CH164545A - Verfahren zur Darstellung einer Chloranthrachinonkarbonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer Chloranthrachinonkarbonsäure.

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CH164545A
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carboxylic acid
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chloranthraquinone
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Darstellung einer     Chloranthrachiiionkaruonsäure.       Es wurde gefunden, dass     Benzophenone,     die in dem einen     Benzolkern    eine zur     Keto-          ruppe        orthoständige        Methylgruppe    und in  demselben     Benzolkern    eine weitere     Methyl-          .,ruppe    und ein Chloratom enthalten, und die  in dem andern     Benzolkern    mindestens eine       unsubstituierte        Orthostellung    zur     Ketogruppe     enthalten,

   in Gegenwart oder Abwesenheit  von Verdünnungsmitteln, sich in den     Me-          thylgruppen    glatt und mit sehr guter Aus  beute erschöpfend chlorieren lassen. Diese       co-Tri.chlorverbin-dungen    scheiden sich in sehr  reiner Form ab, wenn man die     Chlori.erung     in indifferenten Lösungsmitteln, wie zum  Beispiel     Trichlorbenzol    oder     Tetrachloräthan,     zweckmässig unter Anwendung von natür  licher oder künstlicher Belichtung mit ultra  violettem Licht, vornimmt. Die     Chlorierung     wird vorteilhaft bei Temperaturen von etwa.  140 bis etwa. 180   C bewirkt.

   Des weiteren  wurde gefunden, dass sich aus diesen reinen  erschöpfend chlorierten Chlormethylbenzo-         phenonen    durch     Verseifung    mit konzentrier  ter Schwefelsäure unter gleichzeitigem Rin       schluss    die entsprechenden     Chloranthrachi-          noncarbonsäuren    - oder, wenn man von  nicht völlig erschöpfend chlorierten     Chlor-          methylbenzophenonen    ausgeht, die entspre  chenden Aldehyde - in sehr reiner Form  darstellen lassen.  



  Werden die     Chlorierungsprodukte    der       Benzophenone    mit andern     Verseifungsmitteln     als konzentrierte Schwefelsäure behandelt,  zum Beispiel mit     kaustischen        Alkalien,    so  werden     Benzophenoncarbonsäuren    oder     -alde-          hyde    erhalten, .die sich ihrerseits mit Hilfe  von konzentrierter Schwefelsäure zu den An  thrachinoncarbonsäuren oder     -ald-ehyden    ring  schliessen lassen.  



  Es war überraschend, dass sich der Aus  gangsstoff, .das heisst ein     Xylol,    das durch  zwei sauere Reste, nämlich Chlor und den       Benzoylrest,    substituiert ist, so glatt und mit  so guter Ausbeute in den     Methylgruppen    er-      schöpfen chlorieren lässt, da bekannt ist,     .dass          unsubstituierte        Xylole    nur ganz unvollstän  dig in die     co-H.exabrom-xylole    überzuführen  sind, und dass durch die Einführung weite  rer, insbesondere sauerer     Substituenten,

      in  den     Benzolkern    die     Seitenkettenchlorierung     im allgemeinen erschwert oder gar unmög  lich gemacht wird.  



  Auf diese technisch leicht durchführbare  Weise gelingt es,     Halo.genbenzophenondicar-          bonsäuren        und        Halogenanthrachinoncarbon-          säuren        und,die    entsprechenden Aldehyde her  zustellen, darunter auch bisher     uribekannte     Stoffe, wie beispielsweise die 2.     7-Dichlor-          anthrachinon-3.        6-dicarbonsäure,    die als Zwi  schenprodukte für die     Farbstoffchemie    In  teresse besitzt.  



  Gegenstand des vorliegenden     Patentes    ist  ein     Verfahren    zur     Darstellung    .einer     Chlor-          anthrachinoncarbonsäure,    welches dadurch  gekennzeichnet ist, dass man 2 .     5-Dimethyl-          4-chlo-rbenzophenon    in ,den     Methylgruppen     erschöpfend chloriert und die so erhältliche       co-Chlorverbindung    durch Behandlung mit  konzentrierter Schwefelsäure zur     2-Chlor-          anthrachinon-3-carbonsäure        ringschliesst.     



  <I>Beispiel:</I>  60 Gewichtsteile     2.5-Dimethyl-4-chlor-          benzophenon    vom Schmelzpunkt 50  , erhält  lich .durch Kondensation von     2-Chlor-p-xylol     mit     Benzoylchlorid    nach     Friedl-Crafts,    wer  den in 120 Gewichtsteilen     Trichlorbenzol    ge  löst.

   Unter starkem     Riihren    und unter Be  lichten mit ultraviolettem Licht wird in .diese  bei 170 bis 180   ein starker Chlorstrom     ein-          g.eleitet.    Nach etwa 24 Stunden     lässt    die  starke     Salzsäureentwicklung    nach und eine  Probe erstarrt beim Abkühlen kristallinisch.  Nach Abkühlen     wird    die ganze Masse fil  triert und .der Rückstand mit wenig kaltem  Alkohol gewaschen. Das so .erhaltene         Hexachlor-Z    .     5-dimethyl-4-chlorbenzophenon     hat einen Schmelzpunkt von 182  .  



  60 Gewichtsteile des so erhaltenen Pro  duktes werden in 600 Gewichtsteilen konzen  trierter Schwefelsäure suspendiert und all  mählich auf etwa 80 bis<B>90'</B> erwärmt. Hier  bei geht unter starker     Salzsäureentwicklung     alles mit gelber Farbe in Lösung. Nach kur  zer Zeit ist die Reaktion beendet. Beim Ein  giessen in Wasser scheidet sich die bekannte       2-Chloranthrachinon-3-carbonsäure    in reiner  Form ab. Nach dem Trocknen zeigt sie einen  Schmelzpunkt von<B>280'.</B> Die Säure soll als  Zwischenprodukt für die Darstellung von  Farbstoffen Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung einer Chlor anthrachinon-carbonsäure, dadurch gekenn zeichnet, dass man 2.5-Dimethyl-4-chlor- benzophenon in den Methylgruppen erschöp fend chloriert und die so erhältliche co-Chlor- verbindung .durch Behandlung mit konzen trierter Schwefelsäure zur 2-Chloranthrachi- non-3-carbonsäure ringschliesst. UNTERANSPRÜUCRE;
    1.. Verfahren nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, dass man die erschöpfende Chlorierung in Trichlorbenzol mit Chlor bei einer Temperatur von 170 bis<B>180'</B> bei gleichzeitiger Belichtung mit ultravio lettem Licht bewirkt. <B>.</B> Verfahren nach Patentanspruch, dadurch 22 gekennzeichnet, dass man die Ringschluss- kondensation mit konzentrierter Schwefel säure bei einer Temperatur von etwa 80 bis 90 bewirkt.
CH164545D 1931-11-13 1932-11-11 Verfahren zur Darstellung einer Chloranthrachinonkarbonsäure. CH164545A (de)

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