CH164388A - Bildabtastvorrichtung, insbesondere für Fernsehen und Bildtelegraphie. - Google Patents

Bildabtastvorrichtung, insbesondere für Fernsehen und Bildtelegraphie.

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CH164388A
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William Walton Georg
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William Walton Georg
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    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/18Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors
    • G02B7/182Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements for prisms; for mirrors for mirrors
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Description


  Bildabts stvorriehtung, insbesondere für Fernsehen und Bildtelegraphie.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Bild-          abtastvorrichtttug,    das heisst eine     Bildzerlege-          und    Zusammensetzvorrichtung, die insbeson  dere für     Zwecke    des Fernsehens und der  Bildtelegraphie Verwendung findet und eine  schwingende optische Vorrichtung enthält.  



  Zweck der Erfindung ist, die Verwen  dung einer optischen Vorriehtung (zum Bei  spiel eines schwingenden Spiegels)     ausrei-          clender    Grösse zu ermöglichen, die nur eine  geringe Antriebskraft benötigt und derart  bewegt wird, dass die Amplitude der Schwin  gung stets gleich gross ist, wie gross auch  immer die Antriebskraft oberhalb eines be  stimmten Mindestwertes sein mag.  



  Die bisher bekannt gewordenen Bild  abtastvorrichtungen mit schwingendem Spie  gel sind al5 Oszillographen ausgebildet. Ein  gewöhnlicher Oszillograph ergibt zahlreiche  Nachteile, wenn er als     Bildzerlege-    oder     Zu-          sainmensetzvo.rrichtung    verwendet wird, da  der Spiegel nur eine sehr kleine Fläche be  sitzt und das bewegliche System auf eine       sehr    hohe Frequenz der Eigenschwingungen         abgestimmt        ist,    .damit es genau dem Verlauf  der Antriebsströme zu folgen vermag.

   Ein  weiterer Nachteil der bekannten Vorrichtun  gen ist darin gegeben, dass die Schwingungs  amplitude nicht konstant ist,     sondern    von der  aufgedrückten Energie abhängt. Da diese       Energie    beim Fernsehen sich in sehr weiten  Grenzen ändern kann, verursacht .die Ände  rung .der     Schwingungsamplitude    des Spiegels  eine Verzerrung des Bildes, so dass das emp  fangene Bild von dem gesandten Bild     wesent-          lieh    verschieden ist. Diese Tatsache bewirkt,  dass gewöhnliche Oszillographen zur     7,er-          legung    und Zusammensetzung eindimensiona  ler Bilder, sogenannter     Stichographien,    gänz  lich ungeeignet sind.

    



  Nach der vorliegenden Erfindung werden  diese Mängel dadurch beseitigt, dass eine um  eine feste Achse schwingende optische     Vor-          richturig    vorgesehen ist, die ihren Antrieb  mittelst einer Antriebsstange erhält, die  durch eine Vorrichtung, die wie eine Kur  bel wirkt,     angetrieben    wird und um eine  senkrecht zur Schwingachse der optischen      Vorrichtung stehende feste Achse dauernd  umläuft.  



  Durch diese Ausgestaltung ergibt sich  der     Vorteil,    dass eine gleichförmige Drehung  des Antriebsmittels eine einfache harmoni  sche, das heisst rein sinusförmige Bewegung  der optischen Vorrichtung, beispielsweise des  Spiebels, hervorruft. Die Vorrichtung unter  scheidet sich hierdurch also wesentlich von  den bekannten Bildabtastvorrichtungen, bei  denen eine einfache Kurbel und Schubstange  verwendet wird, die auf Grund der Schräg  stellung der Schubstange keine einfache Har  monische bei der Spiegelbewegung ergeben.  Zweckmässig bildet die optische Vorrich  tung einen Teil eines abgestimmten schwin  genden Systems, dessen Eigenfrequenz gleich  der Frequenz ist, mit der die optische Vor  richtung in Schwingungen gesetzt werden  soll.  



  Weiterhin kann der ständig umlaufende  kurbelartige Teil mit einem elektrischen  Synchronmotor gekuppelt sein und die me  chanischen Konstanten des schwingenden  Systems derart gewählt sein, dass bei Erre  gung des Synchronmotors mit sinusförmig  verlaufendem elektrischem Wechselstrom der  Schwingungsverlauf des optischen Systems  sägezahnartig ist.  



