  Praxis vorgesehene Ausbildung .des Herdes  gemäss der Erfindung gezeigt. In diesen  Figuren weisen diejenigen Teile, die den in  den     Fig.    1 und- 2 beschriebenen Teilen ent  sprechen, die gleichen Bezeichnungen - auf.  Prinzipiell ist diese     Ausführungsform    in vol  ler Übereinstimmung mit dem im Zusammen  hang mit     Fig.    1 beschriebenen. Der Feuer  raum 2 des Herdes hat im vorliegenden Falle  ebenfalls eine nach unten schmäler werdende  Form.

   Dieser Raum ist unten durch einen  Teil 30 abgegrenzt, der mit dem Rost 3 zu  sammenwirkt, aber so ausgeführt ist, dass der  selbe leicht, beispielsweise wenn beim Über  gang von einem Brennstoff zu einem andern,  zum Beispiel von Holz auf Kohle oder Torf,  eine andere     Rostkonstruktion    erwünscht ist,  ausgetauscht werden kann. Diesem Teil 30  ist ausserdem in .diesem Falle eine solche  Form gegeben worden,     dass    wenn der Herd  benutzt wird, sich an dessen .Seiten Asche an  sammeln kann, was ebenfalls einem Anfres  sen des Materials an diesen Stellen entgegen  wirkt.

   Der den Rost bildende Teil 31, wel  cher, wie aus     Fig.    3 und 4 hervorgeht, mit  aufragenden Stiften 32 oder dergleichen ver  sehen ist, ist ebenfalls so ausgebildet, dass  sich ein Aschenlager darauf ansammeln  kann, um :der schädigenden Einwirkung der  hohen Temperatur entgegenzuwirken, Der  Herd ist ferner so ausgebildet,     dass    ein  Aschensammler in Form eines ziemlich  grossen Behälters 32a unter dem Rost ange  bracht werden kann, in welchen Behälter  beim Reinigen des Rostes, zum Beispiel  durch Schütteln desselben, die Asche herab  fällt. Dieser     Behälter    braucht zufolge seiner  Grösse nur selten entleert zu werden.

   Das       Wasserreservoir    -20 ist bei dieser Ausfüh-         rungsforin    an die     Rückseite    des Herdes ver  legt,     wie    aus den     Fig.    3 und 4 hervorgeht,  was ermöglicht, einen Wärmeraum 34     (Fig.     2) im Herd anzuordnen, der von der Vorder  seite des Herdes durch eine     Lucke    35     (Fig.    4)  zugänglich ist. In diesem Raum ist eine  Luftzirkulation in ähnlicher Weise, wie im  Zusammenhang mit     Fig.    2 für den Bratofen  gezeigt     und        beschrieben,    vorgesehen.

   An der  dem Feuerraum zugekehrten Seite des  Wärmeraumes ist nämlich eine Platte 36 ver  mittelst einer Konsole in einem gewissen Ab  stand von der Raumwand angebracht, so dass,  wenn die Luft in den dabei gebildeten Zwi  schenraum zwischen der Wand und der  Platte durch Wärmeübergang von der Feuer  stelle erwärmt wird, eine Luftzirkulation  entsteht, wie in der     Fig.    3 durch Pfeile an  gedeutet ist. Von dem Feuerraum 2 strömen  die Verbrennungsgase aufwärts     zu,der    Misch  vorrichtung 23, welcher aus in vertikalen  Reihen angeordneten Stäben aus     Steatit,     Schiefer oder dergleichen, die von Seiten  platten 37 in ihren Lagen gehalten werden,  besteht.

   Die Seitenplatten 37 haben eine sol  che Schrägstellung im Verhältnis zueinan  der, dass die Mischvorrichtung leicht in Rich  tung nach oben entfernt werden kann durch  ,die Öffnung, die von der     Kochplatte    abge  deckt     wird        (Fig.    2 und 3).  



  Die genannten     Herdplatten    sind, ähnlich  wie im Zusammenhang mit     Fig.    1 beschrie  ben, an ihren nach unten zugekehrten Seiten  mit flächenvergrössernden Vorsprüngen in  Form von Stiften oder dergleichen versehen.  Sie sind ausserdem von gleichem Durchmes  ser, was einen Austausch     bezw.    eine Aus  wechslung der Platten erleichtert.

