CH164523A - Apparat zum Herbeiführen periodischer Überspülungen von Stoffen mit einer Flüssigkeit. - Google Patents

Apparat zum Herbeiführen periodischer Überspülungen von Stoffen mit einer Flüssigkeit.

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CH164523A
CH164523A CH164523DA CH164523A CH 164523 A CH164523 A CH 164523A CH 164523D A CH164523D A CH 164523DA CH 164523 A CH164523 A CH 164523A
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Lavator Aktiebolaget
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Lavator Ab
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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description


  Apparat zum Herbeiführen periodischer Überspülungen von Stoffen  mit einer Flüssigkeit.    Vorliegende Erfindung bezieht sieh auf    einen Apparat zum Herbeiführen periodischer  Überspülungen von Stoffen mit einer Flüs  sigkeit, der einen untern, die Flüssigkeit auf  nehmenden, sowie einen obern, den Stoff  aufnehmenden Raum aufweist, welch letzterer  von dem untern Raum durch einen mit einem  Ablauf für die Flüssigkeit versehenen Boden  getrennt ist, wobei die Flüssigkeit lediglicb  unter dem     Einfluss    von Wärme von dem  untern Raum in     den    obern Teil des obern  Raumes durch wenigstens einen die genann  ten Räume verbindenden Kanal getrieben  wird.  



  Die Erfindung bezweckt, die Spülwir  kung bei Apparaten der     obengenannten    Art  zu erhöhen, und besteht darin, dass der Ver  bindungskanal als Flüssigkeitsverschluss     aus-          t5        tD     gebildet ist, so dass der während der     Er-          hitzuno    im untern Raum gebildete Dampf  n  verhindert wird, in genannten Kanal zu ge    langen, ehe die Flüssigkeit im untern Raume         uni-er    die Höhe des Flüssigkeitsverschlusses  gesunken ist.

   Durch die     Dampfbilduno,    im  untern Raume wird somit alle oberhalb" des  Flüssigkeitsverschlusses befindliche Flüssig  keit durch den Kanal emporgetrieben, ehe  Dampf durch denselben entweichen kann.  Hierdurch wird erreicht,     dass,    wenn der  Dampf schnell gebildet wird, ein schnelles       'Herauftreiben    der Flüssigkeit bis zum Raum  oberhalb des zu behandelnden Stoffes ein  tritt, was zur Folge hat,     dass    die Flüssigkeit  Zeit hat, zu erheblichem Teil oberhalb des  Stoffes sich anzusammeln, ehe sie unter       Durclispülung    des letzteren zurückfliesst.

   Der  Ablauf in dem die beiden Räume trennen  den Boden kann hierbei zweckmässig durch  ein selbsttätig wirkendes Ventil     geregeIlt    wer  den, welches zweckmässig derart ausgeführt  ist,     dass    es den Ablauf von dem obern Raum  her hauptsächlich gleichzeitig mit dem, Ent  weichen des Dampfes aus dem untern Raum  durch den     Flüssigkeitsversehluss    öffnet.      Auf der beiliegenden Zeichnung sind  einige Ausführungsbeispiele, eines Wasch  apparates gemäss der Erfindung veranschau  licht.

   Fig. 1 zeigt das erste Beispiel im  C     p     senkrechten Schnitt; Fig. 2 und 3 zeigen    dazu gehörige Einzelheiten Fig. 4, 5,,6 und  6a zeigen abgeänderte Ausführungen der  <B>C</B>  in Fig. 2 bezw. 3 gezeigten Einzelheiten;    Fig. 7 zeigt den untern Teil eines zweiten  Beispiels im Vertikalschnitt; Fig. 8 und 9  zeigen eine zweckmässige Ausführrug des  Bodens des untern, das Waschmittel     wafneh-          menden    Raumes; Fig. 10 zeigt ein zur Her  stellung eines derartigen Bodens geeignetes  Werkstück; Fig. 11 zeigt ein drittes Beispiel  im senkrechten Seffinitt.  



  Bei der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Aus  führungsform besteht der Apparat aus einem  äussern Gefäss 1, welches bis zu einer gewis  sen Höhe mit Waschmittel gefüllt ist. In  diesem Gefäss ist ein inneres Gefäss 2) vor  gesellen, welches die Wäsche aufnimmt untl  welches mit zwei Böden versehen ist,     und     zwar mit einem losen Gitterboden 3, auf     wel-          chein    die Wäsche ruht und durch welchen  das Waschmittel ungehindert durchströmen  kann, sowie mit einem untern, undurchläs  sigen, teilweise kegeligen Boden 4, bei wel  chein das Waschmittel nach den Seiten ab  fliesst.

