CH164292A - Stirnräderplanetengetriebe. - Google Patents
Stirnräderplanetengetriebe.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H1/00—Toothed gearings for conveying rotary motion
- F16H1/28—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion
- F16H1/2809—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion with means for equalising the distribution of load on the planet gears
- F16H1/2818—Toothed gearings for conveying rotary motion with gears having orbital motion with means for equalising the distribution of load on the planet gears by allowing limited movement of the ring gear relative to the casing or shaft
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Description
Stirnräderplanetengetriebe. Die Erfindung betrifft ein Stirnräder planetengetriebe. Sie soll die Aufgabe lösen, die Möglichkeit eines Ausgleiches der Zahn drücke, das heisst eine gleichmässige Lastver teilung auf die Planetenräder und einem Ausgleich der im Getriebe vorhandenen Tei lungsfehler zu gewähren. Diese Aufgabe war bisher nur bei Planetengetrieben mit Kegelrädern, nicht aber bei solchen mit Stirnrädern, voll gelöst worden.
Die Zeichnung stellt beispielsweise eine Ausführungsform des Gegenstandes der Er findung dar.
Abb. 1 zeigt einen Längsschnitt, Abb. 2 einen Querschnitt eines Planeten getriebes mit schrägverzahnten Stirnrädern. Um das kleine Sonnenrad 1. sind die Pla netenräder 2, im gezeichneten Beispiel deren drei, angeordnet, welche ihrerseits von dem -grossen Sonnenrad 3 umfasst werden. Die Planetenräder \? laufen auf Zapfen 4, welche in dem Träger 5 befestigt sind, der seiner- ,seits mit der Welle<B>6</B> verbunden ist. Das kleine Sonnenrad 1 ist hier mit der Welle 7 verbunden. Das grosse Sonnenrad 3 ist im Gehäuse 8 mittelst eines Ringes 9 und -der Zapfenpaare 10 und 11 kardanisch aufge hängt, in der Weise, dass das grosse Sonnen rad 3 um die Mitte des Rädergetriebes pen-. deln kann.
Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der Übertragung einer Leistung durch das Getriebe entstehen infolge der Schräge der Verzahnung an den Zahnrädern achsiale Kräfte; bei den Planetenrädern 2 wirken diese als Kräftepaar, das jeweils durch den Zapfen 4 aufgenommen wird; bei ,dem Sonnenrad 1 werden die achsialen Kräfte durch die Lagerung der Welle 7, bei dem Sonnenrad 3 durch das Gehäuse 8 auf genommen. Da nun das Sonnenrad 3ïnfolge seiner Aufhängung um die Mitte des Räder getriebes pendeln kann, wird es sich stets so einstellen, dass die auf es wirkenden a.chsia- len Kräfte sich im Gleichgewicht befinden.
Da nun aber diese achsialen Kräfte von den Zahndrücken hervorgerufen werden und sich zu diesen in einem festen Verhältnis befin den, ergibt sich aus dem Gleichgewicht der Achsdrücke zwangläufig auch ein Gleich gewicht der Zahndrücke, was gleichbedeu tend ist mit einer stets gleichmässigen Last verteilung auf,die Planetenräder.
Es werden also die Wirkungen der Teilungsfehler im Getriebe, und zwar sowohl die der Zahn räder wie die des Trägers .5 der Planeten räder selbsttätig ausgeglichen.
Zweckmässigerweise wird der karda nischen Aufhängung des Sonnenrades 3 in den Zapfen 10 und 11 etwas achsiales Spiel gegeben, so dass dieses Rad 3 sich selbsttätig auf die Getriebemitte einstellen kann.
Bei einer Pendelung des Sonnenrades 3 aus seiner Mittellage heraus wird sich die Tiefe des Eingriffes seiner Verzahnung in .der der Planetenräder 2 etwas verändern; -da aber normalerweise,die Grösse der auszu glaichenden Teilungsfehler und somit der Pendelwinkel sehr klein ist, sind auch die Veränderungen in der Eingriffstiefe sehr gering und können leicht im Rahmen des Zu lässigen gehalten werden.
Natürlich können auch beide Sonnen räder, also 1 und 3, mit einer Pendelungsein- richtung versehen werden; auch ist die An wendung der Erfindung nicht an Planeten getriebe mit innenverzahntem grossen Son nenrad gebunden. Es können aber auch an dere Arten von schrägverzahnten Stirn räderplanetengetrieben nach dieser Erfin dung gebaut werden.
Der Vorteil der Erfindung äussert sich darin, dass die gleichmässige Lastverteilung auf die Planetenräder einerseits zu einen sehr ruhigen Lauf -des Getriebes, anderseits zu geringen spezifischen Zahnbelastungen führt, so dass es möglich ist, dieses Getriebe auch für grössere Leistungen verhältnismässig klein und infolgedessen billig zu bauen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Stirnräderplanetengetriebe mit Schräg verzahnung, dadurch gekennzeichnet, dass eines oder jedes der .Sonnenräder mit dem je weils sein Drehmoment aufnehmenden Teil so verbunden ist, dass es sieh behufs Herbei führung eines Ausgleiches der Zahndrücke pendelnd einstellen kann. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stirnräderplanetengetriebe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass min destens das eine Sonnenrad um die Mitte des Rädergetriebes pendeln kann. 2. Stirnräderplanetengetriebe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das um die Mitte des Rädergetriebes pendelnde Sonnenrad (3) kardanisch aufgehängt ist. 3.Stirnräderplanetengetriebe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da- .durch gekennzeichnet, dass die Zapfen paare (10 und 11) der kardanischen Auf hängung achsiales Spiel haben, so dass das um,die Mitte des Rädergetriebes pendelnde Sonnenrad (3) sich selbsttätig auf die Ge triebemitte einstellen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE164292X | 1931-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH164292A true CH164292A (de) | 1933-09-30 |
Family
ID=5684220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH164292D CH164292A (de) | 1931-06-23 | 1932-05-17 | Stirnräderplanetengetriebe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH164292A (de) |
-
1932
- 1932-05-17 CH CH164292D patent/CH164292A/de unknown
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