   Um einem       Wärmefluss    zwischen diesen Platten, die beim  Kochen je eine hohe Temperatur erhalten,  zur Deckplatte 39 des Herdes und von dort  an die übrigen Herdwände     entgegenz-#wir-          ken,    was einen Wärmeverlust verursachen  würde, sind die Kochplatten in einer beson  deren Platte 38     angeordnet,    die aus einem  feuerbeständigen Material mit geringem       Wärmeleitvermögen    besteht,     wie    zum Bei  spiel aus hart     zusammengepresstem    Asbest           bezw.    aus sogenanntem Asbestholz oder der  gleichen, welche Platte in gleicher Höhe mit  .der Deckplatte '39 liegt.

   Von der Herdplatte  4, das heisst von der Kochstelle, strömen die  Gase durch den Kanal 5 nach     unten    und wei  ter zum Schornstein. Der Kanal 7 erstreckt  sich, wie aus den     Fig.    3 und 5 hervorgeht,  vom Feuerraum 2 unter dem Bratofen 12  und durch die durch die Klappe 9 geschlos  sene Öffnung zum Schornstein, wenn dieser  Weg durch die Öffnung der erwähnten  Klappe offen ist. Durch die Kanäle 5 und 7  abgehende Gase werden<B>-</B>einer     gemeinsamen          Kammer    40     (Fig.    4) zugeführt, von welcher  sie durch einen Ablaufstutzen 41 zum  Schornstein geführt werden.

   Dieser Stutzen  41 ist in einer Platte 42 angeordnet, die in  vertikaler     Richtung    verschiebbar ist, zwecks       Erleichterung    der Montage des Herdes, zum  Beispiel in     einer    Küche, wo :diese Platte je  nach -der     Höhe,des    zum Schornstein führen  den, in der Küchenwand vorhandenen Kanals  vom Boden eingestellt werden kann. Um eine  für die Wärmeabgabe gute Verteilung     bezw.          Durchwirbelung    der unter dem Bratofen  boden     geführten    heissen Verbrennungsgase  zu fördern, ist im Kanal 7     unter    dem genann  ten Ofen ein Blech oder eine Platte 43 an  gebracht.

   Die Sammelkammer 40 der Ver  brennungsgase kann von Russ, oder Verun  reinigungen durch     eine        Luckee    44 gereinigt       werden,    die durch die an der Frontseite ,des  Herdes     angebrachte        Lucke    35 entfernt wer  den kann.  



  Die Ofenklappen 8     bezw.    9 sind von .der  obern     Deckplatte    ,des Herdes einstellbar ver  mittelst     Handgriffen    45 und 46 und Verbin  dungsstangen 10 und 11, wie aus .den     Fig.    2,  4 und 5 ohne weiteres hervorgeht. In     Fig.    4  ist die Klappe 8 in     halbgeöffnetem    Zustand  gezeigt, so     dass    Verbrennungsgase vom  Feuerraum 2 zu der Kochstelle oder Herd  platte 4 und von hier weiter zum Schorn  stein strömen können, während die Klappe 9  den     Kanal    7, das     heisst,die    Gaspassage unter  dem Bratofen abschliesst.

   Sowohl die primäre  wie die sekundäre Verbrennungsluft strömen  dem Innern des     Herdes    durch eine in der hin-         tern    Begrenzungswandung des     Herdes    vor  handene Öffnung 47 zu und danach, wie  durch Pfeile angegeben ist, zu dem Rost,  wo, wie in     Fig.    2 ebenfalls durch Pfeile an  gedeutet, die Luft so aufgeteilt wird,     dass@    ein       Teil    durch den Rost dem Feuerraum zu  strömt, während ein anderer, die Sekundär  luft bildender Teil aufwärts und durch die  Öffnungen 25 der Mischvorrichtung zu  strömt.

   Um die Abkühlung der     Wandungen     des untern     Feuerraumteils    30 durch die  Sekundärluft zu steigern, ist dieser Teil von  nach unten ragenden Wänden 50 und 51  umgeben, so     dass    die Sekundärluft nach Mög  lichkeit gezwungen wird, längs der Aussen  wandungen des     genannten    Teils 30 aufwärts  zu strömen.

   Natürlich kann aber, wie in       Fig.    4 markiert ist, auch .die     Feuerraums-          lucke    48 mit einer in bekannter Weise regu  lierbaren     Zuströmöffnung    49 für Sekundär  luft versehen sein, so     dass,    falls gelegentlich  erwünscht, auch kalte Sekundärluft dem  Feuerraum direkt zugeführt werden kann.  



