CH164219A - Tragbarer Kinoprojektor mit einer Glühlampe als Projektionslichtquelle und einem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes. - Google Patents

Tragbarer Kinoprojektor mit einer Glühlampe als Projektionslichtquelle und einem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes.

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CH164219A
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CH
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switch
cinema projector
regulating device
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lamp
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

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  Tragbarer Kinoprojektor mit einer Glühlampe als     Projektionslichtquelle    und einem  Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  tragbaren Kinoprojektor, bei dem als Projek  tionslichtquelle eine     Cllühlampe    dient und ein       Schalter    zum Ein- und Ausschalten des Lam  penstromes vorgesehen ist.

   Es liegt in der       Natur    eines tragbaren Kinoprojektors, dass  er nacheinander an verschiedenen Stellen be  nutzt und an -das     ,Stromnetz    angeschlossen  wird.     Bekanntlich    weichen aber die Werte  der Spannungen verschiedener     Anschlussstel-          len    in     var,sehieden    starkem Masse nach oben       oder    unten von der Nennspannung des Netzes  ab. Weiterhin ändert sich aber auch an ein  und derselben Stelle des Netzes in grösseren  oder kleineren     Zeitabständen    die Grösse der  Spannung.  



  Um derartige Abweichungen der Speise  spannung von ihrem Nennwert bei jedem  neuen Einschalten :des Projektors auszuglei  chen, kann man sieh einer Reguliereinrich  tung, zum     Beispiel    eines mit der Projektions-         lampe    in Reihe     liegenden        Regulierwiderstan-          des        bedienen.    Zu beachten ist aber, dass der  Betriebsstrom einer Projektionsglühlampe  dicht an der Überlastungsgrenze liegt.

   In  folgedessen besteht die Gefahr einer Über  lastung der Glühlampe, wenn der Projektor  an einer Stelle angeschlossen     wird,    an welcher  eine höhere Spannung herrscht als an der  zuvor benutzten     Ansclilussstelle    und wenn in  Verbindung damit -die Reguliereinrichtung  noch -die Einstellung von der vorhergehenden       Benutzung    des Projektors besitzt.  



  Zur Vermeidung einer derartigen     tber-          lastung    der     Projektionsglühlampe    ist der  neue tragbare Kinoprojektor erfindungs  gemäss in Verbindung mit einer Regulierein  richtung im     Lampenstromkreis    zum Aus  gleich der Abweichungen der     .Speisespannung     von ihrem Nennwert mit     Mitteln    versehen,  die vor erneutem Schliessen des zum Ein- und  Ausschalten des Lampenstromes     dienenden              Schalters    eine Rückstellung der Regulierein  richtung erzwingen,     wenn    bei der vorher  gehenden Benutzung des Projektors ein be  stimmter     Punkt,

  des    Regelbereiches der Re  guliereinrichtung     überschritten    wurde.  



  Bei der- praktischen Ausführung wird  vorzugsweise von .einer Sperreinrichtung Ge  brauch gemacht, .die     jeweils    in der Offen  stellung des zum Ein- und Ausschalten des  Stromkreises ,der     Projektiohsglühlampe    die  nenden Schalters diesen blockiert hält, so  lange die     Reguliereinrichtung    einen bestimm  ten Punkt ihres     Einstellbereiches    überschrit  ten hat. Es kann aber auch statt dessen .die  Ausführung so getroffen werden, dass die  Rückstellung der     Reguliereinrichtung    selbst  tätig, zum Beispiel gleichzeitig mit dem Aus  schalten der Projektionsglühlampe, erfolgt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht einen Teil  eines Ausführungsbeispiels des Erfindungs  gegenstandes.  



