CH164324A - Schalter, bei dessen Ausschalten ein beweglicher Kontakt aus einer mit leitender Löschflüssigkeit gefüllten Löschkammer in eine zweite Kammer gezogen wird. - Google Patents

Schalter, bei dessen Ausschalten ein beweglicher Kontakt aus einer mit leitender Löschflüssigkeit gefüllten Löschkammer in eine zweite Kammer gezogen wird.

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CH164324A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Schalter, bei dessen Ausschalten ein beweglicher Kontakt aus einer mit leitender       Lösehfl.üssigkeit    gefüllten     Lösehkammer    in eine zweite Kammer gezogen wird.    Es sind Schalter bekannt, bei deren Aus  schalten ein beweglicher Kontakt aus einer  mit leitender Flüssigkeit gefüllten     Lösch-          kammer    in eine zweite Kammer gezogen  wird, die bis über ,den Rand der     Löschkam-          iner    hinaus mit leitender Flüssigkeit gefüllt  ist.

   Dabei kann entweder die Löschkammer  in ein grösseres Gefäss gestellt sein, das bis  über die     Löschkammeröffnung    gefüllt ist,  oder es kann der Deckel der Löschkammer  als Flüssigkeitsbehälter ausgebildet sein. Die       über    der     Löschkammer        ,stehende    Flüssigkeit,  zum Beispiel Wasser, wird nun aber, beson  ders bei hohen     Abschaltströmen,    in starke       Bewegung    versetzt und infolgedessen aus  dem Gefäss herausgeschleudert.

   Eine völlige       Schliessung    des äussern Gefässes, durch die  ein Flüssigkeitsverlust vermieden werden  könnte, ist nicht angängig, da dann die beim  Schalten entstehenden Überdrücke zu gross  werden würden. Man muss daher mit einem  Flüssigkeitsverlust beim Abschalten von    Kurzschlüssen rechnen. Da aber die Höhe  des Flüssigkeitsstandes über der Kammer  öffnung bei richtigem Arbeiten des Schalters  von einem bestimmten günstigsten Wert  nicht allzuviel abweichen .darf,     sondern    zum  Beispiel ungefähr gleich dem Durchmesser  der Kammeröffnung sein muss, so muss nach  Abschalten von Kurzschlüssen nachgefüllt  werden.

   Eine gewisse Verbesserung erhält  man, wenn man das Flüssigkeitsgefäss ober  halb der Kammeröffnung möglichst gross  macht, da ein     bestimmter    Flüssigkeitsaus  wurf um so geringere Änderung des Flüssig  keitsstandes hervorruft, je grösser die Flüs  sigkeitsfläche ist. Anderseits wird aber bei  grösserer Flüssigkeitsfläche     erfahrungsgemäss     der Flüssigkeitsauswurf grösser, so dass die  Vergrösserung der Flüssigkeitsfläche nicht  den gewünschten Erfolg bringt.  



  Zur Vermeidung dieser Nachteile sind  beim Schalter gemäss .der Erfindung für die  Aufnahme der ausserhalb .der     Löschkammer         befindlichen Flüssigkeit zwei Räume derart  angeordnet, dass nur in einem Raum die  Flüssigkeit der Einwirkung der aus der  Löschkammer austretenden Schaltgase unter  worfen ist, in dem andern Raum dagegen  nicht.  



  Einige Ausführungsbeispiele .des Schal  ters sind in der beiliegenden Zeichnung dar  gestellt. In     Fig.    1 ist 1 die     Löschkammer     mit dem festen     Kontakt-    2 und dem beweg  lichen stiftförmigen Kontakt 3 eines Was  serschalters. 4 ist ein die     Löschkammer    um  gebendes Wassergefäss, das bei 5 eine An  zahl     Öffnungen    zum Druckausgleich hat,  die durch einen Schirm 6 aussen überdeckt  sind. Um das Gefäss 4 ist ein zweites grö  sseres Gefäss 7 angeordnet, das um einen an  gemessenen     Betrag    höher ist als der höchste  zulässige Wasserstand.

