CH164266A - Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben.

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CH164266A
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  Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben.    Die Erfindung bezieht sich auf     Schrau-          bensiclierungen    mittelst einer     Unterleg-          scheibe,    bei. denen die     Sicherung    dadurch be  wirkt wird, dass die Scheibe am innern oder  äussern Umfang durch     Einsehnitte    in ein  zelne Lappen zerlegt ist. Diese Lappen wer  den bei bisher bekannten Ausführungen ein  fach schräg gestellt und sollen so Uneben  heiten bilden, die sich der     Losdrehung    der  Mutter oder des Bolzens entgegen stellen.

    Durch derartige Sicherungsscheiben lässt       sich    eine befriedigende Wirkung nicht er  zielen, wenn Bolzen oder Mutter sehr fest an  gezogen werden. Dann werden die     Lappen          plattgedrückt    und legen sich in eine Ebene,  und der Rückdrehung steht kein erheblicher  Widerstand mehr entgegen. Dieses Platt  drücken der Lappen hat man nun dadurch zu  vermeiden versucht, dass die Lappen so ge  staltet und angeordnet sind, dass sie sich mit  ihren     Seitenkanten    gegenseitig fächerartig  überdecken. Dann legt sich die eine Lappen  kante auf die darunter befindliche.

   Auf diese    Weise wird eine dauernde Schräglage der  Lappen     erzwungen.;    die scharfen Kanten der  Lappen müssen sich daher in die Mutter und  das Werkstück eingraben und eine Rück  drehung der Mutter verhindern. Diese fächer  artige Überdeckung der Lappen hat man bis  her mittelst eines Ziehverfahrens bewirkt.  Bei Scheiben mit innerem     Lappenkranz     wurde der innere Rand der gelochten Scheibe  zunächst hochgezogen, dann geschlitzt, und  die dabei entstehenden Lappen wurden wie  der in die Ausgangsebene niedergedrückt.  Diese     Herstellungsart    ist einer     Materialmiss-          handlung    vergleichbar und ungeeignet für  Maschinenelemente, die dauernd hoch bean  sprucht werden.

   Ausserdem sind viele  Arbeitsgänge nötig, ,die die Herstellung ver  teuern. Daran anschliessend hat.     man        vorge-          schlagen.    die fächerförmige     LTberlappung     durch     Ver        brelterullg    der     Lappen    durch Prä  gung zu erzielen. Der     Nachteil    besteht darin,  dass Formänderungen an nicht gewünschter  Stelle auftreten. Das Material quillt nämlich      hierbei infolge der Pressung in radialer Rich  tung über.

   Ausserdem ist die durch Pressen  erzielte     Überlappung    nur sehr begrenzt, da  die     Materialstärke    der Scheibe aus     fabrika-          torischen        Gründen    gering ist. Ferner ist bei       Anwendung    dieses Verfahrens eine Über  beanspruchung der Presse zu verzeichnen, da  diese infolge der geringen Stärke .des Mate  rials hart aufsetzt.  



  Diese Nachteile werden durch das den       Gegenstand    der vorliegenden Erfindung bil  dende Verfahren restlos beseitigt. Der Grund  gedanke desselben besteht :darin, die Über  lappung der Lappen durch Verkleinerung des  ursprünglichen Durchmessers der Scheibe zu  erzielen. Diese Verkleinerung     kann    durch  Tiefziehen     des    mittleren Teils der Scheibe  erfolgen.     Eine    andere Möglichkeit besteht       .darin,    die geschlitzte Scheibe durch eine       kegelige    Matrize hindurchzudrücken.

   Diese  zuletzt genannte Art eignet 'sich vorteilhaft  bei Scheiben mit innerem. als auch bei sol  chen mit äusserem     Lappenkranz.    Selbstver  ständlich sind andere Möglichkeiten der Ver  kleinerung     des-    Durchmessers der Scheibe  hiermit nicht ausgeschlossen, wenn nur der  Zweck, die     Überlappung    herzustellen, er  reicht wird. Ein wesentlicher Vorteil dieses  Verfahrens besteht darin, dass die Grösse der       Überlappung    beliebig reguliert werden     kann.     Dieses geschieht durch mehr oder minder  grosses Verkleinern des Durchmessers.

    Ausserdem muss noch bemerkt werden,     dass     hierbei eine besondere Beanspruchung der  Lappen     während    des Verfahrens nicht     statt-          findet.    Hinzu kommt,     dass    die Herstellung  die denkbar einfachste ist und in kürzester       Zeit    geschehen kann.  



