CH164662A - Gasabsperrvorrichtung mit Gashahn und Thermostat zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes. - Google Patents

Gasabsperrvorrichtung mit Gashahn und Thermostat zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes.

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CH164662A
CH164662A CH164662DA CH164662A CH 164662 A CH164662 A CH 164662A CH 164662D A CH164662D A CH 164662DA CH 164662 A CH164662 A CH 164662A
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thermostat
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Raible Franz
Gathmann Otto
Zaengl Karl
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Raible Franz
Gathmann Otto
Zaengl Karl
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      Gasabsperrvorrichtung    mit Gashahn<B>und</B> Thermostat zum selbsttätigen     Sühliessen     des Gashahnes.    Die     Erfinduno-    betrifft eine     Gasabsperr-          vorrichtuno,    mit Gashahn und Thermostat  zum     selbsitätioen    Schliessen des Gashahnes  beim Erlöschen der Gasflamme.

   Sie besteht  darin,     dass    das     Hahnküken    zwecks     Herstel-          lun"    des     Gasdurchflusses    zum Anheben ein  gerichtet ist und ein mit dem Thermostaten  verbundenes Sperrgestänge bei der     Erwär-          mun.-    des Thermostaten durch eine Öffnung  des     Hahngehäuses    in einen     wagrechten    Ein  schnitt des     Hahnkükens        eindrin-,t    und da-'  durch das     Hahnküken    in der     anuebobenen     Stellung festhalten kann,

   bei der     Erkaltung     des Thermostaten dagegen von diesem aus  dem Einschnitt des Kükens herausgezogen  wird und dadurch das Küken in die     Ab-          sperrstelluno,    niederfallen     lässt.    Dabei ist  der Einschnitt im     Hahnkühen    von solcher  Tiefe und Länge,     dass    das Küken in der an  gehobenen Stellung verdreht     und    zwecks Re-         gelung    des     Gasdurchilusses    eingestellt wer  den kann.  



  Auf der     Zeichnun.o,    ist ein     Ausführungs--          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    an  einem Gasherd dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.   <B>1</B> die Vorrichtung im Längsschnitt  und teilweise in Seitenansicht vor     Beoinn     des     Eindrin",ens    des     Gestänces    in den Ein  schnitt des     Hahnkükens    bei     Erwärmuncr    des  Thermostaten,<B>-</B>  Firn 2,

   dieselbe Vorrichtung in einem       wa(Yrechten    Schnitt und teilweise in     Drauf-          sieht    nach der Linie     A-A    in     Fig.   <B>1,</B>       Fic.   <B>3</B> einen     wacrechten    Teilschnitt nach  <B>C C</B>  der Linie     B-B    in     Fig.   <B>1,</B>       Fig.    4 einen Querschnitt nach der     Lini'e          C-C    in     Fig.   <B>1.</B>  



  In dem zylindrischen     Hahngehäuse    a ist  das kolbenähnliche Küken<B>b</B> so eingesetzt,       -dass    es ein     Stüe-k    angehoben werden -kann      und durch sein Eigengewicht selbsttätig wie  der herabfallen kann. Die Durchgangsboh  rung     c    für das Gas ist so im Küken an  geordnet,     dass    der     Durchfluss    des Gases nur  in angehobener Stellung des Kükens und bei       bestimmt--en    Drehstellungen desselben statt  finden kann. In der untern oder Absperrstel  lung des Kükens kann demnach auch durch  Drehung des Kükens kein     Gasdurchfluss    her  gestellt werden.

   Zum Anheben des Kükens       bes'itzt    dasselbe einen Griff<B>d.</B> Der untere  Teil des Kükens     passt    gasdicht in das<B>Ge-</B>  häuse. Damit die Luft beim Anheben und  Niederfallen des Kükens eindringen     bezw.     entweichen kann, besitzt der Boden des Ge  häuses ein Luftloch e. Im obern Teil<B>b'</B> des  Kükens ist ein     wagrechter    Einschnitt<B>f</B> vor  gesehen, und zwischen diesem Teil<B>b'</B> und  der Wandung der Gehäusebohrung besteht  ein kleiner Zwischenraum, damit die Kanten  des Einschnittes<B>1</B> nicht an der Gehäuseboh  rung reiben und das Niederfallen des Kükens  hindern, da insbesondere die obere Kante des  Einschnittes scharf ist.

   In der Gehäusewand  ist ein Loch<B>g</B> in solcher Höhe vorgesehen,       ,dass    es dem Einschnitt<B>f</B> des Kükens gegen  übersteht, wenn letzteres angehoben ist. Der  Hub des Kükens ist oben durch eine Schul  ter<B>b'</B> am Küken und eine obere     Verschluss-          kappe    des Gehäuses begrenzt. Durch das  Loch<B>g</B> der Gehäusewand dringt eine Sperr  stange h, die mit dem Thermostaten verbun  den ist. Letzterer weist einen aus Metall  bestehenden Ausdehnungsstreifen i und einen       Wärmeübertragungsstreifen   <B>k</B> auf.