  In der     Zeichnung    ist die Erfindung bei  spielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt:  Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausfüh  rungsform des Erfindungsgegenstandes unter  Fortlassung einzelner Teile,  Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung der  vollständigen Vorrichtung nach Fig. 1,  Fig. 3 eine Seitenansicht einer Einzelheit  nach Fig. 1 und 2 in teilweisem Schnitt,  Fig. 4 eine weitere Ausführungsform  nach     Fig.    3.  



  In der Zeichnung ist 1 ein Spiegelrahmen,  der in einem Gestell 2 um eine Achse A-A  schwingbar gelagert ist. Der an dem Rah  men 1 befestigte, in der Zeichnung nicht mit  dargestellte Spiegel ist zweckmässig entweder  ein konkaver Spiegel, oder, was gleichwertig  ist, eine konvexe Linse, deren eine Fläche  versilbert ist. Beispielsweise kann eine plan    konvexe Linse verwendet werden, deren plane  Fläche den Spiegelbelag trägt.  



  In dem Spiegelrahmen 1 ist ein Kreuz  kopf 3 um eine Achse B-B frei schwingbar  gelagert. Die Drehzapfen des Kreuzkopfe  sind so angeordnet, dass die Achse B-B  rechtwinklig zu der Achse A-A steht und  diese schneidet. In dem Gestell 2 ist ein An  ker 4 drehbar gelagert. Der magnetisch  wirksame Teil des Ankers ist als Scheibe  ausgebildet, die an zwei Seiten abgeflacht  ist. Die nicht abgeflachten Teile bilden zwei  symmetrisch angeordnete Pole 5 und 6. Der  Anker läuft zwischen den beiden Polen eines  auf einer Platte 8 befestigten Elektromagne  tes 7 um. Die Platte 8 kann zum Zwecke der  Einstellung um die Drehachse C-C des An  kers gedreht werden. Der Anker selbst kann  aus Weicheisen bestehen oder als permanen  ter Magnet ausgebildet sein.

   Die Lagerstel  len in den Achsen A-A und B-B, sowie  die Lager, in denen sich der Anker dreht,  sind zweckmässig als Steinlager (zum Bei  spiel     Achatlager)    ausgebildet.  



  Die Kupplung zwischen dem Kreuzkopf  3 und dem Anker 4 ist im einzelnen in     Fig.    3  veranschaulicht. In dem Anker ist ein ex  zentrischer Stift 9 eingeschraubt,     dessen     Achse     D-D   <I>zu</I> der Achse     C-C    (beispiels  weise um einen Winkel von 15  ) geneigt ist.  Der Stift ruht in einem .Stein<B>10</B> des Kreuz  kopfes 3. Zweckmässig wird, wie in     Fig.    4  veranschaulicht, ein zweiter Stein 11 vor  gesehen, um die feste Aufrechterhaltung der  Stellung der Drehachse des Stiftes 9 gegen  über dem Kreuzkopf 3 zu sichern.

   Der       Schnittpunkt    der Achsen     C-C    und     D-D     fällt mit -dem Schnittpunkt der Achsen     A-A     und     B-B    zusammen, und die - Achse     D-D     steht rechtwinklig auf der Achse B -B. Um       @udie    Einstellung dieser     Schnittpunkte    zu er  möglichen, sind der Spiegelrahmen und der  Kreuzkopf zweckmässig längs ihrer Achsen       21-A    und     B-B    verstellbar.

   Ausserdem ist  der Anker 4 in der Höhe verstellbar, das  heisst längs     seiner    Achse     C-C.    Auch der  Stift 9 kann mehr oder weniger in .den An  ker 4     hineingeschraubt    werden.      Eine Spiralfeder 12 ist mit ihrem innern  Ende an dem Spiegelrahmen 1 und mit ihrem  äussern Ende an einem Stift 13 befestigt, der  durch einen Hebel 14 getragen wird. Der  Hebel 14 ist drehbar um die Achse A-A in  dem     Gestell    2 gelagert, um die Ruhestellung  des     Spiegels    oder dergleichen und die Stel  lung der Nullspannung der Feder in bezug  auf die Stellung des Ankers 4 um seine  Achse einregeln zu können.

