CH164686A - Fernmeldeanlage mit mehreren an einer Leitung liegenden Stationen. - Google Patents

Fernmeldeanlage mit mehreren an einer Leitung liegenden Stationen.

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CH164686A
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station
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Inventor
Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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Description


      Fernmeldeanlage    mit mehreren an einer Leitung liegenden Stationen.    Die Erfindung betrifft eine Fernmelde  anlage, insbesondere Fernsprechanlage, mit  mehreren an einer Leitung liegenden     Statio-          iten,    die durch Betätigung von Wählwerken  wahlweise angerufen werden können     (soge-          nannte        Wahlanrufanlagen),    und hat insbe  sondere die Rückstellung der Wählwerke in  die Ruhestellung zum Gegenstand.

   Unter       Wählwerken    sind dabei die in den einzelnen  Stationen angeordneten     Auswähleinriehtun-          gen    zu verstehen, die beim Anrufen einer Sta  tion durch die über die gemeinsame Leitung  gesandten Steuerströme gleichmässig fortbe  wegt     bezw.        fortgeschaltet    werden und je  weils in einer bestimmten Schaltstellung  (Wahlstellung) in der durch diese Schalt  stellung gekennzeichneten Station den An  ruf auslösen.  



  Es sind     Wahlanrufanlagen    bekannt, bei  denen sowohl die Auswahl .der gewünschten  Station, als auch die Rückstellung der Wähl  werke durch Impulse vorgenommen wird, die    von der anrufenden Station     bezw.    von einer  Zentralstelle ausgesandt werden. Der Anruf  wird dabei in der gewünschten Station  durch eine nach einer entsprechenden Reihe  von Impulsen eingelegte Impulspause oder  durch einen längeren Impuls ausgelöst.

   Alle       Wählwerke    werden durch die über die Lei  tung ausgesandten Impulse- zunächst bis zur  Wahlstellung und darnach weiter bis zur  Ruhestellung im Gleichschritt     fortgeschaltet.     Um hierbei eine sichere Gleichstellung aller  Wählwerke, insbesondere auch der aus  irgendeinem Grunde nacheilenden Wählwerke  zu erreichen, wird in solchen Systemen eine  grössere Impulszahl ausgesendet, als nor  malerweise zur     Fortschaltung    der Wählwerke  in die Ruhestellung erforderlich ist, und es  wird durch mechanische oder elektrische  Sperrvorrichtungen dafür gesorgt, dass die       Schrittschaltwerke    trotz der erhöhten Im  pulszahl in der Ruhestellung festgehalten  werden.

   Die gemeinsame Rückstellung aller           Wählwerke    durch die über die Leitung ge  sandten Impulse kann auch erst nach Beendi  gung des Verkehrs vorgenommen werden, so  dass die Wählwerke während des Verkehrs in  der erreichten Zwischenstellung stehen blei  ben.  



  Es ist ferner eine solche Einrichtung be  kannt, bei .der für die Rückstellung der Wähl  " werke in die Ruhestellung ein Uhrwerk ver  wendet wird. Bei dieser Einrichtung werden  ebenso wie bei den     vorerwähnten    Systemen  während des Anrufes einer Station sämtliche  Wählwerke um die die gewünschte Station  kennzeichnende Zahl von Schritten verstellt,  wobei durch eine Verzögerungseinrichtung  dafür gesorgt ist, dass nur in derjenigen Sta  tion, deren Schaltwerk auf die übermittelte  Impulszahl eingestellt ist, ein     Anrufzeichen     eingeschaltet     wird.    Nach dem Anruf der ge  wünschten Station erfolgt keine weitere Aus  sendung von Impulsen, vielmehr wird die  Rückstellung durch ein Uhrwerk bewirkt,  welches durch.

   die Sperrklinke des     Schritt-          schaltwerkes    beim ersten     Fortschalten    aus  gelöst wird und nach einer bestimmten Zeit,  die grösser als die längste Anrufzeit sein muss,  seinerseits     wiederum    die Sperrklinke anhebt,  so dass dann das Schaltwerk unter dem Ein  fluss einer während der.     Fortschaltung    ge  spannten Feder     rückwärts    in die Ruhelage  gebracht     wird.     



