CH164246A - Auf Induktionswirkung beruhende Einrichtung zur Anzeige der von strömenden Medien übertragenen Wärmemenge. - Google Patents
Auf Induktionswirkung beruhende Einrichtung zur Anzeige der von strömenden Medien übertragenen Wärmemenge.Info
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Description
Auf Induktionswirkung beruhende Einrichtung zur Anzeige der von strömenden Medien übertragenen Wärmemenge. Es sind bereits verschiedene auf Induk tionswirkung beruhende Einrichtungen zur Anzeige der Wärmemenge, die von strömen- .den Mecl!ien, zum Beispiel Flüssigkeiten, übertragen wird, bekannt.
Die Wirkungs weise dieser bekannten Einrichtungen beruht darauf, dass eine Spannung induziert wird, deren Grösse der Durchflussmenge propor tional ist, und dass diese Spannung auf einen Widerstand einwirkt, .der in Abhängigkeit von der Temperatur verändert wird.
Bei andern bekannten Einrichtungen zur Anzeige der Wärmemenge ist eine kleine Tachometer dynamo vorhanden, deren Geschwindigkeit ebenfalls der Durchflussmenge entspricht, und bei der die erregende Stromstärke, zum Bei spiel durch Verwendung von Thermoelemen- tender Temperatur entsprechend eingestellt wird.
Diese bekannten Einrichtungen sind verhältnismässig umständlich und benötigen einen grossen Apparateaufwand, wobei hinzu kommt, dass auch die Einzelteile keine genü- gende Konstanz besitzen, um dauernd eine einwandfreie Anzeige zu gewährleisten. Die erfindungsgemässe Einrichtung unterscheidet sich von den bekannten Einrichtungen zur Anzeige der Wärmemenge dadurch, ,ass der Kraftlinienpfad wenigstens teilweise aus einem ma.gnetis-clien i4Tateria@l temperaturab hängiger Perrneabilität aufgebaut ist.
Sol ches Material ist an sich zum Beispiel für Temperaturmessgeräte bekannt und kann in einer magnetischen Legierung mit negativem Temperaturkoeffizienten der Permeabilität bestehen.
In der Zeichnung sind AusführungSbel- spiele ,der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. 1 zeigt eine gemäss der Erfindung aus gebildete Einrichtung zur Anzeige der Wärmemenge; Abb. ? und 3 lassen Einzel heiten dieser Einrichtung deutlicher erken nen, wobei Abb. 3 ein Schnitt nach der Linie.
a-a der Abb. ? ist; Abb. 4 bis 7 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfin- dung zur llessun@"- der von Warmwasser über tragenen Wärmemenge:
die Abb. 5 stellt dabei einen Schnitt nach der Linie b-b der Abb. d, die Abh. h einen Schnitt nach der Linie a-a -der Abb. d und die Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie c-c der Abb. .1 dar.
.Mit a ist ein Rohr bezeichnet, clas von dem strömenden Medium, dessen Wärme menge angezeigt werden soll, durchflossen wird. Innerhalb des Rohres ist ein Flügelrad b, c angeordnet. Mit dein Flügelrad ist ein stabföriniber Mahnet d verbunden, der als Felderzeuger dient. e und f sind feststehende Leitkörper, die gegebenenfalls auch in Form von Leitschaufeln ausgebildet sein können.
Ausserhalb des das zu messende Medium ent haltenden Rohres a ist ein Eisenkern<I>g</I> an geordnet, der eine Wicklung /a trägt. Bei der Drehung des Flügelrades c wird durch den permanenten Magneten d in,der Wicklung la eine Spannung induziert, deren Grösse -der Umlaufgeschwindigkeit des Flügelrades und damit der Geschwindigkeit oder der Menge der zu messenden Flüssigkeit proportional ist.
Um eine temperaturabhängige Anzeige zu erhalten, ist der hraftlinienpfad wenig stens teilweise aus einem Material tempera turabhängiger , Perineabilität aufgebaut, so dass der finit der Wicklung<I>lt.</I> verkettete F1uss auch von der Temperatur abhängig ist.
Dazu ist das Rohr a, in dem sich das drehende 3Tabnetsystem befindet. aus einer ferromab- netischen Lebierun,r hergestellt, durch die bei einer begebenen Temperatur ein bestimm ter Teil des Gesamtflusses abgeschirmt wird.