   An dem dreh  baren Hebel 16 ist ein Stift 15 befestigt, der  gleitend mit der Feder 12 in Eingriff steht  und zur Einstellung der freien Federlänge  und     dementsprechend    der Steifheit der Feder  in ähnlicher Weise dient, wie dies bei Uhr  federn bekannt ist.  



  Die     Wirkungsweise    der Vorrichtung ist  folgende:  Die Einstellung des Hebels 14 wird der  art bewirkt, dass der Anker 4 nicht mit sei  nen Polen 5 und 6 gegenüber den Polen des  Elektromagnetes in der Totpunktstellung zur  Ruhe kommt. Wenn auf die Wicklung des  Elektromagnetes ein Wechselstrom aufge  drückt wird, beginnt der Anker um die  Achse C-C zu schwingen.

   Wenn die Fre  quenz des Wechselstromes der Eigenschwin  gungsfrequenz des mechanischen     Schwin-          gungssystemes,    die durch die wirksame  Masse des Spiegels und der mit diesem ver  bundene Teile und die     Nachgiebigkeit    der  Feder bestimmt ist, gleich ist, so baut sich  eine Schwingung auf, und wenn eine Am  plitude von 180   erreicht ist, beginnt der  Anker synchron zu den aufgedrückten Wech  selströmen umzulaufen. Geringe Fehler in  der Abstimmung können durch Bewegung  des Hebels 16 berichtigt werden.  



  Da der Winkel des Stiftes 9 zu der Achse  des Ankers 4 konstant ist, ist auch die Schwin  gungsamplitude des Spiegelrahmens solange  konstant, wie der Anker umläuft, selbst wenn  die aufgedrückten elektrischen Wechsel  ströme sich erheblich ändern. Die Grenze für  die     konstante    Schwingungsamplitude des  Spiegels ist durch den Punkt gegeben, in  dem die aufgedrückte Energie gleich den  Verlusten der Vorrichtung ist, die natur-    gemäss aus elektrischen, magnetischen     und     mechanischen Verlusten bestehen.  



  Wenn die zugeführte elektrische Energie  unter dieses Mass sinkt, hört der Anker auf  sich zu drehen und führt lediglich eine  Schwingung von einer solchen Amplitude  aus, die der zugeführten Energie entspricht.  Energien oberhalb .dieser Grenze bedingen je  doch keine Änderung der Schwingungsampli  tude des Spiegels, selbst     wenn    sie ein Viel  faches des zum Antrieb der Vorrichtung er  forderliehen Wertes darstellen, auch     die.Be-          wegungsgeschwindigkeit    des Spiegels wird  nicht anders als lediglich     sinusförmig    ver  ändert.  



  Die zum Antrieb einer solchen Vorrich  tung erforderliche Energie ist sehr :gering,  da die Reibung durch die Steinlagerung auf  einen Mindestwert herabgesetzt wird. Um zu  erzielen, dass die Phase der Spiegelschwin  gungen in der richtigen Beziehung beispiels  weise zu den     Bildstromimpulsen    steht, sind  die Pole und der magnetische     greis    durch  Drehen der Platte 8 um die Achse     C-C    ein  stellbar. Wenn die     Bildstromimpulse    in  fester Phasenbeziehung zu den     Synchronisie-          rungsimpul.sen    stehen, beispielsweise wenn  diese beiden Arten von Impulsen miteinander  untermischt sind, braucht diese Einstellung  nur einmal durchgeführt zu werden.  



  Bei der beschriebenen Ausführung der  Kupplung ergibt eine gleichförmige Drehung  des Ankers 4 eine einfache harmonische  Bewegung des Spiegels; für verschiedene  Zwecke ist .dies die zweckmässigste Form der  Schwingbewegung des Spiegels. Wenn je  doch beispielsweise die Vorrichtung zur Wie  dergabe eines Fernsehbildes der sogenannten  eindimensionalen Form, sogenannter     Sticho-          graphien,    verwendet wird, so ergibt sich auf  diese Weise eine hellere Ausleuchtung der  Kanten des Bild-es als des     mittleren    Teils des  Bildes.

   Wenn nicht eine besondere Blende  zwischen Spiegel und Bildschirm zum Aus  g     o        leich        dieses        Fehlers        verwendet        wird,        ist        es     zweckmässig, eine Spiegelbewegung zu ver  wenden, die ungefähr     sägezahnartig    verläuft,  das heisst der Spiegel muss so bewegt werden,      dass der von ihm reflektierte Liehtpunkt über  eine ebene Fläche mit annähernd gleichför  miger Geschwindigkeit geführt wird.