  Die Herdtüren, welche auf der Frontseite  ,des Herdes angeordnet sind, können in an  sich bekannter Weise ausgeführt und an der  Herdwand     mittelst    Scharnieren befestigt  sein, was jedoch     in,der    Zeichnung, um Kom  plikationen zu vermeiden, nicht gezeigt ist.  Sämtliche dem Herd zugehörigen Teile, wie  Bratofen, Feuerraum     etc.    können gemäss an       und    für sich bekannten Methoden hergestellt       und    so konstruiert sein,     dass.    sie ein     einfaches     Zusammensetzen, das     heisst    einen Zusammen  bau des Herdes ermöglichen.

   Die äussern Be  grenzungswände -des Herdes werden zweck  mässig aus porzellanemailliertem Blech     her-          gestellt,,da    dies ,das     Sauberhalten    des Herdes  erleichtert. In dem Herd enthaltene Teile,  auf welchen hohe Temperaturen zu herrschen       kommen,    sind, wie aus den Figuren ebenfalls  ersichtlich, wärmeisoliert.  



  Die Erfindung ist natürlich nicht auf die  oben gezeigten und beschriebenen Ausfüh  rungsformen beschränkt, sondern die Ver  wirklichung derselben kann in mancher Hin  sicht     variiert    werden,     ohne    dass von dem     zu-          grundeliegenden    Prinzip abgegangen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kochherd mit einem Feuerrost und einer von diesem im Abstand befindlichen Herd platte, gekennzeichnet durch eine im Strö mungsweg der auf dem Rost entwickelten Verbrennungsgase zwischen Rost und Herd platte angeordneten Vorrichtung zur innigen Mischung der genannten Gase mit Sekundär luft, die dein Strömungsweg zwischen Rost und Mischvorrichtung zugeführt wird, so dass die Verbrennungsgase durch die auf der Mischvorrichtung herrschende hohe Tempe ratur entzündet werden, wodurch die Ver brennung der Gase vor der Herdplatte einge leitet und spätestens zu Ende gebracht wird, bevor die Gase von der Herdplatte Weg strömen. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Kochherd nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischvorrichtung aus einer Anzahl wegrechter oder im wesentlichen wegrechter, quer zum Gas strömungsweg angeordneter Stangen be steht. 2. Kochherd nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stangen mit Platten derart zu einem Aggregat ver einigt sind, dass dasselbe aus dem Koch herd durch eine in der Herdplatte befind liche abdeckbare Öffnung entfernt werden kann. 3. Kochherd nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangen aus Ma terial mit niedriger Wärmeleitfähigkeit bestehen. 4.
    Kochherd nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Auslass für die Ver brennungsgare, einen die Gase vom Rost aufwärts durch die Mischvorrichtung zur Herdplatte leitenden und abwärts zum genannten Auslass führenden regelbaren Kanal, und einem weiteren, die Verbren nungsgase unmittelbar vom Rost zum Auslass leitenden regelbaren Kanal. 5. Kochherd nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch einen Brat- oder Back- raum, dessen Boden durch die wenigstens längs eines der im vierten Unteranspruch genannten Kanäle strömenden Gase er wärmt wird. 6.
    Kochherd nach Unteranspruch 5, gekenn zeichnet durch wärmeisolierende Stoffe zwischen Oberseite des Brat- oder Back- raumes und Deckplatte des Herdes. 7. Kochherd nach Patentanspruch, gekenn zeichnet :durch einen Brat- oder Back- raum, dessen Seiten innerhalb der Um grenzungswände des Herdes gelegen und mit Ausnahme der beiden Seiten mit wärmeisolierendem Material bedeckt sind. B.
    Kochherd nach Unteransprüchen 5, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Brat- oder Backraum eine Platte derart ange ordnet ist, dass am Boden des Brat- oder Backraumes und längs einer Seite .dessel ben ein Luftzirkulationskanal gebildet wird, durch den Luft infolge von dem Boden des Brat- oder Backraumes zuge führter Wärme zirkuliert. 9. Kochherd nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte einen Luftzirkulationskanal an der dem Ver brennungskanal des Herdes benachbarten Seite .des Brat- oder Backraumes bildet.
CH164124D 1931-09-30 1932-07-19 Kochherd. CH164124A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN108130131A (zh) * 2017-12-26 2018-06-08 农业部规划设计研究院 一种生物质热解气化炉灶

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN108130131A (zh) * 2017-12-26 2018-06-08 农业部规划设计研究院 一种生物质热解气化炉灶

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