  Die Erfindung geht nun von dem Ge  danken aus, dass es     zweckmässig    ist, die       zwangläufige        Fortschaltung    jedes einzelnen  Wählwerkes in Abhängigkeit von den über  die     Leitung    gesandten Steuerimpulsen nur  solange :erfolgen zu lassen, als die Möglich  keit besteht, dass während des Wahlvorganges  die zugehörige Station     angerufen    werden  kann, während nach Überschreiten der Wahl  stellung die     zwangläufige        Fortschaltung    des  Wählwerkes durch die über die Leitung an  kommenden Impulse überflüssig und wegen  der Möglichkeit     einer    Fehlsteuerung sogar  nachteilig ist.

   Erfindungsgemäss wird daher  die Anordnung so getroffen,     daB    während  eines     Wahlvorganges    jedes einzelne     Wähl-          werk    bis zur Erreichung der die zugehö-         rige    Station     kennzeichnenden    Schaltstellung  (Wahlstellung) in Abhängigkeit von den  über die Leitung ankommenden Impulsen       fortgeschaltet,    nach Überschreiten der die zu  gehörige Station kennzeichnenden Schaltstel  lung aber unabhängig von den weiterhin über  die Leitung gesandten Impulsen selbsttätig  in .die Ruhestellung gebracht wird.

   Die von  der Leitung unabhängige     Fortschaltung          bezw.    Rückstellung der     Wählwerke    in die  Ruhestellung kann auf     verschiedene    Weise  erfolgen ; zweckmässig ist es jedoch, bei der  Verwendung von     Schrittschaltwerken    für die  Wählwerke die Rückstellung durch in Orts  stromkreisen erzeugte Impulse vorzunehmen.  Hierbei empfiehlt es sich, dafür zu sorgen,  dass bei der Rückstellung die Zeit bis zur.  Erreichung der     Anfangsstellung    des     Wähl-          werkes    mindestens so gross ist wie die zur  Beendigung des bestehenden Wahlvorganges       benötigte    Zeit.  



  Die     Fortschaltung    der Wählwerke kann  in an sich bekannter Weise durch kurze  Stromimpulse vorgenommen werden und die  Auswahl der     gewünschten    Station kann da  durch erfolgen, dass nach Übermittlung einer  entsprechenden Zahl von kurzen Impulsen  ein längerer Impuls übermittelt oder eine  längere Impulspause eingelegt wird. Jedoch  kann die Auswahl auch durch     irgendeine     andere von der normalen     Wahlimpulsgabe    ab  weichende Beeinflussung     stattfinden.    Ferner  kann die Möglichkeit vorgesehen sein, bei  einem und demselben Wahlvorgang mehrere  Stationen anzurufen.  



  Die Schaltung in den Stationen kann       ferner    so ausgebildet sein, dass die     Wähl-          werke    nur in den nicht ausgewählten Statio  nen jeweils alsbald nach Überschreiten der  die zugehörige Station kennzeichnenden  Schaltstellung in die Ruhestellung weiter  geschaltet werden, während in der ausge  wählten Station die     selbsttätige    Weiterschal  tung des Wählwerkes nach     Erreichung    der  die     Station        kennzeichnenden    Schaltstellung       zunächst    verhindert und erst durch Annahme  des Anrufes eingeleitet wird.

        Um auch bei fehlerhaften Schaltvor  gängen in jedem Falle zwecks Vermeidung  einer Sperrung der     ZVählwerke    deren     Rüelk-          Aellung        zwangläufig    zu     erreiehen.    können  ferner in jeder Station Verzögerungseinrich  tungen vorgesehen sein, die nach Ablauf  einer     gewissen    Zeitspanne in Tätigkeit treten  und die Weiterschaltung des stehen geblie  benen     Wählwerkes    in die Anfangsstellung  veranlassen.  



  Als Ausführungsbeispiel .des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung in schema  tischer Form eine Fernsprechanlage darge  stellt, bei der mehrere Unterstationen von  einer Zentralstelle aus über     hochspannungs-          beeinflusste    Leitungen wahlweise angerufen  werden können.  



  In der Figur bedeutet     HST    die Haupt  stelle der Anlage, von der aus die verschie  denen, an der Leitung     a.,    b liegenden, gleich  geschalteten Unterstellen wahlweise ange  rufen werden können. Der Einfachheit halber  ist nur die     Unterstelle        UST;,    dargestellt.     TVZ     ist das     Wählwerk    der     Hauptstello        HST,   <I>das</I>  bei der Auswahl in Umlauf gebracht wird.  Die Auswahl wird durch Betätigen von       "i;ichenkontakten,    die an dieses     Wählwerk          t@n;;eschlossen    sind, vorbereitet.