   Dies  kann durch geeignete Einstellung der Lage  des Stiftes 9 um die Achse C-C in bezug  auf die Stellung der Ankerpole 5 und 6 er  reicht werden, so dass der Anker zu Phasen  schwankungen neigt, das heisst, dass die An  kerbewegung eine Kombination einer Dreh  bewegung und einer     Schwingbewegung    einer  Frequenz darstellt, die der Schwingungsfre  quenz des Spiegels gleich, jedoch zu dieser  um ungefähr 90   in der Phase verschoben  ist. Die gleiche Wirkung kann naturgemäss  auch durch Drehen der Platte 8 um die  Achse C-C erreicht werden.  



  Die Achsen A-A und B-B werden  zweckmässig so angeordnet, dass sie im we  sentlichen durch die Schwerpunkte der zu  gehörigen, um sie schwingenden Teile hin  durchgehen.  



  Naturgemäss kann der     Spiegelrahmen     auch an beiden, anstatt wie dargestellt, nur  an einem Ende mit Federn versehen werden.  Auch kann der     Synchronmotor    4, 7 in belie  big anderer Weise und mit beliebigen andern  Polzahlen ausgebildet sein.  



  Wenn die Vorrichtung zur Abtastung  eines eindimensionalen Bildes verwendet  wird, ergeben sich zahlreiche besondere Vor  teile. Zunächst braucht der Spiegel zur Er  zeugung von 20 Bildern pro Sekunde nur  zehn Schwingungen pro Sekunde auszufüh  ren. Die Fläche des Spiegels kann verhält  nismässig gross und der Betrag des reflektier  ten Lichtes gleichfalls entsprechend gross  sein. Die zum Antrieb der Vorrichtung er  forderliche Energie ist nur gering und das  empfangene Bild erfährt eine selbsttätige  Phasenstellung und Synchronisierung ohne  besondere Handhabungsmassnahme.  



  An Stehe eines Spiegels können natur  gemäss auch andere optische Vorrichtungen,  wie Prismen, Linsen oder Kombinationen  derselben verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Bildabtastvorrichtung, insbesondere für Fernsehen und Bildtelegraphie, gekennzeich- net durch eine um eine feste Achse schwin gende optische Vorrichtung, die ihren An trieb mittelst einer Antriebsstange erhält, die ,durch eine Vorrichtung, .die wie eine Kurbel wirkt, angetrieben wird und um eine senk recht zur Schwingachse der optischen Vor richtung -stehende feste Achse dauernd um läuft. UNTERANSPRÜCHE: l.. Vorrichtung nach Patentanspruch, da .durch gekennzeichnet, dass die Antriebs stange mittelst eines Gelenkes mit dem schwingenden System verbunden ist, des sen Gelenkachse senkrecht zur Schwin gungsachse des optischen Systems und der Drehachse der Kurbel steht. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die drei Achsen sich in einem gemein samen Punkt schneiden. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Antriebsstange durch einen mit dem schwingenden Sy stem in Eingriff stehenden Stift gebildet wird, der mit einem ständig umlaufenden Teil exzentrisch zur Drehachse desselben zur Bildung der Kurbel verbunden ist und die Achse des Stiftes zu der genann ten Drehachse geneigt ist.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 Abis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achse des Stiftes durch den Schnittpunkt der übrigen drei Achsen hindurchgeht. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die optische Vorrichtung einen Teil .eines abgestimmten schwingen den Systemes .darstellt, dessen Eigenfee- quenzgleich der Frequenz ist, mit der die optische Vorrichtung in Schwingungen ge setzt werden soll. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5; da.duröh gekenn zeichnet, dass der- dauernd umlaufende, wie eine Kurbel wirkende Teil mit einem elektrischen Synchronmotor gekuppelt ist und die mechanischen Konstanten des schwingenden Systemes derart gewählt sind, dass bei Erregung des Synchron motors mit sinusförmig verlaufendem elektrischen Wechselstrom der Schwin gungsverlauf des optischen Systemes sägezahnartig ist.
CH164388D 1932-05-21 1932-05-21 Bildabtastvorrichtung, insbesondere für Fernsehen und Bildtelegraphie. CH164388A (de)

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