CH164592A - Zeitimpulsgebevorrichtung an Hauptuhren für die Betätigung elektrisch ferngesteuerter Nebenuhren. - Google Patents

Zeitimpulsgebevorrichtung an Hauptuhren für die Betätigung elektrisch ferngesteuerter Nebenuhren.

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CH164592A
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CH
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A-G Landis Gyr
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Landis & Gyr Ag
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    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • GPHYSICS
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    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks
    • G04C13/02Circuit arrangements; Electric clock installations
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Description


      Zeitimpulsgebevorrichtung    an Hauptuhren für die Betätigung elektrisch  ferngesteuerter Nebenuhren.    In elektrischen     Uhrenanlagen,    in denen  von einer Hauptuhr in bestimmten Zeitinter  vallen, gewöhnlich von Minute zu Minute,  Impulse für .die Betätigung der Nebenuhren  ausgesandt werden, ist es denkbar, dass durch  Ausbleiben oder beträchtliches Sinken der  Spannung der die     Nebenuhren    speisenden  Stromquelle, besonders wenn als solche das  Netz verwendet wird, Störungen     in,d-er    Zeit  angabe der Nebenuhren auftreten.

   Um den  Gang der Nebenuhren sicher zu stellen,  wurde daher vorgeschlagen, die für die Im  pulssteuerung elektrischer Nebenuhren be  stimmte Hauptuhr mit einer     Nachstellein-          richtung    zu versehen, die nach Beseitigung  der     Störung    des     Nebenuhrenstromkreises    die  Nebenuhren     automatisch    auf die richtige Zeit  nachstellt.

   Diese bisher bekannten     Uhren:Ln-          lagen    mit automatischer     Nachstelleinrichtung     sind jedoch, was ihre     Konstruktion,        Betriebs-          sieherheit    und Preisgestaltung anbetrifft,  nicht als besonders günstig zu bezeichnen.

    So ist bei einer     Uhrenanlage    mit Nachstell-         einrichtung,die    Verwendung mehrerer Mag  netsysteme,     Kontaktvorrichtungen    und Klin  kengetriebe eine     zwingende        Notwendigkeit.     Eine andere bekannt gewordene     Uhrenanlage     der beschriebenen Art verwendet wohl nur  eine     Kontaktvorriohtung,    jedoch weist .diese  ein verhältnismässig umständliches Hebel  system auf.

   Die Erfindung bezieht sich nun  auf eine     Zeitimpulsgebevörrichtung    an  Hauptuhren für die Betätigung elektrisch  ferngesteuerter     Nebenuhren,    die erfindungs  gemäss darin besteht, dass ein Nachstellwerk  einerseits mit .der Hauptuhr und anderseits  mit einem die Aussendung von Impulsen  für die Betätigung der Nebenuhren bewir  kenden     Impulskontaktgeber        unmittelbar    zu  sammenarbeitet und     bei        Ausbleiben    der Netz  spannung .die von der Hauptuhr abgegebenen  Bewegungen aufspeichert. Das Nachstell  werk kann hierbei von verschiedenartiger  Ausführungsform sein.

   So kann dieses ein  Differentialgetriebe aufweisen, von dem das  eine Sonnenrad mit der Hauptuhr, das andere      Sonnenrad mit dem auf den Impulskontakt  geber     einwirkenden    Motor und die Planeten  stegachse mit einer den Motorstromkreis  überwachenden     Kontaktvorrichtung    verbun  den ist. Das Nachstellwerk kann weiterhin  auch eine     Anschlagkupplung    aufweisen,  deren Steuerorgan von der Hauptuhr und  deren in der gleichen     Richtung    wie das  Steuerorgan betätigtes Anschlagorgan von  einem auf den     Impulskontaktgeber    einwir  kenden     Klotor    beeinflusst wird.

   Es ist ferner  hin auch denkbar, das Nachstellwerk mit  einem Energiespeicher auszurüsten, ,der einer  seits von .der Hauptuhr     beeinflusst        wird    und  anderseits auf     .den        Impulskontaktgeber,    so  wie auf eine     Wirbelstrombremse    einwirkt  und der bei     Ausbleiben    der Netzspannung  durch ein Spannungsrelais an einer Ent  ladung verhindert wird.  



