CH164668A - Speichelabsauger für zahnärztliche Zwecke. - Google Patents

Speichelabsauger für zahnärztliche Zwecke.

Info

Publication number
CH164668A
CH164668A CH164668DA CH164668A CH 164668 A CH164668 A CH 164668A CH 164668D A CH164668D A CH 164668DA CH 164668 A CH164668 A CH 164668A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
saliva
suction
plate
dental purposes
pulp
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ruetz Theodor
Original Assignee
Ruetz Theodor
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ruetz Theodor filed Critical Ruetz Theodor
Publication of CH164668A publication Critical patent/CH164668A/de

Links

Landscapes

  • Media Introduction/Drainage Providing Device (AREA)

Description


      Speichelabsauger    für zahnärztliche Zwecke.    Es ist bekannt, Flüssigkeiten, zum Bei  spiel Speichel aus einer Körperhöhle, zum  Beispiel der Mundhöhle, mittelst einer     Ab-          saugvorriehtung    zu entfernen. Das Absau  gen des Speichels wurde bisher mittelst eines  einfachen Saugrohres oder auch mittelst       Saugvorrichtungen,    welche mit Zellstoff oder  dergleichen fest verbunden waren, vorgenom  men.

   Die bekannten     Absaugvorrichtungen     mit aufsaugenden Stoffen befriedigten aber  noch nicht, weil diese     Absaugvorrichtungen     den jeweiligen Mundverhältnissen nicht anzu  passen waren, indem bei diesen     Vorrichtun-          -en    der Zellstoff, durch welchen die Mund  flüssigkeit abgesaugt wird, den Saugkörpern  angepasst sein muss, und daher die Form des  absorbierenden Zellstoffes bestimmt ist. Dies  hat zur Folge, dass ein wirksames Aussaugen  der     Mundhöhle    unmöglich ist.  



  Die bisherigen     Absaugvorriebtungen    haben  den weiteren Nachteil, dass der aufsaugende  Zellstoff mit dem Saugapparat oder Saug  element einen fest verbundenen Körper bil-         det    und daher die Zellstoffmenge zum vor  aus bestimmt ist. Da nun bei jedem Patien  ten andere Mundverhältnisse vorliegen und  ebenso bei jedem Patienten zur wirksamen       Absaugung    der Mundhöhle andere Zellstoff  mengen benötigt werden, befriedigen die be  kannten Apparate nicht, indem eine beliebige  Zellstoffmenge mit dem Saugapparat nicht  verbunden werden kann. Das Einführen des  Apparates samt einer beliebigen Zellstoff  menge würde grosse Schwierigkeiten bieten;  da die Mundöffnung zu klein wäre und  ausserdem dem Arzt die Übersicht im Munde  erschwert würde.

   Ferner haben die bekann  ten Saugapparate den Nachteil, dass, wenn  sie eine Veränderung ihrer Lage im Munde  erfahren müssen, gleichzeitig auch die Zell  stofflage     mitverändert    werden muss, weil der  Zellstoff mit dem Apparat verbunden ist.  Dies ist für den Fachmann ein erheblicher  Nachteil, weil dadurch die Behandlung un  terbrochen werden muss, um dem Apparat  eine neue Lage zu geben.

   Alle diese ange-      führten Nachteile sind nicht nur unan  genehm für den Patienten, sondern bringen  dem Arzt bedeutende     Zeitverluste    und ver  mindern die Sicherheit der sterilen Behand  lung:  Die oben angeführten Nachteile werden  nun -beim     Speichelabsauger    gemäss der Er  findung dadurch beseitigt, dass die Mund  stücke des gegabelten Saugrohres mit einer       Halteplatte    verbunden sind, die in einer  Kinnplatte geführt ist und unter der Ein  wirkung einer Feder steht, zum Zwecke, die       Halteplatte    in Gebrauchsstellung des Spei  chelabsaugers zusammen mit den     Mundstük-          ken    gegen in die Mundhöhle eingeführte  Tampons zu drücken.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des     Speichelabsaugers    durch       Fig.    1, 2 und 3 in Vorderansicht mit ge  schnittenen     Kieferteil,    in Seitenansicht und  im Grundriss, wobei in     Fig.    2 und 3     Teile     des Kiefers strichpunktiert angedeutet sind.  



  Beim dargestellten Ausführungsbeispiel  des     Speichelabsaugers    für zahnärztliche  Zwecke bezeichnen 4, 5 die beiden, durch  einen     Bayanettver.schluss    6     kuppelbaren    Teile  eines Saugrohres 1, auf dessen unterem Teil  5 eine Kinnplatte 7 verschiebbar angeordnet  ist. Eine Schraubenfeder 8 drückt die Kinn  platte 7 an das Kinn 9 und das Saugrohr 1  abwärts. Der obere Teil des Saugrohres 1  verzweigt sich in zwei Teile 10, 11, von  denen der eine, 10, innerhalb und der andere,  11, ausserhalb .der Zahnreihe 12 zu liegen  kommt.