   Dieses Gefäss 7 kom  muniziert mit dem Gefäss 4 durch     Üffnun-          gen    8, die durch ein     Rückschlagventil    9 ver  schlossen werden, wenn im Gefäss 4 Über  druck entsteht. Dadurch wird verhindert,  dass während eines     Abschaltvorganges    Was  ser nachdem Gefäss 7 übertritt, während das  Wasser im Ruhezustand des Schalters un  gehindert von 7 nach 4 fliessen kann. Das  Gefäss 7 bildet zugleich einen Wasserstands  anzeiger für .das Gefäss 4 und kann zur Ver  meidung eines zu hohen Wasserstandes mit       Überlauflöchern    versehen sein.  



  Zweckmässig ist der Schirm 6 so tief her  abgezogen, dass er unter dem Rand des Ge  fässes 7 endigt. Das durch die Löcher 5 her  austretende Wasser wird dadurch aufgefan  gen. Um .das Hereinfallen von Schmutz in  den äussern Wasserbehälter zu verhindern,  ist der innere Behälter mit einem zweiten  Schirm 10 versehen. Um schliesslich noch zu  verhindern, dass die zwischen Schirm 6 und  Gefäss 4 nach unten ausströmenden Gase  Wasser aus dem Vorratsgefäss 7 heraus  drücken, ist ein Schirm 11 im Vorratsgefäss  angeordnet. Den Gefässen 4 und 7 kann man  ,der einfachen Herstellung und der günstigen       Festigkeitsverhältnisse    halber runden Quer  schnitt geben.

   Es könnten sich jedoch     beine          -Zusammenbau    mehrerer derartiger Gefässe zu    einem mehrpoligen Schalter auch andere For  men als vorteilhaft erweisen. Zum Beispiel  kann man dem äussern Gefäss eine dreieckige  Form geben, wie     Fig.    2 zeigt, oder     eine    ovale  Gemäss     Fig.    3.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalter, bei dessen Ausschalten ein be weglicher Kontakt aus einer mit leitender Löschflüssigkeit gefüllten Löschkammer in eine zweite Kammer gezogen wird, die bis über den Rand,der Löschkammer hinaus mit leitender Flüssigkeit gefüllt ist, :dadurch ge kennzeichnet, dass für die Aufnahme der ausserhalb der Löschkammer befindlichen Flüssigkeit zwei Räume derart angeordnet sind, @dass nur in einem Raum .die Flüssigkeit der Einwirkung der aus der Löschkammer austretenden Schaltgase unterworfen ist, in dem andern Raum dagegen nicht.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Schalter nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass ein die Löschkammer enthaltendes Flüssigkeitsgefäss von einem grösseren Flüssigkeitsgefäss umgeben ist. 2. Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, .dass er drei im Dreieck angeordnete Löschkam mern besitzt, deren äussere Flüssigkeits gefässe dreieckig ausgeführt sind.
    B. Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er drei nebeneinander angeordnete Lösch- kammern besitzt, deren äussere Flüssig keitsgefässe oval ausgeführt sind. .4. Schalter nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das innere Flüssigkeitsgefäss mit dem äussern über ein Rückschlagventil in kom munizierender Verbindung steht, das nur einen Flüssigkeitsübergang von aussen nach innen zulässt. 5.
    Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 4, .dadurch gekennzeich net, dass das innere Gefäss oberhalb des Flüssigkeitsspiegels Löcher besitzt, die aussen durch einen Schirm derart über- deckt sind, dass durch die Löcher austre tender Dampf oder Flüssigkeit in das äussere Gefäss geleitet werden. 6. Schalter nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das äussere Gefäss in der Nähe des Wasserspiegels mit einem Schirm versehen ist, der ein Herausdrücken der Flüssigkeit .durch die aus dem innern Gefäss austretenden Gase oder Dämpfe verhindert.
CH164324D 1931-08-10 1932-08-06 Schalter, bei dessen Ausschalten ein beweglicher Kontakt aus einer mit leitender Löschflüssigkeit gefüllten Löschkammer in eine zweite Kammer gezogen wird. CH164324A (de)

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CH164324D CH164324A (de) 1931-08-10 1932-08-06 Schalter, bei dessen Ausschalten ein beweglicher Kontakt aus einer mit leitender Löschflüssigkeit gefüllten Löschkammer in eine zweite Kammer gezogen wird.

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