CH164240A - Zielvorrichtung für Feuerschusswaffen. - Google Patents

Zielvorrichtung für Feuerschusswaffen.

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CH164240A
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Richard Wilhelm Dr Phi Stigell
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Richard Wilhelm Dr Phi Stigell
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means
    • F41G3/26Teaching or practice apparatus for gun-aiming or gun-laying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
  • Telescopes (AREA)

Description


  Zielvorrichtung für     Feuerschusswaffen.       Die Erfindung betrifft eine Zielvorrich  tung für     Feuerschusswaffen.    Die Zielvorrich  tung ist erfindungsgemäss dadurch gekenn  zeichnet,     dass    ein in der Mitte (der Seele) des  Laufes     geführter,    axial abgefederter und bis  zum Ziel straff geführter Draht kurz hinter  der von einem ringförmigen Körper mit iso  lierten Kontaktstellen umgebenen Laufmün  dung ein Kontaktstück trägt, derart, dass je  nachdem ob richtig oder falsch gezielt war,  durch Berühren einer der     Kontaktstellen    ein  Stromkreis geschlossen und ein Signal be  merkbar wird.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Erfindungsgegenstan-          des.    Es zeigt .die  Fix. 1 die in ein Militärgewehr einge  baute Zielvorrichtung mit dem zur Ziel  scheibe geführten Draht im Längsschnitt,       Fig.    2 eine schematische Darstellung der  Wirkungsweise des Zielapparates,       Fig.    3 einen Teilschnitt durch die Ziel  vorrichtung mit dem Kontaktstück in Berüh  rung mit einem Fehlkontakt,         Fig.    4 und 5 die patronenartige Hülse im  Längsschnitt und Aufriss,       Fig.    6 und 7 das Regelstück im Längs  schnitt und in Ansicht,       Fig.    8 den Kontaktring in Ansicht,

         Fig.    9 bis 12 den ringförmigen Körper  mit den Kontaktstellen in Ansicht und im  Schnitt,       Fig.    13 bis 15 die Zielscheibe,       Fig.    16 und 17 die     Sib        ialscbeibe,          Fig.    1-8 ein     Schaltbild    der Zielvorrich  tung,       Fig.    19 und 20 einen Kontaktzapfen im  Grund- und Aufriss.  



  In der Patronenkammer des Gewehres ist  ein hohles Patronenstück 2 in Form einer  Patronenhülse lösbar angebracht, das voll  ständig in die Patronenkammer passt. Das  Patronenstück ist genauer in     I        ig.    4 im Längs  schnitt dargestellt. In diesem Patronenstück  2 ist ein axiales Loch vorgesehen, in welches  eine in der     Längsrichtung    bewegliche Patro  nenspindel 3     eingepasst    ist.

   In dem Hohlraum  4 des Patronenstückes 2 ist um die Patronen-           Spindel    3 eine Schraubenfeder 5 gewunden,  deren vorderer Teil sich gegen die Vorder  wand des Hohlraumes     stützt,    während ihr  hinteres Ende sich gegen den Ringflansch 6  der     Patronenspinde    3 stützt. Auf diese  Weise hält die Feder 5 die Patronenspindel  3 nach     links,    so dass das Ende der Spindel  aus dem     Boden    des Patronenstückes 2 um       eine    Strecke     cc    herausragt. Am vordern Ende  der Spindel 3 befindet sich eine mit einem  Gewinde befestigte Ringmutter 7, an welcher  das hintere Ende eines Drahtes 8 befestigt ist.

         Dieser    Draht 8 läuft durch eine an ihm an  gebrachte Verkürzungshülse 9 (im einzelnen       in        Fig.    2, 6 und 7     dargestellt).    Der Draht 8  läuft hiernach     durch    die zentrale     Bohrung     eines in dem Gewehrlauf angebrachten,       zylinderförmigen    Regelstückes 10. Dieses  Regelstück 10 kann sich im Laufe unter Rei  bung bewegen, welche durch einen -dem Re  gelstück 10 angepassten Leder- oder Gummi  ring 12 bewirkt wird, -da dieser     ziemlich     dicht die Wände des Laufes berührt.  



