CH164294A - Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes. - Google Patents

Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes.

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CH164294A
CH164294A CH164294DA CH164294A CH 164294 A CH164294 A CH 164294A CH 164294D A CH164294D A CH 164294DA CH 164294 A CH164294 A CH 164294A
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CH
Switzerland
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spring
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torque
tension
dependent
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Inventor
A-G Landis Gyr
Original Assignee
Landis & Gyr Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H35/00Gearings or mechanisms with other special functional features
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • G04B1/22Compensation of changes in the motive power of the mainspring

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Description


      Vorrichtung    zur     Begrenzung    eines Drehmomentes.    Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor  richtung zur Begrenzung eines Drehmomen  tes, bei welcher die Enden einer Feder je mit  einem     Übertragungsmittel,    von. :denen das  eine treibende und das andere getrieben ist,  in Verbindung stehen und die Feder bei ab  normaler Spannungsänderung mit einem       Körper    zusammenwirkt, der hierdurch die  nutzbare Auswirkung des Drehmomentes des  treibenden Übertragungsmittels begrenzt.  



       Die    Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung, und zwar in Anwen  dung an einem Uhrwerk mit elektrischem  Aufzug.  



  Zwischen Platinen 1 sind die Achse 2 des       Federhauses    3 des Uhrwerkes, eine durch ein  Getriebe 4 mit der Federhausachse 2 verbun  dene Uhrwerkszwischenwelle 5, eine Welle 6,  sowie zwei     weitere    Wellen 7 und 8 gelagert,  von welchen Wellen diejenige 8 die Trieb  scheibe 9 eines Elektromotors 10 trägt.  



  Auf der Welle 6 sitzen lose Triebe 11       und        12.,    welche beide Zahnräder darstellen  und von denen dasjenige 11 mit einem Zahn-    rad 13 des Federhauses 3 kämmt, wogegen  dasjenige 12 über     Triebräder    14, die auf der  Welle 7 sitzen, mit einem auf der Welle 8  festsitzenden Ritzel 15 verbunden ist.  



  Zwischen den -Trieben 11, 12 ist die  Welle 6 auf einen grösseren Durchmesser ab  gesetzt und mit Spiel von einer     Schrauben-          feiler    16 umgeben, welche Schraubenfeder  einerends an dem Trieb 11 und anderends an       demjenigen.    12     befestigt    ist. Auf der Welle  6     ist    ein Hebel 17 befestigt, welcher an  seinem freien Ende einen mit :der Trieb  scheibe 9 in Wirkungsverbindung stehenden  Stift 18 aufweist und unter .dem Einfluss  einer Feder 19 steht, welche bestrebt ist, den  Stift 18 ausser     Einwirkung    auf die Trieb  scheibe 9 zu halten.  



  Im Betrieb des Uhrwerkes tritt langsam  eine Entspannung der im Federhaus 3     befin-          lichen    Feder ein und dieser wirkt der Motor       IQ    entgegen, indem er über die Räder 15, 14,  12 die Schraubenfeder 16 und das     Triebrad     11, das Federhaus 3 antreibt und dadurch .die  darin befindliche Feder     nachspannt.    Wächst      hierbei der Widerstand :der Uhrfeder über  die Kraft der Schraubenfeder 16 hinaus, so  wird diese     zusammengezogen,    ;das heisst in  ihrem Durchmesser verkleinert, bis sie auf  ,den abgesetzten Durchmesser der Welle 6 an  zuliegen kommt und sich auf der Welle 6  festklemmend, diese mitdreht.

   Dadurch wird  der Hebel 17 entgegen der Wirkung der  Feder 19 geschwenkt, so dass sein Stift 18  sich an die Triebscheibe 9 anlegt und den  Motor 10 abbremst. Nimmt das Drehmoment  der Federhausachse 2 wieder ab, so, entspannt  sieh auch die     Schraubenfeder    16 wieder so-,  dass sie .die Welle 6 frei gibt, so dass die  Feder 19 zur Wirkung kommt und der     Stift     18 den Elektromotor 10 wieder frei gibt, (die  ser also wieder in     Funktion    tritt.  



