CH164414A - An Fahr- und Motorrädern anzubringende Vorrichtung zum Abblenden der Fahrzeugbeleuchtung und zum Blinken. - Google Patents

An Fahr- und Motorrädern anzubringende Vorrichtung zum Abblenden der Fahrzeugbeleuchtung und zum Blinken.

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CH164414A
CH164414A CH164414DA CH164414A CH 164414 A CH164414 A CH 164414A CH 164414D A CH164414D A CH 164414DA CH 164414 A CH164414 A CH 164414A
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CH
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dimming
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rear light
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Tobler Heinrich
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Tobler Heinrich
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/16Arrangement of switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


      .1n    Fahr- und Motorrädern anzubringende     Vorrichtung    zum Abblenden  der     Fahrzeugbeleuchtung    und zum Blinken.    Die heutigen, vom elektrischen Strom ge  speisten     Scheinwerfer    an Fahr- und Motor  rädern     geben    zum Teil ein so grelles Licht,       class    herankommende Menschen     bezw.    Fahr  zeuglenker infolge     Blendens    steter Gefahr  ausgesetzt sind.

   Es ist deshalb nicht ver  wunderlich, wenn immer in     verinehrterem     Masse der Wunsch geäussert wird, auch an  diesen Fahrzeugen, analog wie beim Auto  mobil, Mittel vorzusehen, die ein Abblenden  gestatten, und an einzelnen Orten sind be  reits die Behörden beschäftigt, diesbezüglich  bindende, gesetzliche     Vorschriften    für die  Lenker von Fahr- und Motorrädern zu er  lassen. Es hat sich ferner gezeigt, dass viele  Fahrzeuglenker erst dann zum Abblenden  schreiten, wenn sie vom entgegenkommenden  Fahrzeuglenker in auffälliger Weise daran  erinnert werden und auf Gegenrecht zählen  können; dies kann durch sogenannte     Blink-          signale    erreicht werden.  



  ' Gegenstand der Erfindung ist nun eine  am Fahrzeug     anzubringende    Vorrichtung,    durch die sowohl abgeblendet, als auch ge  blinkt werden kann, ohne dass am Schein  werfer selbst Abänderungen vorgenommen  oder die Geschwindigkeit des zum Beispiel  mit Dynamobeleuchtung ausgerüsteten Fahr  zeuges     herabgemindert    werden müsste; dem  Einführungszwang einer solchen Vorrich  tung werden verhältnismässig die Wenigsten  sich widersetzen wollen. Das Abblenden       bezw.    Blinken wird erfindungsgemäss da  durch erreicht, dass durch Handbetätigung  eines     Vorrichtungsteils    der Strom nach Auf  hebung des Kurzschlusses über einen Wider  stand in der Vorrichtung geleitet werden  kann; das Abblenden entspricht hier einer  Schwächung des Lichtstromes.

   Diese Aus  bildung bringt den Vorteil mit sich, dass  man im     Abblendzustand    grösste Fahrzeug  geschwindigkeiten (Talfahrt bei Fahrrädern)  annehmen kann, ohne befürchten zu müssen,  die Glühbirne brenne durch; dieser Vorteil  ist von nicht zu unterschätzender Bedeutung.  



  Um nun nicht für jede Stärke der Be-           leuchtung    und die verschiedenen Arten der  selben eine besondere Vorrichtung herstellen  zu müssen, kann man ein sogenanntes       Standard-Modell    bilden. Zu diesem Zweck  wird man vorteilhaft erstens den elektrischen  Widerstand regulierbar machen, so dass das  gleiche Modell sowohl für Fahrräder, als  auch für im allgemeinen stärkere Beleuch  tungsanlagen aufweisende     Motorräder    be  nützt werden kann, und ferner einen An  schluss für Rücklicht vorsehen,-: das dann  wahlweise, wenn ein solches überhaupt vor  handen ist, angeschlossen werden kann.

   Da  bei ist es möglich, die     elektrische    Schaltung  unter den     verschiedenen        Anschlusskontakten     so zu treffen     bezw.    den     Rücklichtanschluss     so auszubilden,     dass    auch     mit,dem    Rücklicht  geblinkt werden kann, um so Nachkommende  in einwandfreier und gut sichtbarer Weise  aufmerksam machen zu können.  



  Die Vorrichtung     wird    am zweckmässigsten  an der     Lenkstange    des Fahrzeuges an  gebracht, im Bereiche des Handgriffes, so  dass ihre Betätigung zum Beispiel mittelst  des Daumens möglich ist, ohne die Hand von  der Lenkstange zu lösen, wodurch auch hier  eine Gefahrenquelle vermieden wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes, das mit  einem     Rücklichtanschluss    versehen     ist,    dar  gestellt. Es zeigt:     Fig.    1 einen     Querschnitt,          Fig.    2 eine Draufsicht bei     weggenommenem     Deckel;     Fig.    3 ist ein Schaltungsschema mit  Variante.  



