CH164339A - Elektrolytischer Kondensator. - Google Patents

Elektrolytischer Kondensator.

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CH164339A
CH164339A CH164339DA CH164339A CH 164339 A CH164339 A CH 164339A CH 164339D A CH164339D A CH 164339DA CH 164339 A CH164339 A CH 164339A
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electrolyte
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potassium phosphate
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/022Electrolytes; Absorbents

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Description


  Elektrolytischer Kondensator.    Die Erfindung betrifft einen     elektrolyti-          sehen    Kondensator. Bei einer sehr gebräuch  lichen Bauart besteht die eine Elektrode  eines solchen Kondensators aus einer Metall  platte oder einem Metalldraht, welche     bezw.     welcher auf elektrolytischem oder chemischem  Wege mit einer     Oxydhaut    überzogen und in  einen Elektrolyten eingetaucht ist, der die  andere Elektrode bildet. Zu diesem Zweck ist  der Elektrolyt mit einer Zuleitung für den  elektrischen Strom versehen, die zum Beispiel  aus der Wand des Gefässes bestehen kann,  in dem der Elektrolyt enthalten ist.  



  Eitle der Schwierigkeiten, die bei solchen  Kondensatoren auftreten, ist die zerstörende  Einwirkung des Elektrolyten auf die     Oxyd-          haut,    wodurch die Lebensdauer des     Konden-          sators    beschränkt wird.  



  Es hat sich nun gezeigt,     dass    diese zer  störende Einwirkung zu einem erheblichen  Teil auf Verunreinigungen zurückzuführen  ist, die im Elektrolyten vorhanden sind. So  gar wenn man bei der Herstellung des Kon-         densators    sorgfältig darauf achtet,     dass    keine  Verunreinigungen im Elektrolyten vorhanden  sind, stellt es sich heraus,     dass    diese dennoch  nach Ablauf einiger Zeit vorhanden sind.  Sie werden nämlich aus der Wandung des  Gefässes aufgenommen oder rühren von den  isolierenden Teilen her, die dazu benutzt  werden, die Zuleitungen durch die Gefäss  wand     hindurchzuführen    und die im allge  meinen organische Stoffe enthalten.  



  Selbst wenn Elektrolyten benutzt werden,  die aus Lösungen von festen Stoffen in einem  Alkohol, z. B.     C7-lyzerin,    bestehen und die  im übrigen in     bezug    auf Ableitungsstrom  und Kapazität günstige Eigenschaften haben,  erweist sieh der erwähnte Nachteil als nicht  ohne weiteres aufgehoben.  



  Dies hat sich erst durch Benutzung einer  Lösung wenigstens eines primären oder sekun  dären Phosphates in einem Alkohol, z. B.  von     Primärkaliumphosphat    in Glyzerin, als  möglich erwiesen. Durch diese Kombination  erweist es sich als möglich, die     Oxydhaut         der Metallelektroden gegen eine zerstörende  Einwirkung zu sichern.  



  Vielleicht ist diese auffallende Wirkung  dem Zustande zuzuschreiben,     dass    es sich als  möglich erweist, sehr viel von dem festen  Stoff     Primärkaliumpbosphat    in dem Glyzerin  zu lösen, so     dass    das Mengenverhältnis zwi  schen den Verunreinigungen in der Flüssig  keit und dem gelösten Stoff sehr gering  wird und dementsprechend auch der     Einfluss     der Verunreinigungen im gleichen Verhältnis  abnimmt.

   Dabei spielt dann der Umstand,       dass    trotz der grossen Menge     Primärkalium-          phosphat,    die aufgelöst wird, die Leitungs  fähigkeit nicht gross wird, ein wichtiger Fak  tor; denn bei den meisten gelösten Stoffen  wird, wenn die Menge des gelösten Stoffes  gross ist, auch die Leistungsfähigkeit des  Elektrolyten gross, womit wieder ein unzu  lässiger Ableitungsstrom verbunden ist. Diese  Erscheinung tritt jedoch bei der erwähnten  Benutzung von     Primärkaliumphosphat    nicht  auf.  



  Günstige Ergebnisse wurden bei einem  Kondensator erzielt, dessen eine Elektrode  aus Aluminium bestand, während der Elek  trolyt aus     reinein    Glyzerin mit einem Zusatz  von<B>50 g</B>     Primärkaliumphosphat        (KH2P04)     pro Liter bestand.  



  Ebenso wurden gute Ergebnisse durch  Hinzufügung von noch<B>10</B> % Wasser zu  diesem Elektrolyten erzielt.  