  Die erwähnten     Ausführungsbeispiele    der       Zeitimpulsgebevorrichtung    an Hauptuhren  für .die Betätigung elektrisch     ferngesteuerter          \Tebenuhren    besitzen gegenüber den bekann  ten     Uhrenanlagen    gleicher Art den ganz we  sentlichen Vorzug eines äusserst einfachen  Aufbaues, der weiterhin noch dadurch er  höht wird,     dass    es sieh bei den in einer       Kleinstzahl    zur Verwendung gelangenden  Apparateteilen um bereits seit     langem    in der       Uhrentechnik    gebräuchliche Elemente     han-          delt,

  -wobei    nicht     unerwähnt    bleiben soll,     .dass     Klinkengetriebe wegen ihrer bekannten Un  zuverlässigkeit überhaupt vermieden werden.       Alle    diese Eigenschaften gewährleisten na  türlich fernerhin noch eine hohe Betriebs  sicherheit, geringe     Wartung    und eine nie  drige     Preisgestaltung.     



  In der Zeichnung sind zwei Ausführungs  beispiele .der Erfindung zur Darstellung ge  bracht.  



       Fig.        r    -zeigt eine Ausführung,     bei-    der  -das Nachstellwerk ein Differentialgetriebe,  und       Fig.    2 eine Ausführung, bei der das  Nachstellwerk eine     Anschlagkupplung    auf  weist.  



  Die     Zeitimpulsgebevorrichtung    nach     Fig.    1  setzt .sich im hauptsächlichen aus einer         Ifauptuhr    1, einem Motor 2, einer Steuer  kontaktvorrichtung 3, einem     Impulsxontakt-          geber    4, einem     Differentialgetriebe    5, 6, 7  und den Getrieben 8, 9, 10, 11 zusammen.  Es soll noch erwähnt werden, dass die Ge  schwindigkeit des Motors 2 ein Mehrfachs  der des Uhrwerkes 1 ist.  



  Die Hauptuhr 1 bewirkt zweckmässiger  weise     allminutlich    über das Getriebe 8, 9  und das Sonnenrad 5 des Differentialgetrie  bes eine ruckweise Verdrehung der Planeten  achse 12 und damit auch eine solche der  Kontaktscheibe 13 der Kontaktvorrichtung  3. Der Motorstromkreis 14 wird hierdurch  geschlossen und der Motor 2 in Tätigkeit ge  setzt. Durch den auf der Motorwelle 15 sit  zenden     Impulskontaktgeber    4 werden in .die       Nebenuhrenleitung    16 Impulse gesandt, die  .die Nebenuhren 17 betätigen.

   Gleichzeitig  wird von dem Motor 2 über das Getriebe 10,  11 und das     .Sonnenrad    6 die Planetenrad  welle 12 und demzufolge .auch die Kontakt  scheibe 13 nunmehr im entgegengesetzten       Sinne    verdreht, so     dass    der Motorstromkreis  14 wieder unterbrochen wird     iuid    der Mo  tor 2 zum     Stillstand    gelangt.  



  Die Kontaktscheibe 13 der     Kontaktvor-          richtung    3 wird also von der     Hauptuhr    1  in der einen Richtung und von     idem    Motor 2       in    der andern Richtung verdreht. Durch den  Motor 2 wird demnach auf     .die    Kontakt  scheibe 13 eine     Kompensationsbewegung    aus  geübt, die dazu benutzt wird, den Impuls  kontaktgeber 4 für die Steuerung der Ne  benuhren 17 zu betätigen.  



  Bei Ausbleiben der Spannung des die  Nebenuhren 17 speisenden Netzes wird auch  der Motor 2 nicht starten können, da dieser  an das gleiche Netz angeschlossen ist. Die  Kontaktscheibe 13 wird daher von der       Hauptuhr    1 immer mehr und mehr in der  einen Richtung verdreht. Es wird also das  Isolierstück 19 der Kontaktscheibe 13 immer  weiter von den     Schleiffedern    20 entfernt. Es  werden daher die von der     Hauptuhr    1 aus  gehenden Bewegungen in der Steuerkontakt  vorrichtung 3 aufgespeichert. Bei     Wieder-          auftreten   <B>-</B> der Spannung im Nebenuhren-           stromkreis    16 wird auch der Motor 2     wieder     in Tätigkeit gesetzt.