  An die     Gewehrmündung        wird    ein mit  einem Loch versehener     ringförmiger    Körper  25 befestigt, welcher genauer in     Fig.    9     biss     12     dargestellt    ist.

   Der ringförmige Körper  25 hat einen     hülsenförmigen        Hauptteil    26,  welcher mittelst Schrauben 27 an dem Ge  wehrlauf 1 befestigt wird, wobei der Ge  wehrlauf in die     Zentralbohrung    28 hinein  passt.     Vorn    am Hauptteil befindet sich eine  Bohrung 29, an deren Wänden     fünf    strahlen  förmig     eingesetzte    Kontaktzapfen 30-34  liegen.

   Diese Kontaktzapfen 30-84 sind       mittelst    einer aus Isolierstoff hergestellten  Hülse 35 von dem Hauptteil 26 des ring  förmigen Körpers elektrisch isoliert und in  ihr     verdrehbar.    Von den Kontaktzapfen sind  vier, die     sogenannten    Fehlzapfen 30-33     in     derselben Querebene, während der fünfte, der       sogenannte    Treffzapfen 34 etwas vor ihnen  liegt.

   Die innern Enden der Kontaktzapfen  sind     schwalbenschwanzförmig    ausgebildet       und    von .dreieckigem     Querschnitt.    Diese  Anordnung hat den Vorteil, dass die Spitze  drei verschiedene Klauen besitzt, so dass,  wenn eine Klaue verschlissen ist, eine neue    Klaue durch Drehung das Zapfens um 120     an ihre Stelle gesetzt werden kann.  



  Etwas hinter dem ringförmigen Körper       2,5        ist    an dem Draht 8 ein Kontaktstück 13  angebracht. Am Kontaktstück 13     (Fig.    3)  befindet sich eine Spindel 38, deren beide  Enden mit     Ringmuttern    versehen     sind,    an  welchen der Draht 8 befestigt ist. Auf  dieser Spindel 38 ist eine Schraubenfeder 39  angeordnet, welche gegen einen Kontakt  kolben 40 mit einer daran befestigten     Iso-          lierscheibe    50 gestützt ist. Der Flansch 41  des Kontaktkolbens 40 ist     k'lauenförmib    aus  gebildet.  



  Von dem Kontaktstück 13 läuft .der  Draht 8 zu einer an der Wand oder irgend  einer andern festen Stelle angebrachten Ziel  vorrichtung 14, welche im einzelnen in den       Fig.    13 bis 15 dargestellt ist. Diese Ziel  vorrichtung besteht aus Hauptteilen 15     und     16, welche so hergestellt sind, dass,     wenn    die       Zielvorrrichtung    zusammengesetzt     ist,        zwi-          schen    ihnen ein Schlitz 17 entsteht, in wel  chem eine auf der     wagrechten    Achse 18 ge  lagerte und mit einer Rille versehene Schnur  scheibe 19 rotiert. Der Draht 8 läuft über  die     Schnurscheibe    19.

   An seinem Ende ist  ein Gewicht 20 befestigt, welches ihn in       Spannung    hält. Auf -der Vorderseite der  Zielvorrichtung ist mittelst Schrauben 21  eine Zielscheibe 22 festgeschraubt, an welche  entweder durch Anstrich oder auf eine an  dere Weise eine     Miniaturzielsbheibe    23 mit  10 Ringen angebracht -ist. Die     Zielvorrich-          tung    im ganzen ist beispielsweise mit     Holz-          schrauben    24 an der Wand befestigt.  