  Der dargestellte     Abblend-    und     Blink-          taster    besitzt ein Gehäuse- mit Unterteil     a     und daran geschraubtem Deckel b. Das Ge  häuse wird vermittelst     zweier    Klemmschen  kel c und     Anziehschraube    (es könnten auch  andere Befestigungsarten vorgesehen sein) an  der Lenkstange des Fahrzeuges befestigt. Im  Gehäuseteil     a    ist ein Träger<I>d</I> aus elektrisch  isolierendem Material, zum Beispiel     Dellit,          Galalith    oder     Mika,    eingesetzt und an erste  rem     vermittelst    einer zentralen, versenkten.

    Schraube befestigt. Der Träger d trägt die       Anschlussklemmen    e, f und g, letztere für  das Rück-, das heisst Schlusslicht, ferner    einen zwischen den Klemmen e und f ein  geschalteten Widerstand W und einen Lager  bock     m.    für den Schleifkontakt 1. Die An  schlussklemmen e und f tragen oben je eine  Kontaktlamelle, von denen die eine,     k.,    be  wegt zu werden bestimmt ist.

   Die Rück  lichtanschlussklemme trägt ein federndes  Kontaktelement o, das entgegen seiner Feder  kraft durch einen Exzenter aus nichtleiten  dem Material eines aus dem Gehäuse heraus  ragenden, von Hand zu     betätigenden    Dreh  hebels<I>q</I> an die     Anschlussklemme   <I>f</I>     andrück-          bar    ist. Der Gehäusedeckel b weit einen  von Hand zu     betätigenden    Druckknopf i. auf,  der auf die Kontaktlamelle h wirkt. Der  'Widerstand besteht zweckmässig aus einem,  zum Beispiel auf eine     Dellit-,    vorteilhafter  Porzellanwalze gewundenen Draht, dessen  Enden     k    und<I>r</I> an die Klemmen<I>e</I> und<I>f</I> an  geschlossen sind.  



  Ist nun die Klemme f mit dem Kabel für  den Stromlieferer St (Dynamo oder     Batterie),     die Klemme e mit dem Kabel für den Schein  werfer     Sch    und die Klemme g mit .dem Ka  bel für das Schlusslicht verbunden, so ergibt  sich folgende Wirkungsweise:  Bei Ruhestellung des Druckknopfes und  angedrücktem     Kontaktelement    o geht der  Strom einerseits ungeschwächt über die       Kurzschlussverbindung    der Kontaktlamellen  von der Klemme f zur Klemme e     und    von  hier zum Scheinwerfer     Sch,    der dadurch mit  Vollbeleuchtung wirkt, anderseits über die  Klemme g zum Rücklicht.

   Wird nun der  Druckknopf i niedergedrückt, so     wird    die       Kurzschlussverbindung    aufgehoben, und der  Strom zum Scheinwerfer geht von der  Klemme f über den Verbindungsdraht     n    zum  Lagerbock     na,    von diesem über den Schleif  kontakt und     ,den    wirksamen Teil des Wider  standes W zur Klemme e und von hier zum  Scheinwerfer.

   Da ein Widerstand in den  Stromkreis eingeschlossen ist, wird der Strom  geschwächt, und je nachdem, ob     der    Knopf  längere Zeit heruntergedrückt bleibt, oder ob  eine Aufeinanderfolge von     Druckknopfbetäti-          gungen    vorliegt, wird der Scheinwerfer ab  geblendet oder werden Blinksignale ab-      gegeben. Das     Schlusslicht    brennt dabei, von  den     Pulsationen    relativ wenig beeinflusst,  praktisch ungeschwächt weiter.

   Soll es hin  gegen wahlweise ein-     bezw.        ausgeschaltet          werden,        bezw.    soll     finit    ihm geblinkt werden,  so betätigt     nian    den     Drehhebel    q; das Schein  werferlichi; wird dabei praktisch unge  schwächt bleiben.  



  Werden die Anschlüsse der Klemmen     e     und f miteinander vertauscht, ist also die  Klemme e mit dem Kabel für den Strom  lieferer und die Klemme     f    mit dem Kabel  für den Scheinwerfer verbunden, so sind das  Rücklicht und der Scheinwerfer     beziiglich     des Stromlaufes statt wie vorher auf ent  gegengesetzten Seiten nun auf gleicher Seite  des Widerstandes (nach diesem), und es er  liellt ohne weiteres daraus, dass bei     Betäti-          gung;

      des     Druckknopfes    das Rücklicht in  gleichem Masse wie das Scheinwerferlicht     be-          einflusst    werden kann, das heisst es können       finit    ersterem Blinksignale nach rückwärts  ausgesandt werden. In diesem Falle brau  chen die Teile p, q nicht vorhanden zu sein,  und die Verbindung     f-y    kann fest sein.  



  Im nachfolgenden seien nun noch einige  Varianten der erfindungsgemässen Vorrich  tung erwähnt:  Zunächst ist eine Ausführungsform vor  gesehen, bei der die Teile für das Rücklicht  fehlen, so dass also nur der     Scheinwerfer    von  der Vorrichtung beeinflussbar wäre.  



  Der Widerstand ferner braucht nicht für  alle Fälle regulierbar zu sein.  