   Der Mantel des innern Gefässes 2  reicht nach unten über den untern Boden 4  hinaus und ruht mit Füssen 4' auf dem  Boden 5 des ätissern Gefässes 1, derart, dass  die untere Kante des Gefässes 2 sich in einem  gewissen Abstand vom Boden 5 befindet und  hier einen Flüssigkeitsverschluss 6, sowie eine  Verbindung zwischen dem Flüssigkeitsraum  7 und dein ringförinigen Kanal 8 zwischen  den Gefässen 1 und 2bildet. Der Gitterboden  <B>3</B> ruht mittelst seines umgebogenen Randes<B>9</B>  unmittelbar auf dem Boden 4. Das innere  Gefäss 2 ist oben mit einem Gitterdeekel 10  gedeckt, durch welchen das Waschmittel un  gehindert durch die im Gefässe befindliche  Wäsehe hinabiliessen kann. In der Mitte des  Gitterdeckels 10 ist mit einer Niete 13 ein  federnder Arm 14 solcher Länge drehbar be  festigt, dass er beiderends die Innenseiten des    äussern Gefässes 1 berührt.

   Nachdem das  Innengefäss 2 niedergesetzt und der Gitter  boden 10 aufgesetzt worden ist, wobei er sieh  gegen an der Innenseite des Innengefässes  befestigte Absätze 15 abstützt, wird der Arm  um die Niete geschwenkt, so dass seine En  den unter zwei an der Innenseite des Aussen  gefässes befestigte Absätze 16 (von denen  einer in Fio. 1 und 3 gezeigt ist) zu liegen  kommen, derart, dass das Gefäss 1 im Gefäss 2  festgehalten wird.  



  Im Boden 4 des obern Gefässes ist eine  durch einen Schwimmer 11 beherrschte Öff  nung 12 vorgesehen, durch die das Wasch  mittel vom Gefäss 2 zum Raume 7 zwischen  den Gefässböden 4 und 5, nicht aber in ent  gegengesetzter Richtung strömen kann. Der  Schwimmer 11 ist von einem am Boden 4     be-          festioten    Rohr 17 umgeben, welches einen  Flüssigkeitsverschluss in derselben Hölle wie  der Flüssigkeitsverschluss 6 bildet. Die     Ab-          wärtsbewegtng    des Schwimmers innerhalb  des Rohres 17 wird durch einen quer über  das untere Ende des Rohres befestigten  Bleehstreifen 18 begrenzt.  



  Im Boden 4 ist eine mit einem durch  gehenden Loch 19 versehene Platte 20 befe  <B>Z</B>       stigt,    anderen oberer Seite ein Rohr 21 be  festigt ist, -welches sieh durch das Innen  gefäss 2 empor bis über den Gitterdeckel<B>10</B>  erstreckt und dort mit einer mit seitlichen  Löchern 22- versehenen Haube     23    gedeckt ist,  welche das     Hereinspritzen    von Flüssigkeit  <B>zum</B> Rohr 21 verhindert.     Die    untere Seite  der Platte<B>9-0</B> bildet den Sitz für einen  Schwimmer 24, welcher in einem an der  Unterseite der Platte befestigten Rohr 25  geführt ist, welches Rohr mit neben dem  Ventilsitz angeordneten     j0.finungen   <B>26</B> ver  sehen ist.

   Dieser Ventilsitz     lieat    etwas tiefer  als der Sitz für das Ablaufventil<B>11.</B> Die  Abwärtsbewegung des Schwimmers 24 inner  halb des Rohres<B>25</B> wird durch einen quer  über das     Lintere    Ende des Rohres befestigten  Blechstreifen<B>27</B> begrenzt.  