  Es ist zweckmässig, die Zielscheibe 22  gleichzeitig als     Signalscheibe    44     auszubilden.     Diese ist an einem Kasten     angebracht.    In  dem Kasten der Signalscheibe sind fünf       elektrische    Glühlampen angebracht, von wel  chen vier, die sogenannten Fehllampen 130,  131, 132 und     133    in den vier Ecken des Ka  stens liegen, während die fünfte, die soge  nannte 'Trefflampe, 134, in der Mitte des  Kastens liegt.

   Die Lampen sind sichtbar     an-          ebracht.         Im Kasten befindet sich     weiter    für die       Signalscheibe    44 eine elektrische     Stromquelle,     gewöhnlich eine kleine     Trockenelement-          batterie    45, von deren einem Pol fünf Leitun  gen ausgehen, je eine durch jede Glühlampe  zu ihrem entsprechenden Kontaktzapfen  30-34. Der andere Pol der Elementbatterie  45 ist mit dem Hauptteil 26 des     ringförmigen     Körper: mittelst einer Klemmschraube 46  verbunden.

   All diese sechs Leitungen sind  der Bequemlichkeit halber zu     einem        Kabel     mit sechs Leitungen 47 vereinigt.  



  Die     Zielvorrichtulig    wird auf folgende  Weise angewendet. Das Korn 36 und das  Visier 37 sind so einzustellen, dass beim  richtigen Zielen, das heisst wenn der Ziel  punkt des Gewehres sich im Mittelpunkt der       Miniaturzielscheibe    befindet, der Draht 8 in  seiner ganzen Länge mit     der-Mittellinie    des       Gewehrlaufes    zusammenfällt.     Beim    Ein  passen des Zielapparates in das Gewehr       schiebt    die Verkürzungshülse 9 .das Regel  stück 7.0 in eine gewisse Stellung in den Lauf.

    Beim Zielen wird der Schlagstift 42 des  Schlosses durch die Kraft der     Schlagstift-          feder    43 vorwärts geschleudert und stösst  gegen das Ende der Spindel 3 des     Fatronen-          stückes    2, welche um eine Strecke a nach  rechts gegen die     Wirkung    der     Spindelfeder     5     bewegt    wird. Das Gewicht 20 zieht den  Draht 8 mit dem daran befindlichen Kontakt  stück um eine Strecke     a    nach rechts. Hierbei  kommt das Kontaktstück 13 zwischen die  im Ring angeordneten Fehlzapfen 30-33.

    Wenn das Zielen im     Abschussmoiuent    richtig  war, so fällt die Mittellinie des Kontakt  stückes 13 mit der Mittellinie des Laufes 1  zusammen. Da die Enden der Fehlkontakte       30-33    in gleicher Entfernung von der Mit  tellinie eingestellt sind, welche grösser ist als  der     halbe    Durchmesser des Flansches 41 des  Kontaktstückes 13, so kann das Kontakt  stück 13 die Fehlzapfen     passieren,    ohne diese  zu berühren. Der weiter     vorn    befindliche  Treffkontakt 34 ist so eingestellt, dass die  Entfernung seiner Spitze von der     Mittellinie     kleiner ist als der halbe Durchmesser des  Kontaktstückes 13.

   Infolgedessen stösst also    das Kontaktstück 13 gegen die Spitze des  Treffkontaktes 34. War das Zielen im Ab  schussaugenblick nicht richtig, so kann das  Kontaktstück 13 nicht durch die Öffnung  zwischen den Fehlkontakten     30-3ä    treten,  sondern hakt sich an einem der Fehlkon  takte fest. Dann     beginnt    die entsprechende  Fehllampe zu leuchten und zeigt damit an,  dass das Zielen fehlerhaft war.  



  Wenn die Fehllampen 130-133 in dem  Zielkasten 44 an Stellen angebracht werden,  welche der Lage der Fehlzapfen     30-33    in  dem ringförmigen Körper entsprechen, so       kann    man feststellen, wie man beim     Zielen     abgekommen ist. Wenn das     Zielen    so fehler  haft war,     dass    das Kontaktstück 13 zwei  Fehlkontakte berührt, so leuchten zwei ent  sprechende Fehllampen auf.  