   Beim Um  lauf des     Wählwerkes    WZ werden Impulse  auf die Leitung<I>a. b</I> gegeben, durch die in  den Unterstellen die Wählwerke     Tl'u    weiter  geschaltet werden. Befinden sich die Wähl  werke in der Wahlstellung der gewünschten       Vaterstelle,    so erfolgt eine längere Impuls  pause, durch die der Anruf     in        dieser    Stelle  bewirkt wird. Gleichzeitig wird dabei ihr       Wählwerk    von den Wahlimpulsen der Lei  tung unabhängig. In den nicht     gewünschten     Stellen schaltet sich das Wählwerk nach  Überschreiten der eigenen Wahlstellung       selbsttätig    in die Ausgangsstellung weiter.

    In der ausgewählten Stelle, die durch weitere  Wahlimpulse nicht mehr beeinflusst wird,  erfolgt die selbsttätige Rückstellung des       Wählwerkes    nach     Aufnahme    des Anrufes.  



  Es werden nun zur ausführlichen Be  schreibung der Anlage die Schaltvorgänge er  läutert, die sich bei der Auswahl der darge-    stellten Station     USTs    abspielen. -Die -Bedie  nung der Hauptstelle drückt die Taste<B>85</B>  und darauf die     Anlasstaste        AT.    Das Relais J  kommt im Stromkreis     Batterie,   <I>J,</I>     ih2,        AT,          pl,    Erde zum Ansprechen.

   Über den     Kontakt          i3    erhält der Drehmagnet     DW    .des Schalt  iverkes Strom und schaltet das Wählwerk in  die Stellung<I>1.</I> Der Kontakt     dw    des Dreh  magnetes schaltet das Relais<I>JH</I> ein, welches  durch seinen Kontakt     ila2    das Impulsrelais J  wieder abschaltet. Der Kontakt     i3    wird geöff  net, der Drehmagnet     DW    wird stromlos,  ebenso fällt das Relais     JH-durch    Öffnen des  Kontaktes     dw    wieder ab. Das Relais<I>J</I> erhält  über den Kontakt     ihz    von neuem Strom, so  dass der Drehmagnet das Wählwerk in die  Stellung 3 schaltet.

   Auf diese Weise wird  nun das Wählwerk weitergeschaltet, bis es       ,eine    Ausgangsstellung wieder erreicht hat.  



  In der Stellung der zu wählenden Station,  in unserem     Beispiel,der    Stellung 5, wird über  die gedrückte Taste     8s,        Wählarm.-        WZ    I und  geschlossenen Kontakt     ihl    das Prüfrelais<I>P</I>  erregt, wodurch eine Impulsrast eingelegt  wird. Der Stromkreis des Impulsrelais J  wird nämlich durch den Kontakt     pi    unter  brochen, bis das Relais P nach Öffnen des  Kontaktes     i.hl    verzögert abgefallen ist.

   Bei  jedem Schritt des Wählwerkes wird durch  Umlegen der Kontakte     il    und i2 ein Wechsel  stroinimpuls aus der Stromquelle     Qw    über  den Übertrager<I>UH</I> und die     Sicherungsein-          richtung    E auf die Hochspannungsleitung     a,     b abgegeben.

   Diese Impulse steuern in den  Unterstellen über die     Einrichtung   <I>ET</I> und  über den Übertrager     UT    das Phasenrelais<I>H.</I>  Über den Kontakt     lag    dieses Relais     wird    unter  Zwischenschaltung des Impulsrelais<I>JU</I> das  Wählwerk     Wie    den Impulsen folgend     fortge-          schaltet.    Der     Ansprechstromkreis    für das Re  lais<I>JU</I> verläuft über: Erde, Schaltarm<I>I</I>  von     Wzt    Stellung     0-4,        1a2,        HU2,   <I>JU,</I> Batterie.

