CH164719A - Am Zughaken der normalen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfskupplung von der Art einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung. - Google Patents

Am Zughaken der normalen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfskupplung von der Art einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung.

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CH164719A
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Aktiengesellschaf Knorr-Bremse
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Knorr Bremse Ag
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Description


      Arn    Zughaken der normalen     Eisenbahn-Fahrzeugkupplung    aufzuhängende  Behelfskopplung von der Art einer selbsttätigen     1Vlittelpufferkupplung.       Um während der Zeit des Überganges  vor) der in Europa mit     verhältnismässig    ge  ringen Ausnahmen fast noch ausschliesslich       iin    Gebrauch befindlichen     Zughakenkupplung     zur selbsttätigen     Mittelpufferklauenkupplung     die mit letzterer bereits     ausgerüsteten    Fahr  zeuge mit den noch die erstere besitzenden  Fahrzeugen kuppeln zu können, sind bereits  Behelfskupplungen verschiedener Bauart in  Vorschlag gebracht worden,

   die verhältnis  mässig rasch am Fahrzeug angebracht werden  können, indem sie am Zughaken aufgehängt  werden. Diese Behelfskupplungen haben den       Kuppelkopf    der     Mittelpufferkupplung    und  müssen gegenüber dem keine Druckkräfte       aufnehmenden    Zughaken um das Mass der  grössten     Zusammendrückbarkeit    der Puffer  federn     beider        Fahrzeuge    verschiebbar sein.

    Letztere Bedingung muss mit Rücksicht darauf  gestellt werden, dass ein mit einer Behelfs  kupplung ausgerüstetes Fahrzeug gelegentlich    mit einem mit der endgültigen Mittelpuffer  kupplung ausgerüsteten zusammengestellt  werden muss, dessen     Mittelpufferkupplung     unter dem Einfluss einer,<B>50</B> t Feder steht.  



  Die     Erfüllung    der genannten Bedingung  ist schwierig. Bei einer bekannten Behelfs  kupplung der angedeuteten Art hat man die  Bedingung dadurch zu erfüllen gesucht, dass  man die Kupplung aus zwei gegeneinander  in der Längsrichtung verschiebbaren Teilen  ausgeführt hat, von denen der unmittelbar  am     Zugbaken    angebrachte Teil diesem gegen  über ebenfalls verschiebbar ist und der den       Kuppelkopf    besitzende Teil dem     erstgenarrrr-          ten    gegenüber.  



  Diese Ausführung und die Notwendigkeit  von Mitteln zur Einhaltung der horizontalen  Lage     der    gegeneinander verschiebbaren Teile  lässt die Kupplung     vielteiliger    und daher kost  spieliger und empfindlicher ausfallen, als wie      dies für eine     \Behelfsvorrichtung        erwünscht     s     ehr        kan    n.  



  Gegenstand der     Erfindung    ist eine am  Zughaken der normaler) Eisenbahnfahrzeug  kupplung aufzuhängende Behelfskupplung von  der Art einer; selbsttätiger)     Mittelpufferkup-          plung,    die einen den Zughaken kastenartig  umschliessenden, diesem gegenüber     unverrück-          baren    Teil aufweist, auf der) mittelst eine  Gabel bildender, den     kastenförmigen    Teil  oben und unten übergreifender Ansätze der  den     Kuppelkopf    bildende Teil aufgeschoben  und durch Bolzen und Langlöcher diesem  gegenüber verschiebbar geführt ist.  



  Die Behelfskupplung nach der Erfindung  ist auf der Zeichnung beispielsweise veran  schaulicht.  



       Abb.1    zeigt die     Kupplung    in Ansicht  von oben;       Abb.    2 ist eine Seitenansicht;       Abb.3    ist eine Schnittfigur nach der  Linie     A-B    der     Abb.    2.  



  Der     Kuppelkopf        a    besitzt     lappenartige,     eine Gabel bildende Ansätze     b    und c,     in     denen sich je ein -Langloch d befindet. Die  Ansätze liegen senkrecht übereinander. Der       Zughaken    f ist von einem ihm gegenüber  unverrückbaren, kastenförmigen Teil     g    um  schlossen,     durch    dessen Seitenwandungen die  Bolzen<I>h</I> und<I>i</I> hindurchgeführt sind.

   Der  erstere liegt im Maul des Zughakens, der  zweite in dem bekannten Auge des     Zug-          hakans.    Der kastenförmige Teil     g    hat oben  und unten Zapfen e, die durch die Lang  löcher<I>d</I> der Teile     b    und     c    des     Kuppelkopfes          hindurchragen.    Durch diese Anordnung der  Teile b und c und durch die Zapfen e wird  bereits der     Kuppelkopf    a gegen Herabhängen  gesichert. Diese Wirkung wird unterstützt  durch die Federn k, die zur Rückstellung  für den durch Druckkräfte zurückgeschobenen       Kuppelkopf    dienen.

   Die Federn wirken mit  ihren der Pufferbohle zugewendeten Enden  auf eine Platte     d.        Auf    deren Rückseite be  finden sich zwei auf einer Welle o angeord  nete, gegenläufige,     exzenterartige    Nocken<I>na</I>  und n. Durch Drehung der Welle o wird       jeweilen    der eine dieser Nocken gegen die    Platte     l    gepresst und lebt sie einseitig ab,  wodurch die     betreffende    Feder k stärker ge  spannt wird und den     Kuppelkopf    schräg zur  Fahrzeuglängsachse einstellt; der andere       Nocken    wird dabei von der Platte l entfernt.

    Man kann     rnit    Hilfe dieser einfachen Stell  vorrichtung den     Kuppelkopf    nach Belieben  nach der einen oder     andern    Seite hin ver  stellen und in der jeweils gewünschten Stel  lung festhalten. Noch einfacher wird die  Vorrichtung, wenn man an Stelle zweier  Federn) k deren eine vorsieht     und    in der       Längsmittelachse    der Vorrichtung anordnet.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCFi Am Zughaken der normalen Eisenbahn fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfs kupplung von der Art einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung, gekennzeichnet durch einen den Zughaken (f) kastenartig um schliessenden, diesem gegenüber unverrüek- baren Teil, auf den mittelst eine Gabel bil dender, den kastenförmigen Teil (g) oben und unten übergreifender Ansätze (b und c) der der) I@uppelkopf (a) bildende Teil auf geschoben und durch Bolzen (e) und Lang löcher (d) diesem gegenüber verschiebbar geführt ist. UNTERANSPR üCHE 1.
    Behelfskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass Rückdruck federn (1c) für der) verschiebbaren Kuppel kopf (a) derart unter dem Einfluss einer Stelldorrichtung (7)t, )t, o) stehen, dass durch letztere der Kuppelkopf (a) aus der Mittelstellung herausgebracht werden und in einer Seitenstellung festgehalten werden kann, um in Gleiskrümmungen den Kup- plungssehluss zu sichern. z.
    Behelfskupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Stellvor richtung aus einer Welle (o) mit gegen läufigere exzentrischen Nocken (21a und ra) besteht, die auf eine den Rückdruckfedern (k) als Gegenlager dienende Platte (G) ein wirken.
CH164719D 1931-09-30 1932-08-26 Am Zughaken der normalen Eisenbahn-Fahrzeugkupplung aufzuhängende Behelfskupplung von der Art einer selbsttätigen Mittelpufferkupplung. CH164719A (de)

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