Mit steigender Temperatur des strömenden Mediums sinkt die @cliirmwirlzunb stark, so dass der die Spule durchsetzende Fluss pro portional mit der Temperatur ansteigt. Vor zugsweise können Bierfür Legierungen ver wendet werden, deren ('uriepnnkt an der obern Grenze der Ceinperatur des strömen den Mediums Berit,
also zum Beispiel im Falle von heissem Wasser I?e-@i-Lcbierunben mit 25 bis 33 ö i und die unter dein 'Namen Calmalloy oder Thermalloy bekannten Fe- i-@u-@egieruncn finit vorzugsweise -i5 his 70, 0 \i. 1,5 bis 2,5, ö Fe. 40 bis .'30;r;
Cu. Die in der Spule I% erzeugte Spannung kann ohne -weiteres mit einem Zähler i ge messen werden und ergibt dann ein Mass für die den Strömungskanal durchsetzende Wärmemenge. Soll der -'#\Tärinedurcllfluss pro Zeiteinheit angezeigt werden, so kann an Stelle des Zählers i, ein Spannungsmesser be nutzt werden.
Z- ecknlässiä verwendet man für die Messunti der in der Wicklung <I>Ir</I> in duktiv erzeugten Wechselstronigrössen ein Gleichstrominstrument. dem mittelst eines Gleichrichters, zum Beispiel Trockengleich richters (Kupfer-Oxydul, Selen) oder Röh rengleichrichters eine der MTeohselapannunb proportionale Gleichspannung zugeführt wird.
All Stelle der ruhenden Gleichrichter kann auch ein von dein rotierenden Organ angetriebenes, eventuell im Vacuum arbeiten des Magnetrelais verwendet werden, das ent weder eine Halbwelle unterdrückt oder den Strom wendet. In Abb. ? und 3 fit ein sol ches Magnetrelais mit. /z bezeichnet. Es wird vorzugstveise zum Zwecke der Eichung derart einstellbar gemacht, dass es bei verschiedener Phasenlabe schaltet.
Bei Einrichtungen für hohe Durchsätze wird vorteilhaft ein WoltmanflübeT, der mit einem l1agnetstab versehen ist bezw. ein Flügel aus Magnetstahl verwendet. Um bei kleinen Wassermengen eine zuverlässige Zäh lung zu erhalten, muss besonderer Wert auf Verringerung der mechanischen Reihung und auf kleinen Durchlassquerschnitt am Flügel rad gelebt werden, um nicht zu geringe Was sergeschwindigkeit, zu bekommen,
damit die Proportionalität zwischen Wasserbeschw in- digkeit und Umdrehungszahl gewahrt bleibt. Das 3Ta.gnetsystem (Abb. 1) ist daher als Schwimmer b ausgebildet, dessen Auftrieb gleich seinem Gewicht ist, und der gegenüber der Wandung einen der minimalen -N#@Taaser- menge aiigepassten Querschnitt freilässt. in dein die Flügel c unter-ebracllt sind.
Das günstigste Verhältnis von Hölle zii Dureliniesser des Schwimmers richtet sich nach der günstigsten hoi,ni des einzubauenden Magnetes d .Für Magnete von zirka.
10U gr Gewicht ergab sich als günstigste Länge für hochprozentigen Kobaltstahl eine Länge von 4cm, fürWolframstahl von i cm. Entsprechend ist die Höhe,des ,Schwimmers zu wählen. Die Grösse des Magnetes bei gegebener Spulen dicke ist dadurch bestimmt, dass man eine ge wisse minimale Spannungsamplitude zu einem sicheren Betrieb braucht. Die Ampli tude ist proportional der Umdrehungszahl.
Für grossen Durchsatz kann man daher den Magneten entsprechend k Kleiner nehmen, so dass der Schwimmerkörper selbst aus dem temperaturabhängigen Ferromagnetikum ge bildet werden kann. Anderseits kann ein Schirm zwischen Magnet und Spule geschal tet werden, anstatt das Rohr selbst als Schirm zu verwenden. Die Abmessungen und die Legierungen selbst können so ausgewählt werden, dass bei einer bestimmten untern Temperatur .der gesamte.
Fluss von dem Schirm aufgenommen wird. Handelt es sich um die Messung von Heisswasserabgabe, so kann man die Anordnung so treffen, dass unterhalb einer zu bestimmenden Temperatur keine Anzeige bezw. Zählung erfolgt.
Zur<B>Bestimmung</B> der Wärmeabgabe' an Heisswasserheizungen bedarf man eines variablen Bezugspunktes, das heisst es muss die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklaufwasser multipliziert mit dem Durch satz gemessen werden. Eine entsprechende Anordnung ist in Abb. 4 dargestellt. Der Schwimmerkörper ist mit zwei Magneten d versehen, die in astatischer Anordnung mit gewissem Abstand übereinander angeordnet sind. Die Flüsse dieser Magnete schliessen sich ausserhalb -des Wasserrohres in zwei Rin gen 7n und<I>n</I> aus temperaturabhängigem Ferromagnetikum, gegebenenfalls unter Zu hilfenahme von Polschuhen.