  Nach .dem Abschiessen wird der Schlag  stift 42 des     Schlosses    zurückgezogen, wobei  die Feder 5 des Patronenstückes 2 den Draht  8 mit seinen Teilen um die Strecke a zurück  zieht. Hierbei werden die     Stromkreise    der  Signallampen 1.     unterbrochen,    die Lampen  löschen aus und ein neues Zielen kann vor  genommen werden.  



  Bei "genauerer Betrachtung der Vorrich  tung erkennt man, dass der Draht 8 wesent  lich aus zwei Teilen besteht, nämlich aus  einem sogenannten     Mittelteil    zwischen dem  Patronenstück 2 und dem vordern Ende  (Stelle A) des     Regelstückes    10, welches  immer mit der     Mittellinie    des Laufes 1 zu  sammenfällt, und einem     sogenanuten    Winkel  teil zwischen der Stelle A und der Schnur  scheibe 19, welche mit der     Mittellinie    des  Laufes 1 je nach der Genauigkeit des Zie  lens einen grösseren oder kleineren Winkel  bildet     (Fig.    2).  



  Einzelne oder sämtliche Signallampen  könnten durch andere     optische    oder auch  Lautsignale ersetzt werden..  



  Ferner könnte am Kasten der Signal  scheibe eine Ziffernscheibe angebracht sein,  welche die jeweils eingestellte Empfindlich  keit der Zielvorrichtung, das heisst .den radia  len Abstand der Kontaktstellen vom Kon-           taktkolben    40-41     bezw.    die relative     Laze     des Regelstückes 10 anzeigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zielvorrichtung für F'euerschusswaffen, dadurch gekennzeichnet, dass ein in der Mitte (der Seele) des Laufes geführter, axial abgefederter und bis zum Ziel straff geführter Draht kurz hinter der von einem ringförmigen Körper mit isolierten Kon taktstellen umgebenen Laufmündung ein Kontaktstück trägt, derart, dass je nachdem ob richtig öder falsch gezielt war, durch Be rühren einer der Kontaktstellen ein Strom kreis geschlossen und ein Signal bemerkbar wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Zielvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die kranzartig an der Innenfläche des ringförmigen Körpers (25) angeordneten Kontakte (30-33), Fehlkontakte genannt, mit in gleicher Weise auf der Zielscheibe ange brachten Lampen in Verbindung stehen. 2.
    Zielvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Abstand zwischen zwei ein ander gegenüberliegenden Fehlkontakten (30-33) grösser ist als der Durchmesser des Kontaktkolbens (40-41) des Drah tes und dass, der Abstand, zwischen die sem Draht und einem weiteren Kontakt (34, Treffkontakt) kleiner ist als der Halbmesser jenes Kontaktkolbens. 3.
    Zielvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Draht (8) derart an einem axial abgefederten Stift (3) einer patronenartigen Hülse (2) im Schloss :des Gewehrlaufes (1) befestigt ist, dass er beim Zielen .durch den Schlag stift (42) um eine zum voraus bestimmte Strecke bewegt und alsbald durch die Feder (5) zurückgeführt wird. 4.
    Zielvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis $, mit einem Satz von Kontaktkolben, dadurch gekennzeich net, dass zur Einstellung der Empfind lichkeit der Kontakte, der Kontaktkolben (40-41) des Drahtes auswechselbar ist, so dass er beliebig durch einen andern ersetzt werden kann. 5. Zielvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass zur Einstellung der Empfindlichkeit der Kontakte, die Fehl kontaktstücke (30-33) in radialer Rich tung verstellbar sind. 6.
    Zielvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Einstellung der Empfindlichkeit der Kontakte, der Draht (8) :durch die Mitte eines im Gewehrlauf verschiebbaren Regelstückes (10) geführt wird.
CH164240D 1932-05-03 1932-05-03 Zielvorrichtung für Feuerschusswaffen. CH164240A (de)

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