  Am untern Ende des     Aussengefässes    ist  ein     Abzughahn   <B>28</B>     angebraeht,    an welchen  ,das -verhältnismässig lange     niederschwenkbare          iz         Abzugrohr 29 angeschlossen ist. Das obere  Ende des Aussenwefässes ist mit, einem als  in  Kühler arbeitenden Behälter 30 für Spül  wasser gedeckt, welcher Behälter an seinem    Boden mit einem Abzigventil 31 versehen ist.  Die Haube 223, die den Zutritt von Flüs  sigkeit zuni Rohre 21 verhindert, kann, an  statt am Rohre 21, am Gitterdeckel 10 be  festigt sein, wie in Fig. 4 gezeigt.  



  Die Sperrfeder 14 nach Fig. 1 und ä kann  auch, wie in Fig. 5 gezeigt, durch zwei     mit-            telst    Nieten 13 ain Gitterdeckel 10     exzen-          trisell    celagerte Federn 3,6, 37 ersetzt werden,  welche uleichzeitig das Innengefäss 2 und den  Gitterdeel6 10 dadurch verriegeln, dass sie  beim Hinaussehwenken in eine riliosum ver  laufende Ausbuchtung 40 in der     Mantel-          flärhe    des äussern Gefässes, 1 eingreifen.  



  Eine andere Ausführunusform des Ver  schlusses zeioen Fig. 6 und 6, die den obern      Teil des Aussengefässes 1 und des Innen  gefässes 2 und den Gitterdeckel 10 darstellen.  Hier ist das Aussengefäss 1 mit einer  ringförmigen Ausbuchtung 40 versehen, in  welche die Enden zweier federnder Arme<B>36</B>  und 37, die um die Nieten 38 und 39 dreh  bar sind, eingreifen können. Diese Arme  ruhen auf der Oberkante<B>35</B> des Gitterdeckels  10. Wenn das Innengefäss und der Gitter  deckel 10 mit dem Aussengefäss verrieoelt    werden soll, werden die Arme gedreht. Hier  bei werden sie gezwungen, über die Ober  kante von Leitschienen 41 und 42 zu gleiten,  die am zylindrischen Teil des     Gitterdeekels     10 befestigt sind.

   Da die Arme gleichzeitig  in die Ausbuchtung 40 eingreifen, wird     hier-          duroi    der Gitterdeckel 10 nach unien ge  drückt. Dieser ruht auf dem Ring 43, der  an der Innenseite des Innengefässes 2, be  festigt ist. Hierdurch wird also sowohl der  Gitterdeckel 10, als auch das Innengefäss 2  mit dem Aussengefäss 1 verriegelt. So wird  erreicht, dass die untere Kante des Innenge  fässes 2 die den Flüssigkeitsverschluss bildet,  sich stets auf unveränderter Höhe befindet.  Der Ring 43 dient ausserdem dazu, den Rand  des Innengefässes steif zu machen.

      Der beschriebene Waschapparat arbeitet  wie folgt:  Zunächst wird Flüssigkeit bis auf die ge  wünschte Höhe aufgegossen, wobei ein Teil  dureh den Ablauf 12 nach dem untern Raum  7 entweicht, während gleichzeitig dort be  findliche Luft durch die durch den     Sellwim-          mer    24 beherrschte Öffnung 19 entweielit.  Dann wird die Wäsche auf dem Gitterboden  3 niedergepacht, wonach der Gitterdeckel 10  angebracht und verriegelt wird, und dann  wird der obere, als Flüssigkeitsbehälter     aus-          glebildete    Versahlussdeckel 30 aufgelegt. Da       tn     der Schwimmer 11 sich unter dem Niveau der  Flüssigkeit befindet, hält er die Öffnung 12  geschlossen.

   Da nun dureh die Wärmezufuhr  im Raume 7 Dampf gebildet wird, wird der  Flüssigkeitsspiegel gesenkt, und die     Flüssig-            keit    steigt zunächst langsam, dann schnell  im Kanal 8. Während die Flüssigkeit im  Kanal 8 steigt, wird die zurüekbleibende  Flüssigkeitsmenue im Raume 7 cleichzeitio  vermindert, wodurch die Dampfbildung darin  beschleunigt wird.

   Infolgedessen entsteht,  nachdem zuerst wenig Flüssigkeit aus dem  Kanal<B>8</B> langsam in das     Gefässe    entwichen  ist, eine beschleunigte Zirkulation der Flüs  sigkeit, bis der     Flüssil.keitsspiegel    im Raume  <B>7</B> bis auf das Niveau des Flüssigkeitsver  schlusses<B>6</B> gesunken ist, wobei der Druck  unterschied zwischen dem Raum<B>7</B> und     Jem     Kanal ausgeglichen wird. Gleichzeitig     w:rd     der durch das Rohr<B>17</B> gebildete     Flüs-          sigkeitsverschluss    aufgehoben, wobei der  Schwimmer<B>11</B> sinkt- und der Ablauf 14     o-e-          2n     öffnet wird.  