    Der Drehmagnet<B>DM</B> des Wählwerkes wird  durch den Kontakt     i-ac2    gesteuert. Über den  Kontakt     hi    und den Widerstand     TYd    spricht  gleichzeitig das Verzögerungsrelais     TT    - an.  Dieses Verzögerungsrelais hält sich während       den,:    normalen-     Wahlimpulspausen.         Bei Erreichung der Stellung 5 des Wähl  werkes fällt jedoch durch die in dieser Stel  lung stattfindende längere Impulspause das  Relais V ab,     wodurch    über Kontakt     v1     der Alarmwecker     AW    eingeschaltet Wird.

    Es besteht folgender     Stromlauf    : Erde,  Schaltarm 1 von     Wu,    Stellung 5,     v1,        AVJ.     Batterie. Die angerufene Station wird durch  die weitere Impulsgabe auf der Leitung nicht  mehr beeinflusst, da das Relais V in dieser  ausgewählten Station durch .den Kurzschluss  über den Wählarm     WU   <I>I</I> und seinen eigenen  Kontakt     v1    .beim impulsmässigen Schliessen  des Kontaktes     hi    nicht mehr ansprechen  kann.

   Somit verbleibt der Wähler dieser Sta  tion in der Wahlstellung, so dass der oben  jenannte Weckstromkreis weiter besteht: Die  Wählwerke der nicht gewählten     Stationen          überschreiten    ihren eigenen Wahlkontakt     sk,     indem bei fortlaufender Impulsgabe der um  gelegte Kontakt     vi    den Wahlkontakt     sk        mit     dem Impulskontakt     h2    verbindet.

   Nach Über  schreiten der Wahlstellung     sk    ist der Kon  takt     h2    für     die    Weiterschaltung des     Wähl-          werkes    durch die Leitungsimpulse wirkungs  los. Der Schaltarm 1 wird auf eine     Blankbahn     6-10 geschaltet, über welche das im Ab  fall verzögerte Relais W erregt wird.

   Dieses  Relais leitet die     selbsttätige        Fortschaltung     des Wählwerkes     W2c    ein, indem es über den  Kontakt     zvi    das Relais<I>JU</I>     wieder    erregt, das  den Stromkreis für den Drehmagneten<I>DM</I>       mittelst    seines Kontaktes     ü1.2    schliesst. Beim       Anziehen    des Dauermagnetes<I>D</I><B>M</B> wird durch  Kontakt     ding    das Relais<I>W</I> durch Kurz  schluss     aberregt,    so dass auch das Relais  <I>JU</I>     wieder    abfällt.

   Durch Zusammenarbeiten  der Relais<I>JU,</I> TV und des Magnetes<I>DM</I>  wird nun das Wählwerk schrittweise weiter  geschaltet, bis der Schaltarm I die     Blankbahn     verlässt. Infolge der grossen Abfallverzöge  rung des Relais     TI'    erfolgt diese Weiterschal  tung nur sehr langsam, so     dass,das    Wählwerk       seine        Anfangsstellung    erst erreicht, nachdem  der Wahlvorgang bereits beendet ist.    In -der angerufenen Station     wird    diese       selbsttätige        schrittweise    Weiterschaltung des    Wählwerkes in die     Ausgangsstellung    durch.

    Umlegen des Kontaktes     HU2,    der beispiels  weise ein Kontakt des Hakenumschalters sein  kann, bei Aufnahme des Anrufes eingeleitet,  indem das Relais<I>JU</I> über     folgenden    Strom  kreis erregt wird :     Erde,    Schaltarm I von       Wac    in Stellung<I>5,</I>     HU2,   <I>JU,</I> Batterie. Der  Drehmagnet wird um einen     Schritt    weiter  geschaltet. Nach Verlassen des     Schrittes    5  wird über die     Blankbahn    6-10 das Relais W  erregt, das, wie schon beschrieben, nun die  Weiterschaltung veranlasst.

      Werden in einem Wahlvorgang mehrere  Stationen gewählt, so verbleiben die     Wähl-          werke    der gerufenen Stationen bis zur Auf  nahme des Anrufes in ihrer     Wählstellung,     während in allen durch die Wahl nicht be  troffenen Stationen die     Wählwerke    bei Über  schreiten ihres Wahlkontaktes selbsttätig und  unabhängig in der Anfangsstellung fort  geschaltet werden.  