   Ein am       Gasherdrohr        q    festgemachtes     FaQonstück     besteht aus     ein-er    Schelle<B>1,</B> einer Platte<B>in</B>  und zwei auf der Platte m festsitzenden  Hülsen n. Letztere sind aufgeschlitzt, und  der     Ausdehnungsstreifen    i ist mit<B>je</B> einem  Ende in -eine     d &     Hülsen n eingesteckt und  auf diese Weise zwischen den beiden Hülsen       gb    eingespannt.

   Ein gewölbtes     Schutzdach    o  besitzt zwei geschlitzte Hülsen<B>p</B> in solcher  Anordnung,     dass    es mit den Hülsen<B>p</B> auf       die    den Ausdehnungsstreifen i haltenden       Hillsen    n aufgesteckt werden kann. Dieses  Dach o hat den Zweck, den Streifen i vor    dem Verschmutzen durch Flüssigkeiten und  e  dergleichen, welche von Kochgeschirren ab  fliessen, zu schützen.<B>In</B> seiner     Längsmitie     ist der Ausdehnungsstreifen i von dem       Wärmeübertragungsstreifen        k    umschlossen.

    Das eine Ende des Streifens<B>k</B> ist zu einem  Bügel ausgebogen, der dazu bestimmt ist,  durch die Gasflamme zum Glühen gebracht  zu werden und die Wärme auf den Ausdeh  nungsstreifen i überzuleiten. Durch die  Rohrschelle<B>1</B> wird der Thermostat so auf  dem Gasrohr     q    eingestellt,     dass    der Bügel des       Wärmeübertragungsstreifens   <B>k</B> im Bereiche  der Gasflamme des     Gasherd-es    r liegt. In der  Richtung gegen den Hahn besitzt der den  Streifen i umschliessende Teil des Streifens     k     einen     Fortsatz   <B>k'</B> mit einem Zapfen s.

   Die  sen Zapfen umgreift ein an der Grundplatte       -Y,?.    mittelst     ein-es    Zapfens t     angelenkter    He  bel u. An dem äussern Ende dieses Hebels u  ist die Sperrstange     li        angelenkt.    Durch die  von dem     Wärmeübertragungsstreifen        lo    auf  genommene Wärme baucht sich der Streifen i  in seiner Mitte in der Richtung gegen den  Bahn aus und nimmt dabei den ihn um  schliessenden und von ihm getragenen     Strei-          èn   <B>k</B> mit.

   Der Zapfen s des     Fortsatzes   <B>k'</B>  schwenkt hierbei den Hebel     u,    und dieser  schiebt mit seinem Ende die Sperrstange h  in     den'Einschnitt   <B>f</B> des     Hahnkükens.    Die  Übersetzung der Bewegung des     Ausd-eh-          nungsstreifens    i durch den Hebelarm u hat  .den Zweck, ein rasches Einrücken der Sperr  stange h in den Einschnitt des     Hahnkükens     zu bewirken, da letzteres so lange von Hand  angehoben werden     muss,    bis die     Sperrun,-"     durch die Stange h erfolgt.

   Ein vorzeitiges  Loslassen des     Hahnkükens    hätte ein     Nieder-          #allen    desselben und damit die Absperrung  des     Gasdurchflusses    zur     Folce.    Die Zeit  dauer vom Entzünden der Gasflamme bis  zur Sperrung des Kükens durch die Stange h  beträgt     beisphIlsweise   <B>10</B> Sekunden,  Um dieses Abwarten der Sperrung     züi     erübrigen, ist am     Hahngehäuse    eine Sperr  klinke     v        angelenkt,

      welche mit einer Nase  unter den Griff<B>d</B> des     Hahnkükens    bei an  gehobener Stellung desselben eingerückt wer-      den kann. An der Sperrstange h befindet  sich dabei ein Anschlag w, der beim Vor  schieben der Sperrstange h gegen die Sperr  klinke v stösst und diese auslöst, wenn die  Sperrstange A in den Einschnitt<B>f</B> des     Kii-          kens    eingedrungen ist. Die Sperrstange h  verhindert das Niederfallen des Kükens, so  lange die Gasflamme brennt. Nach dem  Erlöschen der Flamme     streckt    sich der Strei  fen i und zieht dadurch die Sperrstange h,  aus dem Einschnitt des Kükens,     so"dass     dieses niederfällt und den     Gasdurchfluss    ab  sperrt.

   Der Einschnitt<B>f</B> im Küken ist so  tief und lang,     dass    er sich auf mehr als die       Hälffe    des     Umfauges    des Kükens erstreckt.  <B>M</B> an kann demnach das Küken in der     an-          Dehebenen    Lage auch schon entsprechend       el     verdrehen, wenn die Sperrstange h in den  Einschnitt<B>f</B> eingreift, und zwar kann hier  durch der     Gasdurchfluss    geregelt und ganz  abgestellt werden. Die     Offenstellung    des       Gasdurchflusses    ist auf dem Griff<B>d</B> ange  deutet.

