Tragbarer Kinoprojektor mit einer Glühlampe als Projektionslichtquelle und einem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes. Die Erfindung bezieht sich auf einen tragbaren Kinoprojektor, bei dem als Projek tionslichtquelle eine Cllühlampe dient und ein Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lam penstromes vorgesehen ist.
Es liegt in der Natur eines tragbaren Kinoprojektors, dass er nacheinander an verschiedenen Stellen be nutzt und an -das ,Stromnetz angeschlossen wird. Bekanntlich weichen aber die Werte der Spannungen verschiedener Anschlussstel- len in var,sehieden starkem Masse nach oben oder unten von der Nennspannung des Netzes ab. Weiterhin ändert sich aber auch an ein und derselben Stelle des Netzes in grösseren oder kleineren Zeitabständen die Grösse der Spannung.
Um derartige Abweichungen der Speise spannung von ihrem Nennwert bei jedem neuen Einschalten :des Projektors auszuglei chen, kann man sieh einer Reguliereinrich tung, zum Beispiel eines mit der Projektions- lampe in Reihe liegenden Regulierwiderstan- des bedienen. Zu beachten ist aber, dass der Betriebsstrom einer Projektionsglühlampe dicht an der Überlastungsgrenze liegt.
In folgedessen besteht die Gefahr einer Über lastung der Glühlampe, wenn der Projektor an einer Stelle angeschlossen wird, an welcher eine höhere Spannung herrscht als an der zuvor benutzten Ansclilussstelle und wenn in Verbindung damit -die Reguliereinrichtung noch -die Einstellung von der vorhergehenden Benutzung des Projektors besitzt.
Zur Vermeidung einer derartigen tber- lastung der Projektionsglühlampe ist der neue tragbare Kinoprojektor erfindungs gemäss in Verbindung mit einer Regulierein richtung im Lampenstromkreis zum Aus gleich der Abweichungen der .Speisespannung von ihrem Nennwert mit Mitteln versehen, die vor erneutem Schliessen des zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes dienenden Schalters eine Rückstellung der Regulierein richtung erzwingen, wenn bei der vorher gehenden Benutzung des Projektors ein be stimmter Punkt,
des Regelbereiches der Re guliereinrichtung überschritten wurde.
Bei der- praktischen Ausführung wird vorzugsweise von .einer Sperreinrichtung Ge brauch gemacht, .die jeweils in der Offen stellung des zum Ein- und Ausschalten des Stromkreises ,der Projektiohsglühlampe die nenden Schalters diesen blockiert hält, so lange die Reguliereinrichtung einen bestimm ten Punkt ihres Einstellbereiches überschrit ten hat. Es kann aber auch statt dessen .die Ausführung so getroffen werden, dass die Rückstellung der Reguliereinrichtung selbst tätig, zum Beispiel gleichzeitig mit dem Aus schalten der Projektionsglühlampe, erfolgt.
Die Zeichnung veranschaulicht einen Teil eines Ausführungsbeispiels des Erfindungs gegenstandes.
Auf der mittelst Drehknopf 1 verstell baren Achse 2 eines nichtdargestellten Re gulierwiderstandes für den Lampenstromkreis einer Projektionsglühlampe - ist eine einen Nocken 3 bildende Kurvenscheibe befestigt, die bei Veränderung des Widerstandswertes, also bei Verdrehung der Achse 2, einen Rie gel 4 in seinen am Gehäuse 5 befestigten Führungen 6 und 7 verschiebt. Unter der Z\'irkung einer Feder 8 liegt der Riegel 4 mit seinem Winkelstück stets fest am Nok- ken, 3 an. An seinem andern Ende weist der Riegel 4 eine weitere, seitliche Abbiegung auf.
Das freie Endstück: 9 dieser Abbiegung ist mittelst einer Blattfeder 10 mit dem übrigen Teil des Riegels verblinden, so dass es beim Anstossen an ein Hindernis in der einen Bewegungsrichtung sich zurückbiegen kann. Es tritt dieser Fall dann ein, wenn das die Kontakte für die Einschaltung des Stromkreises tragende Glied 11 eines mit Handgriff 12 versehenen Druckhebelschälters sich in der Einschaltstellung befindet.