  Wird ein bestehender Anruf durch den  Teilnehmer nicht aufgenommen, so kommt die  Verzögerungseinrichtung des     Thermorelais          Th    über den Schaltarm     II,    nach dem Beispiel  in Stellung 5, zum Ansprechen und erregt  über den Schaltarm     III    des Wählwerkes in  Stellung 1-10 und den Kontakt     th    das Relais       Tl',    wodurch die     schrittweise    Weiterschaltung  des Wählwerkes in die Ausgangsstellung be  wirkt wird.

   Bleibt das Wählwerk infolge  irgendeiner Störung vor der Wahlstellung  stehen, so kommt das     Thermorelais    im Strom  kreis: Erde, Schaltarm     II        Stellung    1-4,     v2,          Th,    Batterie zum Ansprechen und leitet da  durch die selbsttätige     Fortschaltung    des  Wählwerkes ein.  



  In der angerufenen Unterstelle wird bei  Annahme des Anrufes durch Umlegen des  Kontaktes     HUi    das Phasenrelais H und die  Siebkette     K    abgeschaltet und der Apparat:       TS        eingeschaltet.    Um den Unterstationen  auch einen Anruf zur Hauptstelle zu ermög  lichen, sind die Stationen mit Kurbelinduk  toren versehen, bei deren     Betätigung    in der  Hauptstelle über den Schalter ST der     Anruf-          @veoker        HTY    ertönt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Fernmeldeanlage, insbesondere Fernsprech anlage, mit mehreren an einer Leitung liegen den, durch Betätigung von Wählwerken wahlweise anzurufenden Stationen, dadurch gekennzeichnet, dass jedes einzelne Wählwerk bis zur Erreichung der die zugehörige Sta tion kennzeichnenden Schaltstellung in Ab hängigkeit von den über die Leitung ankom menden Impulsen fortgeschaltet, nach Über schreiten der die zugehörige Station kenn zeichnenden Schaltstellung aber unabhängig von den weiterhin über die Leitung gesand ten Impulsen selbsttätig in die Ruhestellung gebracht wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Fort schaltung jedes Wählwerkes in die Ruhe stellung nach Überschreiten der die zuge hörige Station kennzeichnenden Schaltstel lung unabhängig von der Leitung in Ort stromkreisen erfolgt. . Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anruf einer Station in der die Station kennzeich nenden Schaltstellung des Wählwerkes dann erfolgt, wenn in dieser Stellung statt eines normalen Wahlimpulses ein längerer Impuls eintrifft.
    :3. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Anruf einer Station in der die Station kennzeich nenden Schaltstellung des Wählwerkes dann erfolgt, wenn in dieser Stellung die Pause bis zum nächsten Wahlimpuls län ger als eine-normale Wahlimpulspause ist. -3. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Verzöge rungsrelais (V) vorgesehen ist, welches nur bei einer von der normalen Wahl impulsgabe abweichenden Impulsgabe ab fällt und dabei in der Station, deren Wähl- werk sieh gerade in der die Station kenn zeichnenden Schaltstellung befindet, den Anruf dieser Station bewirkt. 5.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in der aus gewählten Station die selbsttätige Weiter schaltung des Wählwerkes nach Errei chung der die Station kennzeichnenden Schaltstellung zunächst verhindert und erst durch Annahme des Anrufes einge leitet wird.
    6'. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verzöge rungsrelais (W) vorgesehen ist, welches bei der Weiterschaltung des Wählwerkes aus der die zugehörige Station kennzeich nenden Schaltstellung zum Ansprechen kommt und in Unterbrecherschaltung mit dem Drehmagneten die Fortschaltung des Wählwerkes bis in die Ausgangsstellung bewirkt. 7.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zeit zur Fortschaltung des Wählwerkes in die Ausgangsstellung grö sser als .die zur Beendigung des bestehen den Wählvorganges benötigte Zeit bemes sen ist. b. Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Verzöge rungseinrichtung (Th) vorgesehen ist, wel che bei fehlerhaften Schaltvorgängen zum Ansprechen kommt und die Weiterschal tung der Wählwerke in die Ausgangsstel lung bewirkt. 9.
    Fernmeldeanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet,; dass bei einem Wahlvorgang mehrere Stationen ange rufen werden können.
CH164686D 1931-06-30 1932-06-24 Fernmeldeanlage mit mehreren an einer Leitung liegenden Stationen. CH164686A (de)

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