  Auf der     mittelst    Drehknopf 1 verstell  baren Achse 2 eines nichtdargestellten Re  gulierwiderstandes für den Lampenstromkreis  einer Projektionsglühlampe - ist eine einen  Nocken 3 bildende Kurvenscheibe befestigt,       die    bei Veränderung des Widerstandswertes,  also bei Verdrehung der Achse 2, einen Rie  gel 4 in seinen am Gehäuse 5 befestigten  Führungen 6 und 7 verschiebt. Unter der       Z\'irkung    einer Feder 8 liegt der Riegel 4  mit seinem Winkelstück stets fest am     Nok-          ken,    3 an. An seinem andern Ende weist der  Riegel 4 eine weitere, seitliche Abbiegung  auf.

   Das freie     Endstück:    9 dieser Abbiegung  ist mittelst einer Blattfeder 10 mit dem  übrigen Teil des Riegels     verblinden,    so dass  es beim Anstossen an ein Hindernis in der  einen Bewegungsrichtung sich zurückbiegen  kann. Es     tritt        dieser    Fall dann ein, wenn  das die Kontakte für die Einschaltung des  Stromkreises tragende Glied 11 eines mit  Handgriff 12     versehenen        Druckhebelschälters     sich in der Einschaltstellung befindet.  



  Der Nocken 3 ist so. eingestellt, dass bei  ganz     eingeschaltetem    Widerstand der Riegel  4 sich in der strichpunktiert gezeichneten  Lage     befindet.    Die     Stromstärke    ist dabei    gering, der Schalter kann jederzeit nach dem  Ausschalten wieder     eingeschaltet    werden.  Beim Vermindern des Regulierwiderstandes  bewegt sich der Riegel 4     unter    Wirkung der  Feder 8 allmählich in die ausgezogene Stel  lung. In dieser Stellung liegt das federnde       Endstüok    9 des Riegels 4 so unter dem Glied  11 des Schalters 12, also in der Bewegungs  bahn desselben, dass dieser nicht eingeschaltet.       @verden    kann.

   Ist dagegen der Schalter bereits  eingeschaltet, so verschiebt sich zwar der mit  dem Endstück 9 verbundene Teil des Riegels  in die ausgezogene Lage,. jedoch biegt sich  .das federnd angesetzte Endstück 9 entgegen  ,der Bewegungsrichtung ab, so dass also die  Verstellung des Riegels 4 in keiner Weise  behindert wird.  



  Demnach ist ein Einschaltendes Schalters  12 nur dann möglich, wenn der Regulier  widerstand einen bestimmten, an sich beliebig  wählbaren Punkt seines Regelbereiches nicht.  überschritten hat, solange -also, als sich das  Endstück 9 des Riegels noch nicht unter dem  Glied 11 befindet. Um-also ein     Einschalten     der Lampe zu ermöglichen, muss der Regu  lierwiderstand so weit in den Stromkreis ein  geschaltet werden, bis .durch entsprechende       Stellung    des Nockens 3 und des Riegels 4  die Sperrung des Schalters durch das End  stück 9 aufgehoben ist. Das Einschalten der  Lampe kann dann ohne Gefahr erfolgen.

   Das  zur Einstellung des erforderlichen Lampen  stromes     während    des Brennens der Lampe       notwendige    Regeln des Widerstandes wird  in keiner Weise behindert, da, wie bereits ge  sagt, das Endstück 9     zurückfedern    kann. Wird  nun aber beispielsweise nach beendeter Vor  führung eines Films der Schalter ausgeschal  tet, so geht unter Wirkung der Feder 10 das  Endstück 9 in die Strecklage zurück und ver  hindert dadurch ein erneutes Einschalten, bis  der Regulierwiderstand wieder zurückge  stellt worden ist.  



  Es kann     nun    eine Einrichtung vorge  sehen sein, .die es gestattet, die Sperrung des       Schalters    vorübergehend     willkürlich    aufzu  heben, was insbesondere dann erwünscht .sein  wird, wenn ein wiederholtes Ein-     and    Aus-      schalten der an der gleichen Spannung liegen  bleibenden Projektionslampe     erforderlich.     wird. Es genügt hierfür ein nach aussen  durch die Gehäusewand     hindurchragendes,     aus einem Knopf 13 bestehendes Organ, mit  dem das Endstück 9 während des Anliegens  am Schaltblock 11 zurückgezogen werden  kann.