  Auf der Zeichnung sind beispielsweise       Ausführungsfarmen    der nach dem Verfahren       hergestellten    Sicherungsscheiben dargestellt;  und zwar zeigt .die       Abb.1    eine Draufsicht auf die am Aussen  rand geschlitzte Scheibe,       Abb.    2,     ,deren    Seitenansicht,       Abb.    3     eine    Draufsicht auf die durch  Tiefziehen des Mittelteils im     Durchmesser            verkleinerte,    mit der     Überlappung    der Lap  pen versehene Scheibe,       Abb.    4 eine Seitenansicht der     Abb.    3,

         Abb.    5 eine Draufsicht auf die fertige       Scheibe,          Abb.    6 eine Seitenansicht der     Abb.    5,       Abb.    7 eine Draufsicht auf eine fertige,  konische .Scheibe als     Sonderausführung    für  versenkte Schrauben,       Abb.    8 eine Seitenansicht der     Abb.    7,       Abb.    9 eine Draufsicht auf eine Scheibe  mit geschlitztem Innenrand,       Abb.    10 eine Seitenansicht der     Abb.    9,

         Abb.    11 einen Schnitt     duroh    Matrize und       Patrize    zur Herstellung der     Überlappung     nebst Scheibe finit äusserem     Lappenkranz    in  Ansieht, und       Abb.    12 einen Schnitt ,durch     Matrize    und       Patrize    nebst Scheibe mit innerem     Lrappen-          kranz    in Ansicht.  



  Im folgenden werden Ausführungsbei  spiele des Verfahrens beschrieben. Nach dem  Ausstanzen der Scheibe 1 erfolgt in bekann  ter Weise die     Schlitzung    des Aussenrandes,  so dass die Schlitze 2 entstehen. Hierbei fin  det gleichzeitig eine kleine Verdrehung der       entstandenen    Lappen statt. Durch einen wei  teren Arbeitsgang erfolgt dann     ,die    Ver  kleinerung des ursprünglichen Durchmessers  der Scheibe, wodurch die     Überlappung    ent  steht. Dieses kann durch Tiefziehendes mitt  leren Teils der Scheibe oder aber durch Hin  durchdrücken derselben durch eine     kegelige     Matrize 8 geschehen.

   Bei der Herstellung ,der       Überlappung    hat sich als     besonders    vorteil  haft     Jas!    Hindurchdrücken durch eine     kege-          lige    Matrize 8 erwiesen.     Dieses        ist    sowohl  bei Scheiben mit innerem, als auch bei sol  chen mit äusserem     Lappenkranz    gleich  zweckmässig anzuwenden.

   Abgesehen hier  von ist natürlich jede andere Art     der        Ver-          ringerungdes    Durchmessers als unter .die Er  findung fallend     anzusehen,    wenn der Zweck,  die Herstellung der     ,Überlappung,    hierdurch  erreicht wird. Durch diese Verkleinerung  ,des Durchmessers findet eine Materialzusam  menziehung statt, was sich an den Lappen  so auswirkt, dass diese übereinandergescho-           ben    werden und die     Cberlappung    4 entsteht.

    Die     Überlappung    4 kann je nach der mehr  oder weniger grossen Verkleinerung des       Durchmessers    in beliebigen Grenzen     reguliert     werden. Bei der Herstellung der     Überlap-          pung    durch Tiefziehen des mittleren Teils  der Seheibe entsteht ein Näpfchen 3, das  beim weiteren     Abwärtsgang    des Stempels       herausgestanzt    wird. Dadurch entsteht dann  die Öffnung 5.

   Bei :der Herstellung der       Überlappung    durch Hindurchdrücken der  Scheibe durch eine     kegelige        Matrize    8 ist die  Öffnung 5 vorher     erzeugt    worden. Für       Schrauben    oder sonstige zu sichernde Ma  schinenteile mit versenktem     hopf    empfiehlt  es sich, die Scheibe konisch auszubilden, wie  in den     Abb.    7, 8     angedeutet.    Dieses kann  durch Tiefziehen, Drücken usw. erreicht wer  den. Bei     Scheiben    mit innerem     Lappenkranz     wird zuerst die Öffnung 5 hergestellt.

   Darin  werden die Schlitze erzeugt, wobei gleich  zeitig eine geringe Schrägstellung der Lap  pen vor sich geht. Hierauf wird die Scheibe  durch die     kegelige    Matrize 8 in Pfeilrichtung  A mit. Hilfe der     Patrize    7 gedrückt. Hierbei  verkleinert sich der Durchmesser, und die  Lappen überlagern sich mehr oder weniger.  Selbstverständlich kann das Verfahren nebst  seinen Variationen nicht nur bei     runden,    son  dern bei beliebig gestalteten Scheiben An  wendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von fächer förmigen Sicherungsscheiben, dadurch ge kennzeichnet, dass die fächerförmige Über- lappung der Lappen durch Verringerung des ursprünglichen Durchmessers der Sicherungs- scheibe geschieht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass die Verringe rung des ursprünglichen Durchmessers :der Scheibe mit äusserem Lappenkranz durch Hindurchdrücken derselben durch eine kegelige Matrize (8) geschieht. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung des ursprünglichen Durchmessers der Scheibe mit äusserem Lappenkranz durch Tief ziehen des mittleren Teils derselben be wirkt wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verringerung des ursprünglichen Durchmessers der Scheibe mit innerem Lappenkranz durch Hindurch drücken derselben durch eine kegelige Ma: trize (8) erfolgt. PATENTANSPRUCH II: Scheibe, hergestellt gemäss dem Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass dieselbe zwecks Anpassung an ver senkte Schrauben kegelig gehalten ist.
CH164266D 1932-04-25 1932-08-06 Verfahren zur Herstellung von fächerförmigen Sicherungsscheiben. CH164266A (de)

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