CH164351A - Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes beim Erlöschen der Flamme. - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes beim Erlöschen der Flamme.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
- F23D14/46—Details
- F23D14/72—Safety devices, e.g. operative in case of failure of gas supply
- F23D14/725—Protection against flame failure by using flame detection devices
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Description
Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes beim Erlöschen der Flamme. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes beim Erlöschen der Flamme. Die Vorrichtung besitzt einen, unter der Wirkung einer Schliessfeder stehenden Hahn, der beim Öffnen die Schliessfeder spannt und gleichzeitig ein Sperrorgan, welches der Schliessfeder entgegenwirkt, in die Sperrlage einstellt. Ein Thermostat hebt die Sperrung beim Erkalten, also beim -Erlöschen der Flamme auf und überlässt den Hahn der Wirkung der sich entspannenden Schliessfeder. Die Vorrichtung kann an den üblichen Gas herden nachträglich angebracht werden. Die wirksamen Teile, soweit sie empfindlich sind, werden zweckmässig in Gehäusen einge schlossen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen Teil eines Gasherdes mit der Vorrichtung in Seitenansicht, zum Teil im Schnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 1;
Fig. ä ist ein Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 1.
An der zum Brenner 1 führenden Gas leitung 2 ist ein Hahn 3 angeschlossen, dessen Kücken 4 einen Mitnehmer 5 trägt. Letzterer steht in Eingriff mit einer Büchse 6, die lose drehbar auf einem Zapfen 7 des Hahngehäuses 8 sitzt. An der Büchse 6 ist das innere Ende einer Spiralfeder 9 befestigt, deren äusseres Ende mit dem Gehäuse 8 in fester Verbindung stellt. Durch Drehen des Kücketrs 4 in der einen Richtung, das heisst beim Offnen des Gasweges zum Brenner 1 wird die Feder 9 gespannt. Die Büchse 6 besitzt einen Zahn 10; dieser greift in eine Zahnlücke einer Sperrstange 11.
Letztere ist im Gehäuse 8 und in einem an dieses angeschlossenen Führungsrohr 12 verschiebbar angeordnet und ist mit ihrem andern Ende in einem Gehäuse 13 geführt. Letzteres ist mittelst eines Baudes 14 am Brennerrobr 2 festgelegt und trägt den Thermostaten 15. Innerhalb des Gehäuses 13 trägt die Sperr stange 11 einen nach unten ragenden Zapfen 16. Dieser greift in einen Schlitz eines zweiarmigen Hebels 17, der auf einem Bolzen 18 drehbar gelagert ist. Der andere Arm des Hebels 17 arbeitet mit einer Klinke 19 zusammen. Letzterer sitzt frei drehbar auf einem Zapfen 20. Eine Stellscbraube 21 sichert die untere End- lage der Klinke 19.
Die Klinke 19 hält die Sperrstange 11 entgegen der Wirkung der Feder 9 in der Offenlage des Hahnes. Die Klinke selbst wird durch eine Sperrstange 22 gesteuert, die durch den Thermostaten 15 in senkrechter Richtung verstellt wird. Die Stange 22 steht in gelenkiger Verbindung mit einer Lamelle 23 des Thermostaten und liegt etwas geneigt gegen die Klinke 19 an; sie besitzt eine als Auslöseklinke wirkende Sperrnase 25, welche beim Erwärmen des Thermostaten unter die Klinke 19 fällt. Kühlt sich der Thermostat ab, so nimmt die unter die Klinke 19 gefallene Auslöseklinke 25, letztere hoch und bringt sie ausser Eingriff mit dem zweiarmigen Hebel 17. Die Feder 9 kann sich nun entspannen und bringt dabei das Kücken 4 in die Schliessstellung.
Der Zufluss von Gas zum Brenner ist unterbrochen. Die Sperrstange 11 wird beine Schliessen des Hahnes 4 durch die Feder 9 soweit verschoben, dass der Hebel 17 die Stange 22 von der Klinke 19 wegschiebt. Letztere fällt infolge ihres Eigengewichtes in ihre Sperrlage für die Stange 11, sobald die Stange 11 bei nach folgendem Wiederöffnen des Hahnes 4 den Hebel 17 verstellt.
Die Ausbildung des Thermostaten selbst kann beliebig sein. Vorteilhaft werden die Teile desselben in einem Gehäuse 27 unter gebracht, das mit Löchern 28 versehen ist, damit ein rasches Abkühlen und damit ein rasches Schliessen des Gashahnes erreicht wird.
Die Vorrichtung ist sofort nach dem selbsttätigen Schliessen des Gashabnes wieder betriebsbereit; der Hahn kann sofort wieder geöffnet werden. Die Vorrichtung selbst ver hindert das Einstellen des Kückens 4 nicht. Es kann damit die Gaszufuhr in weitesten Gren zen geregelt werden. Es ist lediglich nötig, dass das Kücken 4 erstmals voll in die Offenlage gestellt wird, worauf das Kücken dann in die gewünschte Offenlage zurückgestellt und damit die Gaszuleitung. auf das gewünschte Mass eingeschränkt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes beim Erlöschen derFlamme, mit einem Brenner und einem in dessen Flammen bereich angeordneten Thermostaten, dadurch gekennzeichnet, däss das Kücken des die Gas zufuhr zum Brenner beherrschenden Hahnes unter der Wirkung einer Feder steht und mittelst eines Mitnehmers mit einer Sperr stangegekuppeltist, undfernergekennzeichnet durch eine vom Thormostaten beherrschte Klinke, welche bei brennender Flamme die Sperrstange entgegen der Federwirkung in der Sperrlage hält, das ganze derart,dass beim Erlöschen der Flamme durch den Ther mostaten die Klinke ausgelöst und das Kücken unter der Wirkung der sich entspan nenden Feder in die Schliesslage gedreht wird. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrstange (11) mit einem zweiarmigen Hebel (17) ge kuppelt ist, mit welchem eine drehbar gelagerte Klinke (19) zusammenarbeitet, wobei letztere durch die vom Thermostaten (15) beherrschte, an einer Stange (22) sitzende Auslöseklinke (25) verstellbar ist, das Ganze derart, dass während dem Brennen der Flamme die Auslöseklinke (25) unter die Klinke (19) eingestellt und letztere nach Erlöschen der Flamme ausser Eingriff mit dem Hebel (17) gebracht wird, zum Zwecke,die Sperrung der Stange (11) aufzuheben. 2. Vorrichtung nach Patentansprucb, dadurch gekennzeichnet, dass das Kücken durch einen Mitnehmer (5) mit einer drehbar gelagerten Büchse (6) verbunden ist, an welcher das eine .Ende einer Spiralfeder (9) befestigt ist, und deren anderes Ende am Gehäuse sitzt, wobei die Büchse (6) mit einem Mitnehmerzahn (10) in die Sperrstange (11) greift. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Thermostat in einem mit Durchbrechungeti versehenen Gehäuse untergebracht ist. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1-3, wie in der Zeichnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH164351T | 1932-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH164351A true CH164351A (de) | 1933-09-30 |
Family
ID=4417336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH164351D CH164351A (de) | 1932-09-20 | 1932-09-20 | Vorrichtung zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes beim Erlöschen der Flamme. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH164351A (de) |
-
1932
- 1932-09-20 CH CH164351D patent/CH164351A/de unknown
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