  Diejenige     Waschflüssi        keit,    die     -estie-          9        ZD     ,gen und durch     Jen    Kanal<B>8</B>     emporgedrückt     <B>I</B>  ist, ist derart schnell angelangt,     dass    sie über  dem     Gitterdeekel   <B>10</B> in -einer     verhältnis-          mässi--    hohen Schicht liegt.

   Diese Flüssigkeit  durchdringt nachher schnell die Wäsche,  während     die-jenige    Flüssigkeit,     #die    sich zwi  schen dem Gitterboden<B>3</B> und dem Boden 4  befand, durch die     Ventilöffnung    12 in     den     Raum<B>7</B> hinabfliesst.  



  Gleichzeitig öffnet aber auch ;das Ventil  24 die Verbindung<B>19</B> zwischen dem untern  <B>C</B>      Raum 7 und dem Dampfablaufrohr 21, so  dass, während Flüssigkeit durch die Öff  nung 12 hinabfliesst, im Raume 7 befindlicher  Dampf und Luft gleichzeitig durch das Rohr  21 entweichen. Der Raum 7 kann somit nach  jedem Hinaustreiben von Flüssigkeit von  neuem ungehindert mit Flüssigkeit gefüllt  werden, bis das Schwimmerventil 24 durch  die Flüssigkeit soweit gehoben worden ist,  dass es gegen seinen Ventilsitz gedrückt wird,  wodurch das Ruhr 19 geschlossen wird.  Gleichzeitig hört das Hinabfliessen der     Flüs-          siakeit    durch die Ventflöffnuno 12 auf.

   Das  Seliwimnierventil 11, das bisher durch den  Strömungsdruck der Flüssigkeit niederge  drückt gehalten worden ist, schwimmt nun  nach üben, so     dass    es gegen seinen Ventilsitz  anschlägt und die Öffnung 12 schliesst,  worauf sich die erläuterten Vorgänge wie  derholen. Die Ventile 11 und 24 werden  dabei durch den Druck im Raume 7 auch  bei sinken der Flüssigkeitshöhe geschlossen  gehalten, bis die Flüssigkeitshöhe zum Ni  veau des Flüssigkeitsverschlusses gesunken  ist, wobei der Druck von unten aufhört und  ,die Ventile von neuem geöffnet werden.  Hierdurch werden ganz bestimmte perio  dische Durchspülungenvon Flüssigkeitdurch  die Wäsche sichergestellt, welche zwischen  den aufeinander erfolgenden Durchspülungen  am Anfang von Luft und nachher von  Dam pf umgeben el wird.  



  Bei jeder Überspülung wird     der    Boden des  als Flüssigkeitsbehälter ausgeführten     Dek-          kels    30 von der emporspritzenden heissen  Flüssigkeit und Dampf getroffen, wobei ein  Teil des Dampfes verflüssigt wird Hier  durch wird erreicht,     dass    kein oder nur ein  geringer Dampfdruck in dem die Wäsche  enthaltenden Raume entsteht, und auch,     dass     die, Flüssigkeit im Deckel 30 erwärmt wird.  



  Nachdem eine genügende Anzahl Durch  spülungen stattgefunden hat, wird die  schmutzige Waschflüssigkeit durch den  Hahn 28, 29 abgezogen, worauf ein Teil der  Flüssigkeit im Deckel 30 durch das Boden  ventil 31 niedergelassen wird. Man lässt den  Apparat dann mit dieser Spülflüssigkeit    weiter arbeiten, wobei eine wirkungsvolle  erste Warmspülung erhalten wird. Die im  Deckel 30 zurückbleibende Flüssigkeit ist  wertvoll, um die Temperaturder nachfolgen  den Spülflüssigkeit erhöhen zu können.  