Beide Ringe sind in vier Sektoren geteilt, von denen je zwei gegenüberliegende im thermischen Kon takt mit Vor- bezw. Rücklaufwasser p bezw. q sind. Die Sektoren oben und unten sind um 90 versetzt. An zwei radial gegen iiberliegenden Stellen zwischen zwei Sektoren ist der untere Ring mit dem obern Ring mag netisch kurz geschlossen. Beide Kurzschluss- brücken r sind wiederum durch eine tempera- turunabhängige Brücke s magnetisch ver bunden, die eine Spule t trägt.
Die Konstruktion läuft also darauf hinaus, eine magnetische: "Wheatstone'sche Briieke" zu bilden. Vorausgesetzt, dass die Magnete gleiches Moment haben, ist bei glei cher Temperatur des Vor- und Rücklauf- wkissers keine Mignetisierung in der Brücke vorhanden.
Wird der magnetische Abgleich durch eine Temperaturdifferenz zwischen <I>Tor-</I> und Rücklauf gestört, so gleicht sich die 11111 < -iietomotorische Kraft durch die Brücke aus und gibt zu einer Wechselspan- nun", an der Spule Anlass. Diese Wechsel spannung ist proportional dem Produkt aus Temperaturdifferenz und Umdrehungsge- #chwiur@i@heit, das heisst Wassermenge.
In cinein andern Ausführungsbeispiel für einen Heizungsmesäcr ist ein proportional der Wassermenge sich drehender Felderzeuger von zwei ausserhalb des Rohres liegenden magnetischen Rückschlüssen umgeben, die beide ganz oder teilweise aus einem magne tischen Material mit temperaturabhängiger Permeabilität bestehen. Diese Rückschluss- joche besitzen die Temperatur des Vor- bezw. Rück Taufwassers, in dem sie zum Beispiel selbst als Rohre ausgebildet sind.
Sie tragen Windun--en, die gegeneinander geschaltet sind. Bei gleicher Temperatur der Joche heben sich die induzierten Spannungen auf. In anderem Falle ergibt sich eine Differenz spannung. die bei Wahl--der genannten Le gierungen proportional der Temperaturdif ferenz ist. Da die Spannung ausserdem der Umlaufgeschwindigkeit des Hagnetes und somit der Wassermenge proportional ist, er gibt sich eine Anzeige, die -dem Produkte. von Temperaturdifferenz und Wassermenge ent spricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Auf 'Induktionswirkung beruhende l@in- riclitung zur Anzeige der von strömenden Medien übertragenen Wärmemenge, dadurch gekeinzeichnet, .dass der IZ'raft-linienpfad we nigstens teilweise aus einem magnetischen Material temperaturabhängiger Permea,bilität aufgebaut ist. U1 TERAN SPRC CHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass als Material temperaturabhängiger Permeabilität eine magnetische Legierung mit negativem Temperaturkoeffizienten der Permeabili- tät verendet ist. \?. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die induktiv erzeugten Wechsel- stromurössen einem Gleiehstrommessberät unter Zwischenschaltung von Gleichrich tern zugeführt werden. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet. dass die temperaturab- liängibe magnetische Legierung einen magnetischen lebenschluss zum Feld erzeuger bildet. 4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge- kennzeiclinet, dass der Nebenschluss ring förmig ausgebildet ist.5. Einrichtung, nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, bis 4, dadurch gelzennzeichnet, dass der _Tebenschluss einen Schirm zwischen relderzeuber und Induktionsspule bildet. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und den L nteranspriichen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, flass der Fluss wenigstens eines als Felderzeuger dienenden Mag neten mehrere, wenigstens teilweise aus magnetischem Material mit temperahzr- abhänbiber Permeabilität bestehende Joche durchläuft, die beim Betrieb zum Teil die Temperatur des Vor-, zum Teil die des Rücklaufes haben. 7.Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. ? und 6. dadurch ge kennzeichnet, dass Joche mit temperatur- abliänbi;er Permeabiiität Wickluncren traben, und die Differenz der in den Wicldungen induzierten Spannungen ge messen wird. R. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1. ?, 6 und 7, da durch gekennzeichnet.dass zur V ermei- dunb einer Durchfüliruno- wenigstens teilweise aus eineng Material temperatur- abhängiger Permeabilität bestehende Joche mit Induktionsspulen ausserhalb des Strömungskanals und der.Felderzeu- ger im Innern des Strömungskanals an geordnet sind. 9.Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1, ? und 6 bis dadurch gekennzeichnet. dass ein perma nenter Magnet als Felderzeuger dient. 10. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und ?, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Anzeige der Wärmemenge pro Zeiteinheit ein die un,enblickswerte der induktiv erzen ,ten -#ÄTechselstrombrössen messendes Gerät vor;esehen ist.
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