  Durch die beschriebene Vorrichtung kann  .die Begrenzung eines Drehmomentes in     weit-          gehendstem    Sinne erzielt wenden, und zwar  sowohl im Sinne einer Zunahme, als auch  einer Abnahme desselben, die Vorrichtung ist  also in keiner Weise auf die     Regulierung    von  Uhrwerken beschränkt und kann     rein    bei  spielsweise auch bei Aufzugsanordnungen  anderer als elektrischer     Art    Verwendung fin  den       Grundsätzlich    ist es auch nicht notwen  dig, dass der mit der Feder 16 zusammen  wirkende     Körper,    wie beim Ausführungsbei  spiel, eine drehbare Welle 6 ist;

   dieser Kör  per könnte auch feststehen und die Feder  könnte durch Auf- oder- Zudrehen, also Ände  rung ihrer Spannung im einen oder andern  Sinne, sich     tu    ihn anlegen, also direkt brem  send wirken. Der Körper könnte auch die  Feder umgeben, so dass letztere durch Auf  drehen, das heisst Änderung ihrer Spannung  in räumlich sich     ausdehnendem    Sinne, mit  .dem     Körper    zur Wirkungsverbindung  kommt.  



  Die Erfindung kann auch     vorteilhaft     zum Antrieb .einer     Gangregulierung    verwen  det werden. In .diesem Fall     wird    die Ein  richtung     zwischen    Kraftgeber und     Regulier-          vorrichtung    eingebaut. Sie bewirkt, dass auf  die     Reguliervorrichtung    keine, eine be  stimmte Grenze überschreitende Kraft ein-    wirken kann, wodurch eine     grosse    Gang  genauigkeit erzielbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Begrenzung eines Dreh momentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden einer Feder je mit. einem Übertra- gungsmittel, von denen das eine treibend und das andere getrieben ist, in Verbindung stehen und die Feder bei abnormaler Span- nungsänderung mit einem Körper zusammen wirkt, der hierdurch die nutzbare Auswir kung -des Drehmomentes des treibenden Übertragungsmittels begrenzt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper rotationsförmig gestaltet ist und bei ab normaler Spannungsänderung der Feder in Reibungsverbindung mit dieser tritt, dadurch die nutzbare Auswirkung .des Drehmomentes des treibenden Übertra- gungsmittels begrenzend. 2: Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Körper fest steht und bei abnormaler Spannungsänderung der Feder durch Reibung an der Feder auf das treibende Übertragungsmittel direkt wirkt. 3.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Körper die nutzbare Auswirkung des Drehmomentes im Sinne einer Zunahme desselben be grenzt. 4. Vorrichtung nach dem aPatentanspruch, @dadureh gekennzeichnet, dass der Körper drehbar ist und mechanisch auf die Kraft quelle des treibenden Übertragungsmittels wirkt, wenn, bei abnormaler Spannungs- änderung der Feder er mit :der Feder in Reibungsverbindung steht. 5.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeiclm.et, .dass der Körper zylindrische Grundgestalt hat und von der Feder mit Spiel umgeben ist, so dass bei Dreh momentzunahme infolge wachsenden Widerstandes am getriebenen Übertra gungsmittel die Feder abnormal gespannt wird und sich an den Körper legend, die sen mitdreht. G.
    Vorrichtung nach .dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, wobei das treibende Übertragungsmittel mit einem Elektromotor und das getriebene Übertragungsmittel mit der Triebfeder eines Uhrwerkes verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper durch einen Hebel im Sinne eines Bremsens mit einem rotierenden Teil des Elektromotors in Wirkungsverbindung steht und auf den Hebel eine Feder wirkt, die diesen mit dem Körper entgegen der Richtung zu drehen sucht, in welcher,
    der Körper durch .die Wirkung der an den Körper sich legenden Feder gedreht wird.
CH164294D 1932-12-23 1932-12-23 Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes. CH164294A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2857777A (en) * 1955-02-07 1958-10-28 Gen Motors Corp Gear assembly
DE1099628B (de) * 1955-12-15 1961-02-16 An Des Etablissements Leon Hat Schaltungsanordnung fuer einen aus einer Gleichstromquelle gespeisten kollektorlosenElektromotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2857777A (en) * 1955-02-07 1958-10-28 Gen Motors Corp Gear assembly
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