CH164594A - Hartmetallegierung. - Google Patents

Hartmetallegierung.

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CH164594A
CH164594A CH164594DA CH164594A CH 164594 A CH164594 A CH 164594A CH 164594D A CH164594D A CH 164594DA CH 164594 A CH164594 A CH 164594A
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Aktiengesellschaft Fried Krupp
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Krupp Ag
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  Har     tmetallegier        ang.       Bei der     Verwendung    von     Legierungen,    die  aus einem gesinterten Gemisch von     Wolfram-          ka.rbi.d    und einem zusätzlichen Hilfsmetall  von wesentlich niedrigerem     Sehmelzpunkt    be  stehen, hat es sich, insbesondere bei Schneid  werkzeugen aus diesen Legierungen, gezeigt,  dass namentlich bei der Bearbeitung weniger  harter Werkstoffe, zum Beispiel von weichem  Stahl, an den Schneiden     Auskolkungen    auf  treten, die mit steigender Betriebsdauer im  mer grösser werden und schliesslich sogar ein  Abbrechen und eine verhältnismässig schnelle  Zerstörung der Schneide verursachen.  



  Es hat. sich nun gezeigt, dass diese     Aus-          kolkungen    nicht mehr oder wenigstens in er  heblich geringerem Masse auftreten und die  Lebensdauer des Werkzeuges ausserordentlich  gesteigert wird, wenn man eine gesinterte       Hartmetallegierung    verwendet, die bis zu  90 %     Zirkonka.rbid    und als Restbestandteil  noch mindestens ein weiteres hochschmelzen  des Karbid, zum Beispiel     Wolframkarbid,          Molybdä.nka.rbid,        Tantalkarbid,        Titankarbid,       einzeln oder gemischt, und mindestens ein  niedriger schmelzendes Hilfsmetall, zum Bei  spiel Kobalt, Nickel, Eisen, Mangan, einzeln  oder gemischt, enthält,

   wobei der Gehalt an  niedriger schmelzendem Hilfsmetall den Be  trag von     25%    nicht übersteigen darf. Die  günstigsten Ergebnisse lassen sich mit einer  solchen Legierung erzielen, deren Gehalt an       Zirkonkarbid    höchstens 40% beträgt. Wird  von der Legierung eine besonders grosse Zä  higkeit verlangt, so ist es zweckmässig, den  Gehalt an     Zirkonkarbid    nicht über 20% zu       bemessen.    Als     Restbestandteil    kann     beispiel-          weise        Wolframkarbid    und Kobalt, letzteres  in Menge bis zu 10 %, gewählt werden.  



  Als Beispiele der hier     in    Rede stehenden       Hartmetallegierung    seien folgende genannt:  I.     75%        Zirkonkarbid    .  



  <B>19%</B>     Wolframkarbid     6 % Kobalt.  



       1I.   <B>10%</B>     Zirkonkarbid     84%     Wolframkarbid     6 % Kobalt.           111.    35 %     Zirkonkarbid     55 %     Wolframkarbid    und     Titankarbid     10     %    Kobalt.  



  Die Legierung nach der     Erfindung    zeigt  selbst bei erhöhten Schnittgeschwindigkeiten,  insbesondere bei weniger harten und zähen  Werkstoffen, keinerlei oder nur     geringfügige          Auskolkungserscheinungen,    gestattet     viel-          mehi:,    diese Werkstoffe mit grösseren tech  nischen und wirtschaftlichen Vorteilen als  bisher zu bearbeiten. Auch für die Bearbei  tung von härteren     bezw.    zäheren Werkstoffen,  zum Beispiel von     Grauguss    und     Manganhart-          stahl,    eignet. sich diese Legierung in hervor  ragendem Masse.

   Sie ist ferner nicht nur für  die Zwecke der     spanabhebenden    Bearbeitung  geeignet, sie kann vielmehr auch für andere  Arbeitsgeräte, zum Beispiel Ziehsteine, und  Teile, die, wie zum Beispiel     Warmpressmatri-          zen,    gleichzeitig hohen Drücken und hoher  Temperatur ausgesetzt werden, mit besonde  rem Vorteil     Verwendung    finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gesinterte Hartmetallegierung für Arbeits geräte und Werkzeuge, dadurch gekennzeich net, dass sie bis zu 90 % Zirkonkarbid und als Restbestandteil noch mindestens ein wei teres hochschmelzendes Karbid und minde stens ein niedriger schmelzendes Hilfsmetall. letzteres bis zu 25 %, enthält. UNTERAN SPRüCHE 1. Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie bis zu 40 % Zir- konkarbid enthält. ?. Legierung nach Patentanspruch, dadurch. gekennzeichnet, dass sie als weiteres hoch schmelzendes Karbid Wolframkarbid ent hält.
    3. Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als weiteres hoch schmelzendes Karbid 14Iolybdänkarbid ent hält. 1. Legierung nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass sie als weiteres hoch schmelzendes Karbid Tantalkarbid ent hält. 5. Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als weiteres hoch schmelzendes Karbid Titankarbid ent hält. 6. Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' sie als niedriger schmelzendes Hilfsmetall Kobalt enthält. 7.
    Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als niedriger schmelzendes Hilfsmetall Nickel enthält. B. Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass' sie als niedriger schmelzendes Hilfsmetall Eisen enthält. 9. Legierung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie als niedriger schmelzendes Hilfsmetall Mangan enthält. <B>10.</B> Legierung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1. 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass sie bis zu 90 % Zir- konkarbid, bis zu<B>10%</B> Kobalt und als Restbestandteil Wolframkarbid enthält.
CH164594D 1931-08-17 1932-08-13 Hartmetallegierung. CH164594A (de)

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