   Hierbei steht die Mitte des     Ein-          sehnittes        J    der Sperrstange h gegenüber, wie  die     Fig.    2 zeigt, und die     Bohruna-        c    des     Kii-          kens    liegt in der Durchgangsrichtung des  Hahnes, wie die     Fig.   <B>3</B> zeigt. Es wird dabei  durch die Bohrung-     c    der grosse Flammen  kranz und durch eine halbe Ringnut x und  das kleine Zuführungsrohr<B>y</B> auch der kleine  Flammenkranz des Gasherdes gespeist. Dreht  man den Hahn nach links oder rechts, so  wird der grosse Flammenkranz reguliert.

    Der Einschnitt<B>f</B> des Kükens gestattet ein  Rechts- oder Linksdrehen des Kükens um je  <B>90</B>     '.    Beide     Endstellungen    werden durch die  eingerückte Sperrstange h begrenzt. Bei der  Endstellung der Rechtsdrehung ist die       Durcb-ang.3bohrung        c    für den grossen Flam  menkranz     völlio,    abgesperrt, jedoch die Zu  führung zum kleinen Flammenkranz durch  den halben Ringkanal x offen, so     dass    nur der  kleine Flammenkranz brennt.

   Beim     Errei-          ellen    der     Endstellun-    der     Linksdrehuno,    wer  den beide Zuführungen abgesperrt, die  Flamme erlischt, der Thermostat erkaltet  und zieht die Sperrstange h zurück, so     dass     das Küken nach kurzer Zeit von selbst nie-         derfällt.    Dieselbe Wirkung tritt ein, wenn  die Gasflamme aus irgend einem Grunde er  lischt, ohne     dass    bei der angehobenen Stel  lung des Kükens durch Drehen desselben der       Gasdurehfluss    abgestellt ist.

Claims (1)

  1. PATENTAXISPRUCII: Gasabsperrvorrichtung mit Gashahn und Thermostat zum selbsttätigen Schliessen des G'ashahnes beim Erlöschen der Gasflamme, dadurch gekennzeichnet, dass das Hahnküken zwecks Herstellung des Gasdurchflusses zum Anheben eingerichtet ist und ein mit dem Thermostaten verbundenes Sperrgestänge bei der Erwärmung des Thermostaten durch eine Öffnung des Hahngehäuses in einen wag- rechten Einschnitt des Kükens eindringt und dadurch das Hahnküken in der angehobenen
    Stelluna festhalten kann, bei der Erkaltung des Thermostaten hingegen von diesem aus dem Einschnitt des Kükens zurückgezogen wird und dadurch das Küken in die<B>Ab-</B> sperrstellung niederfallen lässt, wobei der Einschnitt im Küken so tief und lang ist, dass er ein Verdrehen des Hahnkükens in an- ,gehobener Stellung und dadurchein Regulie- D ren des Gasdurchflusses gestattet.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem obern Teil<B>(b')</B> des Hahnkükens <B>(b),</B> der den Einschnitt<B>(f)</B> aufweist, und der Wan dung der Gehäus-ebohrung ein Zwischen raum besteht, um ein Reiben der Ein- schnittkanten an der Wandung der Ge häusebohrung zu vermeiden. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Hahnhühen in der angehobenen Stellung mittelst -einer von Hand einrückbaren Sperrklinke (v<B>' )</B> so lange festgehalten werden kann, bis eine genügende Erwärmung des Thermo staten stattgefunden hat, und dass diese Sperrklinke durch -einen Anschlag (w.) am Sperrgestänge (h) des Thermostaten ausgelöst wird, sobald das Gestänge (h) 23 ZD in den Einschnitt -des Hahnkükens einae- 23 drungen ist.
    <B>3.</B> Vorrielltuna- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der aus Metall bestehende AusdeUnungsstreifen (i) des Thermostaten zwischen zwei ceschlitzte Hülsen (n) eingespannt ist und durch einen Wärmeübertragungsstreifen (lo) er wärmt werden kann, der den Ausdeh nungsstreifen (i) umschliesst, von letzte rem getragen wird und mittelst eines Zapfens (s) mit einem auf das Sperr- gestänge (h) wirkenden Rebelarm (ul verbunden ist.
    4. Vorrichtuno, nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass auf die zwei geschlitzten Lagerhülsen (n) des Thermostaten ein mit Übersteok- hülsen <B>(p)</B> versehen-es Sch-Litzdach. (o) ge steckt ist.
CH164662D 1931-06-29 1932-06-23 Gasabsperrvorrichtung mit Gashahn und Thermostat zum selbsttätigen Schliessen des Gashahnes. CH164662A (de)

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