  Die in Fig. 7 gezeigte Ausführungsform  des Waschapparates unterscheidet sich von  derjenigen nach Fig. 1 bis 3 nur dadurch,  dass der ventilgeregelte Ablauf 19, 21 für  Dampf und Luft hier durch eine Anzahl  kleiner Löcher 32 in der Wand des Innenge  fässes 2 ersetzt worden ist, welche Löcher  in geeigneter Höhe über dem     Flüssigkeits-          verschluss   <B>6</B>     lieuen    und derart bemessen sind,  dass beim Kochen der Dampfdruck hinrei  chend wird, um das Waschmittel durch die  Kanäle 8 emporzudrücken, ungeachtet dessen,  dass ein Teil des Dampfes durch die Löcher  32 hinausströmt.  



  Die, Wirkungsweise dieses Apparates ist  im übrigen dieselbe, wie oben beschrieben  wurde, wobei, wenn nach jeder Durchspülung  die Flüssigkeit wieder nach dem Raum 7  durch die Öffnung 12 hinabfliessen soll, der  Dampf und die Luft aus dem Raum<B>7</B> durch  die Löcher 32 hinausgetrieben werden.  



  Um eine grössere Heizfläche zu erhalten,  ist der Boden<B>5</B> des äussern Gefässes<B>1</B> zweck  mässig gewellt, wie in     r'        ig.   <B>8</B> und<B>9</B> gezeigt.  



       Fig.    10 zeigt das Werkstück -eines der  artigen Bodens, welches aus einem recht  eckigen Blech<B>33</B> besteht, dessen Länge um       .soviel        --rösser    als der Umkreis des Gefässes<B>1</B>  sein soll,     dass    eine Falzkante und eine radiale  Fuge erhalten werden. Seine Breite soll  gleich dem     Bodenhalbinesser    zuzüglich der  C  Breite des für die Ringfalze 34 zu verwen  denden Materials,     Fig.   <B>8</B> und<B>9,</B> sein.

   Das  Blech kann in der in     Fig.   <B>10</B>     veraifschaulich-          ten    Weise gewellt werden, aber man kann  dasselbe     auel-i    derart     _pressen,        dass    die Furchen  die in der     Fig.   <B>9</B> gezeigte Tiefe nur an einem  Ende erhalten, während das andere Ende bei  nahe flach gehalten wird.

   Das     Werkstütk     erhält im letzteren Falle die Form eines       Kreisringsektors.    In beiden Fällen werden  die freien     En-den    des Werkstückes zusammen  geführt -und aneinander gestossen, worauf der  <B>C</B> t>      Ringfalz 34 auf gedrückt wird und der Boden  in geeigneter Weise am Mantel des Gefässes 1  befestigt wird.  



  Anslatt zwei ineinander liegende Gefässe  zu verwenden, welche durch einen ringför  migen Kanal miteinander verbunden sind,  kann man, wie dies in Fig. 11 gezeigt ist,  ein einziges Gefäss mit zwei Böden anwen  den, wobei die Verbindung zwischen den zu  beiden Seiten des Zwisclienbodens 4     befind-          liehen    Räumen aus mehreren Steigrohren 44,  45 besteht,     welehe    sich nach unten fast bis  zum untern Gefässboden erstrecken, so dass  hier Flüssigkeitsverschlüsse gebildet werden.  Die Ventilvorriehtungen 11, 12 bezw. 24, 19  kommen auch hier ohne Abänderuno zur An  wendung. In den Steigrolren können aber  auch den Löchern 32 in Fig. 7, entsprechende  Dampfablasslöcher vorgesehen sein.  