  Wenn zum Beispiel eine Lösung von  Primärkalium oder     -natriumpliosphat    ver  wendet wird, ist diese Lösung sauer. Ein  weiterer Schutz der Elektroden gegen eine  zerstörende Einwirkung kann noch durch  Zusatz eines basischen Phosphats, wie zum  Beispiel Sekundärkalium oder     -natriumphos-          phat,    zu der Lösung in einem solchen Mengen  verhältnis erzielt werden,     dass    die Lösung  gerade neutral ist.  



  Die Zeichnung veranschaulicht schema  tisch eine beispielsweise Ausführungsform  des Erfindungsgegenstandes.  



  In einem Kupfergefäss<B>1</B> ist ein Elektro  lyt 2 enthalten, der aus reinem Glyzerin be  steht, in dem primäres     Kaliumphosphat    in    ein<B>-</B>     ein    Verhältnis von<B>50 9</B> Pro Liter     GlY-          zerin    aufgelöst ist. Am obern Teil ist das  Gefäss durch eine     Ebonitscheibe   <B>3</B> abge  schlossen, durch die das Ende eines     Alumi-          nitimdrahtes    4 hindurchgeführt ist. Zwecks  Erzielung einer grösseren Fläche ist der Alu  miniumdraht schraubenlinienförmig gewunden.  Mehrere solcher Schrauben könnten auch in  einander angebracht werden. An den Klem  men<B>5</B> und<B>6</B> können Stromzuleitungen an  geschlossen werden.

   Der Aluminiumdraht ist  auf chemischem oder elektrolytischem Wege  mit einer     Oxydhaut    überzogen, welche die  isolierende Zwischenlage zwischen den Elek  troden des Kondensators bildet.  



  Ein Kondensator, wie der oben beschrie  bene, eignet sich zum Ebnen von Gleich  strom, da er nur in einer Richtung den  Strom sperrt. Infolgedessen ist er auch als  Gleichrichter zu verwenden. Wenn man solche  Kondensatoren für Wechselstrom benutzen  will, kann man eine zweite, gleichfalls mit  einer     Oxydhaut    überzogene     Alum-iniumelek-          trode    in dem Elektrolyten anordnen und die  beiden Aluminiumelektroden mit den     Wech-          -selstromklemmen    verbinden.  



  Im übrigen sind verschiedene Abände  rungen im Rahmen der Erfindung möglich.  Es kann zum Beispiel der Aluminiumdraht  zwecks Vergrösserung der Fläche profiliert  werden und statt Draht können auch zu  sammengerollte Platten verwendet werden,  deren Windungen durch Abstandhalter     aus-          einandergehalten    werden.  



  Es kann auch zu dem Elektrolyten mehr  als<B>10</B> % Wasser zugesetzt werden. Sogar       mit        30        %        Wasser        lassen        sich        noch        gute        Er-          gebnisse    erzielen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrolytischer Kondensator, dadurch ge kennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer Lösung von wenigstens einem primären oder sekundären Phosphat in ei nein Alkohol besteht. TJNTERANSPRüCEE. <B>1.</B> Elektrolytischer Kondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektrolyt aus einer Lösung von pri märem Kaliumphosphat in Glyzerin be stellt. 2.
    Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Elektrode aus Aluminium besteht, auf das eine Oxyd- haut aufgebracht ist, während die andere Elektrode aus reinem Glyzerin besteht, in dem primäres Kaliumphosphat in einer Menge voll<B>50 g</B> pro Liter aufgelöst ist. 3. Kondensator nach Unteranspruch<B>1,</B> da- durch gekennzeichnet, dass zu der Lösung 10 % Wasser zugesetzt sind. 4.
    Kondensator nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl saure, als auch basische, primäre und sekundäre Phosphate in der Lösung in einem sol chen Verhältnis vorhanden sind, dass die Lösung gerade neutral ist.
CH164339D 1931-06-20 1932-06-02 Elektrolytischer Kondensator. CH164339A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL382916X 1931-06-20
DEN33800D DE609703C (de) 1931-06-20 1932-06-11 Elektrolytischer Kondensator, dessen Elektrolyt aus einer Loesung von wenigstens einem der Primaer- und/oder Sekundaerphosphate in einem Alkohol besteht

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH164339A true CH164339A (de) 1933-09-30

Family

ID=33565849

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH164339D CH164339A (de) 1931-06-20 1932-06-02 Elektrolytischer Kondensator.

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AT (2) AT137210B (de)
CH (1) CH164339A (de)
DE (1) DE609703C (de)
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GB (1) GB382916A (de)

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AT139263B (de) 1934-11-10
AT137210B (de) 1934-04-25
FR738137A (fr) 1932-12-21
DE609703C (de) 1935-03-15
GB382916A (en) 1932-11-03

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