   Mit jedem Teil 10, 11 des Saug  rohres ist ein Teil 13     bezw.    14 einer     gegabel-          ten,    mit der Saugröhre 1 verbundenen, zwei  fach     abgekröpften    Platte 15 zum Halten  zweier innerer     Watterollen    16, 17 und einer  äussern     Watterolle    18 verbunden. Diese       Platte    15 ist in der Kinnplatte 7 geführt.  Die Mündungen der     Saugrohrteile    10, 11.  treten unter dem Druck der Feder 8 leicht  in die durch die gegabelte Halteplatte 15    zusammengedrückte Watte 16, 18 ein, so dass  die in letzterer enthaltene Flüssigkeit ab  gesaugt und so von dem zu behandelnden  Zahn ferngehalten werden kann.

   Die Watt  bleibt während der ganzen Zeit der Zahn  behandlung am Platze und muss nicht er  neuert werden. Durch die Gabelung der  Saugröhre 1 und der Halteplatte 15 werden  die Zähne 12 zur Behandlung freigehalten.  Ein Ansaugen von Schleimhaut ist ausge  schlossen und ein fortwährendes Arbeiten  am Zahn gewährleistet, da     eine        Hinderung     durch Flüssigkeit     beseitigt        wird.     



  Es ist ersichtlich, dass sich bei dem be  schriebenen     Speichelabsauger    kein sogenann  ter Boden von Speichel im Mund bilden  kann, und dass so viel Zellstoff in den Mund  gebracht werden kann, als erforderlich ist;  dass .der Zellstoff beim Einlegen in die       Mundhöhle    jede beliebige Form annehmen  und so ein den Verhältnissen entsprechendes  Feld abgesaugt werden kann, und endlich,  dass der     Speichelabsauger    während der Be  handlung aus seiner ursprünglichen Lage  verändert werden kann, ohne dass die ein  gelegten Zellstofflagen aus ihrer Lage ge  bracht werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Speichelabsauger für zahnärztlieheZwecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Mund stücke (10, 11) des gegabelten Saugrohres (1) mit einer Halteplatte (15) verbunden sind, die in einer Kinnplatte (7) geführt ist und unter der Einwirkung einer Feder (8) steht, zum Zwecke, die Halteplatte in Ge brauchsstellung des Speichelabsaugers zu sammen mit den Mundstücken (10, 11) gegen in die Mundhöhle eingeführte Tampons zu drücken.
CH164668D 1931-09-28 1932-05-02 Speichelabsauger für zahnärztliche Zwecke. CH164668A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE164668X 1931-09-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH164668A true CH164668A (de) 1933-10-15

Family

ID=5684634

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH164668D CH164668A (de) 1931-09-28 1932-05-02 Speichelabsauger für zahnärztliche Zwecke.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH164668A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0079633A1 (de) * 1981-11-06 1983-05-25 PROMODENT, Société anonyme Zungenschutz für die Zahnmedizin

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0079633A1 (de) * 1981-11-06 1983-05-25 PROMODENT, Société anonyme Zungenschutz für die Zahnmedizin

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE847475C (de) Vorrichtung zur Drainage von Wunden
DE1816838C3 (de) Vorrichtung zum waschen von personen, insbesondere bettlaegerigen patienten
DE69004925T2 (de) Vorrichtung zum Devitalisieren und Wurzelkanalbehandlung von Zähnen und deren Versiegelung.
DE2326178A1 (de) Medizinischer saugapparat
DE3340050A1 (de) Verfahren zum sterilisieren von gegenstaenden in einem dampfdrucksterilisator und abwechselndem einsatz von dampfueberdruck und vakuum, sowie dampfdrucksterilisator zur durchfuehrung des verfahrens
DE3334999C2 (de) Vorrichtung für die Schlußdesinfektion von Endoskopen
CH164668A (de) Speichelabsauger für zahnärztliche Zwecke.
DE502700C (de) Vorrichtung zur Reinigung des Afters und der weiblichen Geschlechtsteile
DE3805609C2 (de)
DE656220C (de) Scheidenspuel- und Reinigungsvorrichtung fuer Frauen
DE2627439C2 (de) Saugvorrichtung für die Saug-Drainage bei Wundbehandlungen und Verfahren für das Betriebsbereitmachen der Saugvorrichtung
DE494540C (de) Schutzkapsel aus Gummi o. dgl. zur therapeutischen Behandlung des maennlichen Gliedes
DE700166C (de) Darmspuelapparat
DE3843779A1 (de) Mundduschenloeffel und verfahren zu seiner herstellung
CH122467A (de) Mundstück zum Anschluss an bewegliche Leitungen von Luftsaugevorrichtungen.
DE7341462U (de) Kombinationswerkzeug für zahnärztliche Zwecke
DE893334C (de) Filterpresse
DE696593C (de) Maschine zum Herstellen von Monatsbinden
DE69211729T2 (de) Verwendung eines Gewebes in der Herstellung eines reinigenden, desinfizierenden oder heilenden Elements
DE442283C (de) Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren von Speinaepfen u. dgl.
AT343790B (de) Vorrichtung zum reinigen einer gebissprothese
Koketsu Studien über die Milchröhren und Milchzellen einiger einheimischer Pflanzen.(Vorläufige Mitteilung.)
TANAKA EINFLUSS DER MILZ AUF DIE GALLEN UND GALLENSÄUREAUSSCHEIDUNG
DE445394C (de) Sicherheitsvorrichtung
DE1514345C3 (de) Saugelektrode für biologische Objekte