   An dem     zweiter    herausstehenden     Knopf     13 wird man dann jederzeit erkennen können,  dass bei eingeschaltetem Schalter ein grosser  Teil des     Vorscbaltwiderstandes        aua    dem  Stromkreis ausgeschaltet ist und demnach der  Lampe eine grosse     Stromaufnahme    ermöglicht  wird.  



  Es ist ferner, im Wege des     Nockens    3, ein  verstellbarer Anschlag 14, 15 vorgesehen, der  die Einstellung des Widerstandes auf einen  vorher ermittelten Wert erleichtern soll. Er  könnte sich auch hinter dem Einstellknopf  befinden. Diese     Einrichtung    dient ebenfalls  dem Zweck, das mehrmalige nacheinander er  folgende Ein- und Ausschalten der Projek  tionslampe bei gleichbleibender Anschluss  stelle zu     vereinfachen.    Hierbei wird nämlich  eine Einstellung .des Lampenstromes nach  dem     Amperemeter    überflüssig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Tragbarer Kinoprojektor mit einer Glüh lampe als Projektionslichtquelle und einem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit einer Reguliereinrichtung im Lampenstromkreis zum Ausgleich der Abweichungen der Speisespannung von ihrem Nennwert -Mittel vorgesehen sind, die vor er neutem Schliessen des Schalters eine Rück stellung der Reguliereinrichtung erzwingen, wenn bei der vorhergehenden Benutzung des Projektors ein bestimmter Punkt- des R.egel- hereiches der Reguliereinrichtun', überschrit ten, wurde.
    UN TERAN SPRüCHE 1. Kinoprojektor nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Regulier einriehtnng aus einem Regulierwiderstand besteht. Z. Kinoprojektor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine selbsttätige, mit der Reguliereinrichtung gekuppelte Sperr einrichtung, die jeweils in der Offenstel- lung des Schalters diesen blockiert hält, solange die Reguliereinrichtung einen be stimmten Punkt ihres Regelbereiches über schritten hat. 3.
    Kinoprojektor nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, ,dass die Sperreinrichtung einen mit der Reguliereinrichtung gekuppelten Riegel aufweist, der in die Bewegungsbahn und aus der Bewegungsbahn eines mit ;dem beweglichen Teil des zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromkreises dienenden Schalters verbundenen Gliedes bewegbar ist und in der Sperrstellung das Schliessen des Schalters verhindert. 4.
    Kinoprojektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der in die Bewegungsbahn des mit dem beweglichen Teil des Schal ters verbundenen Gliedes bewegbare Teil des Riegels an dem übrigen Teil des Rie gels derart federnd gelagert ist, dass er auch bei. geschlossenem Schalter die tber- führung .des übrigen Teils des Riegels in die Arbeitsstellung gestattet und selbst erst beim Öffnen des Schalters in die Sperrstellung geht. 5. Kinoprojektor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet .durch einen von Hand ver stellbaren Anschlag (14, 15) zur Begren zung des Regelbereiches der Regulierein richtung.
    ss. Kinoprojektor nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch ein Organ (13) zur willkürlichen vorüber gehenden Aufhebung der Blockierung des Schalters von Hand. 7. Kinoprojektor nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch Mittel zur selbst tätigen Rückstellung der Reguliereinrich tung beim Öffnen des zum Ein- und Aus schalten des Lampenstromkreises dienen den Sehalters.
    B. Kinoprojektor nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Verstellorgan des Regelwiderstandes eine Kurvenscheibe (3) verbunden ist und der Riegel (4) mit sei nem einen Ende mittelst einer an ihm an- greifenden Feder (8) in Anlage gegen die genannte Kurvenscheibe (3) gehalten wird.
CH164219D 1931-02-23 1932-02-18 Tragbarer Kinoprojektor mit einer Glühlampe als Projektionslichtquelle und einem Schalter zum Ein- und Ausschalten des Lampenstromes. CH164219A (de)

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