  Die Isolierplatte kann natürlich auch  fehlen; in diesem Falle wird man die An  schlussklemmen zum Teil aus nicht leitendem  Material anfertigen. Auch könnte das Ge  häuse aus isolierendem Material bestehen,  so dass ganz metallische Klemmen verwendet  werden können.  



  Beim dargestellten Beispiel wird der  Widerstand automatisch eingeschaltet, sobald  der Kurzschluss aufgehoben ist.     Statt    dessen  ist eine Vorrichtung denkbar, bei der erst  durch genügend weites Niederdrücken des  beweglichen Kontaktelementes     bezw.    des         Druckknopfes    Verbindung über den Wider  stand hergestellt wird.  



  Es ist klar,     .dass    statt des Druckknopfes  auch ein     Hebelchen    zum Betätigen der Vor  richtung vorgesehen sein kann; es ist sogar  eine Ausführungsform gedacht, bei der die  Betätigung durch Drehen     bezw.    Hin- und  Herdrehen des Deckels vorgenommen wird.       Dieser    braucht zum Beispiel nur mit einem  Ansatz versehen zu sein, der mit dem beweg  lichen Kontaktelement     zusammenwirkt.     



  Das wahlweise Ein- und Ausschalten des  Rücklichtes kann auch mit dem     Betätigungs-          teil        i    des Kontaktelementes<I>h,</I> vorgenommen  werden, wenn ersterer so ausgebildet     wird,     dass er auf ein bewegliches Verbindungsstück  zwischen der Klemme     g    und dem Schein  werferlicht-Stromkreis wirken kann.  



  Es ist selbstverständlich, dass sich ein be  sonderes, vom Betätigungsteil i zu beein  flussendes, federndes Kontaktelement er  übrigt, wenn man letzteres am Betätigungs  teil selbst ausbildet. Dieses mit dem Betäti  gungsteil fest verbundene Kontaktelement  würde sich in der     Kurzschlusslage    gegen zwei  mit     den        Anschlussklemmen    e und f in Ver  bindung stehende Kontakte legen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: An Fahr- und Motorrädern anzubringende Vorrichtung zum Abblenden der Fahrzeug beleuchtung und zum Blinken, gekennzeich net durch Mittel-, welche ermöglichen, zwi schen den Anschlusskontakten für den Schein werfer und den Stromlieferer wahlweise einen Kurzschluss oder einen elektrischen Widerstand wirksam werden zu lassen, so zwar, dass durch Bewegen von Hand eines Betätigungsteils ein Kontaktelement aus der der Kurzschlusslage entsprechenden Lage herausbewegt und der Widerstand in wähl barer Dauer wirksam gemacht. werden kann, so dass ein Abblenden oder Blinken des Scheinwerferlichtes hervorgerufen werden kann. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Grösse des wirksamen Widerstandes einstellbar ist, zum Zwecke der Anpassung an die Fahr zeug-Beleuchtungsanlage und der Regu lierung der Abblendstärke. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausser den ge nannten Anschlusskontakten noch ein Anschluss für Rücklicht vorgesehen ist. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlusskontakte für den Scheinwerfer und das Rücklicht mit dem gleichen Ende des Widerstandes verbun den sind, so dass auch ein Blinken des Rücklichtes, sofern ein solches überhaupt vorhanden ist, bei Betätigung des ge nannten Handbetätigimgsteils erreicht werden kann. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass die Anschlusskontakte des Rück lichtes und des Scheinwerfers mit den entgegengesetzten Enden des Widerstan des verbunden sind. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und -4, dadurch ge- kennzeichnet, dass .der Anschlusskontakt für das Rücklicht mittelst eines von Hand betätigbaren Kontaktelementes an den Scheinwerferstromkreis ansohliessbar bezw, von demselben lösbar ist, zum Zwecke des wahlweisen Ein- und Aus schaltens des Fahrzeug-Rücklichtes, so fern ein solches überhaupt vorhanden ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Zwecke des Ein stellens des- wirksamen Widerstandes ein Schleifkontakt vorgesehen ist. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Flan.dbetätigungs- teil durch einen Druckknopf im Deckel eines Gehäuses gebildet wird, der beim Niederdrücken auf ein federndes Kon- taktelement, dieses aus der Kurzschluss- lage bringend, wirkt, wodurch automa tisch ein regulierbarer Widerstand in den Stromkreis für -den Scheinwerfer ein geschaltet wird.
CH164414D 1932-07-27 1932-07-27 An Fahr- und Motorrädern anzubringende Vorrichtung zum Abblenden der Fahrzeugbeleuchtung und zum Blinken. CH164414A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916265C (de) * 1952-02-09 1954-08-05 Elka A & G Kayma Ges Fuer Elek Stopplichtschaltvorrichtung fuer Fahrraeder
DE945676C (de) * 1953-12-09 1956-07-12 Westfaelische Metall Ind G M B Scheinwerfer fuer Fahrzeuge, insbesondere fuer Zweiradfahrzeuge, mit eingebautem Zuendlichtschalter

Cited By (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE916265C (de) * 1952-02-09 1954-08-05 Elka A & G Kayma Ges Fuer Elek Stopplichtschaltvorrichtung fuer Fahrraeder
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