   Die Kontaktscheibe 13  der     Kontaktvorrichtung    3 wird dann in ent  gegengesetzter Richtung verdreht, und zwar  so lange, bis , die aufgespeicherten.     Uhren-          bewegungen    vom Motor 2 ausgeführt worden  sind. Die Schleiffedern 20 liegen dann wie  der auf dem Isolierteil 19 der Kontaktscheibe  13 auf. In dieser Stellung der Kontaktvor  richtung 3 gelangt der Motor 2 zum Still  stand. Der     Impulskontaktgeber    4 hat dann  eine den aufgespeicherten Bewegungen der  Hauptuhr 1 entsprechende Anzahl Impulse  in den     Nebenuhrenstromkreis    16 gesandt.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    2 ist  wiederum die Hauptuhr 1, der direkt an das       .Netz    16     angeschlossene    Motor 2 und der       Impulskontaktgeber    4 vorhanden. An Stelle  des Differentialgetriebes tritt hier .eine An  schlagkupplung, die aus einem Hebelorgan  22 und einer mittelst ihres Stiftes 23 mit  dem Hebelorgan 22 zusammenarbeitenden  Scheibe 24     besteht.     



  Bei dieser Ausführungsform wird die       Kompensation    der von der Hauptuhr gege  benen Bewegungen nicht durch eine Kontakt  vorrichtung, sondern durch mechanische Mit  tel bewirkt. Der auf der Achse 25 sitzende  Hebel 22 wird nun von der Hauptuhr 1  verdreht. Wenn Netzspannung vorhanden  ist, wird der Motor 2     ,dieser        Uhrenbewegang     folgen. .Sobald der Stift 23 der Scheibe an  den Hebel 22 zum Anschlag kommt, gelangt  der Motor 2 wieder zum Stillstand. Bei Ver  drehung der Motorwelle 15 wird natürlich  auch der     Impulskontaktgeber    4 in Tätigkeit  gesetzt, :der die den     Uhrenbewegungen    ent  sprechenden Impulse aussendet.  



  Bei Ausbleiben der Spannung wird sich  .das Hebelorgan immer mehr und mehr von  dem Stift 23 der Scheibe 24 entfernen, da  ja dann der Motor 2 keinen Strom erhält  und somit in Ruhe verbleibt. Bei Wieder  auftreten der Spannung wird der nunmehr  in Tätigkeit gesetzte Motor 2 den Stift 23  dem Hebelorgan 22 wieder nähern. .Sobald  die beiden Teile 22, 23 miteinander zum    Eingriff gelangen, sind die     1Jhrenbewegizn-          gen    kompensiert. Der     Impulskontaktgeber    4  hat dann eine dem     Nebenuhrenstromkreis     entsprechende Anzahl Impulse in den Neben  uhrenstromkreis 17 automatisch nachgesandt.  



  Um grössere     Uhrenbewegungen    aufspei  chern zu können, als es mit der     Einrichtung     nach     Fig.    2 möglich ist, können natürlich  mehrere Anschlagkupplungen hintereinander  angeordnet werden. Für den Motor 2 kann  ein Synchronmotor oder auch jede andere  Motortype Verwendung finden. Es ist auch  denkbar, an Stelle eines Motors ein Uhrwerk  zu verwenden, das dann aber bei Ausbleiben  der Spannung durch ein Spannungsrelais ge  sperrt werden muss.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zeitimpulsgebevorrichtung an Haupt uhren für die Betätigung elektrisch fernge steuerter Nebenuhren, dadurch gekennzeich net, dass ein Nachstellwerk einerseits mit der Hauptuhr und anderseits mit einem die Aus sendung von Impulsen für die Betätigung .der Nebenuhren bewirkenden Impulskontakt- geber unmittelbar zusammenarbeitet und beim Ausbleiben der Netzspannung die von der Hauptuhr abgegebenen Bewegungen auf speichert.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Nachstell werk ein Differentialgetriebe enthält, von >dem das eine Sonnenrad mit der Haupt uhr, das andere Sonnenrad mit dem auf ,den Impulskontaktgeber einwirkenden Motor und die Planetenstegachse mit einer den Motorstromkreis überwachenden Kon taktvorrichtung verbunden ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Nachstell werk eine Anschlagkupplung enthält, des sen Steuerorgan von der Hauptuhr und dessen in der gleichen Richtung wie das Steuerorgan betätigtes Anschlagorgan von einem auf .den Impulskontaktgeber ein wirkenden Motor beeinflusst wird. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass .das Nachstell werk einen Energiespeicher aufweist, der einerseits von der Hauptuhr beeinflusst wird und anderseits auf den Impulskon- taktgeber, sowie auf eine Wirbelstrorn- bremse einwirkt und der weiterhin bei Ausbleiben -der Netzspannung durch ein Spannungsrelais an einer Entladung ver hindert wird.
CH164592D 1932-11-04 1932-11-04 Zeitimpulsgebevorrichtung an Hauptuhren für die Betätigung elektrisch ferngesteuerter Nebenuhren. CH164592A (de)

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