CH164171A - Verfahren zur Herstellung von Mercerisierlaugen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Mercerisierlaugen.

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CH164171A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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      Yertahren    zur     Herstellung    von     NereerisieHaugen.       Es ist bereits vorgeschlagen worden,  Wasch-,     Reinigungs-,    Netz- und     Emulgier-          mittel        _    dadurch     herzustellen,    dass man Ge  mische von höhenmolekularen Alkoholen, wie  sie bei der katalytischen     Hydrogenisation    von  Oxyden des Kohlenstoffes unter Druck neben  oder statt     Methanol    erhalten werden, oder  deren einzelne Bestandteile oder Fraktionen  oder     Destillationsrückstände    in an sich be  kannter Weise mit sulfonierenden Mitteln  behandelt.

   Man wollte auf diese Weise Pro  dukte erhalten, die ein durchaus seifenähn  liches Verhalten zeigen, gute Netzfähigkeit  besitzen, sich als Wasch- oder Reinigungs  mittel     verwenden    lassen und im Gegensatz  zu     vorbekannten    ähnlichen Mitteln in Wasser  klar löslich sind.  



  Es wurde nun gefunden, dass man Pro  dukte erhält, die im Gegensatz zu den oben  beschriebenen Produkten in Wasser nur un  vollständig löslich sind und praktisch keine  Seifeneigenschaften aufweisen; sich aber im    Gegensatz zu den bekannten Produkten mit  grossem Vorteil als Zusatz zu     1'        ercerisier-          laugen    verwenden lassen, wenn man Frak  tionen von etwa 120-160   C der durch  katalytische     Hydrogenisation    von Oxyden  des Kohlenstoffes zu Wasserstoff- und sauer  stoffhaltigen Verbindungen, beispielsweise  neben Methanol,

   entstehenden verhältnismässig       niedrigmolekularen    Körper mit sulfonierend  wirkenden Mitteln behandelt und gegebenen  falls die     Sulfonierungsprodukte    neutralisiert.  Für dieses Verfahren sind beispielsweise die  erwähnten Fraktionen der ölartigen Produkte,  die durch katalytische Reduktion von Oxyden  des Kohlenstoffes nach dem Verfahren des       DRP.    544665, oder unter Anwendung von  unterhalb 450  C liegenden Temperaturen bei  diesem Verfahren erhältlich sind, geeignet.

    Sie     bestehen    aus Gemischen, die wesentliche       Mengen    verhältnismässig     niedrigmolekularer     Produkte mit normaler oder verzweigter Kette  enthalten, wie Alkohole, Betone, Fettsäuren      ungesättigte     Kohlenwasserstoff    e usw.

   Die     Sul-          fonierung,    die nur bis zur Bildung von in  Wasser nicht klar löslichen Produkten ge  führt wird, kann in bekannter Weise unter  Verwendung von konzentrierter Schwefel  säure,     Schwefelsäuremonohydrat,        Chlorsulfon-          säure    oder dergleichen und gegebenenfalls  unter Anwendung von     Lösungs-    oder Ver  dünnungsmitteln oder sonstigen, die     Sulfo-          nierung    begünstigenden Zusätzen ausgeführt  werden.  



  Das erhaltene     Sulfonierungsprodukt    kann  mit wässerigen Lösungen von basisch wirken  den Stoffen, zum Beispiel Natronlauge oder  Soda, neutralisiert werden.  



  Gegenstand -vorliegender Erfindung ist  nun ein Verfahren zur Herstellung von     Mer-          cerisierlaugen,    dadurch gekennzeichnet, dass  man denselben die oben beschriebenen, in  Wasser nicht klar löslichen     Sulfonierungs-          produkte    der von 120-160o C siedenden  Anteile der bei der     katalytiscben        Hydrogeni-          sation    von Oxyden des Kohlenstoffes zu     wasser-          stoff-        und!    sauerstoffhaltigen Verbindungen  entstehenden Produkte zusetzt.

   Die erwähn  ten Produkte besitzen die Eigenschaft, die  Wirksamkeit von     Mereerisierlaugen,    denen sie  zugesetzt sind, ganz erheblich zu verbessern,  und zeigen ausserdem die bei Verwendung  von andern     Zusatzstoffen    zu     Mercerisierlaugen     vielfach auftretende störende Schaumbildung  nicht. Selbst bei mehrtägigem Gebrauch blei  ben sowohl die Netzfähigkeit, als auch das       Schaumdämpfungavermögen    erhalten.

   Ein wei  terer Vorteil der vorgeschlagenen Mittel be  steht darin,     dass-    sie sich, obwohl sie beim  Verdünnen mit Wasser nur milchige Emul  sionen liefern, leicht praktisch vollständig in    der konzentrierten     Mercerisierlauge    lösen, so       dass    die Verwendung von Lösungsvermittlern  nicht erforderlich ist. Die beschriebenen Pro  dukte sind ausserdem ungiftig und nahezu  geruchlos.  



       Beispiel:     100 Teile der von 120-160o C siedenden  Fraktion des durch katalytische Reduktion von  Kohlenoxyd mit Wasserstoff neben Methanol  erhältlichen ölartigen Produktes werden bei  5-20 o C mit 95 Teilen     Chlorsulfonsäure        sul-          foniert;    der hierbei entstehende Chlorwasser  stoff wird während oder nach der     Sulfonierung     durch Einleiten eines schwachen Luftstromes  entfernt. Nach beendeter     Sulfonierung    wird  das Reaktionsprodukt mit 110 Teilen 25     o/oiger     Natronlauge neutralisiert; man erhält auf  diese Weise eine ölartige Flüssigkeit.  



  Einer     Mercerisierlauge    von 30 o     B6    werden  pro Liter 5     gr    des beschriebenen     Sulfonie-          rungsproduktes    zugesetzt. Ein Baumwollge  webe, das mit dieser Flotte behandelt wird,  zeigt innerhalb einer Minute einen Schrump  fungseffekt von     25'/o.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Merceri- sierlaugen, gekennzeichnet durch einen Zu satz von in Wasser nicht klar löslichen Sul- fonierungsprodukten der von 120-160o C siedenden Anteile der bei der katalytischen Hydrogenisation von Oxyden des Kohlenstoffes zu wasserstoff- und sauerstoffbaltigen Ver bindungen entstehenden Produkte.
CH164171D 1931-09-23 1932-08-04 Verfahren zur Herstellung von Mercerisierlaugen. CH164171A (de)

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