  Selbstverständlich kann ein Apparat ge  mäss der Erfindung auch zum Waschen von  andern Geoenständen bezw. von Stoffen oder  Massen, wie aueli zum Extrahieren oder Fär  ben durch periodische Überspülungen oder  Durchspülungen in der beschriebenen Weise    verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Herbeiführen periodischer Überspülungen von Stoffen mit einer Flüs sigkeit, der einen untern, die Flüssigkeit auf- tz nehmenden sowie einen obern, den Stoff auf nehmenden Raum aufweist, welch letzterer von dem untern Raum dtirch einen mit einem Ablauf für die Flüssigkeit versehenen Boden getrennt ist, wobei die Flüssigkeit lediglich unter dein Einfluss von Wärme von dem untern Raum in den Obern Teil des obern Raumes durch wenigstens einen die genann- fen Räume verbindenden Kanal getrieben wird, dadurch gekennzeichnet, dass genannter Kanal als Flüssigkeitsverschluss ausgebildet ist,
    so dass der während der Erhitzung im untern Rauine gebildete Dampf verhindert wird, in gentnnten Kanal zu gelanoen, ehe <B>Z,</B> bl die Flüssigkeit im untern Raume unter die Höhe des Flüssigkeitsverschlusses gesunken ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Apparat nach Patentansprueli, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablauf (12) in dem die beiden Räume trennenden Boden (4) durch ein selbsttätig wirkendes Ven- fil (11) beherrscht wird, durch welches eine Fcüllung des untern Raumes (7) mit Flüssigoeit aus dem Obern Raume er folgen kann. 2.
    Apparat nael Patentanspruell und Un- teiansprieh 1, dadurch gekennzeichnet, dass das selbsttätig wirkende Ventil (11), das den Ablauf (12) in dem die beiden Räume trennenden Boden (4) beherrscht, derart ausgebildet ist, dass es genannten Ablauf sofort nach dem Entweichen des gasförmigen Mittels aus dem untern Raume (7) durch den Flüssigkeitsver schluss öffnet. 3. Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 9, dadurch gekenn zeichnet, dass das selbsttätig wirkende Ventil (11) als Schwimmerventil ausge bildet ist. 4.
    Apparat nach Patentansprueh und Un teransprüchen<B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch g-ekenn- zeichnet, dass das Schwimmerventil von einem einen Flüssigkeitsversohluss bilden den Rohr<B>(17)</B> umgeben ist. <B>5.</B> Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass in. dem untern Raume<B>(7)</B> oberhalb des Flüssigkeitsspiegels des Flüssigkeitsverschlusses<B>(6)</B> wenigstens ein Ablassorgan <B>(19</B> bezw. <B>32)</B> für Luft und Dampf vorgesehen ist.
    <B>6.</B> Apparat nach Patentanspruch und Un- teransprüehen <B>1</B> bis<B>5,</B> mit einem Dampf- ablassorga,n, dadurch gekennzeichnet, dass .dieses Organ aus einem an den untern Raum<B>(7)</B> angeschlossenen Rohr (21) be steht, welches sieh durch den Obern Raum zum obern Teil desselbenerstreckt, und dessen unteres Einlaufende, durch ein selbsttätig wirkendes Ventil (24) ge regelt ist. <B>7.</B> Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen<B>1</B> bis<B>6,</B> dadurch gekenn- zeichnet, dass das untere Einlaufende des Dampfablassrohres (21) regelnde Ventil (24) als Sehwimmerventil ausgebildet ist. 8.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, mit mehreren Dampfablassorganen, dadurch gekenn zeichnet, dass diese Organe aus einer An zahl Öffnungen (32) bestehen, welche die Verbindung zwischen dem untern Raum <B>(7)</B> und dem von diesem Raum nach dem obern Raume führenden Kanal (8) für die Flüssigkeit bilden. 9. Apparat nach Patentansprueh und Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass das den Ablauf für Luft und Dampf bildende Rohr (21) an seinem obern Ende durch eine Haube (23) gedeckt ist, welche den Zutritt zum Rohre von von oben spülender Flüssig keit verhindert. 10. Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass der Boden (5) des die Flüs sigkeit aufnehmenden untern Raumes (7) zwecks Vergrösserung der Heizfläche ge wellt ist. 11.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der als Flüssigkeits- verschlass ausgebildete Kanal von dein ringförinigen Zwischenraum zwischen einem äussern Behälter (1) und einem innern Gefäss (2) gebildet wird. 12. Apparat nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch eine Verriegelungseinrichtung das Innengefäss im Aussenbehälter in der Weise festgeklemmt wird, dass die Hö henlage der untern Kante des Innen gefässes unverändert bleibt. 13.
    Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 11 und 12, dadurch ge kennzeichnet, dass Arme<B>(36, 37),</B> die auf einem Boden<B>(10)</B> drehbar angebracht sind und deren Enden gegen Anschläge <B>(3,5)</B> im Aussenbehälter anliegen, mit- telst Gleitschienen (41, 42) das Innen gefäss herunterdrücken. 14. Apparat nach Patentanspruch und Un' teransprucli <B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsverschluss <B>(6)</B> durch Verlängerung der Wand des innern Ge fässes (2) unterhalb dessen Boden (4) ge bildet wird.
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