CH164294A - Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes. - Google Patents
Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes.Info
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Description
Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes. Vorliegende Erfindung betrifft eine Vor richtung zur Begrenzung eines Drehmomen tes, bei welcher die Enden einer Feder je mit einem Übertragungsmittel, von. :denen das eine treibende und das andere getrieben ist, in Verbindung stehen und die Feder bei ab normaler Spannungsänderung mit einem Körper zusammenwirkt, der hierdurch die nutzbare Auswirkung des Drehmomentes des treibenden Übertragungsmittels begrenzt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Erfindung, und zwar in Anwen dung an einem Uhrwerk mit elektrischem Aufzug.
Zwischen Platinen 1 sind die Achse 2 des Federhauses 3 des Uhrwerkes, eine durch ein Getriebe 4 mit der Federhausachse 2 verbun dene Uhrwerkszwischenwelle 5, eine Welle 6, sowie zwei weitere Wellen 7 und 8 gelagert, von welchen Wellen diejenige 8 die Trieb scheibe 9 eines Elektromotors 10 trägt.
Auf der Welle 6 sitzen lose Triebe 11 und 12., welche beide Zahnräder darstellen und von denen dasjenige 11 mit einem Zahn- rad 13 des Federhauses 3 kämmt, wogegen dasjenige 12 über Triebräder 14, die auf der Welle 7 sitzen, mit einem auf der Welle 8 festsitzenden Ritzel 15 verbunden ist.
Zwischen den -Trieben 11, 12 ist die Welle 6 auf einen grösseren Durchmesser ab gesetzt und mit Spiel von einer Schrauben- feiler 16 umgeben, welche Schraubenfeder einerends an dem Trieb 11 und anderends an demjenigen. 12 befestigt ist. Auf der Welle 6 ist ein Hebel 17 befestigt, welcher an seinem freien Ende einen mit :der Trieb scheibe 9 in Wirkungsverbindung stehenden Stift 18 aufweist und unter .dem Einfluss einer Feder 19 steht, welche bestrebt ist, den Stift 18 ausser Einwirkung auf die Trieb scheibe 9 zu halten.
Im Betrieb des Uhrwerkes tritt langsam eine Entspannung der im Federhaus 3 befin- lichen Feder ein und dieser wirkt der Motor IQ entgegen, indem er über die Räder 15, 14, 12 die Schraubenfeder 16 und das Triebrad 11, das Federhaus 3 antreibt und dadurch .die darin befindliche Feder nachspannt. Wächst hierbei der Widerstand :der Uhrfeder über die Kraft der Schraubenfeder 16 hinaus, so wird diese zusammengezogen, ;das heisst in ihrem Durchmesser verkleinert, bis sie auf ,den abgesetzten Durchmesser der Welle 6 an zuliegen kommt und sich auf der Welle 6 festklemmend, diese mitdreht.
Dadurch wird der Hebel 17 entgegen der Wirkung der Feder 19 geschwenkt, so dass sein Stift 18 sich an die Triebscheibe 9 anlegt und den Motor 10 abbremst. Nimmt das Drehmoment der Federhausachse 2 wieder ab, so, entspannt sieh auch die Schraubenfeder 16 wieder so-, dass sie .die Welle 6 frei gibt, so dass die Feder 19 zur Wirkung kommt und der Stift 18 den Elektromotor 10 wieder frei gibt, (die ser also wieder in Funktion tritt.
Durch die beschriebene Vorrichtung kann .die Begrenzung eines Drehmomentes in weit- gehendstem Sinne erzielt wenden, und zwar sowohl im Sinne einer Zunahme, als auch einer Abnahme desselben, die Vorrichtung ist also in keiner Weise auf die Regulierung von Uhrwerken beschränkt und kann rein bei spielsweise auch bei Aufzugsanordnungen anderer als elektrischer Art Verwendung fin den Grundsätzlich ist es auch nicht notwen dig, dass der mit der Feder 16 zusammen wirkende Körper, wie beim Ausführungsbei spiel, eine drehbare Welle 6 ist;
dieser Kör per könnte auch feststehen und die Feder könnte durch Auf- oder- Zudrehen, also Ände rung ihrer Spannung im einen oder andern Sinne, sich tu ihn anlegen, also direkt brem send wirken. Der Körper könnte auch die Feder umgeben, so dass letztere durch Auf drehen, das heisst Änderung ihrer Spannung in räumlich sich ausdehnendem Sinne, mit .dem Körper zur Wirkungsverbindung kommt.