Der Nocken 3 ist so. eingestellt, dass bei ganz eingeschaltetem Widerstand der Riegel 4 sich in der strichpunktiert gezeichneten Lage befindet. Die Stromstärke ist dabei gering, der Schalter kann jederzeit nach dem Ausschalten wieder eingeschaltet werden. Beim Vermindern des Regulierwiderstandes bewegt sich der Riegel 4 unter Wirkung der Feder 8 allmählich in die ausgezogene Stel lung. In dieser Stellung liegt das federnde Endstüok 9 des Riegels 4 so unter dem Glied 11 des Schalters 12, also in der Bewegungs bahn desselben, dass dieser nicht eingeschaltet. @verden kann.
Ist dagegen der Schalter bereits eingeschaltet, so verschiebt sich zwar der mit dem Endstück 9 verbundene Teil des Riegels in die ausgezogene Lage,. jedoch biegt sich .das federnd angesetzte Endstück 9 entgegen ,der Bewegungsrichtung ab, so dass also die Verstellung des Riegels 4 in keiner Weise behindert wird.
Demnach ist ein Einschaltendes Schalters 12 nur dann möglich, wenn der Regulier widerstand einen bestimmten, an sich beliebig wählbaren Punkt seines Regelbereiches nicht. überschritten hat, solange -also, als sich das Endstück 9 des Riegels noch nicht unter dem Glied 11 befindet. Um-also ein Einschalten der Lampe zu ermöglichen, muss der Regu lierwiderstand so weit in den Stromkreis ein geschaltet werden, bis .durch entsprechende Stellung des Nockens 3 und des Riegels 4 die Sperrung des Schalters durch das End stück 9 aufgehoben ist. Das Einschalten der Lampe kann dann ohne Gefahr erfolgen.
Das zur Einstellung des erforderlichen Lampen stromes während des Brennens der Lampe notwendige Regeln des Widerstandes wird in keiner Weise behindert, da, wie bereits ge sagt, das Endstück 9 zurückfedern kann. Wird nun aber beispielsweise nach beendeter Vor führung eines Films der Schalter ausgeschal tet, so geht unter Wirkung der Feder 10 das Endstück 9 in die Strecklage zurück und ver hindert dadurch ein erneutes Einschalten, bis der Regulierwiderstand wieder zurückge stellt worden ist.
Es kann nun eine Einrichtung vorge sehen sein, .die es gestattet, die Sperrung des Schalters vorübergehend willkürlich aufzu heben, was insbesondere dann erwünscht .sein wird, wenn ein wiederholtes Ein- and Aus- schalten der an der gleichen Spannung liegen bleibenden Projektionslampe erforderlich. wird. Es genügt hierfür ein nach aussen durch die Gehäusewand hindurchragendes, aus einem Knopf 13 bestehendes Organ, mit dem das Endstück 9 während des Anliegens am Schaltblock 11 zurückgezogen werden kann.
An dem zweiter herausstehenden Knopf 13 wird man dann jederzeit erkennen können, dass bei eingeschaltetem Schalter ein grosser Teil des Vorscbaltwiderstandes aua dem Stromkreis ausgeschaltet ist und demnach der Lampe eine grosse Stromaufnahme ermöglicht wird.
Es ist ferner, im Wege des Nockens 3, ein verstellbarer Anschlag 14, 15 vorgesehen, der die Einstellung des Widerstandes auf einen vorher ermittelten Wert erleichtern soll. Er könnte sich auch hinter dem Einstellknopf befinden. Diese Einrichtung dient ebenfalls dem Zweck, das mehrmalige nacheinander er folgende Ein- und Ausschalten der Projek tionslampe bei gleichbleibender Anschluss stelle zu vereinfachen. Hierbei wird nämlich eine Einstellung .des Lampenstromes nach dem Amperemeter überflüssig.