Die Erfindung kann auch vorteilhaft zum Antrieb .einer Gangregulierung verwen det werden. In .diesem Fall wird die Ein richtung zwischen Kraftgeber und Regulier- vorrichtung eingebaut. Sie bewirkt, dass auf die Reguliervorrichtung keine, eine be stimmte Grenze überschreitende Kraft ein- wirken kann, wodurch eine grosse Gang genauigkeit erzielbar ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Begrenzung eines Dreh momentes, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden einer Feder je mit. einem Übertra- gungsmittel, von denen das eine treibend und das andere getrieben ist, in Verbindung stehen und die Feder bei abnormaler Span- nungsänderung mit einem Körper zusammen wirkt, der hierdurch die nutzbare Auswir kung -des Drehmomentes des treibenden Übertragungsmittels begrenzt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper rotationsförmig gestaltet ist und bei ab normaler Spannungsänderung der Feder in Reibungsverbindung mit dieser tritt, dadurch die nutzbare Auswirkung .des Drehmomentes des treibenden Übertra- gungsmittels begrenzend. 2: Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass der Körper fest steht und bei abnormaler Spannungsänderung der Feder durch Reibung an der Feder auf das treibende Übertragungsmittel direkt wirkt. 3.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der Körper die nutzbare Auswirkung des Drehmomentes im Sinne einer Zunahme desselben be grenzt. 4. Vorrichtung nach dem aPatentanspruch, @dadureh gekennzeichnet, dass der Körper drehbar ist und mechanisch auf die Kraft quelle des treibenden Übertragungsmittels wirkt, wenn, bei abnormaler Spannungs- änderung der Feder er mit :der Feder in Reibungsverbindung steht. 5.Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeiclm.et, .dass der Körper zylindrische Grundgestalt hat und von der Feder mit Spiel umgeben ist, so dass bei Dreh momentzunahme infolge wachsenden Widerstandes am getriebenen Übertra gungsmittel die Feder abnormal gespannt wird und sich an den Körper legend, die sen mitdreht. G.Vorrichtung nach .dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 4 und 5, wobei das treibende Übertragungsmittel mit einem Elektromotor und das getriebene Übertragungsmittel mit der Triebfeder eines Uhrwerkes verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Körper durch einen Hebel im Sinne eines Bremsens mit einem rotierenden Teil des Elektromotors in Wirkungsverbindung steht und auf den Hebel eine Feder wirkt, die diesen mit dem Körper entgegen der Richtung zu drehen sucht, in welcher,der Körper durch .die Wirkung der an den Körper sich legenden Feder gedreht wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH164294T | 1932-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH164294A true CH164294A (de) | 1933-09-30 |
Family
ID=4417291
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH164294D CH164294A (de) | 1932-12-23 | 1932-12-23 | Vorrichtung zur Begrenzung eines Drehmomentes. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH164294A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2857777A (en) * | 1955-02-07 | 1958-10-28 | Gen Motors Corp | Gear assembly |
| DE1099628B (de) * | 1955-12-15 | 1961-02-16 | An Des Etablissements Leon Hat | Schaltungsanordnung fuer einen aus einer Gleichstromquelle gespeisten kollektorlosenElektromotor |
-
1932
- 1932-12-23 CH CH164294D patent/CH164294A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2857777A (en) * | 1955-02-07 | 1958-10-28 | Gen Motors Corp | Gear assembly |
| DE1099628B (de) * | 1955-12-15 | 1961-02-16 | An Des Etablissements Leon Hat | Schaltungsanordnung fuer einen aus einer Gleichstromquelle gespeisten kollektorlosenElektromotor |
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